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Rückkehr zum Umsatzwachstum beflügelt traditionelle Dividendenerhöhung

Es zeigt das goldene MyMcDonald's Jackpot-Promo-Element eingebettet in eine dynamische Szene mit dem ikonischen McDonald’s-Logo und einem leuchtenden Börsenchart im Hintergrund – perfekt, um Markenstärke und finanziellen Erfolg zu visualisieren.
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Es ist die bekannteste Restaurantkette der Welt und die Aktie läuft unspektakulär positiv. In diesem Jahr liefert sie bisher eine Kursperformance in ihrer Heimatwährung von +9%. Damit wird der Markt underperformed, aber ist das wirklich schlimm?

Ich bin bereits seit 2008 Aktionär und habe meinen Einsatz inzwischen nur durch die Dividendenzahlungen längst wieder zurück. Und freue mich jedes Jahr im Dezember über die Erhöhung der Ausschüttung.

Trotzdem schaue ich auf die Entwicklung des Unternehmens und analysiere regelmäßig, ob es auf sich verändernde Konsumgewohnheiten reagiert. Wenn es mich dann selbst in ein Schnellrestaurant verschlägt, weiß ich im Anschluss: es bleibt Fast-Food und ist kein Genuss. Und trotzdem gehen die Menschen hin.

Was das Loyalty-Programm damit zu tun hat und wie ich die Perspektiven einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

McDonald’s ist in absoluten Prozentwerten weiterhin mein Top-Performer seit Depotaufnahme. Das ist allerdings vor allem durch die lange Haltedauer bedingt. Denn eine Aktie, die seit Juli 2008 im Depot ist, hat es natürlich leichter, einen Total Return von 725% zu schaffen als eine erst in den letzten Jahren gekaufte Aktie. Auf Platz 2 liegt übrigens Microsoft, die seit Oktober 2017 im Depot sind.

Wirklich durchgestartet ist die McDonald’s-Aktie allerdings erst auch seit 2017 und sie verdreifachte sich dann innerhalb von 5 Jahren. In diesem Jahr schwankt die Aktie nun zwischen 280 und 320 US$:

McDonald's Chart in USD seit Juli 2008
McDonald’s Chart in USD seit Juli 2008

Dividendenzahlung

McDonald’s zahlt erstmals eine Quartalsdividende von 1,86 US$ je Aktie (zuvor: 1,77 US$). Das ist eine Erhöhung um 5,1%. Für die 15 Aktien in meinem Dividendendepot ergibt das eine Brutto-Dividende von 27,90 US$. Sie wurde von flatex zum Kurs von 1,1731 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 17,70 €. Sie wurde mit Wertstellung 15.12.2025 überwiesen.

Dividendengutschrift McDonald's im Dezember 2025 Flatex

Zusätzlich habe ich für die Bruchteile einer McDonald’s-Aktie (etwas unter einer halben Aktie) aufgrund meines Sparplans bei Trade Republic 0,53 € Nettodividende erhalten. Der Umrechnungskurs lag hier ebenfalls bei 1,1731.

Dividendengutschrift McDonald's im Dezember 2025 Trade Republic

Annualisiere ich die Quartalsdividende, dann zahlt McDonald’s nun eine Jahresdividende von 7,44 US$. Bei einem Aktienkurs von 318,73 US$ (Schlusskurs am Dividendenzahltag) ergibt das eine Dividendenrendite von 2,3%. Da McDonald’s als Dividendenaristokrat seine Dividende jährlich erhöht, dürfte bei einem heutigen Kauf die tatsächliche Jahresdividende marginal höher liegen. Bleibt es beim bisherigen Turnus, dann wird die Dividende zur Dezember-Dividende 2026 erneut erhöht.

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on cost) ist gleichzeitig die Höchste unter allen meinen Depottiteln. Das liegt vor allem an der langen Haltedauer und daran, dass ich seitdem – abgesehen von dem erst jüngst gestarteten Sparplan zur Wiederanlage der Dividende – auch nicht mehr nachgekauft und mir damit den Einstiegskurs nicht verwässert habe. Denn pro Aktie habe ich 2008 lediglich 38,43 € bezahlt. Darauf erhalte ich 7,44 US$ Dividende pro Jahr. Wenn ich dafür einfach den jetzigen Umrechnungskurs nehme, dann entspricht das einem YoC von 16,5%.

Wiederanlage der Dividende

Seit der Dividendenzahlung im März 2024 habe ich meinen kompletten Einstand für die 15 McDonald’s-Aktien als Netto-Dividenden zurückerhalten.

Seitdem reinvestiere ich die Netto-Dividenden mittels Sparplan erneut in McDonald’s-Aktien. Um das Ganze aber steuerlich sauber zu trennen, nutze ich dafür Trade Republic, während ich die 15 „abbezahlten“ Aktien bei flatex halte.

Der Sparplan wird quartalsweise zur Monatsmitte des März, Juni, September und Dezember ausgeführt – also immer zu den Dividendenzahlterminen. Aufgrund der Dividendenerhöhung kann ich die Sparrate nun mit 18 € laufen lassen. Angesichts des absolut hohen Aktienkurses kommt damit natürlich nur wenig von einer Aktie pro Quartal hinzu. Aber auch hier setze ich auf den Faktor Zeit. Und in gewisser Weise ist es auch ein Experiment, weil ich mal in meinem eigenen Depot sehen will, wie sich die Reinvestition einer Dividendenzahlung langfristig auswirkt. Mit der jüngsten Sparrate habe ich nun immerhin schon eine halbe zusätzliche Aktie „erspart“.

Sparplan McDonald's im Dezember 2025

Zur besseren Übersicht pflege ich die folgende Tabelle, um den Schneeball-Effekt dokumentieren zu können:

QuartalÜberschuss
Netto-Dividende
SparplanrateAnteileSparplan-Dividendeoffenes Invest
I/202410,13 €10,00 €0,0389250,00 €0,13 €
II/202417,46 €17,00 €0,0725680,04 €0,63 €
III/202419,12 €17,00 €0,0635150,13 €2,88 €
IV/202418,80 €20,00 €0,0695770,21 €1,89 €
I/202518,15 €20,00 €0,0723850,29 €0,33 €
II/202517,17 €18,00 €0,0699020,37 €-0,13 €
III/202516,81 €17,00 €0,0658650,44 €0,12 €
IV/202517,70 €18,00 €0,0670010,53 €0,35 €
SUMME137,00 €0,519738

Perspektiven

Zuletzt hatte ich im Juni über McDonald’s berichtet, so dass nun ein Blick auf das gesamte 2. Halbjahr 2025 möglich ist. Es war durch starke Quartalszahlen, internationale Expansion und verändertes Konsumverhalten geprägt. Die Aktie stieg nach den Quartalszahlen zum 2. und zum 3. Quartal jeweils deutlich, blieb aber insgesamt nur moderat im Plus. Gründe dafür waren vor allem der Margendruck und Konsumtrends in den USA, die die Euphorie dämpften.

Bei den Ergebnissen zum 2. Quartal, die ich hier der Vollständigkeit halber nennen möchte, übertraf McDonald’s die Erwartungen mit einem Gewinn je Aktie von 3,19 US$ (Prognose: 3,15 US$) und einem Umsatz von 6,84 Mrd. US$ (Prognose: 6,7 Mrd. US$). Zudem kündigte das Unternehmen die Eröffnung von 2.200 neuen Restaurants weltweit sowie verstärkte Investitionen in Digitalisierung an.

Die Ergebnisse zum 3. Quartal 2025 verfehlten dann allerdings die Erwartungen mit einem Umsatz von 7,08 Mrd. US$ (+3% gegenüber Vorjahr, Erwartung war 10 Mio. US$ höher) und einem Gewinn je Aktie von 3,22 US$ (Erwartung: 3,33 US$). Die Aktie gab allerdings nur leicht nach, weil insgesamt eine Steigerung gezeigt werden konnte. Besonders positiv zeigte sich das Wachstum der vergleichbaren Umsätze (+3,6% weltweit), trotz eines Rückgangs bei einkommensschwächeren US-Kunden. McDonald’s reagierte mit günstigeren Menüangeboten und neuen Getränken (Cold Brew, Fruchtgetränke) und ging damit weiter in Konkurrenz zu Starbucks.

Positiv zu werten ist aus meiner Sicht weiterhin der Expansionsdrang und die starken internationalen Märkte. Hinzu kommt die fortschreitende Digitalisierung und die frühzeitige Einführung der McDonald’s-App. Inzwischen werden über 9 Mrd. US$ an Verkäufen pro Quartal über das Loyalty-Programm generiert. Diese Verkäufe fallen aber sowohl bei den selbst betriebenen Restaurants als auch bei solchen im Franchise an, so dass dieser Betrag höher als der ausgewiesene Umsatz ist.

Negativ ist allerdings der Rückgang der Besucherzahlen bei einkommensschwachen US-Kunden. Das hatte ich ja auch schon öfter thematisiert: McDonald’s ist kein günstiges Vergnügen mehr! Das Management hat das jedoch erkannt und versucht mit Menüs und Preis-Aktionen verlorene Kunden wieder zurückzuholen.

Und dabei sieht man schon eine Veränderung gegenüber früher. Ich selbst werde als registrierter Loyalty-Kunde alle paar Tage mit einer E-Mail auf neue Coupons oder Prämienaktionen oder das legendäre Monopoly hingewiesen. Auch wenn mich das nicht direkt ins Restaurant lockt, setzt es sich schon irgendwo im Hinterkopf fest. Und wenn ich dann tatsächlich zwei- oder dreimal im Jahr in einem McDonald’s lande, schaue ich intuitiv nach den aktuellen Coupons und wieviele Punkte mir noch zu einer Prämie fehlen. Und ich bin mir relativ sicher, dass mein Warenkorb so höher ist als er ohne App wäre. Auf der anderen Seite freue ich mich, wenn ich das Essen an den Tisch geliefert bekomme und dann noch einen Kaffee gratis durch Loyalty-Punkte bestellen kann.

Die eingeschlagene Richtung kann ich jedenfalls nachvollziehen und die Zahlen, die nun – zumindest im Quartalsvergleich – wieder ein Wachstum zeigen, geben dem Management recht. Gespannt bin ich nun zwar auf die Ergebnisse für das gesamte Jahr 2025. Aber noch viel mehr auf das Jahr 2026. Da sollte es McDonald’s kontinuierlich schaffen, in jedem Quartal Wachstum zu zeigen. Wenn das gelingt, wird auch die Aktie wieder ordentlich performen.

Denn 2025 ist der Kurs in der Heimatwährung zwar um 9% gestiegen (zumindest bis 10 Tage vor dem Jahresende!), aber für Euro-Anleger verbleibt trotz der Dividenden ein negativer Total Return von 1%. Die Schwäche des US-Dollar schlägt hier durch.

Für mich ist und bleibt McDonald’s allerdings weiterhin ein absolutes Langfristinvestment. Die Dividendenhistorie ist überwältigend und die Steigerungen machen bei einer sehr langen Haltedauer eben auch einen Großteil des Erfolgs aus. Das Unternehmen selbst hat alle Krisen in den letzten Jahrzehnten gut überstanden und das Gastronomiekonzept hat sich immer wieder an Veränderungen angepasst.

Die Aktie ist genau deshalb eigentlich nie günstig und es kostet sicherlich Überwindung, auf diesem Kursniveau neu einzusteigen. Wer einen ähnlich langen Anlagehorizont wie ich hat, macht aber vermutlich wenig falsch.

Und auch mein Sparplan, der nun schon 2 Jahre läuft, zeigt eine gute Möglichkeit, kontinuierlich in die Aktie zu investieren und damit einen Fuß in die Tür zu stellen. Ich freue mich hier vor allem über die Quartal für Quartal steigenden Dividenden. Denn schließlich macht Kleinvieh auch Mist und jede kleine Zahlung bringt mich meinem Dividendenziel ein Stückchen näher.

Auf einen Blick:

Unternehmen:McDonald’s
ISIN:US5801351017
Im Divantis-Depot seit:04.08.2008
Letzter Nachkauf am:
(Sparplan zur Reinvestition der Dividende seit März 2024 aktiv)
Stückzahl im Divantis-Depot:15
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:38,43 €
Gesamtkaufpreis:576,45 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:711,79 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende reinvestieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
McDONALD’S REPORTS THIRD QUARTER 2025 RESULTS
McDONALD’S RAISES QUARTERLY CASH DIVIDEND BY 5%
McDONALD’S REPORTS SECOND QUARTER 2025 RESULTS

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Kommentare

11 Antworten zu „Rückkehr zum Umsatzwachstum beflügelt traditionelle Dividendenerhöhung“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    stelle fest, das Chipotle dieses Jahr ganz schön durchhängt. Starbucks kommt ebenfalls nicht aus dem Tee(Kaffe). Darden hat auch schon bessere Zeiten gehabt, Dominos Pizza hat zu kämpfen. Bei Restaurants habe ich immer bissl Sorge, das sie auch einer gewissen Mode unterliegen. Wenn sie angesagt sind, gehen alle hin, wenn sie aus der Mode kommen oder ein angestaubtes Image bekommen, wird die Größe der Kette zum Bumerang auf dem Weg nach unten. Tobs Yum Brands läuft gut.
    McDonalds dagegen ist nicht Modeabhängig, sondern hat schon eine gewisse feste Versorgerfunktion übernommen, die nicht mehr aus der globalen „Esskultur“ und Soziokultur wegzudenken ist. (und das heute zum 4.Advent:) ) Mahlzeit…

    kann mich selbst für die Branche nicht ganz so erwärmen, aber Ben macht es schon richtig. Nur schade, das er nicht mehr von MCD hat.
    Global gibt es aus dem Großrestaurantbereich auch nichts auffälliges, was mehr Aufmerksamkeit an der Börse für sich beanspruchen könnte. Das Geschäft ist immer das gleiche.
    Bei mir wird wohl der nächste Shoppingstop Chubb Ltd oder Chubb Corp sein, weiß noch nicht genau. Protector Forsikring war ja letztens eine Zeit in der Diskussion, aber die wollen nach oben, hat man den Eindruck. Glaube die steigen weiter.

    Immerhin MSCI World Insurance Index ytd + 17,54% vs Dow Jones 13,55% ytd.

    Irgendein ranghoher MorganStanley Investmentchef hat jetzt mal etwas spitz formuliert, er würde bei dem 60/30/10 Modell Aktien/Anleihen/Gold jetzt eher die Anleihen mit Gold tauschen. (aus dem Gedächtnis zitiert)

    Anleihen weiter nichts für mich.

    Versicherungen dagegen leben ganz gut auch mit einer hohen Inflation und von einer hohen Inflation.

    Grüße und schönen 4.Advent allen,

    Das Jahresende wird gut an der Börse.

  2. Avatar von Stefan
    Stefan

    Ich habe mir 5 Aktien im Mai 2024 für je 230,- Euro gekauft und warte seitdem wieder auf so einen „günstigen“ Kurs – leider vergeblich. Nachdem die Aktie dieses Jahr im Juni nur kurz gehustet hat geht es seitdem wieder aufwärts.
    Im Moment überlege ich eher ob das Investment überhaupt noch Sinn macht, da ich lediglich eine Netto Dividende von ziemlich genau 2% habe und große Kussteigerungen in naher Zukunft eher nicht drin sind
    Deshalb könnte ich mir vorstellen die 5 Aktien beim Erreichen eines Kurses von 290,- Euro zu verkaufen und das Geld in eine andere Aktie zu investieren wo höhere Dividenden drin sind und/oder potentiell höhere Kurssteigerungen.

    1. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Stefan,

      es ist keine Anlageberatung!!!

      Dein Vorgehen habe ich vor 15 Jahren angewandt und bin immer als Verlierer dagestanden. Wobei ich aber „Verlustaktien“ in (vermeintliche) Gewinner getauscht habe, die danach ebenfalls fielen.

      Ich kenne Deine Situation nicht, ich kenne Dein Portfolio nicht.
      Mc Do hat die letzte Div Steigerung mit 5%+ abgeschlossen. Weniger als davor, aber mehr als viele Unternehmen in dem Sektor.
      Die Suche nach der „besten Rendite“ erinnert mich an: gierig werden! Das ist kein guter Ratgeber. Wenn Du zu dem Zeitpunkt eingekauft hast, dürfte die Jahresrendite über 10% sein. Das ist für sich gesehen ein guter Wert – insbesondere im Consumerbereich. Es ist natürlich für die Techwerte kein Maßstab was Kursgewinn angeht.

      Das Portfolio macht es. McD ist nicht der schlechteste Wert im Bereich Consumer.

  3. Avatar von Chrischaan
    Chrischaan

    @Ben: Wo kann man sich denn für das Gewinnspiel anmelden? ;-) Minütlich bis zu 100.000 EUR zu gewinnen. Das können ja bis 144 Mio. EUR sein, die da täglich ausgeschüttet werden. 🤑

    Aber mal im Ernst, danke für den guten Artikel wieder! Ich freu mich schon auf die großen Zusammenfassungs- bzw. Ausblickbeiträge.

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Chrischaan,

      das ist tatsächlich ein Gewinnspiel von McDonald’s. Früher gab es dort bei Monopoly ja Direktgewinne o.ä. Jetzt hat man einen Code, den man in der App einscannt. Ich hatte 4 solcher Codes, zweimal kam dann dieses Gewinnspiel – natürlich habe ich nichts gewonnen. Aber immerhin zweimal jeweils 1 Minute auf mein Handy geschaut. :-)

      Viele Grüße Ben

    2. Avatar von Chrischaan
      Chrischaan

      Hi Ben,

      jetzt bin ich ganz klar entlarvt, als einer der viel zu wenig zum Umsatz von McDonalds beiträgt. 😬 Wir kommen da höchsten 2-3 mal im Jahr hin, wenn die Kinder genug im Auto gedrängt haben. In den Weihnachtsferien wird das bestimmt wieder der Fall sein. Da werde ich mal drauf achten.

      Ich wünsche euch allen eine möglichst ruhige und besinnliche Weihnachtszeit!

      Beste Grüße,
      Chrischaan

      PS: Falls jemand eine gute Empfehlung für eine Restaurantkette hat, die sehr gute Burger oder auch anderes Essen machen, entlang von dt. Autobahnen zu finden ist und evtl. auch Anklang bei Kindern finden könnte… Ich wäre dankbar für Vorschläge.

  4. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Hallo Chrischaan,

    Deine Frage ist aber jetzt kontraproduktiv für unseren Investor Ben🤓 Aber ich werde mich mal mit Dir verbünden ☺️ Solltest Du auf der A24 (also die zwischen Berlin und Hamburg) sein, so nutze den Autohof Neustadt/Glewe. Das Restaurant hat gute Burger und noch anderes kindgerechtes Menü. Überhaupt kein Vergleich zu Mc Donalds. Ich glaube, dass ist dort lokal und leider kein Kette.

    Gruß Frank

    1. Avatar von ABTJZ
      ABTJZ

      A9,Abfahrt 4,Brück, Autohof Linthe, Kullman‘s Diner. Super Diner im klassischen American Style. Zum direkten Vergleich gibt es auch ein McD vor Ort. Ick find beide gut 🍔!

  5. Avatar von Thomas
    Thomas

    Weihnachtliche Gedanken zum Goldpreis.

    Der Preis von Waren (hier Gold) hängt nur von zwei Faktoren ab.
    Menge Gold und dem gegenüber Menge Geld, die für Goldkäufe zur Verfügung steht.
    Erwartungshaltungen spielen zwar kurzfristig auch eine Rolle und können über Hebelzertifikate manipuliert werde, spielen aber historisch keine Rolle, da nur wichtig ist, wieviel Gold gibt es und wie viel Geld gibt es global.

    Die bisher gefundene oder geförderte Menge physischen Goldes auf der Erde ist etwa 216265 Tonnen (Quelle Word Gold Council). Jährlich werden etwa 3500 Tonnen gefördert. Das sind also 1,61% der bisher existierenden Menge. Man könnte also sagen, der Warenexpansionsfaktor Gold Physisch liegt bei 1,0161 bzw. möchte ich es als Geschwindigkeitsmaß verstanden wissen.
    Die Goldmenge vergrößert sich mit einer Geschwindigkeit Faktor 1,0161 Tendenz eher sinkend bzw. ist sie auch endlich.

    Da die Produktionskosten/Lohnkosten Gold Physisch ebenfalls weiter steigen, der Explorationsaufwand immer weiter steigt, ist zwar bei steigendem Goldpreis und sinkendem Erzgehalt, weniger Lagerstätten usw. immer das Förderinteresse da, aber die Expansionsgeschwindigkeit Ware Gold KANN sich nicht wesentlich erhöhen. sie wird eher sinken und ist letzten Endes auch Endlich.

    Zum Vergleich die Geldmenge USA Dollar wächst prozentual durchschnittlich mit etwa
    6% bis 7% das ist also Faktor 1,065. Eurozone wird etwa mit 5% im Mittel angegeben,
    also im Mittel Faktor 1,05

    Wenn man vorsichtig geschätzt die zwei Expansionsfaktoren Gold 1.02 und Geld 1.05 gegenüberstellt, ergibt sich eine jährliche sich kumulierende Unterdeckung von Gold von etwa 3% p.a.
    das sind nach zwanzig Jahren nicht linear fortgeschrieben, sondern exponentiell etwa 80% Divergenz/Unterdeckung zwischen dem Angebot Gold und Angebot Geld. Tatsächlich dürfte der vorsichtig geschätzte Wert höher liegen.

    Demgegenüber ist eine Beschleunigung des globalen Broad Money Supply in 2025 von etwa 9% zu beobachten, (China etwa 8%). Die Frage ist, ob sich dieser Anstieg des Broad Money Supply weiter fortsetzt, noch ansteigt oder wieder sinkt. Ich glaube eher an einen weiteren Anstieg, da der Geldhunger der Staaten global ebenfalls unersättlich weiter steigt.

    Historisch war der Preisanstieg Gold im Mittel sogar bei 8% und liegt damit immerhin grob geschätzt im Rahmen dieser Beobachtungen.

    Der Preisanstieg war extrem höher die letzte Zeit im Mittel, wird aber LANGFRISTIG ANHALTEN, vielleicht mit niedrigerem Tempo und üblichen, vielleicht auch jahrelang anhaltenden Korrekturen. (Meinung)

    Die Produktionskosten von Geld liegen demgegenüber bei Null und die Expansionsmöglichkeiten sind de facto unendlich.

    Real inflationsbereinigt wächst der Wert des Goldes immerhin historisch etwa 1 bis 2%

    Was will ich im Fazit damit sagen.
    Gold ist besser als Geld, was jeder damit macht, ist seine Sache.

    Noch interessante Lektüre, zwar etwas schwer verdaulich, aber für mich immer interessant, da auch unsere Aktienpreise davon abhängen.
    Artikel müßte theoretisch frei lesbar sein.

    https://themarket.ch/wissen-vorsorge/erwin-heri-die-rueckkehr-der-inflation-zwingt-zum-umdenken-in-der-geldpolitik-ld.15651

  6. Avatar von Thomas
    Thomas

    noch Ergänzung Goldpreisanstieg.
    bei einer vorsichtigen Divergenz von „nur“ 3% zwischen Gold- und Geldmengenwachstum würde nach 60 Jahren (einem wirtschaftlichen Menschenleben) die Differenz bereits +498%
    Prozent betragen. Bei einem aktuellen globalen Broad Money Supply von 9%
    ( damit ist Divergenz gleich 7% ) würde diese Differenz nach 60 Jahren bereits +5.695 % Prozent! betragen.
    Das kann zwingend logisch nicht folgenlos auf den Goldpreis bleiben.
    Wenn das supply nur bei 9% verharren würde !
    Entsprechend exponentiell auf den Goldpreis wirkt sich jeder weitere Prozentpunkt Divergenz aus .
    Mahlzeit.
    wünsche schönes Weihnachtsessen :)

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