Warren Buffett steigt in meinen Depotwert ein und ich stocke auf

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Warren Buffet als erfolgreichster Investor der Geschichte bewegt Kurse. Deshalb erlaubt es ihm die US-Börsenaufsicht SEC die Transaktionen seiner Holding Berkshire Hathaway erst mit Verspätung zu publizieren.

Denn sonst könnte er selbst nicht den Anteil an den Unternehmen kaufen, der ihm vorschwebt. Die Kurse würden stark steigen, wenn bekannt würde, dass er gerade einsteigt.

Und so war es bei seinem letzten Bericht eine Überraschung als er mitteilte, dass er eine Beteiligung von rund 5% am größten US-Mobilfunkunternehmen aufgebaut hat. Eine Aktie, die ich schon einige Jahre im Depot habe.

Dass es sich dabei um ein attraktives Investment handelt, hatte ich auch bei der letzten Dividendenzahlung Anfang Februar analysiert.

Nun habe ich nachgekauft, oberhalb meines eigentlich gewünschten Kurszieles. Denn nach dem Buffett-Einstieg gab es einen Kurssprung.

Alle Details zu meinem Nachkauf erfährst Du in diesem Beitrag.

Der größte Mobilfunker in den USA ist Verizon, hier habe ich die Aktie vorgestellt.

Bisher hatte ich schon 150 Verizon-Aktien im Dividendendepot. Aufgrund der Mittelzuflüsse aus dem Verkauf meiner Aktien von Metsä Board und dem gleichzeitigen Wegfall der damit verbundenen Dividendenerträge, stand ich vor der Frage: Was nun?

Ich entschied mich, meine Position bei Verizon direkt um ein Drittel zu erhöhen. Einerseits, um dann in diesem Jahr noch 3 Quartalsdividenden aus den nachgekauften Aktien zu erhalten. Und andererseits, weil ich der Aktie auch langfristig eine stetige und unaufgeregte Entwicklung zutraue. Anders als bei Metsä Board, die ausgesprochen zyklisch und volatil notiert.

Aktienkauf

Ich entschied mich daher, 50 weitere Aktien von Verizon zu kaufen, um damit auf eine glatte Depotposition von 200 Stück zu kommen. Ich kaufte die 50 Aktien in drei Tranchen an aufeinander folgenden Handelstagen. Ich kaufte sie jeweils beim Smartbroker über den Handelsplatz gettex und zahlte keine Kaufgebühren. Und genau deshalb konnte ich auch drei einzelne Orders platzieren, ohne dadurch einen Nachteil zu haben. Insgesamt habe ich für die 50 Aktien 2.333,93 € gezahlt:

am 11.03.2021 für 15 Aktien je 46,90 €
am 12.03.2021 für 15 Aktien je 46,695 €
am 15.03.2021 für 20 Aktien je 46,50 €

Aktienkauf Verizon im März 2021 - erste Tranche
Der Kauf am 11.03.2021
Aktienkauf Verizon im März 2021 - zweite Tranche
Der Kauf am 12.03.2021
Aktienkauf Verizon im März 2021 - dritte Tranche
Der Kauf am 15.03.2021
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Die Konditionen vom Smartbroker überzeugen mich einfach: Für einen Festpreis von 4,- € ist ein Handel an allen deutschen Handelsplätzen möglich. Liegt das Ordervolumen über 500,- €, dann ist bei gettex ein Handel für 0,- € möglich. Bei Lang & Schwarz kostet eine Order dann lediglich 1,- €. Damit bietet mir der Smartbroker die komplette Welt der Handelsmöglichkeiten zu attraktiven Konditionen. Das Depot wird kostenfrei geführt. Ich möchte den Smartbroker in der Riege meiner Depots nicht mehr missen. Alle Infos zur Depoteröffnung findest Du hier.

Attraktives Investment

5 Jahre hatte ich Verizon nicht nachgekauft. Jetzt habe ich ordentlich nachgelegt und freue mich schon auf die nächste Dividende.

Verizon zahlt derzeit eine Quartalsdividende von 0,6275 US$ je Aktie. Meine Brutto-Quartalsdividende erhöht sich damit von 94,125 US$ auf 125,50 US$. Die Dividendenrendite liegt bei 4,5%.

Verizon hat das Corona-Jahr 2020 insgesamt solide über die Bühne gebracht. Der Gewinn je Aktie sank leicht von 4,65 US$ auf 4,30 US$. 2021 soll er auf 5-5,15 US$ steigen. Bei einem Aktienkurs von 56 US$ ergibt das ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11.

Hätte ich nicht gerade Metsä Board verkauft, hätte ich mir wahrscheinlich noch mehr Zeit mit dem Nachkauf gelassen. Und gewartet, bis der Warren Buffett-Einstieg in Vergessenheit geraten ist.

Aber wer weiß schon, ob das überhaupt passiert. Die Kurse sind ja auch jetzt nicht unattraktiv und da ich langfristig engagiert bleibe, lasse ich nun einfach die Dividenden weiter sprudeln.

Neben Verizon habe ich übrigens noch eine andere Aktie nachgekauft. Da ist die Dividende zwar geringer, dafür die Kursentwicklung dynamischer. Wichtig ist mir – wie immer – eine gute Mischung in meinem Dividendendepot. Alle Details zu dem anderen Kauf gibt es in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Verizon
ISIN:US92343V1044
Im Divantis-Depot seit:19.06.2014
Letzter Nachkauf am:15.03.2021
Stückzahl im Divantis-Depot:200
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:43,37 €
Gesamtkaufpreis:8.674,71 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:1.374,36 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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14 Gedanken zu „Warren Buffett steigt in meinen Depotwert ein und ich stocke auf“

  1. Verizon is a really interesting company. So far I haven’t been able to pull the trigger on it, because I’m concerned about their debt load. On the other hand, the dividend seems safe enough.

  2. Sollte man nicht aber beim Kauf über Smartbroker (dort Gettex) berücksichtigen, dass Gettex zwar 0 Euro Ordergebühr hat, dafür aber die Kurse offenbar schlechter (Aktie teurer) sind als bei Smartbroker (dort Lang & Schwarz)? Dort kostet die Order dann zwar 1 Euro, wenn aber der Kurs nur 0,02 € günstiger ist als Gettex, dann hat man den Euro bei 50 Aktien schon wieder drin.

    1. Hallo Mike,

      während der Handelszeit der US-Börsen sind die Spreads sowohl bei gettex als auch bei Lang & Schwarz sehr gering. Kursunterschiede zwischen den beiden Handelsplätzen habe ich dann bisher nicht festgestellt. Das deckt sich auch mit Erhebungen wie z.B. Finanztip. Aber vom Prinzip her kommt es mir auf den 1 € auch nicht an. Sind beides Top-Angebote.

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Zusammen,

        Das Thema Spreads wirft bei mir schon etwas länger die Frage auf ob diese nicht einfach ignoriert werden können sofern man mit einer Limitorder zu seinem favorisierten Kurs einkauft.
        Bin für jeden Kommentar dankbar falls ich falsch liege da ich dabei irgendetwas evtl. nicht berücksichtigt habe.
        Gruß
        Christian

  3. Das mit den Telecoms is so ne Sache !
    Die zahlen zwar immer schoen ihre Dividende, kommen aber meist nicht so richtig vom Fleck. Siehe unsere deutsche volksaktie ! Und wenn bei der t-mobile alle synergie effekte abgehakt sind, und sich der kgv wieder beruhigt hat, gehts da wohl auch waagerecht weiter. Die telekomms haben immer RIESIGE investitionen, und dadurch tun sie sich schwer, Schulden abzubauen. Und beim Umsatz : die koennen ja jetzt nicht einfach hergehen, und die 5G Dienste extrem teuer anbieten, nur weil die investitionen so hoch sind. Die dicke des Geldbeutels der otto normal verbraucher kunden ist begrenzt.( ist vielleicht in der Industrie moeglich ) Ausserdem gibt es da noch so einen typ namens elon musk, der 600 satelliten hoch schicken will fuer eine flaechendeckende 5g versorgung.

    Die ganze telecom industrie steckt in einem -ewigen – dilemma. Deswegen weichen ja auch einige aus und bieten zusaetzlich noch Unterhaltung an, wie zb ATT.

    Warum kauft dann WB telecoms ? Ich glaube, er braucht einfach positionen, mit denen er sein depot absichern kann. Denn auf lange sicht werden telecoms wohl nicht fallen. Aber auch nicht gross steigen. Und zusaetzlich noch etwas dividende kassieren, auch nicht dumm. ( Ahnliches gilt auch bei den Pharmas .) Ich glaube der WB wird irgendwann diese dinger wieder losschlagen, wenn er was besseres gefunden hat.

    PS: ich getrau s mich gar nicht zu sagen : ich hab auch n paar gekauft.

    1. Lieber Manfred,
      auf deine und Peter P.s Kommentare warte ich hier immer besonders, sind sie doch gehaltvoll und amüsant. Immer etwas zum Schmunzeln dabei!

      Telekoms: Ich hielt eine Weile Verizon (hätte ich ruhig behalten können), habe mich dann jedoch entschieden, China Mobile und KDDI zu behalten (hier vermute ich etwas mehr Wachstum/Dynamik, auch waren einige Kennzahlen etwas besser). Verizon ist trotzdem eine gute Wahl, wie ich meiner Analyse entnehmen kann.

      Tag der Aktie (bzw. Deutsche Telekom):
      Habe mich zum 16. März hin damit nochmal beschäftigt. In meiner engeren Auswahl lagen dann Allianz, MunichRe, BASF und Bayer. Letztendlich konnte ich mich für keine wirklich begeistern (teilweise passen die Kennzahlen nicht oder der Kurs ist schon jahrelang im Rückwärtsgang, wie bei Bayer…;-(. Stattdessen habe ich einen Dip genutzt, um endlich wieder Taiwan SC und Brookfield Renewable Partners im Depot zu halten. Das nenne ich Wachstumsaktien mit Dividende! Starke Unternehmen mit guter Zukunft.

  4. Eine kleine Info : ich hab mich gewundert, warum die Japan Aktien so stark steigen : des Raetsels Loesung hab ich heute morgen gelesen ! Die jap. Notenbank kauft Aktien auf !!! Zur Konjunktur Stimmulierung . -> Flug auf fuer Sekisui House, KDDI, Itochu .

    @ Matthias.
    Taiwan Semi Conductor ist sicherlich eine sehr gute Firma, aber die Aktie ist leider viel zu teuer. Leider ! ich hab mir vorgenommen, sie nur bei einem MegaCrash zu kaufen. Wann der kommt ? Nix wiss ! Aber er wird kommen. Mal schaun, was die bei diesem Crash induzierte Weltuntergangs Stimmung noch an Ausschuettungs Quoten fuer uns uebrig laesst. Dann wird es wieder mal heissen :
    – schlimmer als 1929.
    – schlimmste kriese, die wir je hatten
    – zuammenbruch des Bankensystems
    – welt waehrungs reform her.
    – nur Gold wird ueberleben
    – Trump, der Geschaeftsmann, ist wieder gefragt
    – und all diese anderen mies macher meldungen, die von crash propheten BEWUSST u GEZIEHLT umhergestreut werden, ( mit sehr teuren Zeitungsartikeln !) um deren Geldbeutel zu fuellen. Wenns dann irgendwann mal wieder aufwaerz geht, hoert man nichts mehr von denen. — Lebt eigentlich Mr Dax noch ? Um Ray Dalio wirds auch immer ruhiger !

    1. Lieber Manfred, danke für deine Gedanken!

      Taiwan SC:
      Ja, die sind tatsächlich recht teuer. Ich hoffe halt, dass sie ähnlich Amazon/Apple kontinuierlich weiter steigen werden.
      Der kürzliche Dip war für mich Auslöser, zuzugreifen. (Auch habe ich mich geärgert, TSC in 2020 wieder verkauft zu haben, das war ein Fehler, den ich korrigieren wollte.)

      Japan:
      Aufgrund der Abgeltungssteuersituation ist dieses Land für deutsche Anleger ja interessanter als andere.
      Meine bisherigen Analysen haben jedoch nur wenige geeignete Kandidaten gefunden.
      Toyota hätte ich fast mal gekauft, Autobauer sind jedoch derzeit schwer im Umbruch.
      Sony ist grundsätzlich interessant, aber Dividende recht mager und Wachstum geht so…
      Immerhin habe ich nun schon KDDI und seit kurzem Nintendo im Depot, ein guter Anfang!
      Aufmerksam geworden bin ich über Cathy Woods auch auf Takeda Pharma. Dividende sowie Umsatz-/Gewinnwachstum und Free Cashflow sind derzeit gut, die Kursentwicklung und die Profitmarge (6%) sind jedoch schwach. Deshalb zögere ich, da reinzugehen.

      Bevorstehende Krise/Chance:
      Ja, ich kann mir vorstellen, dass wir im zweiten Halbjahr da noch etwas erleben, auch weil bestimmte Coronaeffekte (u.a. in den Branchen Banken/Versicherung, Hotellerie, Immobilien, Handel, Gastronomie) noch durchschlagen werden, da a) Staatshilfen auslaufen und/oder b) eigene Rücklagen der Unternehmen irgendwann final aufgebraucht sind.
      Ich habe oben auch bewusst “Chance” geschrieben, da – hoffentlich – hier und da auch gesunde Bereinigungen entstehen, weil z.B. Firmen wegfallen, deren Geschäftsmodell bereits vor Corona veraltet war.
      Und dies wiederum wird mitunter ja auch am Aktienmarkt honoriert.
      Deshalb tue ich mich schwer, die kommende Marktentwicklung als negativ zu interpretieren.
      Ich bin halt wohl wie viele Kleinaktionäre: Hoffnungslos optimistisch und immer die Chancen und die Zukunft im Blick (deshalb setze ich auch auf Crispr, EHang, Baozun oder Pinterest). ;-)

      Ich grüße Euch herzlich aus Berlin,
      Matthias von Mitzlaff

  5. Lieber Manfred,
    lieber Matthias,

    nachdem der Anleihenmarkt in Japan aufgekauft wurde, hat die japanische Notenbank vor Jahren begonnen, Aktien aufzukaufen. Mittlerweile ist die Notenbank der größte Aktionär in Japan, sie besitzt über 7% aller handelbarer japanischer Aktien, von einzelnen Unternehmen bis zu 20%. Dies sollte man bei japanischen Aktien im Hinterkopf haben.

    Manfred, lass Dich nicht von den Chaospropheten verrückt machen, die vermehrt seit einem Jahr zu hören sind. Es fehlen noch die Weltuntergangsverkünder von Jehovas Zeugen. Die Corona-Pandemie wird von nach vorne gewandten Unternehmen, wie Biontech, Curevac und Moderna beendet, die Impfstoffe entwickeln, und diese mRNA-Technik auch für die Bekämpfung anderer Krankheiten verwenden.

    Man muss jetzt nach vorne blicken, welche Geschäftsfelder sind zukunftsträchtig.

    In die Reise- und Tourismusbranche werde ich nicht investieren. Die müssen erst wieder auf die Beine kommen und ihre Schulden abbauen.

    Biotech-Unternehmen sind die Zukunft, nicht nur durch die neue mRNA-Technik. Die großen Pharma-Unternehmen kaufen regelmäßig kleine Biotech-Firmen auf, die neue Wirkstoffe entwickelt haben, auf der Suche nach neuen Blockbuster. Wir sind seit über 20 Jahren in BB Biotech investiert, mittlerweile unsere größte Position im Depot mit ca. 5% Dividende.

    Weiter bieten die Chip-Unternehmen große Zukunftsmöglichkeiten, zur Zeit gibt es große Engpässe in diesem Bereich. Für mich ist TSC nicht zu teuer, In dieser Branche ist die Steigerung von Umsatz und Gewinn sehr ordentlich, die KGV´s sind gerechtfertigt. Hier sollte man auch Zulieferer wie AMSL und Lam Research mit betrachten.

    Der nächste Bereich sind die erneuerbaren Energien. In diesem Bereich werden Milliarden in Europa, den USA, Japan, Südkorea und China investiert, aber auch in Saudi Arabien. Erneuerbare Energien und Wasserstoff sind ein riesiger Bereich, hier muss man die richtigen Firmen finden.

    Im Bereich Elektromobilität gibt es große Möglichkeiten, hier im Bereich Batterien, Ladeinfrastruktur und Fahrzeuge selbst.

    Also Augen und Ohren auf, das Gehirn quälen und die richtigen Entscheidungen treffen.

    Viele Grüße

    Peter

    1. Hallo Peter !

      Vielleicht ist meine “Botschaft” in meinen letzten Kommentar nicht richtig ruebergekommem . Ich lass mich nicht von Chaospropheten und weltuntergangspropheten verrueckt machen. Im Gegenteil ! An der Boerse sind nur Optimisten langfristig erfolgreich. Ich kenne keinen weltuntergangspropheten, der es zum reichtum eines Warren Buffets gebracht hat. Nicht einmal Mr Dax, der allerdings sehr schoen reden kann, und doch immer nur das beste fuer alle will !

      Die Absicht meines letzten Kommentars war es, die BordTeilnehmer hier schon mal darauf vorzubereiten, was sie alles auf die Ohren geknallt bekommen, wenn denn irgendwann mal so ein Crash kommt, damit sie nicht opfer der knallharten gnadenlosen Baissiers werden. Crash s laufen immer nach der selben Schablone ab, ( ich hab schon einige weltuntergangscrashs miterlebt ) und in der eigenen Angst, die Seele aufessen, faellt man eben leicht auf die Machenschaften solcher Typen herein. man sollte sich besser zuvor schon mental u emotional durch trockenuebungen darauf vorbereiten, damit man dann weiss wie man schwimmt, wenn man denn im Ernstfall mal ins eiskalte wasser gestossen wird.

      Da faellt mir uebrigens eine Story ein. Ein bekannter von mir, ein 7TageAdventist war 1995 der felsenfesten ueberzeugung, dass spaetestens in 5-7 Jahren, also damals um die Jahrtausendwende, der biblische Weltuntergang stattfindet. Ich hiehlt dagegen, und wir setzten einen Vertrag auf, dass er mir all sein vermoegen ueberschreibt falls die welt im Jahr 2020 noch existiert. ( Ich hab ihm da einen recht grosszuegigen Zeitpuffer angeboten ! ) 2020, sagte er, das kann er locker machen, kein problem ! …… Und dann hat der mir das tatsaechlich unterschrieben ! ! ! Hehehehehe.
      Ich muss mal kucken, der Zettel muss noch irgendwo rumliegen . . .

  6. Hallo Manfred,

    ich habe Deinen Artikel von gestern frühmorgens richtig verstanden, indirekt beschäftigst Du Dich doch mit diesen Chaospropheten.

    Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel eines Angelsachsen über die “German Angst” gelesen. Das Fazit, seit Kaisers Zeiten werden die Kinder mittels Märchen bei bestimmten Verhalten in Angst versetzt. Dies beeinflusst das Verhalten der Erwachsenen und wird von der Obrigkeit jeglicher Couleur benutzt, aktuell gibt es die “Klimakatastrophe”, die “Corona-Pandemie” und viele weitere. Verstärker dieser Angstmacherei sind die “Besorgnisträger” in den Medien, insbesondere der öffentlichen, die als Staatsorgane missbraucht werden.

    Diese Angsterziehung bewirkt auch, ein Großteil hat Angst in der Anlage in Aktien, man kann ja alles verlieren. Ich kenne hier mehrere im Verwandten und im Bekanntenkreis, die auch zum größten Teil studiert haben und eigentlich sollten sie rational denken.

    Für mich sind diese volatile Zeiten gut um Schnäppchen einzukaufen, Aktien wohlgemerkt.

    Da die Verschuldung der EURO-Staaten heute höher ist als nach der Bankenkrise vor 10 Jahren, sollte man auch verstärkt sich die Verschuldung in Frage kommenden Kaufkandidaten ansehen. Die Staatsschulden kann man nur mittels Inflation, sprich höhere Zinsen, reduzieren.

    Manfred, ich bin 71 Jahre alt und in der Familie wird seit Generationen Geld an der Börse angelegt. Unsere älteste Aktie im Depot ist Siemens, seit über 110 Jahre im Besitz. Unser Anlageverhalten ist durch Gespräche mit den Eltern und Großeltern über die Probleme zweier Weltkriege, Inflationen und Währungsreformen geprägt. Wer heute sagt, diese Zeiten kommen nicht wieder, der lügt. Seit Jahren wird die Summe für den Barkauf reduziert, in absehbarer Zeit soll der digitale EURO eingeführt werden. Dies alles sollte man kritisch hinterfragen.

    Wir haben 55 Aktien im Depot, das Depot ist sehr diversifiziert, keine Banken und keine Unternehmen bei denen der Staat und Gewerkschaften einen Einfluss auf die Geschäfte haben. Eine Ausnahme ist die Deutsche Post.

    Im letzten Artikel habe ich vergessen den Bereich 5G als Zukunftsfeld zu nennen, hier insbesondere Zulieferer wie Ericson und Unternehmen, die für die Sicherheit in der Cloud sorgen. Das große Geschäft werden nicht Verizon, AT&T, Telekom, Vodafon und andere machen, sie müssen Milliarden investieren, wer von euch bezahlt seit 10-20 Jahren mehr für sein Telefon, Festnetz oder Mobil, ich bezahle weniger Geld für viel mehr Leistung, Dank Wettbewerb und EU.

    Beim Kauf einer Aktie sollte man sich selbst begründen, warum will ich diese.

    Gutes Investieren und eine glückliche Hand,

    Peter

  7. Peter !

    So unterschiedlich sind unsere Denkweisen gar nicht. Viele Gemeinsamkeiten. Nur im Alter kann ich dich nicht mehr einholen, aber ich arbeite dran !

    Was du ueber 5G schreibst, wird von mir voll unterschrieben. Habe ich auch fast woertlich in einer meiner letzten kommentare geschrieben. zulieferer ? Was macht ericson als zulieferer ? Hardware ? Ich denke, bei 5G sollte man auf den Software bereich, 3d holographie, und Daten-Speicher bereich achten. Das ganze 3D zeugs, Digitale Medizin u digitale Operationen profitieren davon. Experten werden immer mehr gefragt werden, da sie vom laptop in usa aus eine operation in asien durchfuehren koennen. Vorrausgesetzt, das stromnetz bricht nicht permanent zusammen, wie das hier leider haeufig vorkommt . Aber hier sind dann wieder die Chinesen gefragt, die die elektrische Infrastrucktur in ganz Asien perfektionieren bzw am besten gleich komplett neu installieren. 5G wird im prinzip das ganze Leben veraendern. All das haengt an 5G. Ich denke, thailand u indien sind hier die”3.Welt” vorreiter, die such am schnellsten “transformieren” werden. Und china u japan betreiben diesen aufbau.

    Verschuldung der Firmen : das ist immer einer der ersten Punkte, auf die ich bei einer Analyse achte. Hohe Verschuldug , bei den jetztigen niedrigen Zinsen, das kann sich spaeter mal boese raechen. Und dieses problem seh ich bei den GROSSEN Biotechs u Pharmas. Bmy, abbvie, etc. Die kaufen ein was das zeug haelt. Das heilige zauberwort heisst hier Wachstum, um jeden preis. Schulden egal, goodwill egal, vor allem bei pharmas ist der goodwill ein heisses eisen. Wenn man bedenkt, wieviel % der mit den Firmen eingekauften pipeline es letztlich durch die zielgerade schaffen. Wenn nicht, dann muss goodwill zwangsabgeschrieben werden. Naja, kraft heinz laesst gruessen. Dann schon lieber kleine bios, aber bb biotech hab ich leider verpennt.

  8. Hallo Sonny,

    wie ich bereits geschrieben habe, habe ich im Oktober, Dezember und im Januar, 2 Tage vor den Höchstständen, einen Großteil meiner Wasserstoffaktien verkauft, meinen Einsatz habe ich nach Steuern und Spesen vervielfacht.

    Die Hälfte der Erlöse habe ich in sichere Werte wie Medical Properties Trust und Ahold Dehaize, also Dividendentitel, investiert.

    Die andere Hälfte in neuen Wachstumsaktien, in Varta, Alfen, Square und Compleo Charging investiert.

    Die Investitionsmenge an Geld ist abhängig von meiner Risikobewertung einer Aktie. In Compleo bin ich mit 0,5% meines Depotwerts investiert, für mich das größte Risiko.

    Übrigens, Varta zahlt in diesem Jahr zum ersten Mal eine Dividende, 2,50 EUR.

    Sonny, dies ist keine Anlageberatung, zu jeder Aktie die ich kaufe mache ich mir lange Überlegungen. Ich habe noch weitere Titel im Blick.

    Viele Grüße

    Peter

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