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Aktien für die Ewigkeit
Fediverse reactions
Kommentare
3 Antworten zu „Aktien für die Ewigkeit“
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Hi Ben,
Lese zwar schon eine Weile mit und immer wieder mal erwähnst du beiläufig ein paar Kennzahlen, aber im gesamten hast du glaube ich noch nicht vorgestellt wie du Aktien analysierst. Wäre mal interessant auf was für quantitative und qualitative Faktoren du achtest.
Einige machen ja Fundamentanalysen nach Ben Graham (Der Vorname passt ja) andere haben dies um persönliche Faktoren erweitert. Buffet hat qualitative Faktoren dabei (kompetentes Mangement als subjektiver Eindruck). Wiederum andere beobachten Trends, Chart, Insider Tips, Voodoo, Marken, Burggräben. Manche lesen Telefonbuchdicke Geschäftsberichte.
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Hallo Ben,
tatsächlich wurde mir das Buch auch schon ein paar mal von Amazon vorgeschlagen. Bisher war ich aber immer zu geizig dafür. Zumal unsere 4-Raum-Wohnung für uns fünf daheim ohnehin zu vollgestopft ist. Da leih ich lieber aus der heimischen Bibliothek aus, so aktuell der Klassiker von André Kostolany „Die Kunst über Geld nachzudenken“. Aber deine Zeilen machen echt Lust auf mehr. Zu allererst hatte mich der Titel jedoch etwas abgeschreckt, da dieser suggestiert, dass man tatsächlich konkrete Aktienempfehlungen für die Ewigkeit erhält. Und das empfinde ich als eher unseriös. Aber dein Artikel hat dies aufgeklärt.
Mal schauen, vielleicht finde ich das Buch tatsächlich irgendwo als Leihe.Viele Grüße,
Danny. -
Ich halte schon die Idee der Formulierung „Aktien für die Ewigkeit“ für grundsätzlich falsch.
Warum sollte man sich zuerst die Mühe machen, eine einzelne Aktie auszuwählen, wenn man sich anschließend NIE WIEDER darum kümmert, ob das Geschäftsmodell des Unternehmens noch funktioniert?
Das kommt mir so vor, als würde ich nach der Eheschließung nie wieder mit meinem Partner reden wollen.Wer „Aktien für die Ewigkeit“ halten will, ohne sich darum kümmern zu müssen, sollte ETFs kaufen (die es zu Kostolanys Zeit nicht gab, sonst hätte er sie vermutlich ebenfalls empfohlen, genau wie Warren Buffett heute). Für die faule Lösung „Buy&Hold“ ändert sich die Welt zu schnell und zu permanent.
Als typische Anlagedauer gelten üblicherweise 30 Jahre – und vor 30 Jahren gab es nicht nur kein Amazon, sondern noch nicht mal das Internet (aber dafür ein „Bundesministerium für Post und Telekommunikation“ – und immerhin war der DAX schon 10 Monate alt).
Was hätte man damals gekauft: Kaufhäuser? Reisebüros? Zeitungsverlage? Buchhändler? Schallplattenproduzenten? Hersteller von Musikkassetten? Hersteller von Radios? Hersteller von Röhrenfernsehern? Hersteller von Glühbirnen? Hersteller analoger Kameras? Hersteller von Karteikarten? Hersteller von Asbest? Kohlebergbau?
2009 ging der größte Automobilhersteller der Welt pleite und der größte Versicherungskonzern der Welt wurde verstaatlicht.Analysten trauen sich bei ihren Prognosen üblicherweise nicht, weiter in die Zukunft zu blicken als 2-3 Jahre. Warum wohl?

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