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Optimistischer Blick auf den Mai – aber nicht sorglos

Ein modernes und frisches Bild zur Illustration eines Artikels über die Aussichten auf den Mai 2025. Im Hintergrund ist ein steigender Aktienkurs zu sehen
4.8
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Nach einem schon aufregenden März ging es im April zunächst noch heftiger weiter. Auch wenn es sich nun scheinbar wieder alles halbwegs beruhigt hat: Wir wurden ganz schön durchgeschüttelt!

Und die Gefahren sind noch nicht gebannt – denn die meisten Zölle wurden erst mal nur für 90 Tage ausgesetzt. Das Thema sind wir also nicht los und es verspricht uns auch noch im Sommer zu beschäftigen.

Trotzdem glaube ich, inzwischen eine wachsende Gleichgültigkeit der Börsen gegenüber Trump feststellen zu können. So langsam arrangiert man sich mit immer neuen Ankündigungen und merkt, dass nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Das ist natürlich keine Garantie, dass wir die Kursverluste der letzten beiden Monate nun hinter uns lassen können. Aber mein Ausblick auf den Mai fällt tatsächlich etwas optimistischer aus.

Vielleicht sind es aber auch nur die kommenden Rekorddividenden, die mich fröhlich auf den Mai blicken lassen? Wie sich meine Geldanlagen insgesamt im April entwickelt haben und welche Käufe und Verkäufe ich in den verschiedenen Depots getätigt habe, erfährst Du natürlich auch in diesem Beitrag.

Mitten in der Abwärtsphase veröffentlichte ich einen eigenen Beitrag – direkt nach der ersten Aprilwoche, die es wirklich in sich hatte. Aber ich hatte ja auch schon vor einem Monat im Ausblick auf den April angekündigt, dass wir uns anschnallen und festhalten sollen. So kam es dann auch!

Ich habe tendenziell eher „Business as ususal“ betrieben. Dividenden kassiert, einige wenige Transaktionen gemacht und abgewartet. Das fühlte sich eigentlich ganz in Ordnung an. Natürlich ist das Ende April leichter zu schreiben als nach der ersten April-Woche. Denn die Beruhigung ist ja nun eingetreten.

Der Beitrag über den fairsten Broker des letzten Jahres und bis April 2025 ist nun auch erschienen. Und ich nehme nun Abschied von meinem Depot bei der onvista Bank, die mir das Depot wegen der Einstellung ihres Geschäftsbetriebs gekündigt hat.

Stand Wertpapierdepots

Details zu den einzelnen Depots gibt es – wie immer – ausführlich in diesem Bericht. Hier ist der schnelle Überblick:

Dividendendepot: 510.964 € (-2,0% im April, +1,3% YTD)

Optionsdepot: 9.863 € (+10,0% im April, +42,7% YTD)

Anti-Depot: 25.381 € (-0,1% im April, +0,8% YTD)

Zitronen-Depot: 4.635 € (+4,7% im April, +16,4% YTD)

Summe: 550.843 € (-1,6% im April, +2,5% YTD)

Veränderung 2025: -15.377 €

zzgl. Entnahmen: +29.506 €

Nettoveränderung 2025: +14.129 €

Benchmark

Im Juli 2023 hatte ich einen monatlichen Sparplan über 25 € beim Robo-Advisor von quirion aufgelegt, den ich als Benchmark für meine eigene Depotperformance nehme. Zum April habe ich die Sparrate auf 50 € verdoppelt, um dann nach einem Jahr eine 13. Sparrate geschenkt zu bekommen. Insgesamt habe ich nun 800 € auf mein quirion-Konto einbezahlt und zusätzlich 100 € Aktionsprämie erhalten. Zum Monatsende beträgt die zeitgewichtete Performance +14,59% (Stand: 892,00 €). Zum Vergleich dazu: Die Performance meines Dividendendepots vom 05.07.2023 (Start des quirion-Benchmarks) bis zum 30.04.2025 liegt bei +23,11%.

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quirion ist regelmäßig Testsieger in Robo-Advisor-Vergleichen. Und auch ich merke, dass die Performance beeindruckend ist. Seit den Kursturbulenzen ab Ende März habe ich jetzt zwar wieder die Nase vorn, aber vorher war quirion einige Zeit besser als mein eigenes Anlageverhalten. Das ist der Grund, warum ich den Sparplan fortsetze und quirion auch Neukunden empfehle. Über diesen Link kannst Du Dich informieren und ebenfalls ein Depot eröffnen.

Aktienkäufe

Im April habe ich Käufe in Höhe von 3.383,79 € im Dividendendepot durchgeführt:

200 Aktien von Oxford Lane Capital Corp. für 843,99 €

100 Aktien von USU Software für 2.107,90 €

100 Aktien von Conduit Holdings für 431,90 €

Oxford Lane Capital stelle ich in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag ausführlich vor. Bei USU Software hatte ich einen günstigen Briefkurs gesehen und ihn „weggekauft“.

Aktienverkäufe

Im April habe ich Verkäufe in Höhe von 5.391,20 € im Dividendendepot durchgeführt:

1 Aktie von Givaudan für 4.167,10 €

8 Aktien von Pfeiffer Vacuum für 1.224,10 €

Von Givaudan und Pfeiffer Vacuum habe ich jeweils 1 Aktie behalten. Die Verkäufe dienten zur Liquiditätsbeschaffung.

Dividendenerträge

Im April erhielt ich insgesamt 760,78 € als Netto-Dividenden. Gegenüber dem April 2024 ist das eine Veränderung von -1.618,18 € (-68,0%). Die negative Veränderung ist vor allem durch Verschiebungen zu erklären: PepsiCo zahlte in diesem Jahr bereits im März und Munich Re und L’Oréal werden erst im Mai zahlen. Zudem fehlen mir die Dividenden der verkauften Medtronic und Siemens Healthineers. Positiv wirkte sich hingegen aus, dass sich diesmal der Dividendenzahltermin von Novo Nordisk von Ende März auf Anfang April verschoben hatte.

Dividenden erhielt ich im April von:

Coca-Cola: 35,12 €

Novo Nordisk: 197,43 €

Lam Research: 28,16 €

Realty Income: 35,25 €

Calida: 2,69 €

Conduit Holdings: 23,92 €

BCE: 18,81 €

Cisco Systems: 26,61 €

Sandoz: 8,27 €

VINCI: 344,82 €

Sekisui House: 32,55 €

Oxford Lane Capital Corp: 6,73 €

Seit Jahresbeginn liege ich damit nun bei 3.428,13 € Netto-Dividenden. Mein Dividendenziel für 2025 habe ich hier veröffentlicht.

Crowdinvesting

Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting hatte ich 2020 ausführlich berichtet. Im April erhielt ich 6,99 € Zinsen aus meinem Crowd-Portfolio und eine Tilgung in Höhe von 10,25 €.

Mein Portfolio ist aktuell noch 2.515,76 € groß: Ich habe ursprünglich 500 € bei Bergfürst, 1.100 € bei Engel & Völkers Digital Invest und 4.600 € bei ecoligo investiert. Davon wurden seit 2022 1.000 € bei Engel & Völkers Digital Invest (davon 45 € Ausfall), 2.234,94 € seitens ecoligo und 300 € bei Bergfürst (davon 10 € Ausfall) getilgt.

Depotperformance

Mein Dividendendepot hat sich im April erneut negativ entwickelt (-2,0%). Damit liegt es seit Jahresbeginn mit 1,3% nur noch leicht im Plus. Der Depotwert per Ende April beträgt nun 510.964 €.

Top-Werte im Dividendendepot im April waren L’Oréal (+12,7%), Unicharm (+10,7%) und Badger Meter (+10,4%).

Schwächste Werte im April waren Texas Instruments (-15,3%), PepsiCo (-14,0%) und Partners Group (-12,4%).

Die Volatilität meines Dividendendepots lag im April bei 7,4%.

Anti-Depot

Mit dem Anti-Depot verfolge ich mit Echtgeld eine abweichende Anlagestrategie. Nach starken Schwankungen (2021: +40,8%, 2022: -58,8%, 2023: +16,4%) habe ich es vor allem mit Anleihen bestückt und 2024 entspannte +8,3% erzielt.

Bisher hatte ich im Anti-Depot eine Anleihe von Hertha BSC, die ich vor zwei Jahren sehr günstig eingekauft hatte. Sie ist eigentlich im November zur Rückzahlung fällig. Nachdem ich beim Zuschauen des Spiels 1. FC Köln gegen Hertha BSC mehrfach an die Anleihe denken musste und sogar kurzzeitig den Gedanken hatte, dass das Siegtor von Hertha gegen „meinen Verein“ für meine Finanzen gar nicht so tragisch wäre, entschloss ich mich zum Verkauf der Anleihe. Direkt am folgenden Montag trennte ich mich von dem Papier und realisierte damit einen Gesamtgewinn von 46% netto bei einer Haltedauer von 23 Monaten. Kurioserweise kam dann wenige Stunden später die Meldung, dass Hertha BSC eine Änderung der Anleihebedingungen wünscht, um die Laufzeit der Anleihe nach Gutdünken verlängern zu können.

Im April erhielt ich zudem eine Dividendenzahlung von tick Trading Software über 33,14 € netto.

Das Anti-Depot erzielte im April eine Performance von -0,1% bei einer Volatilität von 3,8%. Seit Jahresbeginn liegt es nun bei +0,8%.

Optionsdepot

Das Konzept hinter dem Optionsdepot habe ich in meiner Serie zum Optionshandel ausführlich beschrieben.

Im April erzielte ich Erträge von 673,58 € brutto aus dem Verkauf von Optionen.

Die Performance des Optionsdepots lag im April bei +10,0%. Seit Jahresbeginn ist das Depot nun 42,7% im Plus. Allerdings sind die offenen Optionen schon als Ertrag verbucht, aber bis zur Schließung haben sie noch ein Verlustrisiko in sich. Aktuell sind aber nur die Covered Calls auf B2Gold und ein Short Put auf General Mills im Geld. Ein offener Covered Call auf FS KKR Capital und die offenen Short Puts auf BCE, PepsiCo, Kenvue, Realty Income und Old Republic International sind per Ende April nicht im Geld, würden also nach heutigem Stand verfallen.

Alle Transaktionen im Optionsdepot dokumentiere ich mit Screenshots auf einer eigenen Seite.

Zitronen-Depot

Das Zitronen-Depot und seine besondere Strategie habe ich hier ausführlich vorgestellt. Dort findest Du auch die aktuelle Zusammensetzung. Ich baue mir langfristig ein Portfolio von Nachbesserungsrechten auf und erhoffe mir durch die Spruchverfahren eine risikoarme Zusatzrendite in einigen Jahren.

Im April gab es keine Ausbuchung von Aktien. Das Volumen meiner Nachbesserungsrechte blieb damit bei 233.606,52 € stabil.

Die Entwicklung des Nachbesserungsvolumens dokumentiere ich auf einer eigenen Seite.

Ein neues Squeeze-Out-Verlangen wurde bei Nexus, InVision und SHS Viveon gestellt, wobei Letztere allerdings bereits komplett delisted sind. Ich habe hier nur ein paar „Dabei-Sein-Aktien“, ein größerer Kauf für das Zitronen-Depot ist aber leider nicht möglich. Bei den anderen beiden Werten warte ich noch auf die Bekanntgabe des Abfindungsbetrages, bevor ich sie in größerer Stückzahl für das Zitronen-Depot in Betracht ziehe.

Das Depot erzielte im April eine Monatsperformance von +4,7%.

Divantis-Community-Depot

Mit dem Preisgeld des finanzblog awards 2024 haben wir das Divantis-Community-Depot aufgesetzt. Von den 6 Titeln ist weiterhin nur ein Einziger im grünen Bereich: der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF – nominiert von Matthias von Mitzlaff. Das Depot schloss den April insgesamt mit -3,2% ab und steht seit Jahresbeginn jetzt bei -2,8%. Der Cash-Anteil liegt nun bei 1,7% (=46,20 €).

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Das Divantis-Community-Depot kannst Du direkt über diesen Link aufrufen und Dir alle Details anschauen. Es ist in die Depotverwaltungs-Software Parqet eingepflegt. Auch Du kannst Deine Wertpapierpositionen dort tracken und hast dann einen Überblick über Deine individuelle Performance.

Parqet kannst Du mit vielen Grundfunktionen kostenlos nutzen. Für Premium-Funktionen gibt es die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Wenn das für Dich interessant ist, dann erhältst Du mit dem Code BENWARJE einen Rabatt von 10% für die ersten 12 Monate.

Die komplette Vermittlungsprovision für einen solchen Abschluss fließt in das Divantis-Community-Depot. Und Du darfst einen Titel zum Kauf nominieren! Dazu schickst Du bitte eine Mail an info@divantis.de und schreibst mir, dass Du ein Parqet-Abo abgeschlossen hast und welchen Titel Du für das Divantis-Community-Depot nominierst. Wenn dann ein sinnvoller Betrag erreicht ist (dazu müssen mehrere Vermittlungen zustande kommen), werden alle bis dahin eingegangenen Nominierungen der Divantis-Community zur Wahl gestellt. Und im besten Fall können wir das dann regelmäßig wiederholen.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erzielte ich im April Mieteinnahmen von 900,07 €. Das Hausgeld beträgt 281,00 €. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 236,83 €. Ich hatte damit in diesem Monat einen Nettoerlös von 382,24 €.

Aufgrund der hohen vereinbarten Tilgung des Kredits habe ich jedoch einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung) und ist bis 30.09.2028 fest vereinbart (Zinssatz: 1,24%).

Dafür sinkt die Verschuldung der Wohnung stetig, sie liegt zum Ende April bei 224.192,27 € (bei einer Wohnungsgröße von 77,3 qm und zusätzlich einem Stellplatz). Das entspricht einer Verschuldung je qm-Wohnfläche von 2.900,29 €.

Um mich auf die voraussichtlich deutlich höheren Zinsen gegenüber meiner bisherigen Finanzierung ab 2028 vorzubereiten, habe ich einen Sparplan in das iBonds-Produkt mit Fälligkeit im Dezember 2027 angelegt, den ich mit monatlich 100 € bespare. Darüber habe ich hier ausführlich berichtet. Bei bisher eingezahlten 1.900 € liegt der Depotwert dieses Sparplans zu Ende April bei 1.979,17 €.

Dividendenveränderungen

Im April wurden bei meinen Depottiteln die folgenden Dividendenveränderungen verkündet:

Procter & Gamble: Erhöhung der Quartalsdividende von 1,0065 US$ auf 1,0568 US$ (+5,0%)

Johnson & Johnson: Erhöhung der Quartalsdividende von 1,24 US$ auf 1,30 US$ (+4,8%)

Kurzer Ausblick auf den Mai

Jetzt kommt er endlich: der dividendenstärkste Monat des Jahres in meinem Depot. Meine deutschen Versicherungen Münchener Rück, Allianz und Talanx werden gemeinsam rund 3.500 € netto an mich ausschütten. Und für alle drei Titel ist meine persönliche Dividendenrendite auf meinen Einstand erstmals bei 10% oder mehr.

Diese Zahlungen sind für einerseits natürlich satte Beträge auf meinem Konto. Aber vor allem zeigen sie mir die Kraft der langen Haltedauer bei steigenden Dividenden. Denn diese hohen Renditen sind keine Momentaufnahmen in Krisenzeiten. Sie sind nicht durch extrem gesunkene Aktienkurse zustande gekommen und es drohen auch keine Dividendenkürzungen.

Ganz im Gegenteil: alle drei Titel halte ich schon mindestens 10 Jahre in meinem Depot und die Geschäftsentwicklung gibt wenig Anlass zu Sorgen. Die Renditen, die ich nun realisiere, sind das Ergebnis langen Durchhaltens – getreu dem Kostolany-Motto: Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und nicht mehr hinschauen. Hingeschaut habe ich allerdings schon regelmäßig, aber auch in Krisensituationen (wie dem Corona-Crash oder auch jetzt bei den Trump-Zöllen) kam für mich ein Verkauf nicht in Frage.

Direkt neu anlegen will ich die Dividenden aus dem Mai bisher übrigens nicht. Aber sie geben mir die Flexibilität, auch neue Investments tätig zu können.

Das Thema Geldanlage und Aktien wird mich aber auch im Mai wieder beschäftigen. Ich werde die Invest in Stuttgart besuchen und in Frankfurt steht auch wieder die Frühjahrskonferenz des Equity Forums an. Und eventuell besuche ich auch die ein oder andere Hauptversammlung – Eintrittskarten habe ich mir jedenfalls bestellt.

Gespannt bin ich aber vor allem auf den 7. Mai: dann tritt die US-Notenbank zu ihrer nächsten Zinssitzung zusammen. Allgemein wird keine Zinssenkung erwartet. Aber der Druck von Donald Trump ist natürlich da. Jerome Powell steckt deshalb in einer gewissen Zwickmühle: Senkt er die Zinsen, sieht es aus, als habe er auf Weisung von Trump gehandelt. Bleibt er standhaft, wird es zu einem persönlichen Streit zwischen Trump und Powell stilisiert. Aber genauso nachteilig ist es für Trump: ohne seine Intervention wäre eine Zinssenkung vermutlich schon deutlich wahrscheinlicher geworden.

Insgesamt überwiegt bei mir das positive Gefühl. Meine persönliche Ignoranz gegenüber Trump steigt und ich konzentriere mich wieder deutlich stärker auf die wirtschaftlichen Themen einzelner Unternehmen. Und die sehen oftmals weiterhin sehr gut aus. Und mein Eindruck ist, dass die Märkte das mittlerweile auch so sehen.

Trump wurden die Grenzen aufgezeigt – denn mit crashenden Börsen regiert es sich nicht leicht. Er hat darauf reagiert und diese Erkenntnis sorgt dann auch für eine gewisse Gelassenheit in der Zukunft.

Interessant könnte es allerdings noch werden, wenn Medienberichte zutreffen, dass die Lieferketten aus China in die USA mit einer Verzögerung reagieren werden und es zu massiven Produktionsstörungen in den USA kommen wird.

Deshalb blicke ich zwar optimistisch in den Mai, aber die Anschnallgurte sind immer noch griffbereit…

Wie war Dein Börsenmonat und hast Du konkrete Pläne für den Mai? Schreib gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag und lass uns diskutieren!

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Kommentare

44 Antworten zu „Optimistischer Blick auf den Mai – aber nicht sorglos“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    nachdem Bens Monatsbericht kalendarisch etwas versetzt kommt,
    muß ich schmunzelnd an den Song“ what a difference a day makes“ von Dinah Washington denken. 24 Little Hours, etc etc.
    Die punktgenaue Auswertung 01.05.ergab ein (nicht realisiertes) Minus von 4%.
    gerade Anfang April gab es den starken Rutsch.
    Stand 04.05. ergibt die selbe Auswertung 1 Monat rückwärts bereits ein Plus von 5% also alles schick und darum schmunzelnd dieser Song.
    YTD +6,25%
    schlechteste Werte waren Ölwerte, da auch relevante Bestände,
    und am Markt gleich Angst vor Rezession…, aber die zahlen gut. BP relevant aufgestockt.
    beste waren wieder mal Protector Forsikring, Barclays und Standard Chartered.
    BAE Systems, Intesa San Paolo usw.
    Also alles gut.
    Da letztes Jahr Mürück schon im April gezahlt hat und ich in 04/24 einige Gewinnmitnahmen hatte, ist die Monatsbetrachtung bissl aufwendiger, jedenfalls hatte ich in 04/25 schon deutlich mehr Dividenden als in 04/24 und das ist die Hauptsache.
    Verkäufe 04/25 waren Parker Hannifin(Teil) Newmont(voll) und Deutsche Telekom(Voll)
    Übrigens hatte ich letztens über die Glasfaseranschlüsse Deutsche Telekom im Ort gelästert und jetzt habe ich am 16.05. Termin für den Anschluß, so schnell geht’s manchmal.
    Nachkäufe in 04/25 waren Novo Nordisk (schon im Plus), Unilever(seit langem mal wieder), CK Hutchison, BP neben den üblichen Sparplänen.
    Ich überlege, da ich eine Gratifikation zum 25 jährigen Dienst – Jubiläum in der Firma avisiert bekommen habe, mir noch kurz vor Ex noch ein paar Stücke Allianz aus den Rippen zu quetschen. mal sehen.
    Nächste Woche Mo oder Die gibt ING die Munich Dividende frei
    Merz wird am 06.05. Kanzler, was zumindest mehr Chancen als Risiken im Vergleich zu seinen Vorgängern bedeutet.
    Der Mai wieder ein starker Divi Monat
    und Trump ist schwach ggü. dem Kapitalmarkt. Lesson learned, wenn er an den Kursen sieht ( und die lügen nie), das er falsch fährt, ändert er die Fahrtrichtung.

    Also alles in allem (wieder mal) mehr Gründe für Optimismus als für Pessimismus.
    Schönen Sonntag @ all

  2. Avatar von Matthias von Mitzlaff

    Vielen Dank, lieber Ben, für das öffentliche Lob zum Community Depot (der A2JAHJ von Vaneck als einziges der 6 Wertpapiere im Plus), das macht mich durchaus auch ein wenig stolz. ;-)

    Ja, dieser ETF hat eine Performance für das laufende Jahr von 5,71%, was im Vergleich zu vielen anderen wirklich gut ist.
    Der Europa-Anteil ist übrigens bereits bei 60%, mit nur 25% US-Anteil. Wohl auch ein Grund für die gute Kursentwicklung.
    Mit Verizon, HSBC und Pfizer sind die Toptitel zwar keine Knaller, aber mit Chevron, Roche, Total Energies, BHP und Allianz dahinter sieht es schon besser aus, in den Top-10.
    Das Fondsvermögen des A2JAHJ liegt nun schon bei über 2 Mrd. EUR, sehr respektabel.

    Herzliche Grüße an Euch!

  3. Avatar von Chrischaan
    Chrischaan

    Hi Ben

    bei mir ging es sogar 4,9 % bergab, wobei das Depot zwiscenzeitlich mit 9,4% unter Wasser stand.

    Top Performer sehr ähnlich wie bei dir: L’Oreal +12,8% / Unicharm +10,2% und Grab Holdings +7,6 %.

    Flop Performer sind Equinor -16,5%, Kinsale -14,3% und Tomas‘ Luxusfreunde LVMH mit -13,5%.

    Ich habe den April tatsächlich auch etwas zum Depotverschlanken genutzt und Equinor, Fastenal (hoch bewertet und fast 100% Payout), Lowe’s und A.O. Smith verkauft. Die Erlöse hab ich bis auf eine Ausnahme taggleich in den FTSE All World und den MSCI Emerging Markets gesteckt. Und eine kleine Grab Holdings Beobachtungsposition (1%) gekauft. Also 4 Einzelpositionen raus und 1 neue asiatische rein.

    Die Verkäufe fanden nicht statt, weil ich die Unternehmen jetzt doof finde. Vielmehr fand ich das jetzt eine gute Gelegenheit den ursprünglich Plan ein bisschen näher zu kommen, die Positionen zu reduzieren (Kern = ETF, Satelliten = 10-20 wachstumsstarke Compounder). Die Patenschaft für KNSL im Community-Depot macht ja wirklich Spaß und hilft auch mir selbst tiefer einzutauchen. Und es schafft ein gewisses Vertrauen, an einem Wert festzuhalten auch wenn er abschmiert. Das hat mir aber auch gezeigt, dass ich dies aktuell nicht für 25 Werte schaffe.

    Außerdem bringen mich persönlich auch viele Kommentare zum Nachdenken, die in Richtung Asien zeigen. Ich werde diese Region wahrscheinlich nicht übergewichten, aber Anfang April noch, war sie außer Unicharm und die paar Prozente des FTSE All World gar nicht vorhanden.
    Auch scheint die Strategie, diese Region mit westlichen Werten abzudecken, die dort ihren Umsatz machen, mit dem undiplomatischen Vorgehen bei den Zöllen immer weniger aufzugehen. Schon zuvor sah man die Tendenz, dass auch chinesische Verbraucher immer mehr auf eigene Unternehmen zurückgreifen. Die Zollthematik könnten diesen Trend weiter beschleunigen und ihn sich auch auf andere Länder ausweiten lassen.

    Mal sehen, was der Mai so bringt? Aber die Techis haben ja schon mal geliefert und auch bei Novo Nordisk hat sich die Nachrichtenlage erstmal aufgehellt. Und wie Ben schreibt, ist Trump auch nicht gegen jedwede Kritik immun, sondern musste letztlich auch zurückrudern. Das Thema ist hier aber genügend besprochen.

    Euch allen einen guten Start in den Mai!
    Chrischaan

    1. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Chrischaan,

      lediglich wegen Fastenal interessenhalber: Klar, die sind sportlich bewertet, wobei der Markt ja immer noch Umsatz- und Ergebniswachstum von rd. 8% anzunehmen scheint. Wenn es so wäre, könnte Fastenal in seine Bewertung noch gut reinwachsen, wobei es natürlich jedem überlassen bleibt, ob er lieber vorher mit einem Verkauf absichert.

      Mir geht es um was anderes: Worauf beziehst Du Dich mit dem Payout von fast 100 Prozent bzw. aus welcher Quelle hast Du das? Wenn ich einen Quick Scan bei Marketscreener mache, sehe ich für 2024, 2025 und 2026 DPS 1,51; 1,71; 1,84 und EPS 2; 2,17; 2,39 (Cashflow per Share auch grob in der Richtung). Payout-Ratios in der Bandbreite von 75% sind sicherlich nicht gerade niedrig, aber bei dem kontinuierlichen Wachstum scheint das halbwegs aufzugehen.

      P.S.: Über ein Asien-Exposure nachzudenken finde ich richtig. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, wie man das Risiko dabei einsteuert. Mit Japan und Singapur zum Beispiel könnte man sich meines Erachtens schon etwas im unteren Bereich in Bezug auf landesspezifische Risiken wähnen.

    2. Avatar von Claudio
      Claudio

      Bei Asien/ Emerging Markets, bleibe ich vorsichtig! Ich möchte nur einmal kurz daran erinnern was Anfang oder Mitte der 2000er Jahre los war. Da wurden die sogenannten BRIC Fonds propagiert! Ich glaube heute gibts die kaum noch, weil es ein absoluter Flop war!

    3. Avatar von Thomas
      Thomas

      Hi Claudio (u.a.)
      meine bescheidene Meinung,
      wie wir gesehen haben, ist Trump auch ein gewisser Risikofaktor für den Kapitalmarkt/Investor.
      Auch die zu hohe Fixierung auf den USD kann riskant sein.
      Es gibt hier kein Schwarz /Weiss oder ja /nein oder richtig und falsch, sondern
      NUR relative Risikofaktoren, die man gegeneinander abwägen muß. Graustufen von Schwarz über Dunkelgrau, Grau, Hellgrau, ganz helles Grau bis fast weiß usw. Wenn Trump ein Negativ-Risikofaktor von 40% für den Markt hat (je nach tagesaktueller Laune :) dann hat Xi JinPing vlt 50% Negativrisiko.
      Was will ich sagen, die Verschlechterung des Trumpschen Risikofaktors bedeutet im relativen Vergleich zwingend eine Verbesserung des chinesischen Risikofaktors für den Markt. Beispielhaft.
      Singapore halte ich für ähnlich sicher wie die Schweiz oder Euro-Kernland. Japan ist auch Investorenfreundlich, wenn nicht gerade die Währung dort so so elend weich wäre
      Trumps Eskapaden haben den Yen zwar leicht fester ggü USD gemacht, aber ggü Eur ändert sich für uns hier nichts an der Abwertung ggü EUR.
      Bei Japan (sorry habe ich vlt einen Tick, das ich da nicht ran will/kann,) aber sonst hat Asien auch nur ein relatives Risiko wie alle anderen und alles andere auch ein Risiko haben/hat.
      In China haben viele Unternehmen einen mehr oder weniger sauberen Dividendentrack, die man zu einem
      günstigen Kurs erwerben kann.
      Als Kursspekulant würde ich in China nicht tätig werden wollen, denn das hieße ja Spekulation.
      Aber als Dividenden/Income Investor kann man durchaus günstig an Rendite kommen.
      Indien auch auf dem Schirm haben.
      Das Risiko ist überall auf der Welt minütlich /sekündlich eingepreist und wird mit einem Preis bezahlt.
      Der Pessimist würde fragen werde ich von Trump oder von Xi Jin Ping oder von Putin ruiniert und Trübsal blasen. Der Optimist sieht überall auf der Welt schlaue Investoren, fleißige Menschen, hektische Betriebsamkeit in der Wirtschaft, gute Geschäfte und verteilt das Risiko und wägt ab.
      zur Zeit denke ich, das man mit Asien gut dabei ist und auch nicht viel mehr falsch oder richtig macht, als wenn man zur Zeit überzeugter Teslaaktionär wäre (was ich nicht bin und nie war)
      In Asien gibt es 1030 Milliardäre, in Nordamerika 905, in Europa 682.
      Nur weil uns diese Welt aus sprachlichen/kulturellen Gründen fremd(er) ist, heißt das nicht, das die von Wirtschaft weniger als Europäer oder Amerikaner verstehen oder dümmer sind als wir. mitnichten.
      Ich ziele auf etwa 10 bis 15% Depotanteil Asien, eventuell steigend.
      Meinung

    4. Avatar von Claudio
      Claudio

      Lieber Thomas
      Ich weiß nicht ob du die Zeit damals um die 2000 an der Börse mitgemacht hast, aber ich glaube es war so nach dem Mega Crash mitte 2000 als das BRIC Thema aufkam. Wer in Brasilien/Russland/Indien/China nicht dabei sein wollte, war ein Trottel! Ich habe noch einen BRIC Etf von 2007 gefunden, null Rendite im Gegensatz dazu selbst ein Dax eine Rakete! Natürlich hast du mit vielem Recht was du schreibst, und bei 10-15% Asia gehe ich auch mit, nur wollte ich einfach mal an die Zeit damals erinnern und dass es oft anders kommt als man denkt! Für mich selbst ist das wenig relevant, ich bin mitte sechzig und in der Entnahmephase meines Depots, sprich, die Dividenden werden verkonsumiert , gelegentlich noch reinvestiert! Und je älter ich werde umso mehr schichte ich in ETF um u.a. auch den von Matthias erwähnten VanEck Dividende, damit es meine Nachfahren mal einfacher haben, denn da interessiert sich leider keiner für Aktien! Thomas danke für deine Beiträge hier, ich finde sie wie viele andere sehr bereichernd!

    5. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Claudio,

      ich vermute, Du hast schon eine klare, abgeschlossene Meinung und ich möchte hier deswegen nicht mit Einwänden auf Dich zu kommen.

      Nur so viel:

      BRIC enthält schon mal drei Länder außerhalb Asiens, wenn man Indien als Sub-Kontinent nicht hierunter fasst.

      BRIC war ein Kunstwort, und gerne als Vertriebsstory aufgegriffen in der Fonds-Industrie. Vertriebsstory haben eigentlich für Anleger in der Geschichte der Fondsindustrie noch nie Sinn ergeben. Vertriebsstorys funktionieren speziell und verfolgen keinen konkreten Investmentansatz, also zum Beispiel Value-Strategien oder dergleichen. Sie catchen einfach und helfen beim Geldeinsammeln.

      Ich finde Thomas hat das gut wiedergegeben. In Asien, sei es Japan, Singapur oder HK (die für Privatinvestoren zugänglichen und meines Erachtens besonders relevanten Märkte) gibt es gerade im Konsumgüter-Bereich, aber auch im Infra- und Bankenbereich gute Substanzwerte mit steigendem Divi-Track-Record. Sie eignen sich für eine Buy Hold Strategie. Und wer weiß, vielleicht erfährt man als geduldiger Anleger dort auch noch eine Bewertungs-Expansion, so dass Kurswerte zunehmen. Falls nicht, ich kann mit Titeln, die ich schon lange halte und mittlerweile schon locker 50 Prozent plus und mehr an Rückfluss erzielt habe, weiterhin gut leben, wenn sie ihre Rückflüsse weiterhin steigen können.

      Ich selbst habe nie blind irgendwelche Storys gekauft, also zum Beispiel auch nicht den China-Tech-Quatsch (NASDAQ habe ich auch nie ein Interesse dran gefunden). Allein dadurch sind viele Probs an mir vorbeigegangen. Ich kaufe auch heute keine Storys in Asien, sondern nur Bum Bum Primitiv was ich mag: Konsum, Retail, Infra, Finance und ein wenig Pharma. Und hier auch – weitgehend zumindest – was cashgenerativ ist und einen langen Track-record hat. Das Internet ist eine tolle Sache und hilft ungemein, relativ schnell die hierfür interessierenden Fakten zu ermitteln.

      Das was Chrischaan in anderem Post schrieb, das habe ich bereits seit Jahren bei West-Unternehmen als Malus gesehen, was gerne als Bonus verkauft wurde (da war ich gefühlt jahrelang der Geisterfahrer als einziger mit dieser Meinung): Die vermeintliche risikoarme Partizipation an Schwellenländern über westliche Konsumgüter-Unternehmen. Wer diesem Mantra blind folgte, der kann jedenfalls sich nicht selbst vor Ort mal ein Bild von den tatsächlichen Gegebenheiten gemacht haben.

      Aber: Ich denke, jeder Privatanleger kann ordentliche Kapitalrenditen weiterhin verdienen ohne in Asien zu investieren. Das ist auch kein Muss und es ist ja auch völlig zweifelsfrei, dass derjenige, der darauf verzichtet, weniger Risiken eingeht (abgesehen vom Risiko, nicht an Wachstum zu partizipieren, das sich für einen Anfang zwanzigjährigen natürlich anders darstellt als für Dich mit Mitte 60).

    6. Avatar von Claudio
      Claudio

      Hallo Tobs
      Das ist ja das schöne hier, man trifft auf sehr viele unterschiedliche Charaktere und jeder hat seinen eigenen Investmentstil, und obwohl ich schon relativ lange investiere, kann ich hier auch immer wieder dazulernen, und das macht mir Freude!
      VG

    7. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Claudio,

      so um 2000 rum waren auch japanische Aktien „Hipp“.
      Alle sagten, 200% Gewinn (Kursgewinn), da muss man rein!

      Danach ging alles in JP runter und teilweise haben Bekannte sehr, sehr böses Lehrgeld bezahlt.
      Nicht wenige haben deutlich Geld verloren, dabei wollten sie das zweite und dritte Haus davon kaufen. ^^

      Genau aus den von Dir genannten Gründen warne ich vor „Finfluenzern“. Immer erst mal vorsichtig reintasten und beobachten. Wie viel investieren? Habe ich keine Antwort. Aber Beobachten mindestens 2 Jahre. Und nur und ausschließlich große Unternehmen kaufen. Emerging Markets ETF kann eine Beimischung sein, ich konzentriere mich lieber – das ist aber mein Gusto.
      Und wie schnell sich etwas ändern kann, zeigt Russland und die Ukraine.

      Gerade für die Entnahmestrategie, würde ich mich von solchen Invests davor trennen und umschichten. In sicher wachsende Dividenden, denn die Inflation wird kommen. Ich persönlich halte Deine Strategie für nachvollziehbar und gut.

    8. Avatar von Matthias von Mitzlaff

      Sehr nachvollziehbare Argumente von dir, lieber Stock-Sharkey!
      Deshalb finde ich den A12HUR von WisdomTree so verlockend.
      Investiert in große EM-Firmen, zahlt brutto jährlich über 6% Dividende aus und hat seit Auflage ein Dividendenwachstum von über 20%. Das ist bei schwacher Kursperformance (wie zu erwarten, wenn man die Vergangenheit weiterspinnt) ein schönes Trostpflaster.
      Der ETF ist ziemlich klein und rutschte kürzlich fast unter 100 Mio., erholt sich jedoch wieder.
      Ich plane, diesen mal auf 1.000 Anteile anzusparen und ihm dann mal ein paar Jahre zu geben. Auch hat der ETF wohl auf Quartalsausschüttung umgestellt, wird in 2025 gerade vollzogen.

    9. Avatar von Hans
      Hans

      Hallo zusammen,
      der Fonds enthält fast 50% China ( China+Taiwan).
      Also Osteuropafonds oder Russlandsfonds konnten nach Beginn des Krieges ersatzlos abschenken. Keine Chance bzw. kein Wille was zu retten oder in Original zu wechseln.

      China baut und modernisiert seine Armee massiv. Die Geschichte lehrt, das Staaten ihre Armeen dann auch irgendwann testen könnten.

      Taiwan gehört zu China und China wills es zurück (2027).
      Es stellt sich nicht die Frage ob es passiert , sondern wann und wie? Der Optimalfall wäre, wenn Taiwan’s Elite einen Deal macht und dann die Wiedervereinigung feiert. Im dem Fall wird der ETF vermutlich einschlagen wie eine Granate. Schlagen stattdessen wirklich Granaten ein, könnte sich dieser ETF in Luft auflösen und abgewickelt werden.

      China wird Taiwan zurückerhalten. Keine USA und schon gar nicht Europa wird etwas dagegen machen.

      Und wer zweifel hat , sollte sich Fragen, wofür China die größte Flotte der Welt baut?
      Was ist wenn sie sich in Bewegung setzt und eine Blockade um Taiwan errichtet?
      Wieviele Monate kann Taiwan das durchhalten?
      Also China könnte Taiwan ohne einen Schuss einfach aushungern.

    10. Avatar von Chrischaan
      Chrischaan

      Hi Tobs

      Auch ne schnelle Antwort zur Payout-Ratio. Quelle https://seekingalpha.com/symbol/FAST/cash-flow-statement

      OCF TTM 1100 – Capex 230 = FCF 870 Mio USD
      Common dividends paid = 916 Mio USD
      Payout > 100%

      Für 2024 sah es etwas besser aus aber auch fast der ganze FCF ging für Divis drauf.

      Beste Grüße
      Chrischaan

    11. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Chrischaan,

      ich muss zugeben, dass ich mit der Darstellung von Seeking Alpha ein wenig Schwierigkeiten habe (was auch an mir liegen mag).

      Es gibt ja durchaus Feinheiten bzw. unterschiedliche Ansätze, wie der FCF ermittelt wird. Wenn man sich mal gerade eben von SA und deren Darstellung gedanklich löst: Die eigentlich in breiten Teilen akzeptierte Primitiv-Vorgehensweise für die Bestimmung des FCF ist: EBIT-CAPEX. Der EBIT hatte aber (ich weiß jetzt nicht sicher, auf welches Jahr Du Dich beziehst) eher bei rd. 1.500 Mio. USD gelegen. Also wäre in meiner Rechnung der Subtrahend schon einiges größer gewesen.

      Ich beziehe mich hierbei auf die Daten von Reuters (Anmerkung generell: Wenn ich solchen Fragen etwas mehr im Detail nachgehe gehe, nehme ich mir stets die Daten von anerkannten Marktdaten-Anbietern wie Bloomberg oder Reuters). Reuters kommt hier im Ergebnis auf die Payout-Ratio auch anscheinend auch eher in die Richtung von 75%

      https://www.reuters.com/markets/companies/FAST.O/key-metrics/financial-strength

      Ich will gar nicht sagen, dass Deine Herleitung nicht stimmt. Es zeigt nur, dass es manchmal gar nicht so trivial ist, zumindest bandbreitenweise präzise Befunde zu erheben bzw. die Tatsachenlage anzugleichen, über die man sich dann austauscht.

      Aber ich wollte hier auch kein Seminar aufmachen. :-) Es war eher Zufall, weil ich mich gerade mit Fastenal ein wenig beschäftigt hatte.

    12. Avatar von Chrischaan
      Chrischaan

      Das kann sein, dass es da ganz unterschiedliche Ansätze gibt. Und ich bin definitiv bei solchen Dingen auch mit einem – ich gebrauche mal deine Beschreibung – Primitivansatz unterwegs.

      Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet ja viele Buchungen die zu keiner Cashbewegung führen. Während in der Cashflowbetrachtung das ja alles wieder gegengerechnet wird. Deswegen nehme ich gern diese Werte.

      Bei Seeking Alpha nutze ich auch gar nicht den von ihnen ausgewiesenen FCF. Keine Ahnung wie sie den berechnen. Sondern nur die nackten Zahlen für OCF und Capex, die man im Falle von Fastenal auch 1:1 im Geschäftsbericht findet. Nur ist es da schwieriger sich die TTM Werte rauszurechnen.

      Der Ansatz EBIT abzgl. Capex würde bei mir folgende Fragen aufwerfen:

      Ist es nicht doppelt-gemoppelt wenn Abschreibungen UND Capex berücksichtigt werden? Zumindest Teile der Abschreibungen waren doch die Capex der Vergangenheit, oder sehe ich das falsch?

      Die Steuern und Zinszahlungen (die im Falle von Fastenal marginal sind), die ja sehr wohl aus dem Unternehmen rausfließen, werden dagegen dann gar nicht beachtet, warum das nicht?

    13. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Chrischaan,

      hierzu nur kurz:

      Ich habe in den Geschäftsbericht von 2024 geschaut, und wie von Reuters angegeben lag der EBIT bei rund 1.510 USD.

      Es ist meines Erachtens nach unstreitig, dass FCF = EBIT minus CAPEX ist. Das ist auch logisch, wenn man bedenkt, was man mit dem FCF ausdrücken will: Wie viel Bargeld liegt in der Kasse eines Unternehmens nach Abzug aller notwendigen Investitionen.

      Es gibt nochmal Feinheiten, namentlich den direkten Ansatz und den indirekten Ansatz (hier gibt es tatsächlich wiederum Unterschiede bei den Abschreibungen).

      Ob das doppel gemoppelt ist wegen der Abschreibungen…Weiß ich nicht wirklich, könnte sein, aber letztlich – und das scheint mir relevant – soll der FCF sich sehr hart auf die Liquidität beziehen. Der indirekte Ansatz scheint hierauf einzugehen. Aber bei auch bei ihm ist Subtrahend der EBIT.

      Nur als weitere Einordnung: Man kann sich eigentlich – denklogisch – kaum vorstellen, dass Fastenal mehr an Dividende ausgezahlt hat, als sie an Liquidität verdient haben. Dafür hätten sie ja an Reserven gehen müssen und – das erscheint mir bereits schlagend – das würde auch kein Gläubiger von Fremdmitteln tolerieren. Als Schuldner verpflichtet sich man sich typischerweise gegenüber Gläubigern, mindestens gegenüber Banken, gewisse Liquiditätskennziffern durchweg einzuhalten.

      Meines Erachtens ist daher recht klar, dass die Payout Ratio eher bei rund 75% lag.

      Viele Grüße,
      Tobs

    14. Avatar von Chrischaan
      Chrischaan

      Lieber Tobs,

      danke für die Antwort. Ich mag das, wenn man immer mal etwas tiefer über ein Thema debattiert. Da versuche ich wie du auch gerade raus zu sein.

      Ich habe den FCF bisher immer so verstanden, das alle zahlungswirksamen (!) operativen Transaktionen (=operativer Cashflow oder Nettoeinkommen bereinigt um nicht zahlungswirksame Transaktionen) abzgl. Erhaltungsinvestitionen berücksichtigt werden. Dies hat dann tatsächlich was mit Liquidität zu tun, weil alle reinen Buchungsthemen raus sind. Schwierigkeit ist hier die Erhaltungsinvestitionen genau heraus zu bekommen. Daswegen vereinfacht den Capex-Wert, auch wenn da evtl. Erweiterungsinvestitionen drin sind (siehe TI in den letzten Jahren).

      Aber wie geagt, ich bin kein Buchhalter sondern informiere mich zumeist im Netz. Und ich will dich auf keinen Fall provozieren, aber eben dennoch mal gegenhalten. Hoffentlich kann ich ja noch was bei lernen.

      Der Wert wie ich ihn beschrieben habe, egal ob man ihn FCF nennt oder anders, ist zumindest ein echter Wert (ohne jeglich ausschließlich buchungswirksame Größen) um herauszufinden wieviel Cash dem Unternehmen für Übernahmen, Schuldentilgung, Dividenden oder Aktienrückkäufe bleiben.

      Zum Thema „Man kann sich eigentlich – denklogisch – kaum vorstellen, dass Fastenal mehr an Dividende ausgezahlt hat, als sie an Liquidität verdient haben.“

      Fastenal hat das in den letzten Jahren auch noch nicht gemacht! Geht aber immer mehr in diese Richtung. Es gibt aber viele Beispiele von Unternehmen, die eben mehr als 100% ausschütten und dies mit Fremdkapital finanziert haben. MSCI, Lowe’s um nur ein paar mir schnell in Erinnerung kommende Bespiele zu nennen. Hier beziehe ich mich ausdrücklich auf die Summe von Dividenden und Aktienrückkäufen, weil beide Werte das Unternehmen verlassen!

      Man könnte aber auch BCE aus Bens Portfolio als Beispiel hernehmen. Hier schreibt Ben am 20-Apr-2025: “ Auf der anderen Seite ist die Dividende natürlich weiterhin viel zu hoch. Sie wird nicht verdient und übersteigt auch den freien Cash-Flow.“

      @Ben: Wen du von Dividende übersteigt den freien Cash-Flow schreibst, wie berechnest du diesen?

    15. Avatar von Ben Warje

      Hallo Chrischaan,

      ich mache es mir da relativ einfach: ich nehme den vom Unternehmen selbst angegebenen Wert für den Free Cash-Flow.

      Viele Grüße Ben

    16. Avatar von Frank
      Frank

      Ich mache mir die Welt so ala Pipi Langstrumpf.

      Glaubhafte KGV oder EPS durch Dividendenrendite. Gibt einen Wasserstandswert, der mir ausreicht. Fertig☺️

      Gruß Frank

    17. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Chrischaan,
      verstehe, Du rechnest Bewertungskennzahlen auch durch den EV durch, weil hier die Schulden draufgerechnet werden, richtig? Das verstehe ich, wobei man dann noch einen Blick auf den Cash Bestand nehmen sollte, wenn dieser ausgeprägt sein sollte (denn der wird beim EV abgezogen).

      Um noch mit einem Zitat von WB für Pantoffeltierchen wie mich abzuschließen: „Man muss einen fetten Kerl, der nicht durch einen Türrahmen passt, nicht wiegen, um zu wissen, dass er fett ist.“ Ungefähr auf dem Niveau betreibe ich Bilanzanalyse. :-)

    18. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Chrischaan,

      Dividenden usw verlassen das Unternehmen. Aber trotzdem ist das nach FCF. Der FCF sagt ja, was kann das Unternehmen mit seinem operativen Gewinn (EBIT) nach Abzug der zwingenden Investitionen (CAPEX) mit der Kasse frei veranstalten. Das sind Schulden tilgen (hat Fastenal ja nicht viele von), Investitionen über die zwingenden hinaus, Dividenden und Aktienrückkäufe. Aber Dividenden kommen immer nach dem FCF.

    19. Avatar von Chrischaan
      Chrischaan

      Hallo Tobs,

      ich wage mal eine Anknüpfung an die Diskussion (es kam mir so vor as hätte ich ungewollt einen schlechten Nerv getroffen). Nicht wegen des Themas wie nun der FCF berechnet wird. Da hast du deine Meinung (die wahrscheinlich buchhalterisch richtiger ist als meine) und ich meine. Auch nicht wegen der Frage ob die Dividenden und Aktienrückkäufe aus dem FCF gezahlt werden. Hier sind wir 1:1 einer Meinung. Das geht vom FCF weg.

      Aber nur weil du mit Fastenal ein gutes Unternehmen, mit toller Cashgenerierung zu hohem Preis in betracht ziehst, möchte ich noch einmal ein anderes Unternehmen in die Runde werfen:

      Snap-On Inc. ist ebenfalls im Indsutrial-Sektor beheimatet. Und hat auch eine veritable Dividendenhistorie, ist nicht wirklich verschuldet (wie FAST) und generiert nette Renditen. Außerdem dürften sie auch krisenresistent sein, da in Abschwungphasen mehr alte Maschinen / Fahrzeuge repariert werden. Dazu benötigt man natürlich ihre Werkzeuge!

      Sie haben auch eine geringere Ausschüttungsquote bei höherer Dividendenrendite.

      Ich bin schon investiert. Aber werde definitiv nachkaufen, wenn sich die Chance (Rücksetzer) ergibt.

      Beste Grüße,
      Chrischaan

    20. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Chrischaan,

      überhaupt nicht; ich möchte umgekehrt nicht den Eindruck den erwecken, zu sehr insistierend sein. Bitte nur um Nachsicht: Rein technisch scheint mir der FCF tatsächlich so aufgefasst zu werden, wie ich schrieb und da gibt es wenig Interpretationspielraum. Jedenfalls sind das die gängigen Definitionen, und auch die Finanzdienstleister weisen bei Fastenal die 75% Pay out ratio aus, was rechnerisch mit dem geschilderten Ansatz übereinstimmt.

      Im Ergebnis ist es aber irrelevant, wenn jemand bzw. konkret Du den FCF für sich anders ableiten magst, weil er mit seiner Methode andere Absichten verfolgt, ist das doch auch total ok und ich respektiere das. Ich hatte diese dahinter stehende Absicht, den Subtrahend um weitere Faktoren zu reduzieren nur nicht verstanden, dafür war die Verlinkung auf SA für mich noch nicht ganz aufschlussreich, weil ich vermutlich nicht tief genug in Deinem gedanklichen Konzept eingebunden bin.

      Für mich aus Allokationsgesichtspunkten ist relevant, was das Unternehmen mit dem rein operativen Cash Flow (EBIT) nach den zwingenden/erforderlichen Investitionen in das Betriebs- und Anlagenvermögen (CAPEX) frei mit der Paste machen kann: Denn das ist der Cash Pot, aus dem die Scheinchen hüpfen um Schönes zu tun: Schuldenrückführung, Kapitalrückführung in Form von Buy backs oder Divis (hier saugen wir Investoren also am Nektar) und natürlich nicht zu vergessen Investitionen zurück in das Unternehmen, das bei einem guten Geschäftsmodell theoretisch die bessere Verzinsung auf das reinvestierte Kapital erzielen sollte versus der Auszahlung auf mein Konto an mich als ungeduldigen, geldnörgerligen Miteigentümer des Unternehmens, der meint er könne mit seiner Dividende besseres anstellen als das Unternehmen. Insofern ist zumindest vielleicht klar geworden, warum ich den FCF auffasse wie vorbeschrieben.

      Snap On: Danke für den Hinweis. Ich mag mich gar nicht outen, tue es aber. Nachdem ich Scalable runtergeladen hatte (schon ein merkwürdiger Terminus im Kontext einer Depoteröffnung, aber auch ich muss wohl mal dem 21. Jh. Hallo sagen :-)), konnte ich nicht der Versuchung widerstehen, auch Sparpläne aufzusetzen. Snap On ist nun hiermit dabei. Ich finde sie recht interessant und wenn ich mich nicht völlig täusche, ist dieses Interesse auf einen Post von Dir vor längerer Zeit zurückzuführen, als ich damals dadurch erstmalig auf sie aufmerksam wurde. Vielen Dank hierfür. Ich bin ja im Bereich Industrie nur schwach allokiert (Knappe 10 Prozent meines Depots als Zielgröße, die ich noch nicht mal ganz erreiche im Moment) und baue dort auch nur kleine bis mittel-große Posis auf. Und im Bereich Industrie, das ist halt wieder mein ömmeliger Style, interessiere ich mich vornehmlich für starke Konsumbezüge. Darum landen bei mir dann Aktien wie Fastenal, Snap on neuerdings, Stanly B+D, Cintas, Rollins, Rentokil, Paychex, Croda, Makita, Ciscofan, VTech, Washtec. Mein Depot könnte man daher vermutlich auch als Gelsenkirchener Barock bezeichnen… :-)

    21. Avatar von Chrischaan

      Hi Tobs

      der Verweis auf Seeking Alpha hat eigentlich gar nichts mit der Berechnungsmethode zu tun, sondern, damit, dass sie for free für die letzten 5 Jahre die nackten Bilanzzahlen zur Verfügung stellen (das entbindet natürlich nicht dauerhaft vom eigenständigen Blick in die Jahresberichte!). Und auch einen TTM Wert ebendieser. Das macht es mir sehr einfach auch unterjährig die Entwicklung zu sehen. Und man kann sich die Kennzahlen in vielen Währungen ansehen, also bei Nicht-US-Unternehmen auch in der Heimatwährung in der bilanziert wird.
      Die Plattform berechnet auch Kennzahlen, diese nutze ich aber nicht, weil ich die dahinterliegenden Berechnungen nicht wirklich verstehe.

      Industrials finde ich sehr spannend, weil sie meist ein gut verständliches Geschäftsmodell haben! Ich besitze noch Anteile an Snap-On, ADP, Assa Abloy und Canadian National Railways. Gerade letztere haben mich eine Lektion in Bewertung beim Kauf gelehrt, denn hier stehe ich trotz mehrjährigem Engagement noch immer unter Wasser. Die anderen 3 Unternehmen konnte ich im Bärenmarkt in 2022 und 2023 einsammeln und gehören eher zu den überdurchschnittlich performenden Unternehmen in meinem Depot.

      Aus deiner Liste stehen bei mir Rollins und Cintas auch auf der Watchlist. Aber da die hoch bewertet sind und die Unternehmen die ich habe mir keine Kopfschmerzen bereiten, gab es bisher keinen Grund eines der Unternehmen gegen diese beiden zu tauschen.

      Paychex hatte ich schon mal, aber dann alles in ADP konzentriert. So ein klassischer Zwillingsfall (wie Lowe’s und Home Depot usw.).

      Stanley B+D haben einen großen Namen. Aber mit Snap-On als Alternative vor Augen, haben mich bei denen die krassen Schulden immer abgeschreckt. Außerdem hat SWK im Vergleich schlechtere und instabilere Margen und war dazu noch über lange Zeit höher bewertet. Da hab ich dann immer nur auf SNA gesetzt.

      Zu den anderen kann ich wenig sagen, außer dass ich mal eine Makita-Schlagbohrmaschine hatte. ;-P

      Beste Grüße,
      Chrischaan

    22. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Chrischaan,

      tatsächlich checke ich die Bilanzen seltener so genau, sondern bleibe (vor-) schnell an der GuV hängen. Warren Buffett soll es ja wohl umgekehrt machen, also besonders die Bilanzen studieren. Allerdings ist er ein echter Lochkarten-Investor und vor dem Hintergrund kann er vermutlich auch wirklich sehr gut Bilanzpositionen interpretieren. Da bin ich schlicht zu primitiv in meiner Vorgehensweise.

      ADP habe ich auch auf dem Schirm, wie auch vielleicht mal eine Atoss, wenn sie zu verträglichen Preisen auf den Markt käme. Halma hatte ich noch vergessen, die ich habe, so wie Diploma auch. Hot bin ich auf die – ich nenne sie untechnisch – die Industrial Data Analytics wie eine Relx, Intertek und Experian. Spectris und Spirax-Sarco lachen mich auch noch an. Die Industrials leiden in meinem Depot aber unter meinem primitiven Investment-Ansatz, weil ich schnell an Ketch Up Aktien hänge bleibe. :-) So habe ich gerade erst schon wieder KHC tüchtig nachgeladen. Was soll man dazu sagen, bin ich selber schuld, wenn ich am Ketch Up kleben bleibe statt endlich mal mehr in innovative Geschäftsmodelle zu kippen wie die vorgenannten. Hier muss ich an meiner Disziplin besser arbeiten.

      Stanley B+D gebe ich Dir Recht mit Deiner Kritik. Hatte sie – wie Makita – angefangen nach den Post-Corona Voll-Lagerbeständen einzusammeln. Ich mag ja starke Marken in Turn around Situationen und hab die Zeit zu warten. Aber sicherlich braucht es hier auch ne Menge Zeit. Makita kennt man natürlich auch das Baustellen-Radio, ganz klar, der Klassiker schlechthin – das mal längere Zeit auch bei mir im Bad zu Studentenzeiten beste Dienste geleistet hatte.

    23. Avatar von Claudio
      Claudio

      @Tobs
      Ich frage mich ernsthaft wie man immer noch in KHC investieren kann? Gruseliger Chart, Geschäftsmodell veraltet, keine Besserung erkennbar, Dividende stark, aber die kann ja jederzeit, wie schon passiert, gekürzt werden! Tobs ich schätze dich und deine Postings sehr, aber was siehst du in KHC was ich nicht sehe?

    24. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Claudio,

      die Investment Rationale: Deep Value bei sehr guter Downside Protection. Unterbewertetes Margen-Monster, das bezüglich seiner Margen die meisten seiner Peers (Packaged Foods) in den Schatten stellt. Ausgebombt wegen der letzten Jahre bzw. Nachwehen des Mergers von Kraft und Heinz. Nicht ansatzweise eingepreist steigender FCF, gut reparierte Bilanz, die beide zusammen viel Kapazitäten freischalten, die Dividenden mindestens stabil zu halten oder gar zu erhöhen (letzteres meine Annahme) und wieder nach Jahren der Abstinenz zunehmend in neue Produkte, Expansionen und gfs. erste vorsichtige Akquisitionen zu investieren.

      #Wir schauen zurück bis heute:
      1) Net Debt 2018 (Dez.) versus 2024 (dez.): 31 Mrd. USD versus 18,5 Mrd. USD (!!!)
      2) Zinsdeckung durch operativen Cashflow 2018 versus 2024: 5x versus 1x (!!!)
      3) Net Debt/Ebitda 2020 versus 2024: 3,8 versus 2,9 (unter 3,5 ist erst mal ok, weil das Investment Grade Rating dann gut abgesichert ist). Anmerkung: Am 20.5. hat KHC annonciert, dass sie strategische Transaktionen angehen wollen. Ich traue KHC wegen ihres super Track Records, nicht gut funktionierende Marken zu verkaufen und margen-starke zu behalten, zu, dass sie weitere Portfoliobereinigungen Erlöse erzielen und ihre Schulden noch weiter runterfahren können und den FCF somit nur mehr für Reinvestitionen oder Kapitalrückführungen zu nutzen. Letzter Ausweis dieses transaktionalen Geschicks des Managements: In 2021 Verkauf von Planters Foods an Hormel für über 3 Mrd. Euro. Ich lese immer mal wieder, dass das Kaffee-Geschäft z.B. nicht nur nicht so gut läuft, sondern strategisch nicht gut ins Portfolio passt. Da lassen sich schnell mit anderen Themen wie Meat Plattform oder Verpackte Snacks einige Milliarden Erlös ziehen ohne das man das eigentlich margig gut funktionierende Geschäft ran müsste.

      #Wir schauen auf heute:
      1)PE 2025 (Erwartet): Rd. 9,8. Median Peers Packaged Foods rund 15x.
      2)Buchwert/Kurs: 0,65. Und nach den diversen Abschreibungen um 2020 herum und zuletzt Q4/2024 (Meat Plattform auch noch mal 1,3 Mrd. USD Impairment) würde ich zumindest vermuten wollen, dass dieser Buchwert halbwegs „fest“ sein sollte.
      3)Dividenden-Rendite: Rd. 6,1%.
      4) FCF Marge >14%(!!!!!!).

      Unter den Peers Packaged Foods mit die saftigsten Margen (auch wenn wegen der veralteten Marken – zu Recht! – gerne die Meckerhose angezogen wird): EBIT-Marge von rund 21% (Median Peers Packaged Foods rd. 10%!!!).

      Die nächsten Jahre wird vermutlich ein FCF von rd 3,5 Mrd USD erzielt, was rd. 14 Prozent des Umsatzes sind (!!!), worauf ich als FCF Marge von 14% ich oben bereits hinwies.

      Also: Der FCF steigt wieder, die Schuldenlast ist bereits runter und könnte durch Portfoliobereinigungskäufe weiter runtergehen: Es bleibt verdammt viel Geld dann hängen, dass in die Entwicklung neuer Marken, Erschließung neuer Märkte (Stichwort Emerging Marktes) und Kapitalrückführung (Divi und Buy backs) gehen kann.

      KHC stinkt in der öffentlichen Wahrnehmung und darum setzt gerade ein jeder auch seinen eigenen Haufen gerne auch nochmal drauf. Die Wahrheit ist, wir haben es hier mit einem Margen-Monster zu tun, das die schlimmsten Zeiten gerade hinter sich gebracht hat und die Fesseln von zu hohem Leverage abgelegt hat. Wenn diese Margen schon auf den altbackenen Käse-Marken erzielt werden, kann es nach vorne nur noch viel besser werden. Der Gewinn liegt im Einkauf und während ich diese Zeilen hier schreibe, realisiere, dass ich noch mehr Stücke einkaufen werde!

      Grüße,
      Tobs

    25. Avatar von Tobs
      Tobs

      ….@Claudio: Ich sehe gerade, dass Satzbau und Rechtschreibung nicht durchgehend gelungen waren. Ich muss mich ob der saftigen Margen, von den ich schwärmte beim Schreiben, ein wenig zu berauscht haben. Aber ich hoffe, es wurde trotzdem klar, was ich (jetzt gerade) in KHC sehe und warum ich hier investiere: Nach unten wenig Risiko, nach oben viel Chance, dazwischen eine saftige und mehr als gut abgesicherte Divi. P.S.: Nicht das es mega-relevant ist, aber Morningstar, die auch ein Faible für Value haben, sehen auch eine saftige Unterbewertung. Ob wir bald einen Katalysator kriegen, der die Unterbewertung aufzulösen hilft, ist mir eher unwichtig. Ich sammle einfach ein und kassiere die Dividenden… Schönes WE aber jetzt!

    26. Avatar von Tobs
      Tobs

      Noch abschließend: KHC musste nicht nur das Deleveraging und Portfoliobereinigung nach dem Merger mitmachen, sondern das in einer Zeit, in der sie – wie alle Consumers – ständig externe Hits zu verdauen hatten: Erst die Vorkosten-Krise durch Corona und Ukraine-Krieg und nun wegen gestiegener Inflation/Handelsstreitigkeiten/Lieferketten Affordability Krise bzw. gestresste Haushalts-Budgets und verstärkte Competition von Private Label Handelsmarken. Ich vermute, das hat bis hierhin den Kurs so runtergeprügelt. Aber Cash Flow versiegt nicht! Man sieht ja, wie sie trotz dieser heftigen Widrigkeiten ihren Cash FLow wieder ausbauen! M.E. daher gerade eine sehr gute Chance, getreu dem Motto buy on bad news! Jetzt höre ich wirklich auf. :-)

    27. Avatar von Claudio
      Claudio

      @Tobs
      Danke, das muss ich mir dann tatsächlich doch auch mal näher anschauen, obwohl mich meine PesiCo grad auch etwas nerven nach über 15 Jahren im Depot! Wegen Satzbau/Rechtschreibung musst du dich bei mir sicher nicht entschuldigen, ich stehe mit Grammatik seit je her auf Kriegsfuss. Für mich ist sehr gut verständlich was du geschrieben hast! Thx, und schöne Grüße von den Kanaren

    28. Avatar von Chrischaan

      Hi Tobs,

      zum Thema Bilanzen: Ich bin da auch nicht vom Fach. Was mir aber generell wichtig erscheint und im Prinzip eines der ersten Dinge ist, die ich checke, ist das Thema Verschuldung (was mich übrigens schon vor vielen Jahren zum ersten mal zu Fastenal geführt hat, da die einfach nicht verschuldet sind). Auch rechne ich meine Bewertungskennzahlen nicht mit der Marktkapitalisierung sondern mit dem Enterprise Value. Und das ist manchmal extrem aufschlussreich.

      Sehr spannend sind da auch folgende Zitate von CM und WB zum Thema:

      „Smart men go broke three ways – liquor, ladies and leverage.“ Charlie Munger

      “My partner Charlie says there is only three ways a smart person can go broke: liquor, ladies, and leverage. Now the truth is, the first two he just added because they started with ‘L’ – It’s leverage.” Warren Buffett

      Normalerweise sortiere ich Firmen mit hoher Verschuldung aus! Nur bei interessanten Geschäftsmodellen mache ich den nächsten Schritt und checke wie lang es dauert den Schuldenberg mit dem FCF (nach meiner Methode berechnet) zurück zu zahlen. Wenn da eine Zahl größer 5 steht lasse ich die Finger davon. Wenn die Payout Ratio nur durch Divis bei fast 100% liegt (meine Berechnungsmethode) lasse ich die Finger davon.

      Die einzige Ausnahme, welche ja die Regel bestätigen ;-) ist Canadian National Railways. Hier ist der Burggraben einfach zu groß.

      Zum Thema Verschuldung ist es übrigens sehr spannend zu sehen, dass junge Unternehmen meist nie über Fremdkapital wachsen. Sie haben normalerweise sehr saubere Bilanzen und wachsen über Eigenkapitalerhöhungen. Fremdkapital kommt eher bei saturierten Unternehmen ins Spiel. Das hängt ziemlich sicher mit den obigen Zitaten von CM und WB zusammen.

      Bei der GuV bleib ich eigentlich fast immer beim Umsatz stecken. Na ja die operative Marge ist auch interessant, aber letztlich zählt für mich eher die FCF-Marge.

      Insgesamt bin ich zwar kein Lochkartentyp, aber dennoch eher fokusiert unterwegs (im Vergleich zum Forum hier). Buffett war meiner Meinung nach aber auch kein richtiger Lochkartentyp. Sondern eher ein High-Conviction-Typ (sprich Gewichtungstyp). Es gab immer viel Umschlag in seinem Portfolio. Aber die Rendite kam von eher wenigen Investments in die er richtig reingebuttert hat wenn er eine sehr überzeugende Chance sah (siehe GEICO, AXP, KO, AAPL, BNSF, Moodys etc.).

      Beste Grüße,
      Chrischaan

    29. Avatar von Chrischaan

      Noch ein PS zum Thema Leverage:

      Ein Bekannter hat mal einen (seiner Meinung nach) ökonomischen Grundsatz wiedergegeben:

      Liquidität vor Rentabilität vor Gewinn.

      Weiß nicht ob dies ein wirkliches Grundsatzzitat darstellt? Aber, für mich ist dies relativ logisch:

      Wenn ich meine Rechnungen heute nicht bezahlen kann (=Liquidität), nutzt mir kein Return in der Zukunft (=Rentabilität). Das Cashflow-Statement (tlw. im Zusammenspiel mit der Bilanz) im Jahresbericht, steht für mich für Liquitität.

      Wenn ich alle meine Rechnungen bezahlt habe, sollte die Rentabilität (eher langfristiges Denken) im Vordergrund stehen. Sprich Margen jeglicher Art.

      Und das Letzte ist der Gewinn. Das ist eher, überspitzt gesagt, eine Zahl für das Finanzamt und zum Präsentieren. ;-)

    30. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Chrischaan,

      „Ist es nicht doppelt-gemoppelt wenn Abschreibungen UND Capex berücksichtigt werden? “

      Laut Definition ist der CAPEX = Nettoinvestition + Abschreibungen.

      CAPEX beinhaltet also alle Komponenten zu Kauf der Maschinen, Gebäude, Software, Büroausstattung, etc. inklusive deren Abschreibung.
      Ein zusätzliches Betrachten der Abschreibungen wäre von daher wirklich doppelt abgezogen vom EBIT.

    31. Avatar von Chrischaan

      Hi Börsenhai,

      vielen Dank für deine Rückmeldung! Und im Ergebnis sind wir einer Meinung. Nur der Rechenweg ist unerschiedlich ;-) :

      Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Abschreibungen Teil der Capex sind. Mein Verständis ist, dass Capex nur cash-wirksame Investionen sind, die sowohl dem Ersatz aktueller Güter, als auch tlw. der Erweiterung dienen. Diese werden dann entweder sofort abgeschrieben (GWG) oder über unterschiedliche Zeiträume hinweg. Aber Abschreibungen sind ja nicht cash-wirksam.

      Mal ein Beispiel für ein Wirtschaftsgut welches 10 Jahre linear abgeschrieben wird:

      Im Jahr x, der Anschaffung, geht dieses Wirtschaftsgut zu 100% in die Capex ein (Wert im Cashflow-Statement). Im Jahr x+1 bis x+10 zu je 10% in die Abschreibungen (Wert in der GuV mit Einfluss auf das EBIT). Schlussendlich würde ich diese Wirtschaftsgut im FCF über die 10 Jahre 2 mal berücksichtigen, wenn ich FCF = EBIT – Capex definiere. Einmal im Jahr x durch die Capex und dann anteilig über 10 Jahre hinweg über die Abschreibungen ein 2. Mal.

      Deswegen habe ich für mich den FCF = OCF – Capex definiert, wobei alle Werte aus dem Cashflow-Statement kommen.

      Wie oben gesagt: Hier kann jeder selbst rechnen wie er mag. Ich habe keine Intention hier wirtschaftswissenschaftlich richtig zu liegen. :-)

      Beste Grüße,
      Chrischaan

    32. Avatar von Manfred
      Manfred

      Abschreibungen sind eine non-cash groesse, und sind damit bei cash flow betrachtungen aussen vor.

      Wenn man den cash flow berechnen will, kann man vom gewinn ausgehen, ( in dem die abschreibungen ja enthalten sind ), und zieht die abschrejbungen zuerst mal wieder ab…..
      Auch der capex ist eine cash flow groesse, und ist in einem der 3 cash flow kathegorien enthalten, naemlich im investing.

      Und der free cashflow ergibt sich dann :
      FCF = Operativer CF – CapEx.

      Hope i could help

    33. Avatar von Manfred
      Manfred

      … hab vergessen zu sagen, dass im CapEx, ( einer Cash flow groesse ) natuerlich auch keine Abschreibungen ( eine non-cash groesse) enthalten sind, sondern nur das , was im jeweiligen jahr an langfrist investitionen auch tatsaechlich CASH bezahlt wurde.

    34. Avatar von Tobs
      Tobs

      Danke, Manfred, auf diese Formel bringe ich es auch. Habe mich dazu auch noch mal gerade nett dazu mit Chatgpt unterhalten. :-) Das ist sowieso klasse, wenn man damit den Dingen auf den Grund gehen kann. Bei richtiger Fragestellung bringt das Teil eine Menge Fundierung rein.

  4. Avatar von Frank
    Frank

    Also ich bin bei der Aktien-Anlage nicht die hellste Kerze auf der Torte (Widerspruch nicht erwünscht). Da lasse ich hier anderen Forumsteilnehmern definitiv den Vortritt.

    Dennoch, erschüttert das mich nicht, und ich glaube an meinen Ansichten über die Aktien-Wirtschaft-Politik-Lage. Ohne Selbstvertrauen geht Vermögensaufbau nicht. Doof, aber Selbstvertrauen, da war doch noch jemand …

    So – selbst Mitte 60 – verzichte ich weitestgehend auf ETF (Ausnahme ETF-Tech-Werte, weil ich mir da tatsächlich keine Meinung bilden kann, ich kann sie mir nicht mal einbilden ..). Bei allen anderen Werten fühle ich mich gerade wohl, wenn ich nicht Leipziger Allerlei im Topf habe, sondern (siehe oben), ich der überzeugten Selbstsuggestion traumwandle, einem Konzern die Treue zu halten, der 2000, 2008, 2022 usw.über die Dauer gut überstanden hat. Beispiel: Deutsche Telekom vollzog 2000 wohl den größten Klippensprung in der Börsengeschichte und lebt nach 25 Jahren immer noch. Kurzum, Stichwort, ich wiederhole mich, ich betreibe ‚kunsthistorische‘ Studien an Langfrist-Charts. Wenn Werte 25 Jahre stetig nach oben bummeln, dann denke ich an eine lange Freundschaft mit ihnen nach. Wenn diese dann beispielsweise KGVs jenseits der 20 haben, muss man sich eben noch ein bisschen mit ihnen beschäftigen.

    Ab und zu kommen dann noch Werte rein, die dieser Regel nicht gehorchen, aber einfach das eigene Depot zum wöchentlichen Fussballspiel machen. Muss auch sein.

    Bin selbstverständlich auch noch ‚unter Wasser‘. Wieviel Prozent? – keine Ahnung ;-)

    Gruß Frank

    1. Avatar von Frank
      Frank

      Hier mal so ein Model-Aktie entsprechend meiner dargelegten ‚Strategie‘:

      https://finance.yahoo.com/quote/ANDR.VI/

      In 25 Jahren mehr als 20facht.

      KGV und Dividende überzeugen. Obwohl Maschinenbauer wildern sie in meinem Lieblingsressort: Technologie für den Umbau zur nachhaltigen Wirtschaft. Lief vor ein paar Tagen über den Ticker. aktuell mehr als 20% neue Auftragseingänge.

      Herz was willst Du mehr ;-)

      Natürlich – keine Anlageempfehlung, wo kommen wir denn dahin ;-)

      Gruß Frank

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Achtung, Frank, Du stehst mit Deinen Empfehlungen schon auf meiner Liste. :-)

      Du hattest hier immer wieder mal Aktien gedroppt, die ich mir in meiner geheimen Excel-Datei der tausend Unternehmen sogleich notiert hatte.

    3. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Frank,

      nicht die schlechteste Wahl. ;) Breit aufgestellt Industriegüterproduzenten liefern über einen langen Zeitraum (!) ab, wenn Sie Lieferanten der Schaufeln sind.

      Was interessiert Dich das „Wasser unter“ von heute in 3 Monaten? Nichts. Gut so und wozu auswerten?
      Du willst ja Cash back.

  5. Avatar von dinosign

    Hola Ben, habe sehr aufmerksam gelesen, dass du in OXLC eingestiegen bist und freue mich auf deinen Artikel hierüber. Ich schichte seit Anfang 2025 mein Depot mit einem Anteil von zirka 25-30% um, um meine Gesamtrendite zu erhöhen, natürlich steigt damit auch das Risiko, das aber, so denke ich überschaubar bleibt. Außerdem habe ich ja noch weiterhin meine Basisinvestments. Zu den Werten, die ich neu aufgenommen habe sind die CEF´s von OXLC, CCIF und EIC. Bei den Covered Call ETF´s habe ich bei QYLD und JEPQ zugeschlagen, weiterhin im Fokus stehen aktuell noch die ETF´s von Hamilton und Harvest. Bei den BDC schlage ich aktuell auch zu bzw. habe ich bereits zugeschlagen und zwar bei folgenden Werten CSWC, TRIN und OBDC. Beste Grüße aus Argentinien Chris

  6. Avatar von Beff Jezos
    Beff Jezos

    Lieber Ben und Mitforisten,

    einfach mal Danke insgesamt für die tollen Beiträge und die ganzen Mühen die darin stecken. Für mich als Börsen-Rookie im 3. Jahr gibt’s da viel Wissenswertes zu erfahren und ist gleichzeitig enorme Motivationsspritze – entsprechend aufmerksam lese ich eure Texte :)

    Getreu der alten Binse: „Politische Börsen haben kurze Beine.“ hatte ich die innenpolitischen Turbulenzen in Frankreich Anfang des Jahres zum Anlass genommen L’Oreal, Vinci, Veolia und Coface einzusammeln. Gemeinsam mit der Kursperformance der deutschen (Rück-)Versicherer war der April am Ende erfreulicherweise grün – und das in diesen Zeiten.

    Spannend für einen Neuzugang in meinem Depot ist aus fundamentaler Sicht die Partners Group. Vielleicht schießt Ben ja einen Beitrag raus Ende Mai, wenn die Dividende eingegangen ist.

    Viele Grüße

  7. Avatar von Thomas
    Thomas

    noch kurz Thema Asien, die Währungen werten ggü USD auch auf. Heute ungewöhnliche Aufwertung TWD Taiwan von 3% ggü USD, aber auch HKD bzw SGD werten auf. Asien wird jedenfalls nicht billiger.

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