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Quartal für Quartal reduziert sich mein Risiko – nur das zählt bei diesem Titel

Omega Healthcare Investors Symbolbild
4.7
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Ursprünglich hatte der Titel bei meinem Kauf eine saubere Historie mit Dividendenerhöhungen. Doch dann kam Corona und die Welt war eine andere. Auch wenn sich für uns inzwischen alles schon lang wieder normalisiert hat, befinden sich bei dem Unternehmen immer noch tiefe Furchen in der Bilanz.

Erstaunlicherweise konnte bis heute die Dividende konstant gehalten werden. Und inzwischen wird sie auch wieder verdient, so dass zumindest kurzfristig auch nicht mehr mit Ausfällen zu rechnen ist.

Trotzdem bleibe ich wachsam und habe auch jetzt wieder etwas in der Berichterstattung entdeckt, was meine Alarmglocken schrillen lässt.

Und so geht es für mich weiterhin nur darum, mein investiertes Kapital möglichst schnell wieder zurückzukriegen, um damit mein Risiko kontinuierlich zu reduzieren.

Wie ich die aktuelle Situation einschätze und wo ich ein Störgefühl habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

Omega Healthcare Investors (OHI) ist ein in Seniorenimmobilien investierender REIT, den ich hier vorgestellt habe. Aufgrund von Schieflagen einiger Pächter kam der Aktienkurs in der Vergangenheit stark unter Druck, so dass sich die Dividendenrendite zeitweise auf über 10% erhöhte.

Mittlerweile hat sich der Aktienkurs jedoch wieder deutlich erholt und liegt nun bei knapp 40 US$. Das ist nicht mehr weit von den Hochs um 45 US$ (erreicht in den Jahren 2015, 2019 und 2020) entfernt und die Krisenpreisen von 25 US$ bzw. 15 US$ im Corona-Crash erscheinen wie Erzählungen aus der Vergangenheit:

10-Jahres-Chart Omega Healthcare Investors in US-Dollar
10-Jahres-Chart Omega Healthcare Investors in US-Dollar

Meine Strategie für dieses Investment verfolgt seit einiger Zeit das Ziel, mein Risiko durch die hohe Ausschüttung schnellstmöglich zurückzuführen.

Dividendenzahlung

Omega Healthcare Investors zahlt erneut eine Quartalsdividende von 0,67 US$. Für die 300 Aktien in meinem Dividendendepot ergibt das eine Brutto-Dividende von 201 US$. Die Dividende wurde von der Consorsbank zum Kurs von 1,1711 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 127,79 €. Sie wurde mit Wertstellung 15.08.2025 überwiesen.

Dividendengutschrift Omega Healthcare Investors im August 2025

Anders als bei meinen anderen Depotwerten bin ich noch immer froh über jede Dividendenankündigung von Omega Healthcare Investors, die keine Kürzung vorsieht. Trotzdem bin ich inzwischen der Meinung, dass man durchaus eine Dividendenrendite berechnen kann. Dafür unterstelle ich, dass die Quartalsdividende unverändert viermal im Jahr ausgeschüttet wird und erhalte damit eine Jahresdividende von 2,68 US$. Bei einem Aktienkurs von 41,01 US$ (Schlusskurs vom 15.08.2025) ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 6,5%. Das ist – bezogen auf die letzten Jahre – ein durchaus niedriger Wert.

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on Cost) ist – neben der Stetigkeit der Dividendenzahlungen- vom US-Dollar-Kurs abhängig. Nehme ich für ein gesamtes Jahr den Umrechnungskurs dieser Dividendenzahlung, dann erhalte ich für meine 300 Aktien 804 US$ und einen Eurobetrag von 686,53 € brutto. Bezogen auf meinen bezahlten Einstand von 7.984,35 € entspricht das 8,6%. Mit einem stärkeren US-Dollar steigt diese Rendite, genauso geht sie bei einem schwächeren US-Dollar zurück. Ich betone das deshalb, weil ich auch schon bei 9,5% stand.

Perspektiven

Mit dieser Dividendenzahlung habe ich nun schon 41,6% meines Investments als Nettozahlungen zurückerhalten. Und das ist und bleibt auch meine Strategie mit diesem REIT: Jedes Quartal verringert sich mein Risiko. Und in etwa 9 Jahren sollte ich dann meinen gesamten Einsatz zurückhaben.

9 Jahre sind natürlich für einen solchen Titel schon eine kaum überschaubare Zeit, in der viel passieren kann. Denn immer noch leidet das Geschäft unter den Corona-Auswirkungen. Die Belegungsrate der Seniorenwohnheime ist weiterhin niedriger als vor der Pandemie. Und immer noch sind einige Mieter schwach auf der Brust und haben Mietrückstände.

Aber es bessert sich sukzessive – jedenfalls laut den offiziellen Verlautbarungen. Jüngst wurden die Ergebnisse des 2. Quartals 2025 verkündet.

OHI konnte demnach sein Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich von 117 Mio. US$ auf 140 Mio. US$ steigern (+19,7%). Pro Aktie war das aber nur ein Anstieg von 0,45 auf 0,46 US$ (2,2%). Und das ist darin begründet, dass OHI massiv neue Aktien ausgegeben hat. Die Anzahl der ausstehenden Aktien ist vom 30.7.24 bis zum 29.7.25 von 257.838.900 auf 295.000.000 gestiegen (+14,4%). Immerhin geht das Management damit offen um und benennt sogar noch etwas höhere Zahlen in der Meldung, indem der gewichtete Durchschnitt der ausstehenden Aktien angegeben wird.

Aufgefallen ist mir allerdings, dass die Kennzahl „Nareit FFO“ (Funds From Operations) nicht mehr im Fließtext der Meldung erscheint, sondern nur noch hinten (Seite 11 von 13) in einer Tabelle versteckt wird. Und so etwas mag ich bekanntlich gar nicht. Wenn die Kennzahl stieg, wurde sie als wesentliche Steuerungsgröße dargestellt. Nun auf einmal ist sie durch die vielen neuen Aktien von 0,72 US$ auf 0,70 US$ im Quartalsvergleich gesunken und wird versteckt.

Andere Kennzahlen, vor allem der Adjusted FFO sehen hingegen besser aus. Er stieg von 0,71 US$ auf 0,77 US$ je Aktie. Und auch die für die Dividende relevanten „Funds Available for Distribution“ (FAD) stiegen von 0,68 US$ auf 0,74 US$ je Aktie. Damit ist die Dividende vergleichsweise deutlich überdeckt und es wurden „lediglich“ 90,5% der FAD ausgeschüttet. Diese Entwicklung hatte ich schon Anfang des Jahres erhofft und deshalb davon geschrieben, dass es womöglich eine Dividendenerhöhung im Laufe des Jahres geben könnte.

Die ist zwar bisher ausgeblieben, aber dafür wurde die Prognose für den Adjusted FFO erhöht. Statt den bisher erwarteten 2,95 bis 3,01 US$ je Aktie sollen es nun 3,04 bis 3,07 US$ werden. 2024 lag er übrigens bei 2,87 US$ nach 2,79 US$ in 2023. Die Entwicklung passt also!

Die neu ausgegebenen Aktien hatten natürlich ihren Zweck. Sie dienten zur Finanzierung von Akquisitionen. So wurden im 2. Quartal 45 Einheiten in Großbritannien und 12 Einheiten in den USA erworben und dafür insgesamt 502 Mio. US$ investiert. Zudem wurden 7 Einheiten verkauft und damit 62 Mio. US$ erlöst.

Das Portfolio ist also weiter in Bewegung. Das Management arbeitet stetig daran, den Anteil von Privatpatienten zu erhöhen und die Abhängigkeit von den staatlichen Programm Medicaid und Medicare zu verringern. Das verläuft behutsam, aber immerhin konnte der Privatanteil innerhalb eines Jahres von 17,3% auf 21,7% gesteigert werden.

Die Belegungsquote erhöhte sich ebenfalls innerhalb eines Jahres von 80,2% auf 82,2%. Zur Einordnung: Ende 2019, also direkt vor Corona, lag die Belegungsquote noch bei 83,6%. Und der Privatpatientenanteil lediglich bei 12,7%.

Das Tief bei der Belegung hatte OHI im Juni/September 2021 mit 74,2%.

Für meine Hoffnung einer Dividendenerhöhung in 2025 gibt es jetzt nur noch die November-Dividende. Die Zahlen geben weiterhin eine Erhöhung her, aber das Management setzt auch auf Schuldenabbau. Und das ist auch richtig! Lieber sicherstellen, dass die Dividende in unveränderter Höhe beibehalten werden kann und dafür die Verschuldung zurückführen und damit Freiräume für die Zukunft schaffen.

Aktuell hat OHI ausstehende Verbindlichkeiten in Höhe von 5,0 Mrd. US$ mit einer durchschnittlichen Zinsrate von 4,6% p.a. Der Nettogewinn 2024 lag im Vergleich dazu bei 418 Mio. US$. Der klassische Vergleich von EBITDA zur Nettoverschuldung ist bei einem REIT nicht möglich, da die zwar die Besteuerung nur auf Anlegerebene stattfindet, aber die Abschreibungen schon im Nettoergebnis enthalten sind. Gleichwohl erscheint mir der 12-fache Nettogewinn als Verschuldung sehr hoch und es ist der richtige Schritt, hieran zu arbeiten.

Für mich bleibt meine persönliche Strategie deshalb unverändert. Ich werde nicht mehr nachkaufen, sondern bin mit den absoluten Dividenden sehr zufrieden. Mehr brauche ich von einem solchen Wert nicht. Eine dreistellige Nettodividende pro Quartal – damit lohnt sich auch der Aufwand, den Titel zu beobachten.

Wenn ich OHI allerdings noch nicht im Depot hätte, dann wäre mir der aktuelle Kurs zu hoch bzw. die Dividendenrendite zu niedrig, um neu einzusteigen. Denn es kommt ja immer noch das Währungsrisiko hinzu, dass die Dividenden für Euro-Anleger zusätzlich gefährdet.

Ich bin froh, dass ich meine letzten OHI-Aktien bei einer Dividendenrendite von 10% eingesammelt habe. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass wir das noch einmal sehen. Trotzdem wäre es die Marke, die mich womöglich wieder zu einem Nachkauf animieren würde.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Omega Healthcare Investors, Inc.
ISIN:US6819361006
Im Divantis-Depot seit:19.05.2017
Letzter Nachkauf am:10.01.2023
Stückzahl im Divantis-Depot:300
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:26,61 €
Gesamtkaufpreis:7.984,35 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:3.453,51 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
Omega Reports Second Quarter 2025 Results and Recent Developments

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Kommentare

11 Antworten zu „Quartal für Quartal reduziert sich mein Risiko – nur das zählt bei diesem Titel“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    Ja Hallöchen wiedermal,
    man hätte es (kursmäßig) über zwei bis drei Jahre mit Welltower, American HealthCare Reit, Ventas, CareTrust Reit o.ä. deutlich besser haben können,
    hätte aber nicht die Ausschüttungen in der Höhe wie bei OHI haben können.
    mit Healthpeak Properties und Medical Properties aber auch schlechter treffen können.
    MPW gibts es ja auch immer noch und die zahlen auch noch ein paar Kleckerchen,
    wer da jetzt Mut hat macht vielleicht auch mal ein Geschäft. (keine Empfehlung!, besonders nicht MPW.)

    Interessant wäre mal der Vergleich zwischen Welltower und OHI über 5 Jahre.
    Gleicher Startbetrag inklusive vollständigem Reeinvest.
    Welltower 187% Kursplus (USD), aber nur 1,82% Div Rendite (war aber vor 5 Jahren bestimmt auch höher und nur jetzt so niedrig wegen Kursanstieg)
    OHI 32% Kursplus (in USD) aber DivRendite zwischen 6%/8%/10%.
    man hätte jetzt vielleicht etwa gleich viel Wert total amount im Depot
    aber trotzdem bei OHI die wesentlich höheren Ausschüttungen.

    Also auch hier kann das Rad nicht zweimal erfunden werden und Ben scheint mit OHI
    nicht die schlechteste Wahl getroffen zu haben. Hatte selber mal ne Zeit lang LTC Properties, die aber nach kurzer Zeit wieder rausgetan.

    Die Welt dreht sich weiter, das Geschäft ist stabil, die Nachfrage ist stabil,
    der Anteil der älteren Menschen gegenüber den jüngeren Menschen wächst soziologisch in den USA genauso wie in Japan oder Europa. Die Unterbringung dieser Menschen ist ein Job, der gemacht werden muß.

    Trump, man muß ihn nicht mögen, engagiert sich jedenfalls für Frieden. (Ukraine)
    Noch ist nicht alles und noch lange nicht geklärt, aber Rüstung würde ich jetzt nicht mehr kaufen. Könnte sein, das Bauaktien jetzt im kommen sind.
    Rohstoffe vom Zyklus auch günstig zur Zeit.
    selbst jetzt schon eine Weile nichts mehr gekauft, ich sammle bissel cash.

    Trotzdem ist es wunderbar zu sehen,
    der Sommer ist bisher unspektakulär an der Börse, aber das(mein) Depot läuft mit meiner Mischung gut nach oben.

    sommerliche Grüße @all

    1. Avatar von Matthias von Mitzlaff

      War mal 2 Jahre in MPW investiert, dann böse hingeflogen.
      OHI habe ich mal zu circa 27 EUR eingesammelt, hätte ich ruhig behalten sollen.
      2024 habe ich den Health-/Senior-REIT Markt USA mal neu analysiert. Es ist damals kein Unternehmen dabei herausgekommen, dass sich für eine Investition aufdrängt:
      Entweder ist der Kurs sehr schlecht oder die Dividende zu niedrig oder die Verschuldung zu hoch oder (fast) alles davon.

      Generell tendiere ich zu einer von drei Unternehmens-/Aktienklassen:
      a) Wachstumswerte mit keiner oder niedriger Dividende (z.B. Alphabet oder NVIDIA),
      b) Titel mit hoher Dividende, bei denen der Kurs nicht so wichtig ist und deren Verschuldung noch im Rahmen liegt (bei mir: BDCs wie Ares, Hercules oder auch Capital Southwest; interessant sicherlich auch Tabak, wie Star sie hat),
      c) Titel mit ordentlichter Dividende UND guter Kursentwicklung, die gute Qualität und Zuverlässigkeit bieten (Procter & Gamble, Iberdrola).

      OHI passt am ehesten noch in die b) Kategorie, jedoch ist mir die Verschuldung zu hoch.

    2. Avatar von Thomas
      Thomas

      Hallo Matthias,
      der einzige Reit, den ich noch habe und (wahrscheinlich) bis unendlich liegen lasse
      ist STAG Industrial ein Monatszahler. Die vermieten Lagerhäuser, Industriehallen, Montagehallen usw. Der Kurs ist festgeklebt, aber die monatliche Zahlung steigt jährlich und als BDC hatte ich Glück mit Main Street Capital.
      die zahlen ebenfalls monatlich UND steigen im Kurs und steigern die Dividende.
      In diesem Bereich bleibt es für mich vorläufig und ich suche auch in dem Bereich nicht mehr weiter. Bei beiden habe ich schon einen guten Teil vom Einstand zurück, so das nur noch geringes Risiko bleibt.
      Man liest gelegentlich von red Flags bei Mainstreet , aber man kann nicht jedesmal verkaufen, wenn man irgendwo was von red Flags liest.
      Bis jetzt passt es einfach.
      zur Zeit mehr Asien und Europa.
      wenn es (hoffentlich) Frieden in der Ukraine gibt, ist auch in Europa mehr Potenzial,
      weiss aber nicht ob das schon längst eingepreist ist…

  2. Avatar von Matthias von Mitzlaff

    Ich LIKE („leike“…;-) gerne und viel,
    Ben bitte wieder diese Funktion ermöglichen, danke!

  3. Avatar von DH
    DH

    Hab mal bei Divvy Diary nachgesehen wer vor 5 Jahren je 10.000€ in OHI bzw Welltower investiert hätte bei
    OHI eine Rendite von 13,03% ( Dividende: 4713€ + Kursgewinn: 3744€)
    Welltower: 23,70% ( Dividende: 2451€ + Kurgewinn: 20222€)

    1. Avatar von Thomas
      Thomas

      @DH cool danke, wußte gar nicht, das das bei Divvy Diary auch schon geht. wenn die es richtig auch auf Zeitachsenbasis richtig in EUR runtergebrochen haben, dann steht es 1:0 für Welltower. Aber wer auf Income abstellt, ist trotzdem bei OHI besser dran.
      Vom echten Firmenwertvergleich müßte man dann auch die Verwässerungsbasis mit einbeziehen, wieviele Aktien wurden der Zeit zusätzlich ausgegeben, usw. usw.
      Hat OHI mehr neue Aktien ausgegeben als Welltower und kann sie trotzdem alle
      mit der hohen Dividende bedienen, ist das doch auch schon eine Leistung für sich.

      Auf der anderen Seite müßte man den Kursgewinn bei Welltower bei Verkauf auch wieder versteuern usw.

      Die Nachfrage (Kurs) spricht wieder für Welltower.
      Was sehen die Marktteilnehmer dort. der Chart ist doch richtig gut.

  4. Avatar von Volker Mühlhausen
    Volker Mühlhausen

    Hallo Ben,

    Der Satz im 4. Absatz unter dem TOP: Perspektiven „Die Anzahl der ausstehenden Aktien ist vom 30.7.24 bis zum 29.7.24 von 257.838.900 auf 295.000.000 gestiegen (+14,4%).“ kann so nicht stimmen. Bestimmt ein Datumsdreher oder bei den Tagen/Monaten eine Fehlangabe.

    Zu OHI – Mein Einstieg war bei 29,09 €, für`s Nachkaufen möchte ich 7% Dividendenrendite sehen. Daher wird einfach zugewartet. Mit 20 Stück ist die Pos. auch viel zu klein, um mir große Sorgen zu machen.

    Gruß Volker

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Volker,

      Danke für den Hinweis. Da war tatsächlich die Jahreszahl verrutscht. Ich habe es korrigiert!

      Viele Grüße Ben

  5. Avatar von Bernardo
    Bernardo

    Hallo Ben,
    ich bin bei OHI in 12/2021 mit 400 Stück bei 25€ eingestiegen. Meine YoC beträgt 9,2%. Damit bin ich sehr zufrieden. Nachkaufen werde ich wohl erst bei Kursen unter 21€. Solange gilt für mich ebenso wie für Dich: „Halten und Dividende kassieren“.
    Schönen Abend, Bernardo

  6. Avatar von Josef
    Josef

    Ich bin Österreicher und habe mit diesem REIT schon lange geliebäugelt, nur ist es in Österreich so, dass Reits extrem abartig besteuert werden, es wird keine US Quellensteuer angerechnet und man zahlt am Ende eines Jahres eine weitere heftige Pauschalsteuer auf den Fonds, unabhängig ob er im Plus oder im Minus (!) ist. Damit investiert man in eine Kapitalvernichtung. Eingeführt wurde das von den Sozialisten, die ÖVP als Wirtschaftspartei hat mitgemacht, unvorstellbar. Für Sozis ist scheinbar jede Art von Kapitalmarkt Teufelszeug.

    1. Avatar von Matthias von Mitzlaff

      Spannend zu lesen, lieber Josef.
      Hier kommt ein Artikelautor zu gleichem Fazit wie du:
      https://finanzenverstehen.at/steuern/reits-und-bdcs-besteuerung-in-oesterreich/

      Gibt es neben Aktien vielleicht Anlageformen, die günstiger in A besteuert werden, beispielsweise ETFs? Darauf würde ich als Österreicher dann wohl ausweichen.
      In D liegt die Steuer auf US-Aktien ja bei circa 25,6%, das ist jedenfalls schon mal niedriger als die Sozialbesteuerung meines Gehalts ;-). ETFs, wenn günstig ansässig, werden ja mit unter 20% für uns in D besteuert, auch sehr schön.

      Ein wesentlich großzügig bemessener Freibetrag (z.B. von 5 TEUR per anno), wie Christian W. Röhl vorschlug wäre für viele von uns, die bereit sind, privat zu investieren, eine echte Hilfe. Allein, zwei Dinge sprechen in D aktuell gegen signifikante Förderungen der Investkultur:
      a) Die mangelhafte Investitionskultur und -denke der breiten Bevölkerung (über die Sparquote möchte ich nicht meckern, leider schaffen nur viele Mitbürger*innen nicht den gedanklichen Sprung vom Sparen zum Investieren) sowie
      b) der politische Mut der jeweiligen Regierung den Beispielen aus Norwegen und Schweden zu folgen und einen Aktienfonds aufzumachen.

      Off-topic: Wir verbrachten den Sommerurlaub 2025 u.a. in Kärnten und der Steiermark und erkannten wieder einmal wie viel Schönes Österreich doch zu bieten hat. Wunderbar.
      Pfiati!

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