Mittendrin statt nur dabei – der Corona-Crash im März

Monatswechsel April 2020
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Aus jedem Börsenmonat muss etwas Positives mitgenommen werden. Und über den März lässt sich immerhin sagen: Wir haben Börsengeschichte miterlebt!

Es war der schnellste Absturz aller Zeiten: innerhalb von 16 Tagen verlor der S&P 500 mehr als 20%. Der bisherige Rekord stammt von 1929, da dauerte es fast doppelt so lang (30 Tage). Außerdem hatten wir den Tag mit den höchsten Kursgewinnen seit 1933.

Und es gab zahlreiche Kaufgelegenheiten, oder auch nicht. Das ist Ansichtssache und wurde intensiv diskutiert. Ich blicke in diesem Beitrag auf meine Ein- und Ausgaben zurück und stelle meine Depotentwicklung dar.

Aktienkäufe

Ich habe im März meine Aktienkäufe deutlich erhöht und in 5 verschiedene Positionen insgesamt 7.418,21 € investiert:

18 Aktien Danone für 1.130,07 €

10 Aktien Swiss Re für 790,95 €

15 Aktien Allianz für 2.401,95

90 Aktien Veolia Environnement für 1.761,24 €

50 Aktien AT&T für 1.334,00 €

Aktienverkäufe

Auch im März habe ich keine Aktien verkauft.

Dividendenerträge

Im März waren noch keine Dividendenausfälle zu beklagen und so erhielt ich 767,58 € netto an Dividendenzahlungen. Gegenüber dem März 2019 ist das ein Plus von 22,8%. Dividenden erhielt ich im März von:

KONE: 126,57 €

Novartis: 75,68 €

MSCI Inc.: 13,27 €

Johnson & Johnson: 94,05 €

IBM: 26,82 €

Microsoft: 33,80 €

Spark Infrastructure: 75,17 €

3M: 58,27 €

McDonald’s: 12,34 €

Kellogg: 18,69 €

Unilever: 30,56 €

BlackRock: 61,52 €

PepsiCo: 77,16 €

Givaudan: 63,68 €.

P2P-Kredite

Wie schon letzten Monat angekündigt, habe ich im März meine Investments in P2P-Kredite reduziert. Einmal um Liquidität für die Aktienkäufe zu haben und zum anderen, um flexibel auf weitere Kursrückgänge am Aktienmarkt reagieren zu können. Meinen Bestand in P2P-Kredite reduzierte ich daher auf 5.945,25 €. Meine P2P-Zinserträge betrugen immerhin noch 65,14 € brutto.

Die Auszahlungen wurden bei allen Plattformen zeitnah ausgeführt, ich spürte keinerlei Verwerfungen. Bei Mintos, Peerberry und viainvest habe ich die Auto-Invest-Funktion angehalten, so dass fällige Kredite nicht neu angelegt werden. Bei Bondora Go & Grow konnte ich direkt über das Guthaben verfügen.

Perspektivisch – wenn sich der Aktienmarkt beruhigt – werde ich wieder Geld auf die Plattformen einzahlen. Es hat sich jetzt gezeigt, dass die Korrelation zum Aktienmarkt gering ist. Und genauso hatte ich mir das vorgestellt. 6,75% Verzinsung bei sofortiger Verfügbarkeit – mein Favorit war und ist Bondora Go & Grow. (Anmerkung: aktuell gibt es Berichte, dass die sofortige Verfügbarkeit eingeschränkt wurde – siehe Kommentare!).

Verteilt auf die einzelnen Plattformen bin ich aktuell so investiert:

PlattformZins durchschnittlichInvestitionaktueller Standinvestierte P2P-Krediteeröffnet
Mintos10,61%800 €1.183 €9408/2018
Estateguru11,43%700 €887 €1809/2018
viainvest11,61%600 €725 €7211/2018
PeerBerry11,23%0 €148 €1211/2018
Debitum9,80%69 €75 €209/2019

Detaillierte Infos zu meiner Strategie mit P2P-Krediten findest Du auf der Extra-Seite dazu. Mit folgenden Links kannst Du Dich ebenfalls bei den Plattformen anmelden – oftmals erhältst Du einen Bonus, in jedem Fall unterstützt Du den Divantis-Blog, ohne dass Dich das etwas extra kostet:
Mintos – Bei einem Investment von 500 € erhältst Du einen Bonus von 10 €, ab 1.000 € sind es 20 € und ab 2.500 € dann 30 €. 5.000 € Investment erhalten 60 € Bonus und ab 10.000 € sind es 1% und bis zu 1.000 € Bonus. Der Bonus wird nach 30 Tagen Investmentperiode gewertet und 10 Tage später gutgeschrieben.
PeerBerry
Viainvest – Investiere mindestens 50 € und erhalte einen Bonus von 10 €.
Estateguru – Du erhältst einen Bonus von 0,5% auf Deine Investitionen in den ersten drei Monaten
Debitum Network – bei einem Investment ab 250 € erhältst Du einen Bonus von 10 €.

Einkünfte aus Renten-ETFs

In diesem Beitrag hatte ich mein Rentenfonds-Portfolio dargestellt. Seitdem habe ich die Positionen noch deutlich aufgestockt, ein ausführliches Update veröffentliche im April. Die Erträge aus diesem Portfolio beliefen sich im März auf 57,00 € netto.

Depotperformance

Nach dem schwachen Februar (-7,9%) ging es im März weiter abwärts. Der Depotwert sank auf 343.610 €. Das ist ein Minus auf Monatsbasis von 11,8%. In absoluten Zahlen hatte mein Depot Kursverluste von 45.897 € zu verkraften.

Es gab aber auch im März mehrere Aktien, die positiv performten! Top-Wert war The Clorox Company mit +8,6% vor General Mills (+7,7%) und der BayWa (+5,8%).

Schwächste Titel waren Taylor Wimpey (-42%), Atlantia (-41%) und Welltower (-38,9%).

Die Volatilität des Depots lag bei 21,0%.

Immobilie

Bei meiner Wohnung in Leipzig gab es im März den ersten Mieteingang. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erhielt ich eine Mieteinnahme von 864,25 € (inkl. Nebenkosten). Das Hausgeld wurde allerdings noch nicht abgebucht, so dass meine Nettomieteinnahme niedriger sein wird. Im März zahlte ich für den Immobilienkredit Zinsen in Höhe von 329,02 €.

Dividendenerhöhungen

Immerhin 5 Unternehmen meines Depots kündigten trotz der Corona-Krise noch Erhöhungen ihrer Dividenden an:

Veolia: Dividende von 0,92 € auf 1,00 € (+8,7%)

Terna: Schlussdividende von 0,1545 € auf 0,1653 € (+7,0%)

BayWa: Dividende von 0,90 € auf 0,95 € (+5,6%)

ENAV: Dividende von 0,1998 € auf 0,2094 € (+4,8%)

Talanx: von 1,45 € auf 1,50 € (+3,4%)

Tendenziell rechne ich aber auch mit einigen Kürzungen und/oder Streichungen in diesem Jahr. Den Anfang machte Taylor Wimpey mit der Ankündigung, die ursprünglich angekündigten Dividendenzahlungen für Mai und Juli auszusetzen. Zur November-Dividende wurde noch keine Aussage getroffen.

Jahresziele 2020

Für das Jahr 2020 habe ich mir verschiedene Ziele gesetzt, über deren Erreichung ich jeweils monatlich berichte:

StatusTrend
Netto-Dividendenerträge von 11.000 €2.373,19 €negativ
Aktienkäufe für 18.000 €16.716,38 €positiv
Depot wächst auf mindestens 52 Titel50positiv
Bestand von 20.000 € in P2P-Krediten5.945,25 €negativ
Transaktionsgebühren unter 100 € p.a.41,85 €positiv

Der Corona-Crash hat gezeigt, wie richtig es ist, mir keine Ziele für den Depotwert zu setzen. Da viele Dividendenzahlungen in Frage stehen, sehe ich das Jahresziel als stark gefährdet an. Ebenso wird mein Ziel für P2P-Kredite nur noch schwer zu erreichen sein. Vermutlich werde ich dafür das Ziel für Aktienkäufe aber übertreffen. Und das ist dann auch in Ordnung so, da ich die P2P-Kredite teilweise auch als “Parkplatz” für spätere Aktienkäufe gesehen habe.

Ausblick auf April 2020

Die Corona-Pandemie wird uns auch im April weiter im Griff haben. Weltweit haben führende Industrienationen ihre Produktion heruntergefahren, Einzelhändler haben geschlossen und Ausgangssperren und/oder Kontaktverbote sind die Regel.

Reihenweise kassieren Aktiengesellschaften ihre Jahresprognosen, wagen aber noch keinen neuen Ausblick. Das ist absolut verständlich, denn niemand weiß aktuell, wie lang der Shutdown noch andauern wird.

Mit dieser Unsicherheit müssen wir erst mal leben. Für die Börse bedeutet Unsicherheit eine erhöhte Volatilität. Bei Hoffnungsschimmern sind positive Tage möglich, aber ansonsten wird Zurückhaltung gepflegt.

Ich möchte es wie im März halten: eigentlich zuschauen und abwarten, bis sich alles beruhigt hat. Aber bei Kursen von Qualitätsaktien, die einfach nicht normal sind, vereinzelte Nachkäufe tätigen.

Ich muss nicht investieren, mein Depot ist groß genug. Aber von manchen Aktien hätte ich gerne mehr Stücke in meinem Depot. Und wenn diese gerade günstig sind, dann kaufe ich auch. Immer im Rahmen meiner Liquidität und in begrenztem Maße.

Und es kann sein, dass es sie im Mai noch günstiger gibt. Aber was soll’s? Wenn sie im April 2021 höher stehen, dann ist mir das doch egal. Ich bin Langfristanleger und investiere in nachhaltige Geschäftsmodelle. Keine Spekulationen und deshalb brauche ich auch nicht die Tiefstpunkte für meinen Kauf. Die kennen wir sowieso erst später und wenn ich immer darauf warte, dann kaufe ich nie.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen spannenden Börsen-April und vor allem gute Gesundheit und immer ausreichend Klopapier!

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21 Gedanken zu „Mittendrin statt nur dabei – der Corona-Crash im März“

  1. Hallo Ben,

    sehr schöne Zusammenfassung aus deinem Börsenmonat März. Auch einge gute Rückschau der letzten Wochen. Wir sind gespannt was uns die nächsten Wochen und Monate bringen.

    Dir viel Erfolg und gute Kaufkurse.

    Gruß Stefan

  2. Danke für deinen wieder mal ausführlichen Bericht! Das war für dich ja kein ganz so schlechter Monat, zumindest was das passive Einkommen angeht. Die Auswirkungen wirst du dann wohl auch erst später merken. Ich bin gespannt auf deine weiteren Berichte.

  3. Ichhab heute auch groß eingekauft. XXL- Pack 16 Rollen 4 lagiges. Normal gönne ich mir nicht so nen Luxus….. gab aber nichts anderes. :)

    Hab aktuell 3 Orders offen (Disney, MüRü und Unilever), scheint aber nicht so dass diese kurzfristig ausgeführt werden.

    1. Danke für den Hinweis zu Grupeer. Beim Login wurde mir nichts Negatives angezeigt. Erst wenn man sich deren Blog anschaut, findet man die Nachricht. Sie besagt zunächst einmal, dass alle Auszahlungen ausgesetzt werden. Den Link nehme ich raus, da stimme ich Dir zu!

  4. Danke für die ausführliche Zusammenfassung auch den Ausblick für April…habe eine ähnliche Sicht. Persönlich gehe noch bis Mitte / Ende Juni von einer Eingrenzung aus. Zwar mit Lockerungen, aber vorher haben wir keine Normalität und das wird die Kurse auch noch weiter drücken.

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg!
    Chris

  5. Hallo Ben,
    warum eigentlich Swiss RE – und nicht Münchener Rück die sind m.E. doch deutlich stabiler in ihrer Dividendenpolitik?
    VG Tom

  6. Hi Ben,

    bezüglich Bondora möchte ich dich beglückwünschen und dir berichten, dass es bei Bondora Go&Grow aktuell eben nicht möglich ist, einfach so auf sein Geld zuzugreifen.

    “6,75% bei sofortiger Verfügbarkeit” – so wie du schreibst, gibt es nicht. Ich bekomme von meinem eingezahlten Kapital aktuell (02.04.) 70€ täglich aus Bondora Go&Grow ausgezahlt (Nein, nicht wirklich ausgezahlt, sondern auf das Bondora-Hauptkonto geschoben). In zehn Tagen wurde so etwa nur 30% der Investitionssumme abgeschmolzen.

    So wie du hatte ich auch den Plan, Bondora als Liquiditätsspeicher zu benutzen. Als ich die beworbene Liquidität dann einmal nutzen wollte, war sie nicht mehr vorhanden. Darauf wollte ich nur hinweisen, und für mich hat Bondora Go&Grow damit seine Daseinsberechtigung verloren.

    Viele Grüße
    Dominik

    1. Dominik,

      nur zur Info: Ich konnte am 12.3. noch fünfstellig und am 15.3. noch vierstellig ohne Einschränkung abheben und hatte die Beträge jeweils nach einem Bankarbeitstag auf dem Konto. Aber irgendwann wird die Liquidität halt knapp bzw. immer mehr Anleger möchten Geld sehen. Was sollte Bondora machen, wenn “alle” aus den Krediten rauswollen und keine neuen Einzahler diese Übernehmen wollen? Es steht auch alles so im Kleingedruckten und ist in bestimmten Situationen genau so erwartbar. Es gilt wie immer: “If you panic, panic first.”.

      1. Hallo Michael,

        ich beglückwünsche auch dich zur erfolgreichen Abhebung. Das Prinzip ist mir durchaus bewusst, auch das Kleingedruckte.

        Ändert es etwas an meiner vorherigen Aussage? Nein.

        Das ist vollkommen unemotional: Ein Produkt, das mit Liquidität beworben wird und diese nicht halten kann taugt halt nicht. Ich bin nicht wütend, panisch oder anderweitig emotional mitgenommen; aber man sollte wissen, dass das nicht eingehaltene Liquititätsversprechen nichts theoretisches aus dem Kleingedruckten ist, sondern gerade faktisch exisitert und somit aktuelle Werbeversprechen – auch die im Beitrag – Lügen straft.

        Viele Grüße
        Dominik

        1. Hallo Dominik,

          ich berichte ja nur über meine Erfahrungen – die waren durchweg positiv. Ich habe im Beitrag eine Ergänzung vorgenommen und auf die Kommentare verwiesen. Will hier niemanden in etwas reinschreiben, was so nicht ist.

          Viele Grüße Ben

        2. Man kann dem Warren Buffet offensichtlich auch nicht trauen : zuerst täuscht er Delta Airlines Einkäufe vor, ( ” ich konnte diesen Kursen einfach nicht widerstehen !” ) , und jetzt verkauft er all seine Airlines , incl Delta, in ganz grossem Stil.

          Am Anfang der Krise meinte er, man solle die Chance nutzen und ein paar Aktien kaufen, von ihm selber bekomme ich langsam den gegenteiligen Eindruck :
          Er verkauft Anleihen in Europa und Japan, verkauft Airline Aktien, und man hört aber nichts, dass seine Positionen durch Zukäufe die 10%- oder 5%-Beteiligung überschritten haben. (Die muss er bei der SEC anmelden! )

  7. Hallo!

    Gibt es denn bei Bondora Go & Grow eine Option, um weitere Investments zu stoppen, nachdem das Geld bzw. die kleinen Beträge auf das Bondora Hauptkonto überwiesen wurden? Es kommt mir wie eine Endlosschleife vor :)

    Viele Grüsse

    Marko

  8. Hallo Ben,

    vielen Dank für die zahlreichen anregenden und interessanten Artikel. Ist Welltower ein Kandidat zum Nachkaufen? Der Kurs ist ja so dramatisch eingebrochen. Ist das wirklich gerechtfertigt aufgrund bestehender Unsicherheiten? Das Geschäftsmodell sollte ja mittelfristig nicht in Gefahr sein. Ich überlege, meine Position aufzustocken, bin aber unsicher.

    Beste Grüße Philipp

  9. Ich bin momentan auch recht skeptisch bzgl meiner reit Investments. Wenn die social closures noch laenger andauern , ist ein allgemeiner Immobilien Crash zu befürchten, und in Immos steckt gewaltig Knete drin. Dann geht’s in die 2te runde.
    Die Gegenkraft dazu heisst Trump. Der weiss, dass er dann mit Sicherheit nicht wiedergewählt wird, und muss also Gegenmassnahmen einleuten. Jetzt!

    Zu den reits : die sind heute besser aufgestellt als vor 10 Jahren.

  10. Hallo Ben,

    nachdem die Corona-Krise doch etwas die Kurse korrigiert hat, habe ich meinen Sparplan etwas angepasst. Die Prozent beziehen sich an den Anteil der gesamten Investitionssumme:

    Einzelaktien (40%)
    – Apple
    – AT&T
    – Coca-Cola
    – Exxon Mobil
    – Medtronic
    – Microsoft
    – Sixt SE VZ
    – Starbucks

    ETF’s (30%)
    – MSCI World
    – MSCI Emerging Markets

    Cash-Quote (20%)

    P2P (10%)
    – Bondora Go & Grow

    Die anderen Positionen in meinem Depot wie Unilever, Main Street Capital und BAT lasse ich so wie sie sind. Das waren einmalige Käufe, mit höheren Beträgen als die Aktien, die ich im Sparplan habe. Außerdem ist Main Street Capital und BAT soviel ich weiß nicht sparplanfähig bei der comdirect. Ebenfalls unverändert lasse ich die Position von Mintos, die mir mittlerweile zu groß geworden ist (über 25% des gesamten Depots). Da lasse ich nur die Zinsen laufen, die wieder direkt in neue Kredite fließen.

    Es ist wohl ein eher langweiliges Depot, mit dem ich mich aber sehr wohl fühle. Aktuell ist die Performence bei -12,25% auf das Jahr 2020 betrachtet. Seit 2017, als ich mit dem Vermögensaufbau begonnen habe, liegt die Performance bei +12,20%.

    Ich hoffe durch die Änderung des Sparplans den durchschnittlichen Einkaufswert nach unten zu bekommen, mehr Anteile zu besitzen und dann auch mehr Dividende zu erhalten.

    Leider besitze ich im Moment keine großen Cash-Reserven, sonst hätte ich mir auch mal eine BASF oder Allianz ins Depot gelegt zum aktuellen Preis.

    Wünsche dir alles Gute und vor allem, dass du gesund bleibst.

    Gruß
    Stefan

    1. Hallo Stefan,

      Deine Mintos-Position ist ja krass. Ich drücke Dir die Daumen, dass das alles gut geht. Mir wäre der Anteil von 25% definitiv zu hoch. Ich habe da lieber etwas Cash in der Hinterhand, um bei Aktien nachkaufen zu können.

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Ben,

        danke dafür. Ich habe da wirklich extrem viel im Verhältnis rein gebuttert. Fand eben die Rendite sehr ansprechend, aber Rendite kommt eben von Risiko und wer weiß wie sich das ganze weiter entwickelt. Außerdem bin ich da jetzt auch ganz weg von diesen automatischen Investprogramm und habe so viel es geht dort auch wieder rausgezogen. Leider sind noch mehrere hundert Euro aktuell nicht verfügbar und wohl in Krediten mit Laufzeiten von über ein oder zwei Jahren.

        Mintos kann sich jetzt alleine tragen mit den Zinserträgen. Das ist ja im Prinzip jetzt ein eigener Sparplan mit Zinseszinseffekt. Bondora ist natürlich kein Ersatz für ein Tagesgeld-Konto, aber ich sehe da gute Chancen drin etwas Geld auf die Seite zu legen um relativ schnell dran zu kommen, aber auch eine gute Verzinsung mitzunehmen.

        Gruß
        Stefan

  11. Hi an alle !

    Ich wollte hier Mal eine allgemeine Bemerkung machen zur zukünftigen Entwicklung an den Märkten :

    Es wird oefters mal gesagt, dass das, was auf uns zukommt, ein zweites 1929ff sein wird, und dass die boersen nach einer temporären Erholung noch viel tiefer fallen werden. Ich glaube da nicht dran. Ich halte das sogar für totalen Quatsch mit Sauce !
    Warum ? Im Gegensatz zu heute konnten die Notenbanken damals kein Geld drucken, um die kriese zu stemmen. Der damalige Goldstandart hat dies nicht erlaubt. (Geldmenge an Goldmenge fixiert!). Heute wird der Markt mit geld überflutet ! Und ich habe den Eindruck : sehr viel effektiver als vor 10 Jahren.

    Warum hören wir dann so oft von diesem zukünftigen boersen katastrophen Szenario ?
    Mal abgesehen von denen, die ernsthaft davon überzeugt sind, gibt es auch solche, (und das sind viele !!! ) , die jetzt im grossen Stil billig einkaufen wollen. Und was liegt da mehr auf der Hand , als den Leuten Angst zu machen, dass sie sich mit “vorzeitigen” Käufen zurückhalten sollen, ja vielleicht besser noch sicherheits-(Teil)-verkaeufe tätigen sollten, um sich dann selber ungestörter bedienen zu können.

    Warum bin ich mir da so sicher ?
    Mal abgesehen von dem Geldflutungs Argument gibt es auch reelle Beispiele : China ! Die haben den Börsenblues in dieser Form nicht mitgemacht. Und die Chinesen sind normalerweise Hardcore zocker mit hohem volatilitaets beduerfniss ! Die haben die businesse schnell wieder geöffnet ( was uns noch bevorsteht !), Und gut wars. Hie und da ein blaues Auge vielleicht, aber bei weitem nicht diese Abschläge wie bei uns.

    Ich denke, dass die Zinsen jetzt hier bei uns ein wenig steigen werden. Nicht viel, aber die Banken brauchen diese Hilfe. Und in diesem immer noch Niedrigzins scenario , gepaart mit der Geldüberflutung, wird die Inflation stark anziehen. Und es wird die Wirtschaft und die Aktienmärkte stützen .

    Ich hoffe, dass ich nicht falsch liege. ….. Und will immernoch kaufen ! Aber der Weg wird kein leichter sein. Ich denke es liegt ein Toller coaster Ride vor uns !

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