Was Dich hier erwartet:
Ein absolutes Rekordjahr befindet sich in den letzten Zügen: 2025 brachte neue Rekordstände bei den großen Indizes und vielen Aktien. Gold eilte von Rekord zu Rekord und Silber sorgt zum Jahresende für Furore.
Aber auch Dividendensammler wie ich kamen in diesem Jahr auf ihre Kosten. Und wie! Ein Sonderfall sorgte sogar dafür, dass ich mein eigentliches Dividendenziel für das gesamte Jahr mit nur einer einzigen Aktie im Depot schon übertroffen hatte.
Das lässt sich so allerdings nicht wiederholen und deshalb macht es – wie jedes Jahr – Sinn, einen tieferen Blick auf die Dividendenströme meiner Depots zu werfen.
Dabei ranke ich meine Depotwerte nach ihren Ausschüttungen und zeige Dir auch meine persönlichen Dividendenrenditen (Yield on Cost) für das Jahr 2025.
Und ich setze mir ein neues Dividendenziel für 2026.
Dividenden sind für mich weiterhin die wichtigste Motivation zur langfristigen Geldanlage. Und deshalb bleibt das Ziele-Setzen und -Erreichen für mich ein Herzensthema.
Gesamtergebnis
Über die Netto-Dividenden im Dividendendepot hatte ich ausführlich in vielen einzelnen Beiträgen berichtet. Dort spielt sich auch der Sonderfall USU ab. Denn dieses Unternehmen schüttete etwa die Hälfte seines Kurswerts als Dividende aus und ich erhielt allein dadurch einen Netto-Zufluss von 18.981,70 €. Mein Zielwert für 2025 lag „lediglich“ bei 12.000 € netto. Weil anders als bei normalen Dividendenauszahlungen hier auch keine Chance auf eine kurzfristige Aufholung des Dividendenabschlags bestand, habe ich mich entschieden, diese Dividendenzahlung aus der Gesamtabrechnung herauszunehmen. Sie verzerrt einfach die Wahrnehmung völlig und in 2026 würde ich andernfalls auch einen demotivierenden Dividendeneinbruch erleben. Im Dividendendepot habe ich deshalb bereinigt Netto-Dividenden in Höhe von 11.863,77 € erzielt.
Das Optionsdepot verfolgt zwar nicht das Ziel, Dividenden zu generieren. Aber trotzdem erhielt ich dort 339,83 € an Nettodividenden.
Im Anti-Depot habe ich ebenfalls Dividendenzahlungen und Ausschüttungen aus – inzwischen verkauften – Anleihen erhalten. Sie summieren sich auf 438,97 €.
In der Addition aus den drei Depots habe ich damit mein Jahresziel von 12.000 € um 5,4% übertroffen – insgesamt sind es 12.642,57 € als Nettodividenden geworden.
Damit bewege ich mich ziemlich nah am Vorjahreswert. Dort war allerdings noch eine kleinere USU-Dividende enthalten, die ich theoretisch auch bereinigen könnte, um eine Vergleichbarkeit herzustellen. Ich will es aber nicht mit der Pseudogenauigkeit übertreiben. Und fairerweise ist in 2025 auch eine Quellensteuerrückerstattung aus der Schweiz in Höhe von 462,82 € enthalten. So oder so habe ich aber das Jahresziel übertroffen – und das ist es, was für mich zählt!
| Jahr | Netto-Dividenden |
|---|---|
| 2025 | 12.642,57 € |
| 2024 | 12.694,06 € |
| 2023 | 11.516,74 € |
| 2022 | 11.438,98 € |
| 2021 | 11.978,58 € |
| 2020 | 10.036,40 € |
Brutto erreichten die Dividenden (ohne USU und ohne die Schweizer Quellensteuererstattung) übrigens einen Wert von 16.791,40 € – das ist kein neuer Rekordwert, aber eine Bestätigung des Niveaus des Vorjahres:
| Jahr | Brutto-Dividenden |
|---|---|
| 2025 | 16.791,40 € |
| 2024 | 16.956,64 € |
| 2023 | 15.574,06 € |
| 2022 | 16.022,66 € |
| 2021 | 15.262,71 € |
| 2020 | 13.598,18 € |
Schwächerer US-Dollar wirkte sich auf Dividenden aus
Im Verlauf des Jahres verlor der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich an Wert. Das spürte ich bei den Dividendenzahlungen deutlich. Die Dividendenerhöhungen, die viele meiner US-Titel vornahmen, verpufften und die Netto-Dividenden waren oftmals trotzdem niedriger als im Vorquartal. Zur Erinnerung: am 02.01.2025 lag der Referenz-Wechselkurs noch bei 1,0321. Zur Jahresmitte (01.07.2025) waren wir schon bei 1,1810 und in dieser Region bewegten sich auch alle Dividendenzahlungen des 2. Halbjahres.
Zum Jahresbeginn kamen rund 40% meiner Dividenden in US-Dollar an. Entsprechend heftig war der wechselkursbedingte Rückgang um rund 15% im Jahresverlauf.
Dividendenerhöhungen bei großen europäischen Titeln kompensierten das zwar weitgehend, aber unterm Strich war dann eben kein neues Rekordjahr möglich.
Der Regelfall bei meinen Dividendenwerten: Dividendenerhöhungen
Der Großteil der Unternehmen im Dividendendepot hat in 2025 seine Dividenden erhöht. Seine Ausschüttungen stabil gehalten hat Omega Healthcare Investors aus dem Dividendendepot. Im Optionsdepot halbierte B2Gold seine Dividende und befindet sich nun auch nicht mehr in meinem Depot. Genauso agierte ich bei der kanadischen BCE, die eine Dividendenkürzung vornahm, obwohl er kurz zuvor das Gegenteil angekündigt worden war.
Die stärksten Dividendenerhöhungen gab es bei Munich Re und Sandoz (jeweils +33,3%). Aber auch Novo-Nordisk (+17,7%), Badger Meter (+17,6%), TERNA (+15,1%) und Lam Research (+13,0%) waren beeindruckend. Deutlich schwächer als im Vorjahr erhöhte hingegen die Allianz (+11,6% nach 21,1% in 2024) – aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Für 2026 keine Kürzungen in Sicht
Kürzungswellen erwarte ich für 2026 nicht. Dafür besteht kein Anlass und meine Depotwerte haben auch nicht so aggressiv ihre Dividenden erhöht, dass sie sie nicht mehr bezahlen könnten. Lediglich bei dem spekulativen Dividendentitel Oxford Lane Capital Corp. wäre eine Dividendenkürzung keine Überraschung – die Dividendenrendite liegt aktuell bei 33,5%!
Hinzu kommen könnte aber auch eine weitere US-Dollar-Schwäche. Auch wenn sich der Wechselkurs seit einigen Monaten bei 1,18 eingependelt hat, ist das keine Garantie dafür, dass wir in 2026 nicht in den 1,20er Bereich kommen. Das würde dann eben auch Dividendenrückgänge bedeuten.
Das Ranking der Dividendenzahler
Meine beiden größten Depotwerte waren wieder einmal auch meine größten Dividendenzahler. Dahinter ist es dann allerdings etwas bunter. Microsoft als mein drittgrößter Depotwert findet sich erst auf dem 18. Platz. Dafür kommt dann z.B. Omega Healthcare Investors mit dem 19. Platz nach Depotgewicht auf den 4. Platz der Dividendenzahler. Besonders erfreulich ist insgesamt, dass nun schon 5 regelmäßig Dividende zahlende Unternehmen auf eine zweistellige Einstandsrendite (YoC) kommen.
| Wertpapier | Brutto-Dividende 2025 | Kaufpreis | YoC |
|---|---|---|---|
| Munich Re | 2.500,00 | 22.231,25 | 11,25% |
| Allianz | 1.925,00 | 19.239,03 | 10,01% |
| TERNA | 832,02 | 10.154,95 | 8,19% |
| Omega Healthcare Investors | 715,95 | 7.984,35 | 8,97% |
| VINCI | 712,50 | 12.268,60 | 5,80% |
| Johnson & Johnson | 680,44 | 13.619,23 | 5,00% |
| Siemens | 650,00 | 11.032,72 | 5,89% |
| PepsiCo | 622,68 | 9.938,84 | 6,27% |
| Realty Income | 588,02 | 12.630,36 | 4,66% |
| Novo Nordisk | 516,38 | 11.999,65 | 4,30% |
| Protector Forsikring | 472,16 | 7.344,66 | 6,43% |
| BlackRock | 454,90 | 9.893,58 | 4,60% |
| Talanx | 405,00 | 4.060,17 | 9,97% |
| General Mills | 374,11 | 8.830,11 | 4,24% |
| Procter & Gamble | 371,47 | 6.877,66 | 5,40% |
| Novartis | 361,47 | 6.449,46 | 5,60% |
| Veolia Environnement | 336,00 | 5.080,47 | 6,61% |
| Microsoft | 295,43 | 6.448,56 | 4,58% |
| FS KKR Capital | 238,54 | 3.582,07 | 6,66% |
| Oxford Lane Capital | 234,89 | 1.841,45 | 12,76% |
| Itochu | 228,39 | 6.659,68 | 3,43% |
| Global X NASDAQ 100 Covered Call ETF | 212,75 | 2.030,01 | 10,48% |
| DEFAMA | 210,00 | 9.288,32 | 2,26% |
| MSCI Inc. | 192,35 | 3.639,64 | 5,28% |
| The Coca-Cola Company | 177,59 | 1.886,76 | 9,41% |
| HolidayCheck Group | 176,00 | 3.189,12 | 5,52% |
| Lam Research | 152,91 | 6.802,20 | 2,25% |
| Texas Instruments | 148,18 | 4.483,50 | 3,31% |
| Kenvue | 146,98 | 4.299,44 | 3,42% |
| Givaudan | 146,35 | 3.994,19 | 3,66% |
| Cisco Systems | 144,72 | 4.165,16 | 3,47% |
| Fortescue Metals Group | 140,11 | 2.935,03 | 4,77% |
| B2Gold | 128,49 | 12.955,96 | 0,99% |
| L’Oréal | 128,14 | 5.737,12 | 2,23% |
| Canadian National Railway | 109,37 | 8.805,03 | 1,24% |
| Conduit Holdings | 109,20 | 2.427,70 | 4,50% |
| NRW-Anleihe 2,15% | 107,50 | 3.909,87 | 2,75% |
| McDonald’s | 95,97 | 695,45 | 13,80% |
| Partners Group | 89,29 | 1.744,30 | 5,12% |
| Sekisui House | 85,19 | 1.363,35 | 6,25% |
| BMO Laddered Preferred Share Index ETF | 74,68 | 1.652,03 | 4,52% |
| Sompo Holdings | 63,99 | 2.345,80 | 2,73% |
| Marubeni | 58,41 | 1.639,87 | 3,56% |
| BCE | 52,12 | 1.423,95 | 3,66% |
| Tick Trading Software | 45,00 | 820,75 | 5,48% |
| Nippon Sanso | 32,11 | 1.622,00 | 1,98% |
| NRW-Anleihe 1,45% | 29,00 | 962,22 | 3,01% |
| Prestige International | 28,90 | 813,78 | 3,55% |
| NRW-Anleihe 1,375% | 27,50 | 927,76 | 2,96% |
| Hertha BSC Anleihe 18/25 | 26,25 | 730,95 | 3,59% |
| Vantage Towers | 24,32 | 528,60 | 4,60% |
| NRW-Anleihe 0,95% | 19,00 | 759,58 | 2,50% |
| Österreich-Anleihe 0,85% | 17,00 | 874,34 | 1,94% |
| JFE Systems | 15,44 | 1.024,66 | 1,51% |
| Sandoz | 12,72 | 1.289,90 | 0,99% |
| Deutsche Börse | 12,00 | 1.344,50 | 0,89% |
| Unicharm | 10,40 | 1.495,30 | 0,70% |
| Pfeiffer Vacuum | 7,32 | 168,10 | 4,35% |
| Calida | 4,94 | 616,31 | 0,80% |
| Badger Meter | 3,96 | 734,13 | 0,54% |
| SAP | 2,35 | 123,46 | 1,90% |
| Effekten-Spiegel | 2,00 | 14,08 | 14,20% |
| Symrise | 1,20 | 119,85 | 1,00% |
| Centrotec | 1,04 | 1.526,42 | 0,07% |
| Siemens Healthineers | 0,95 | 32,06 | 2,96% |
| HORNBACH Baumarkt | 0,90 | 51,05 | 1,76% |
| Oracle | 0,86 | 562,91 | 0,15% |
| clearvise | 0,60 | 24,78 | 2,42% |
| Summe | 16.791,40 | 306.748,14 | 5,47% |
In der Tabelle habe ich die Brutto-Dividenden aufgeführt, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen. Ansonsten wären Titel, die früh im Jahr ausschütten und bei denen mein Freistellungsauftrag noch greift, stark bevorteilt. Statt der aktuellen Dividendenrendite, die ja mit jeder Veränderung des Aktienkurses schwankt, habe ich meine persönliche Ausschüttungsrendite des Jahres 2025 (YoC – Yield on Cost) aufgeführt. Für mich als Langfristanleger ist sie besonders aufschlussreich. Mich motiviert es enorm, wenn ich auf mein eingesetztes Kapital solche prozentual hohen Ausschüttungen erhalte. Und mit jeder zukünftigen Dividendenerhöhung steigt der Wert weiter.
Spannend finde ich den YoC-Wert für mein gesamtes Dividendendepot. Er steigt weiterhin kontinuierlich an: 2022 lag er noch bei 4,36%, 2023 dann bei 4,48% und 2024 bei 4,88%. Nun knackt er mit 5,47% erstmals die 5%-Marke. Aufgrund einiger Verkäufe eher dividendenschwächerer Titel und absehbarer Dividendenerhöhungen dürfte 2026 ein weiterer Anstieg drin sein.
Mein Dividendenziel für 2026
In den beiden letzten Jahren gab es einige Kommentare, dass mein Dividendenziel nicht ambitioniert genug sei. Das lässt sich sicherlich auch für 2026 wieder diskutieren.
Mir geht es aber nicht darum, auf Teufel komm raus die höchsten Dividendenerträge zu erzielen. Dann müsste ich viel stärker auf die aktuelle Dividendenrendite achten und regelmäßig umschichten, wenn sich Aktien „zu gut“ entwickeln.
Aber das ist nicht mein Ansatz. Klar, ich könnte einfach meine Microsoft-Aktien verkaufen und würde damit nur auf 219,96 € Netto-Dividenden verzichten. Und für den Verkaufserlös von rund 41.000 € könnte ich ohne Probleme ein Unternehmen finden, dass 4% Netto-Dividende (=1.640 €) zahlt. Und schon wären durch diese Transaktion meine Dividendenerträge um 1.420 € netto im Jahr höher. Und bestimmt finden sich noch einige andere Beispiele, bei denen ich das ähnlich handhaben könnte.
Wenn das mein Ziel wäre, dann könnte ich aus dem Dividendendepot bei einem Marktwert von 550.000 € vermutlich 22.000 € netto pro Jahr „herausholen“.
Aber zu welchem Preis? Ich würde mir die Kurschancen wachstumsstarker Unternehmen verbauen. Und auch eine Munich Re, deren Netto-Dividendenrendite bei aktuell nur 2,6% liegt, müsste dann raus dem Depot. Aber gerade die Kursentwicklung der großen Depotwerte hat in den vergangenen Jahren zu meinem heutigen Vermögen geführt.
Und deshalb ist es für mich immer noch die besondere Mischung aus soliden, dividendenzahlenden Unternehmen, bei denen ich mit regelmäßigen Dividendenerhöhungen rechnen kann, und Unternehmen, die gar nicht oder nicht übermäßig stark erhöhen, dafür aber eine höhere Dividendenrendite aufweisen, die meine Anlagestrategie prägt.
Dividenden bleiben für mich gleichwohl prägend. Die regelmäßigen Zahlungen motivieren mich, langfristig als Aktionäre beteiligt zu bleiben. Und es macht mir eine Riesenfreude, meine Einstandsrendite steigen zu sehen. Und wenn ich dann nach vielen Jahren sogar meinen Einstand nur durch Dividenden komplett zurückerhalten habe, dann bin ich äußerst zufrieden. Dieses Ergebnis lässt sich für mich nicht mit Kursgewinnen erreichen.
Aus der obigen Tabelle habe ich einige Titel im Laufe des Jahres 2025 verkauft, sie fallen als Dividendenzahler weg. Dafür habe ich aber auch einige Nachkäufe getätigt, die ihre volle Wirksamkeit erst ab 2025 entfalten werden.
Verabschieden mussten sich Kenvue, Givaudan, B2Gold, Partners Group, BCE und die Anleihen. Diese Verkäufe stehen insgesamt für eine Reduzierung der Dividendenerträge von 790 € brutto.
Durch Aufstockungen werden sich dafür die Dividendenzahlungen bei Novo-Nordisk und Protector Forsikring erhöhen. Und bei der DFV Deutsche Familienversicherung erwarte ich die Aufnahme der Dividendenzahlungen.
Im Ergebnis sollten die Zukäufe des Jahres 2025 unterm Strich in etwa die Verkäufe ausgleichen.
Darin sind Dividendenerhöhungen allerdings noch nicht berücksichtigt. Ich erwarte insbesondere bei den Schwergewichten im Depot Munich Re und Allianz eine erneute Steigerung der Ausschüttungen. Positive Signale gab es zudem bereits von Siemens. Und auch bei Talanx erwarte ich eine deutliche Dividendenerhöhung.
Nicht vorhersagen kann ich die Entwicklung des US-Dollars. Aber immerhin erwarte ich nicht mehr so einen starken Rückgang wie in 2025. Trotzdem wird eine Stagnation schon dazu führen, dass die US-Dividenden nun ganzjährig weniger in Euro bringen.
Trotzdem bin ich für 2026 optimistisch und erhöhe meinen Zielwert auf 13.000 € netto. Das ist dann gegenüber dem Ziel von 2025 (12.000 €) eine Steigerung von 8,3%. Und da ich bekanntlich keine frischen Mittel dem Depot zuführe, wäre eine Zielerreichung ein schönes Ergebnis. Gegenüber dem Ist-Wert 2025 wäre es auch noch eine Steigerung um 2,8%.
Die Erwartung unterstellt einen stabilen US-Dollar. Ich werde voraussichtlich aber auch wieder vereinzelte Verkäufe vornehmen und damit meine Dividendenerträge reduzieren. Deshalb ist der Zielwert ein realistischer Wert.
Mein Wunsch für 2026
2025 war – wie schon 2023 und 2024 – ein sehr gutes Börsenjahr. Nachdem ich mich in den Vorjahren über jede einzelne Dividendenzahlung gefreut hatte, da sie mich meinem Jahresziel näher brachte, war das 2025 komplett. Denn bereits mit der Einberufung der Hauptversammlung von USU waren meine kühnsten Erwartungen an die Dividendenzahlung übertroffen worden. Mir hat es allerdings auch zugleich den Spaß an den Dividendenerträgen genommen. Denn es war ja klar, dass diese Zahlung auch zu einem entsprechenden Kursrückgang führen würde.
Und das ist es ja gerade, was ich bei meinen Dividendenwerten so schätze: der Dividendenabschlag wird in der Regel schnell wieder aufgeholt und die Dividende ist deshalb tatsächlich ein gefühlter Bonus auf die Kursentwicklung.
Für 2026 freue ich mich nun auf die Rückkehr zu diesen „alten“ Tugenden. Und ich werde weiter „meine“ Unternehmen begleiten. Mit dem Ziel ausreichend hoher Dividendenerträge und gleichzeitig einer positiven Entwicklung des gesamten Depots. Und das schaffe ich nur mit einer ausreichenden Diversifikation und unterschiedlichen Dividendenrenditen.
Über alle Dividendenzahlungen werde ich auch in 2026 in gewohnter Ausführlichkeit und Transparenz berichten. Wenn Du also immer auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann schau regelmäßig auf dem Divantis-Blog vorbei!


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