Was Dich hier erwartet:
Zwar geizte der Wonnemonat Mai zunächst mit gutem Wetter, aber das störte die Börsen nicht. Wie schon im April ging es schnurstracks aufwärts! Als gäbe es keine Sorgen mehr und irgendwie war es dann auch egal, ob die Straße von Hormus passierbar ist oder nicht.
Erst war es die Aussicht auf einen Friedensplan, dann nur ein Waffenstillstand und dann wieder ein vermeintlicher Frieden usw. Eine wirkliche Lösung gab es bisher nicht und das Versorgungsloch durch die ausbleibenden Öllieferungen wird allenthalben ignoriert.
Außer an den Bondmärkten, deren Renditen steigen und steigen. Aber auch das wird noch nicht als Alarmzeichen gewertet.
Stattdessen wird über Billionen-Bewertungen für anstehende Börsengänge von SpaceX, OpenAI und Anthropic diskutiert.
Du merkst wahrscheinlich schon an diesen einleitenden Worten, dass ich dem Braten nicht so recht traue und steigende Risiken sehe. Doch erst mal freue ich mich natürlich auch über einen gelungenen Monatsabschluss. Wie sich meine Geldanlagen im Mai entwickelt haben und wie ich mich jetzt für den Juni aufstelle, erfährst Du in diesem Beitrag.
Der Mai ist bekanntlich mein Lieblingsmonat an der Börse. Denn hier fließen die größten Dividenden aus meinem Depot auf mein Konto. Und wenn dazu noch die Aktienkurse steigen, ist das natürlich besonders schön.
Trotzdem erinnere ich mich noch gut an den März: da erlebten wir den überraschenden Angriff auf den Iran und einen Kursrückgang, der die gesamte Performance seit Jahresbeginn zeitweise eliminierte. Und es gab ja durchaus gute Gründe dafür. Die Weltwirtschaft ist abhängig von einem funktionierenden Kreislauf, in dem das Öl aus dem Nahen Osten eine zentrale Rolle spielt. Bleibt es nun wegen der Sperrung der Straße von Hormus aus oder wird deutlich knapper, dann muss das an irgendeiner Stelle eingepreist werden.
So rational wie die Börsen im März reagierten, so irrational – so deutlich will ich es mal nennen – agieren sie aktuell. Wir haben bereits wieder Höchststände in den führenden Indizes gesehen und es wird einfach weggeschaut. Dabei bestehen die Probleme weiter.
Zeitgleich erleben wir einen Hype und eine Knappheit um Hardware, wie sie auch nicht vorstellbar erschien. Inzwischen sind Speicherchips zu einem seltenen Gut geworden und selbst gängige Massencomputer haben monatelange Lieferzeiten.
Was gut für meine Depotwerte wie Lam Research oder Cisco ist, kann für die Wirtschaft nicht von Vorteil sein. Steigende Kosten sind eigentlich schon vorprogrammiert. Ob sie durch noch stärker steigende Gewinne kompensiert werden können, ist zumindest noch offen.
Genug der Einleitung an dieser Stelle. Ein Thema habe ich noch: Ich hatte bei meinem letzten Bericht über die fairsten Umrechnungskurse bei den einzelnen Brokern über Scalable Capital ein negatives Fazit ziehen müssen. Sie hatten bei US-Dividenden erst 3 Bankarbeitstage nach dem Zahltag die Wertstellung vorgenommen. Ein wirkliches Unding, dass sich in dieser Form keine andere Bank erlaubte. Und siehe da – es bewegt sich etwas: Bei der April-Dividende von Realty Income hatte Scalable Capital die Wertstellung schon auf 1 Bankarbeitstag nach dem Zahltag verkürzt. Und bei der Mai-Dividende passierte dann die Sensation: Die Buchung erfolgte sogar schon 1 Tag vor dem Zahltag mit Wertstellung am Zahltag! Sollte das kein Ausrutscher sein, sondern die neue Methodik, dann wäre das sehr zu begrüßen. Ich werde es beobachten und darüber berichten. Vielleicht habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit anderen US-Titeln gemacht und könnt in den Kommentaren etwas Licht ins Dunkel bringen?
Stand Wertpapierdepots
Details zu den einzelnen Depots gibt es – wie immer – ausführlich in diesem Bericht. Hier ist der schnelle Überblick:
Dividendendepot: 551.110 € (+2,2% im Mai, +3,9% YTD)
Anti-Depot: 14.398 € (+1,2% im Mai, +8,7% YTD)
Zitronen-Depot: 1.912 € (-15,3% im Mai, -8,6% YTD)
Summe: 567.420 € (+2,1% im Mai)
Veränderung 2026: -27.578 €
zzgl. Entnahmen: +49.468 €
Nettoveränderung 2026: +21.890 €
In den letzten drei Jahren habe ich jeweils rund 60.000 € Vermögenszuwachs aus den Wertpapierdepots verbuchen können. Durch die starken Monate April (+19.000 €) und Mai (+11.000 €) sieht die Entwicklung nach 5 Monaten im Jahr 2026 nun wieder ordentlich aus.
Benchmark
Im Juli 2023 hatte ich einen monatlichen Sparplan über 25 € beim Robo-Advisor von quirion aufgelegt, den ich als Benchmark für meine eigene Depotperformance nehme. Seit April 2025 hatte ich die Sparrate auf 50 € verdoppelt und damit nun nach einem Jahr eine 13. Sparrate geschenkt bekommen. Die Sparrate habe ich seit Mai wieder auf 25 € reduziert. Insgesamt habe ich jetzt 1.425 € auf mein quirion-Konto einbezahlt und zusätzlich 150 € Aktionsprämie erhalten. Zum Monatsende beträgt die zeitgewichtete Performance +54,82% (Stand: 1.978,48 €). Zum Vergleich dazu: Die Performance meines Dividendendepots vom 05.07.2023 (Start des quirion-Benchmarks) bis zum 30.05.2026 liegt bei +39,87%.
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quirion ist regelmäßig Testsieger in Robo-Advisor-Vergleichen. Und kann sich in der Performance durchaus sehen lassen. Das überzeugt mich und ist auch der Grund, warum ich den Sparplan fortsetze und quirion auch Neukunden empfehle. Ich selbst sehe das als sinnvolle Ergänzung zu meinen Investments in Einzelaktien. Und für das Alter bietet quirion dann auf Wunsch auch eine automatisierte und gestaffelte Veränderung der Asset Klassen mit einer Verschiebung von Aktien zu Anleihen an, um die Schwankungsbreite zu reduzieren. Über diesen Link kannst Du Dich informieren und ebenfalls ein Depot eröffnen.
Aktienkäufe
Im Mai habe ich Käufe in Höhe von 215,00 € im Dividendendepot durchgeführt:
Sparplan DFV Deutsche Familienversicherung über 123,00 €
Sparplan Microsoft über 60,00 €
Sparplan MSCI Inc. über 32,00 €
Die im April gestarteten Sparpläne liefen unverändert weiter und dienen bei MSCI Inc. und Microsoft zur Wiederanlage des „realisierten Übergewinns“ aus meinen Teilverkäufen im März. Mit dem Sparplan auf die DFV Deutsche Familienversicherung erhöhe ich meine Gesamtposition stetig im Hinblick auf die Juni stattfindende Hauptversammlung, über deren Einberufung ich ausführlich berichtet hatte.
Aktienverkäufe
Im Mai habe ich Verkäufe im Dividendendepot in Höhe von 1.937,10 € durchgeführt:
100 Aktien Blue Cap für 1.937,10 €
Die Aktie hatte ich erst im Januar ins Depot gekauft und mich nun nach der positiven Dividendenankündigung mit 5,1% Kurszuwachs wieder getrennt. Mir war klar geworden, dass ich die Position nicht langfristig halten und beobachten will und deshalb lieber die Gewinne mitnehme und mich attraktiveren Investments widme.
Dividendenerträge
Im Mai erhielt ich insgesamt 4.896,35 € als Netto-Dividenden. Gegenüber dem Mai 2025 ist das eine Veränderung von +344,46 € (+7,6%).
Dividenden erhielt ich im Mai von:
General Mills: 77,62 €
Protector Forsikring: 178,65 €
SAP: 1,84 €
Symrise: 0,93 €
Talanx: 397,59 €
Allianz: 1.573,73 €
Veolia: 85,61 €
Realty Income: 38,48 €
Omega Healthcare Investors: 128,36 €
Deutsche Börse: 15,47 €
Oxford Lane Capital Corp: 12,79 €
MSCI Inc.: 26,30 €
Mein Dividendenziel für 2026 habe ich hier veröffentlicht und auch alle Dividenden des Jahres 2025 analysiert. Seit Jahresbeginn liege ich nun bei 7.851,37 € Nettodividenden.
Crowdinvesting
Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting hatte ich 2020 ausführlich berichtet. Im Mai erhielt ich keine Zinsen aus meinem Crowd-Portfolio.
Mein Portfolio ist aktuell noch 2.122,48 € groß: Ich habe ursprünglich 500 € bei Bergfürst, 1.100 € bei Engel & Völkers Digital Invest und 4.600 € bei ecoligo investiert. Davon wurden seit 2022 1.000 € bei Engel & Völkers Digital Invest (davon 45 € Ausfall), 2.777,52 € seitens ecoligo und 300 € bei Bergfürst (davon 10 € Ausfall) getilgt.
Ich bin hier nur noch auf Rückzahlungen aus und tätige schon seit längerer Zeit keine Neuinvestments mehr.
Depotperformance
Mein Dividendendepot hat sich im Mai mit +2,2% deutlich positiv entwickelt und damit an den starken April angeknüpft. Seit Jahresbeginn ist das Dividendendepot nun fester in positivem Terrain (+3,9%). Der Depotwert per Ende Mai beträgt 551.110 €.
Die Top-Werte im Dividendendepot im Mai waren Oracle (+40,6%), Cisco (+32,8%) und erneut Lam Research (+14,5%).
Schwächste Werte im Mai waren Marubeni (-15,5%), PepsiCo (-8,6%) und Munich Re (-7,3%).
Die Volatilität meines Dividendendepots lag im Mai bei 3,5%.
Anti-Depot
Mit dem Anti-Depot verfolge ich mit Echtgeld eine abweichende Anlagestrategie. Nach starken Schwankungen (2021: +40,8%, 2022: -58,8%, 2023: +16,4%) habe ich das Depot in den letzten beiden Jahren stabilisiert (2024: +8,3%, 2025: +5,2%).
Im Mai erzielte das Anti-Depot ein Plus von 1,2% und befindet sich seit Jahresbeginn mit +8,7% damit weiter im grünen Bereich..
Die Volatilität des Anti-Depots lag im Mai bei 3,5%.
Zitronen-Depot
Das Zitronen-Depot und seine besondere Strategie habe ich hier ausführlich vorgestellt. Dort findest Du auch die aktuelle Zusammensetzung. Ich baue mir langfristig ein Portfolio von Nachbesserungsrechten auf und erhoffe mir durch die Spruchverfahren eine risikoarme Zusatzrendite in einigen Jahren.
Im Mai gab es ein neues Squeeze-out-Verlangen bei LS Invest. Zudem wurde die Barabfindung für capsensixx mit 20,23 € bekannt gegeben. Der Titel ist jedoch sehr markteng und handelt mit einem großen Spread. Mehr als die schon im Zitronen-Depot befindlichen 25 Aktien werde ich deshalb – wenn sich nichts verändert – nicht für den Squeeze-out halten.
Außerdem wurde die Barabfindung für die Aktien von centrotherm international bekannt gegeben. Mit 8,74 € liegt sie deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Das Gutachten weist zudem einige Unplausibilitäten auf. Während vom Unternehmen zuvor rosige Aussichten kommuniziert wurden, soll es nun auf einmal ganz anders aussehen. Und der hohe Cash-Bestand wird als betriebsnotwendig bezeichnet, obwohl er in der Vergangenheit nie in dieser Höhe erforderlich war. Ob das Punkte sind, die am Ende zu einer Nachbesserung führen, bleibt allerdings abzuwarten. Den aktuell gehandelten Aufschlag auf die Abfindung empfinge ich jedenfalls als zu hoch und habe meine Position zunächst einmal im Wesentlichen verkauft. Wenn der Aktienkurs bis zur Eintragung des Squeeze-outs in günstigere Regionen kommt, werde ich aber eine größere Position aufbauen.
Das Volumen meiner Nachbesserungsrechte liegt unverändert bei 230.963,14 €.
Die Entwicklung des Nachbesserungsvolumens dokumentiere ich auf einer eigenen Seite.
Das Depot erzielte im Mai eine Monatsperformance von -8,6%.
Divantis-Community-Depot
Mit dem Preisgeld des finanzblog awards 2024 haben wir das Divantis-Community-Depot aufgesetzt. Über die Entwicklung des ersten Jahres hatte ich hier ausführlich berichtet. Das Depot schloss den Mai mit +/-0,0% ab und liegt damit seit Jahresbeginn nun bei +3,5%. Der Cash-Anteil liegt bei 0,7% (=22,94 €).
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Das Divantis-Community-Depot kannst Du direkt über diesen Link aufrufen und Dir alle Details anschauen. Es ist in die Depotverwaltungs-Software Parqet eingepflegt. Auch Du kannst Deine Wertpapierpositionen dort tracken und hast dann einen Überblick über Deine individuelle Performance.
Parqet kannst Du mit vielen Grundfunktionen kostenlos nutzen. Für Premium-Funktionen gibt es die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Wenn das für Dich interessant ist, dann erhältst Du mit dem Code BENWARJE einen Rabatt von 10% für die ersten 12 Monate.
Die komplette Vermittlungsprovision für einen solchen Abschluss fließt in das Divantis-Community-Depot.
Immobilie
Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erzielte ich im Mai Mieteinnahmen von 1.180,37 € (inkl. Nebenkostenabrechnung anlässlich des Mieterwechsels). Das Hausgeld beträgt 284,00 €, im Mai war zudem die Grundsteuer von 61,88 € fällig. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 225,10 €. Ich hatte damit in diesem Monat einen Nettoerlös von 609,39 €.
Aufgrund der hohen vereinbarten Tilgung des Kredits habe ich allerdings einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung) und ist bis 30.09.2028 fest vereinbart (Zinssatz: 1,24%).
Dafür sinkt die Verschuldung der Wohnung stetig, sie liegt zum Ende Mai bei 211.370,76 € (bei einer Wohnungsgröße von 77,3 qm und zusätzlich einem Stellplatz). Das entspricht einer Verschuldung je qm-Wohnfläche von 2.734,42 €.
Um mich auf die voraussichtlich deutlich höheren Zinsen gegenüber meiner bisherigen Finanzierung ab 2028 vorzubereiten, habe ich einen Sparplan in das iBonds-Produkt mit Fälligkeit im Dezember 2027 angelegt, den ich mit monatlich 100 € bespare. Darüber habe ich hier ausführlich berichtet. Bei bisher eingezahlten 3.200 € liegt der Depotwert dieses Sparplans zu Ende Mai bei 3.331,03 €.
Dividendenveränderungen
Im Mai wurden bei meinen Depottiteln folgende Dividendenveränderungen verkündet:
FS KKR Capital: Senkung der Quartalsdividende von 0,45 US$ auf 0,42 US$ (-6,7%)
Kurzer Ausblick auf den Juni 2026
Nach meinem skeptischem Blick auf die euphorischen Börsen dürfte klar sein, dass ich meinen Cashbestand weiter in Reserve halte. Meine Gedanken kreisen auch eher um Gewinnrealisierungen und weniger um Nachkäufe. Teilweise ist es schon dramatisch, was bei einzelnen Titel vor sich geht. Hätte ich z.B. nicht bereits bei Lam Research meinen gesamten Einsatz vom Tisch genommen und nur noch die Gewinne laufen lassen, würde das mit Sicherheit jetzt passieren. So ist mir das Kursniveau zwar auch unheimlich, aber ich habe ja nur noch das Risiko, dass mein Gewinn bei einem Kurseinbruch sinkt. Meine ersten Aktien hatte ich im August und September 2020 gekauft – vor noch nicht mal 6 Jahren. Und diese – es sind tatsächlich noch 45 davon im Depot! – haben sich bis heute mehr als verneunfacht. Nehme ich die erhaltenen Dividenden hinzu, dann sind diese Aktien zum Tenbagger geworden.
Ganz so weit ist Cisco noch nicht, aber 50% Kursplus seit Anfang April sorgen bei mir ebenfalls für verwunderte Augen. Gute 25 Jahre hatte die Aktie gebraucht, um das alte Hoch aus der Dotcom-Blase wieder zu erreichen. Und dann wird es innerhalb von nur 8 Wochen komplett pulverisiert.
Mein Fokus wird im Juni auf einigen Hauptversammlungen deutscher Unternehmen liegen. Bereits zu Monatsbeginn dürfte die Einladung zur Hauptversammlung der USU Ventures AG erfolgen. Und da bin ich vor allem auf die Geschäftsergebnisse des letzten Jahres gespannt. Am 2. Juni plane ich den Besuch der Hauptversammlung der DFV Deutsche Familienversicherung. Die Aktie hat innerhalb eines Jahres um rund 30% zugelegt und sich zu einem meiner größeren Depotwerte entwickelt. Am 11. Juni werde ich an der virtuellen Hauptversammlung des Hamburger Hafen teilnehmen und am 15. Juni plane ich den Besuch der Hauptversammlung von Centrotec. Am 18. Juni geht es dann zur Hauptversammlung der capsensixx und am 24. Juni nehme ich an der virtuellen Hauptversammlung von Rocket Internet teil. Der Monat endet dann für mich mit der Hauptversammlung der centrotherm international in Blaubeuren.
4 Präsenz- und 2 virtuelle Hauptversammlungen in einem Monat – wenn ich das wirklich alles so schaffe, dann ist das ein Rekord für mich. Und bringt mir sicherlich auch die ein oder andere Erkenntnis, die meine zukünftigen Investmententscheidungen beeinflussen kann.
Ansonsten geht der Markt für den Juni wohl von der nächsten Leitzinserhöhung der EZB aus. Und ignoriert auch das bisher weitgehend. Trotzdem kann so ein erwartetes Ereignis auch den Impuls für eine Kehrtwende bilden. Wie so oft wird es auf die Begründung und die Aussichten ankommen. Drohen weitere Zinserhöhungen im Anschluss, kann das die Börse überraschen. Bleibt es zunächst bei einem einmaligen Anpassen des Einlagenzins an das ohnehin schon gestiegene Zinsniveau, droht keine Gefahr. Jedenfalls bleibt eine gewisse Unsicherheit bis zum 11. Juni, dem Tag der Zinsentscheidung.
Wie hast Du den Mai erlebt? Und welche Pläne hast Du für den Juni? Lass uns in den Kommentaren miteinander diskutieren!


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