Aktienkurse können in einer Blase in ungeahnte Höhen steigen. Wird dann die Luft abgelassen, können sich Anleger nach einiger Zeit nicht mehr vorstellen, dass die Aktie jemals wieder auf ein solches Niveau zurücksteigen könnte.
Der führende Netzwerkausrüster ist ein grandioses Beispiel dafür. In der Dotcom-Blase schienen die Geschäftsmöglichkeiten unendlich und jede Bewertung dafür gerechtfertigt. Als dann alle nur noch schwarz sahen, lag der Aktienkurs in Trümmern.
Und es sollte tatsächlich 25 Jahre dauern, bis ein neues Allzeithoch erreicht wurde. Aktionäre, die auf dem Höhepunkt der Blase einstiegen, blicken also auf ein verlorenes Vierteljahrhundert zurück. Da nützen auch die gezahlten und stetig erhöhten Dividenden nur wenig.
Gleichzeitig ist es aber auch ein mahnendes Beispiel dafür, sich von der Vergangenheit nicht beeindrucken zu lassen. Denn wer erst später zu einer solideren Bewertung gekauft hat, freut sich nun über Kursgewinne in einer vergleichsweise kurzen Zeit. Denn innerhalb der letzten 5 Jahre hat sich der Aktienkurs verdoppelt.
Und seit einiger Zeit profitiert das Unternehmen wieder von einer neuen Sicht auf die Geschäfte: KI und der massive Ausbau von Rechenkapazitäten und Datacentern sorgen nicht nur für glänzende Perspektive, sondern jetzt schon für steigende Umsätze.
Gemeinsam mit dem Top-Thema Cybersecurity ist das Unternehmen nun auf einmal wieder attraktiv aufgestellt und bietet offenbar mehr Chancen als Risiken.
Wie ich die Perspektiven nun einschätze und mit meinem eigenen Investments verfahre, erfährst Du in diesem Beitrag.
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