Anzeige: Der Sofortkredit der Bank of Scotland hält seine Versprechen

Neuer Fernseher zur WM, Urlaub in Südamerika, vorher noch ein Immobilienkauf mit selbst zu tragenden Nebenkosten für Notar, Grunderwerbsteuer und Grundbuchamt. Dazu noch einige Kaufgelegenheiten an der Börse. Kurzum: Ich bin reif für einen Kredit.

Ich weiß, eigentlich müsste es andersrum sein: Erst sparen, dann konsumieren. Manchmal kommt es aber etwas anders. Und nicht alles ist Konsum, gerade die Immobilie dient ja dem langfristigen Vermögensaufbau. Aber Aktien möchte ich dafür nicht verkaufen. Weil ich jetzt schon weiß, dass ich das Geld nur für den Übergang brauche.

Früher musste man in den sauren Apfel beißen und bei seinem Bankberater die Hosen runterlassen. Das wäre aber so ziemlich das Letzte, worauf ich Lust hätte. Es war schon aufwändig genug, die Immobilienfinanzierung zu erhalten. Da musste ich neben meinen Gehaltsbescheinigungen sogar meine Rentenauskunft, meinen eigenen Mietvertrag und detaillierte Informationen zu all meinen Immobilienfinanzierungen vorlegen.

Diesen Aufwand wollte ich mir nicht noch einmal antun. Jedenfalls nicht für die 20.000 €, die ich – so meine Planung – für 9 Monate brauche, bis ich eine große Steuerrückzahlung erhalte. Auf der Suche nach einer Online-Alternative wird man schnell fündig. Die Beantragung eines Kredits ist online möglich. Aber am Ende des Prozesses muss man dann doch noch einige Unterlagen per Post einsenden und dann die positive Kreditentscheidung abwarten. Auf meiner Suche fand ich nun aber ein Angebot, das für mich die Zukunft der Kreditvergabe darstellt und das ich Dir hier vorstellen möchte:

Angebot der Bank of Scotland

Die Bank of Scotland wirbt nämlich damit, dass sie wirklich einen Sofortkredit anbietet, einen reinen Online-Sofortkredit. Das war genau das was ich suchte. Und natürlich habe ich das sofort ausprobiert!

Geworben wird damit, dass die gesamte Kreditbeantragung nur 6-8 Minuten dauert. Und was soll ich sagen: Ich habe es in exakt 6 Minuten zur positiven Kreditentscheidung gebracht! Es kam mir sogar noch schneller vor. Und nur deshalb berichte ich darüber. Weil es die erste mir bekannte funktionierende Kreditanwendung ist, die komplett online abläuft.

Kredithöhe und Laufzeit

Am Anfang gibt man einfach seinen gewünschten Kreditbetrag ein und wieviel Monate man für die Rückzahlung Zeit haben will. Die angezeigte monatliche Rate verändert sich automatisch mit. Gerechnet wird hier mit einem Zinssatz von 3,7%, den angabegemäß Zweidrittel aller Kunden erhalten. Ich hoffte, dass ich einen besseren Zins erhalten würde. Denn geworben wird mit einem Zins ab 1,95%. Den hätte ich natürlich gerne gehabt. Wobei 3,7% auch nicht schlecht sind.

Die Werbung für den Sofortkredit

Persönliche Angaben

Danach folgen Abfragen zum Familienstand, zu unterhaltspflichtigen Kindern und zur Wohnsituation. Alles ohne weitere Nachweise, also sehr einfach!

Die Angaben für die Schufa-Anfrage

Danach dann die persönlichen Daten wie Name, Geburtstag und Geburtsort. Die sind für die automatisierte Schufa-Anfrage nötig.

Einkommen

Weiter geht es dann zum digitalen Einkommenscheck. Und hier kommt die große Innovation zum Tragen: Man muss nicht wie bei Kreditanfragen sonst sein Gehalt, seinen Arbeitgeber usw. angeben. Sondern einfach die IBAN des Gehaltskontos und den PIN zum Onlinezugang.

Der digitale Einkommenscheck

Da habe ich einen Moment gestutzt, mich dann aber darauf verlassen, dass die Bank of Scotland diese Informationen nicht speichert, sondern lediglich einmalig für die Bonitätsabfrage nutzt. Vorsichtshalber habe ich den PIN-Code nach der Kreditanfrage aber geändert – sicher ist sicher. ;-) Und das sollte man ja eh in regelmäßigen Abständen tun.

Im Anschluss läuft dann – etwa 30 Sekunden lang – der automatisierte digitale Einkommenscheck durch.

Legitimation

Direkt danach müssen dann nur noch ein paar Felder angeklickt werden und fertig ist der Prozess: nämlich ob die Identifikation ebenfalls online geschehen soll oder man doch lieber zur Post laufen will. Und wie der Kreditvertrag zugestellt werden soll. Ich habe mich natürlich für den E-Mail-Versand entschieden.

Die Angaben zur Legitimation

Und direkt nach der Schufa-Anfrage lag der Kreditvertrag auch schon in meinem Postfach.

Die Schufa-Abfrage

Mein Kreditangebot

Online wurde mir dann mein endgültiger Zinssatz angezeigt. Und siehe da: Ich gehöre zu den Zweidritteln der Kunden und erhielt den Zinssatz von 3,7%.

Das individuelle Kreditangebot

Vielleicht wäre ich bei einer individuellen Beantragung etwas besser eingestuft worden. Aber vermutlich wäre die Kondition dann auch nicht besser gewesen. Denn jeder manuelle Aufwand bei einer Bank wird ja durch höhere Zinsen wieder aufgeschlagen. Und 3,7% für einen jederzeit zurückzuzahlenden Ratenkredit mit einer Laufzeit von 3 Jahren finde ich insgesamt wirklich fair.

Der Kreditvertrag

Für die Rücksendung des Vertrages für den Sofortkredit habe ich nun 2 Wochen Zeit.

Die Kreditangaben

Im Vertrag sind alle Zahlen enthalten, die online aus meinem Gehaltskonto rausgezogen wurden. Und das ist schon beeindruckend. Ohne dass ich etwas davon angegeben hätte, sind mein Gehalt, das Hausgeld für Wohneigentum und die monatlichen Zahlungen für laufende Kredite aufgeführt. Meine Dividendeneinkünfte laufen über andere Konten, sie können also auch nicht erfasst sein. Und das ist dann wahrscheinlich auch der Grund, warum ich keinen Top-Zinssatz bekommen habe.

Fazit

So schnell und einfach habe ich noch einen Kredit angefragt und bewilligt bekommen. Hier ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für die gesamte Bankbranche. Die Bank of Scotland ist auf jeden Fall Vorreiter mit diesem Sofortkredit und hat ihre Versprechen gehalten. Die 2 Wochen Bedenkzeit werde ich jetzt nutzen und mich dann entscheiden, ob ich den Kredit abschließe. Leichter kommt man nicht an eine Finanzierung und sie ist extrem flexibel. Ich kann nämlich jederzeit Sondertilgungen in beliebiger Höhe vornehmen. Eigentlich spricht nichts gegen einen solchen Kredit. Jedenfalls dann, wenn man gewissenhaft damit umgeht und sich durch die Einfachheit nicht zu Ausgaben verleiten lässt, die man andernfalls nicht tätigen würde. Denn trotz des niedrigen Zinses muss man das geliehene Geld ja auch noch zurückzahlen!

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7 Gedanken zu „Anzeige: Der Sofortkredit der Bank of Scotland hält seine Versprechen“

  1. Hallo Ben,

    ich bin jetzt seit über einem Jahr stiller Leser deines Blogs. Über Divantis, den Spaß beim Lesen und den Informationsgehalt der Beiträge bin ich auf die anderen deutschen Finanzblogs und die Finanzbloggerszene aufmerksam geworden. Dafür auf jeden Fall danke, genauso dafür, dass Du so transparent über dein Depot und deine Käufe berichtest. Der ein oder andere Beitrag hat mich auch zu eigenen Käufen veranlasst.

    In den letzten drei-vier Monaten hat sich aber gefühlt der Anteil an werbenden bis spammigen Beiträgen deutlich erhöht. Am Anfang noch deutlich gekennzeichnet als gesponserter Beitrag (die Dreierfolge über ETFs, die ich inhaltlich auch eher flach fand, aber das vllt. nur, weil ich schon angefangen hatte, mich tiefer mit dem Thema auseinander zu setzen) ist dieser Beitrag zu Kreditvergabe wirklich unschön.
    Gerade wenn man den werbenden Ton für einen Anbieter mit deinen durchaus authentischen Überlegungen zur Inanspruchnahme von Wertpapierkrediten im allgemeinen vergleicht (das war übrigens ein toller Beitrag in meinen Augen).

    Ich verstehe, dass das Betreiben des Blogs laufende Kosten verursacht und Du versuchen solltest, die wieder reinzuholen. Aber könntest Du dafür nicht Werbung in der Seitenleiste einblenden oder mehr klare Affiliate-Links zu Amazon am Rand setzen?
    Unter den redaktionellen werbenden Beiträgen leidet für mich inzwischen Deine Glaubwürdigkeit ein bisschen.

    Wenn ich mir die Kommentare unter den entsprechenden Beiträgen im letzten viertel bis halben Jahr anschaue und sie mit den Diskussionen in den „klassischen“ Beiträgen vergleiche würde ich sagen, dass ich mit der Meinung nicht alleine dastehe.

    Ich hätte auf jeden Fall wieder mehr Spaß am Lesen, wenn die Zahl der – subjektiv wahrgenommen – werbenden Beiträge wieder zurück ginge. Oder Du erläuterst mal Deine Sicht der Dinge darauf in einem Meta-Beitrag.

    Beste Grüße
    Jo

    1. Hallo Jo,

      vielen Dank für Deine konstruktive Kritik. Den Vorschlag, in einem eigenen Beitrag mal zum Thema „Geld verdienen mit dem Blog“ Stellung zu nehmen, greife ich gerne auf. Vor allem werde ich die Gelegenheit nutzen, dann mal die Kosten aufzulisten. Einfach, damit man eine Vorstellung erhält, was das so alles kostet.

      Werbende Beiträge habe ich bisher genau 2 veröffentlicht. Beide waren als Anzeige gekennzeichnet. Der dreiteilige Beitrag zu ETFs war keine Werbung, sondern meine persönliche Position dazu. Vielleicht war es unglücklich, im Anschluss daran den Werbebeitrag zu Robo-Advisors von Visual Vest zu veröffentlichen. An sich standen die Themen in keiner Beziehung zueinander. Da ich das Thema ETFs aber noch nicht auf dem Blog behandelt hatte, fand ich den Zusammenhang passend.

      Für den Werbe-Beitrag für den Sofortkredit der Bank of Scotland hatte ich auch erst überlegt, Euch in einem eigenständigen Beitrag über meinen Finanzierungsbedarf anhand meiner letzten Immobilienkapitalanlage zu berichten. Das habe ich diesmal gelassen, da ich die redaktionelle Unabhängigkeit nicht gefährden wollte. Der Beitrag erscheint deshalb erst in den nächsten Tagen. Vielleicht wird dann rückblickend klar, warum ich mich für so ein Kreditangebot interessiert habe und es tatsächlich gut finde. Aber davon kannst Du Dir dann ein eigenes Bild machen.

      Ich habe schon Unmengen von Werbeangeboten erhalten, viele davon richtig gut dotiert. Ich habe sie aber bis auf die zwei Genannten alle abgelehnt. Einige davon habe ich getestet und dann abgesagt. Hier war es jetzt auch so, dass ich erst das Angebot getestet habe und dann meine Bereitschaft zu einem gesponserten Beitrag erklärt habe. Ich mache nur das, was ich auch vertreten kann.

      Und ich blogge vor allem nicht, um davon zu leben. Divantis ist keine Werbeplattform. Das war so und wird so bleiben. Vereinzelte Anzeigen (2 Stück in 21 Monaten) finde ich nicht übertrieben, zumal sie auch noch deutlich gekennzeichnet sind.

      Ich hoffe, dass Dein Lesespaß in den nächsten Tagen wieder zurück kommt.

      Noch mal vielen Dank für Deinen Kommentar – ich bin froh, wenn Du solche Themen ansprichst!

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Ben,

        vielen Dank für Deine zügige und ausführliche Antwort.
        Bei der Kennzeichnung der Anzeigen hast Du natürlich recht, die Überschrift in diesem Beitrag habe ich überlesen.

        Vielleicht stammt das subjektive Gefühl der Zunahme von Werbebeiträgen daher, dass die Kausalität für die Leser unklar ist. Du weißt genau, was ein bezahlter Beitrag ist und was nicht. Bei der ETF Serie stellt sich für den Leser die Frage, ob der Werbebeitrag erscheint, da er gut zu einem Thema passt, über das Du eh eine Serie veröffentlichen wolltest, oder ob Du zu einem Thema schreibst, weil es gut zu einer Anzeige passt.
        Was ich dabei aber gut fand war, dass Du im Beitrag davor (Dividende Blackrock) auch direkt geschrieben hast, dass jetzt eine Serie mit einem darauffolgenden gesponserten Beitrag folgen wird. Solche Hinweise im redaktionellen Teil sind imho wichtig.

        Ich habe auch gar nichts gegen Werbung. Werbung und/oder die Abgabe unserer persönlichen Daten (um am Ende zielgerichtetere Werbung zu erhalten) ist schließlich, wie wir die „kostenlosen“ Dienstleistungen im Netz bezahlen. Infomercials finde ich aber kritisch, ganz besonders im YMYL Bereich. Da verschwimmt für mich die Grenze teilweise schon bei unbezahlten Beiträgen mit Affiliate Links (bspw. der zu P2P-Krediten).

        Aber dass Du nicht bloggst um davon zu leben und dass Divantis keine Werbeplattform ist oder sein muss ist glaube ich auch allen klar (dafür informierst Du ausführlich genug über Deine Finanzen ;)

        Ich würde mich auf jeden Fall über einen Beitrag zu den Kosten des Blogs, den dahinterliegenden Strukturen (Stichwort HiValues Entertainment) und dem Thema Refinanzierung der Kosten sehr freuen.

        Schönen Sonntag Abend noch
        Jo

  2. Moin zusammen,

    ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.
    Viele „Dividenden-Blogs“ fangen wirklich nur mit reinen Dividenden-berichten und das dazugehoerige an.
    Nach einer gewissen Zeit ( beim einen früher, beim anderen etwas später) scheinen die Blogger allerdings zu meinen, dass sie „Fremdbeiträge“ schreiben müssen. Anscheinen kommt das Gefühl auf, dass man zu wenig schreibt, oder was weiß ich :-)
    Wenn ich pers. auf ein Blog gehe, welches sich um Thema Dividenden handelt, dann allerdings Beiträge lesen darf, die sich um Kredite handeln, dann ist das an dem Thema des Bloges total vorbei. Gut, bei 21 Beiträgen und 2 fremnde Beiträge, dann ist eine Quote von ca. 10% noch in Ordnung. Aber mehr sollten es dann nicht unbedingt sein.
    Wenn ich mir z.b. ein renomiertes Blog anschaue ( hat auch mit Dividenden gestartet ), so ist das Blog in den letzten Monaten/jahren total zum „Mülleimer“ für Optionshandel verkommen. Das hat massig Leser vergrault, und der Autor schafft es einfach nicht mehr, das Ruder herumzureissen.
    Manchmal ist weniger mehr :-)
    LG Ralf

    1. Hallo Ralf,

      es sind übrigens 330 Beiträge, davon 2 Werbebeiträge. Die Quote ist also nicht 10%, sondern 0,6%. Der Blog existiert 21 Monate, daher vermutlich die Zahl 21.
      Das Thema Kredit halte ich im Übrigen nah an Aktien. Ich habe vor einiger Zeit ja auch mal etwas zum Wertpapierkredit veröffentlicht. Ich gebe Dir aber recht, dass man schauen sollte, nicht zu sehr abzuschweifen. Aber auf der anderen Seite gibt es auch genügend Leser, die gerne etwas mehr über mich erfahren wollen – abseits von Aktien. Ich werde versuchen, hier weiterhin ein ausgewogenes Verhältnis zu halten.
      Auf jeden Fall vielen Dank für Deinen konstruktiven Kommentar und viele Grüße Ben

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