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In der Krise zugegriffen, durchgehalten und nun belohnt

3D-Illustration mit extrudierter Schrift „Omega Healthcare Investors“ vor einem grünen Hintergrund mit steigender Aktienkurslinie. Im Vordergrund ein stilisiertes Seniorenhaus mit rotem Dach und zwei freundlich wirkenden älteren Personen mit Brille und Gehstock. Die Szene symbolisiert den Erfolg des Betreibers von Seniorenimmobilien und den positiven Kursverlauf der Aktie.
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Erfolge soll man auch genießen. Und diese Geschichte ist eine Erfolgsstory. Beharrlich hat das Management des Seniorenimmobilien-REIT an der Ausschüttung einer hohen Dividende festgehalten. Trotz Corona und seiner extremen Folgen für die Bewohner und Mieter gab es weder eine Aussetzung noch eine Kürzung. Obwohl eigentlich alle Quartal für Quartal damit gerechnet hatten.

Nur das Management glaubte an die Selbstheilung und kann sich heute fest auf die Schultern klopfen! Die Dividende wird wieder nachhaltig verdient und die Aktie steht auf einem Allzeithoch.

Und auch ich kann mich freuen. Denn ich hatte im Sturm mehrfach nachgekauft und mir so nun dauerhaft eine Ausschüttungsrendite auf meinen Einstand gesichert, die mir jedes Quartal ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Die ganze Entwicklung und meine Vision für die Zukunft erfährst Du in diesem Beitrag.

Seit 2017 bin ich Aktionär von Omega Healthcare Investors (OHI), einem in Seniorenimmobilien investierenden Real Estate Investment Trust. Den REIT habe ich hier vorgestellt.

Ursprünglich hatte der Titel bei meinem Kauf eine saubere Historie mit regelmäßigen Dividendenerhöhungen. Aufgrund von Corona und folgenden Schieflagen diverser Pächter kam der Aktienkurs jedoch stark unter Druck, so dass sich die Dividendenrendite zeitweise auf über 10% erhöhte.

Es wurden aber lediglich keine weiteren Dividendenerhöhungen verkündet. Die Dividende selbst blieb stabil und wurde bis heute Quartal für Quartal bezahlt.

Mein Investmentansatz hatte sich zwischenzeitlich verändert: mir ging es nur noch darum, mein investiertes Kapital möglichst schnell wieder zurückzukriegen, um damit mein Risiko kontinuierlich zu reduzieren.

Und im November 2025 ist es der Aktie nun tatsächlich gelungen, die alten Hochs um 45 US$ (erreicht in den Jahren 2015, 2019 und 2020) zu übertreffen und damit ein neues Allzeithoch zu generieren:

10-Jahres-Chart Omega Healthcare Investors in US-Dollar
10-Jahres-Chart Omega Healthcare Investors in US-Dollar

Im Rückblick betrachtet wirken meine Einkäufe zu Kursen unter 30 US$ nun natürlich wie Schnäppchen. Aber damals fühlten sie sich mutig an und ich war auch nicht sicher, ob alles gut gehen würde.

Dividendenzahlung

Omega Healthcare Investors zahlt erneut eine Quartalsdividende von 0,67 US$. Für die 300 Aktien in meinem Dividendendepot ergibt das eine Brutto-Dividende von 201 US$. Die Dividende wurde von der Consorsbank zum Kurs von 1,1615 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 128,84 €. Sie wurde mit Wertstellung 17.11.2025 überwiesen.

Dividendengutschrift Omega Healthcare Investors im November 2025

In den letzten Jahren war ich immer froh über jede Dividendenankündigung von Omega Healthcare Investors, die keine Kürzung vorsieht. Inzwischen ist die Dividendenzahlung jedoch wieder zum Alltag geworden und es lässt sich seriös eine Dividendenrendite berechnen. Dafür unterstelle ich, dass die Quartalsdividende unverändert viermal im Jahr ausgeschüttet wird und erhalte damit eine Jahresdividende von 2,68 US$. Bei einem Aktienkurs von 45,12 US$ (Schlusskurs vom 18.11.2025) ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 5,9%. Das ist – logisch bei einem Allzeithoch – der niedrigste Wert seit ich in den Titel investiert bin.

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on Cost) ist – neben der Stetigkeit der Dividendenzahlungen – vom US-Dollar-Kurs abhängig. Nehme ich für ein gesamtes Jahr den Umrechnungskurs dieser Dividendenzahlung, dann erhalte ich für meine 300 Aktien 804 US$ und einen Eurobetrag von 692,21 € brutto. Bezogen auf meinen bezahlten Einstand von 7.984,35 € entspricht das 8,7%. Mit einem stärkeren US-Dollar steigt diese Rendite, genauso geht sie bei einem schwächeren US-Dollar zurück. Ich betone das deshalb, weil ich auch schon bei 9,5% stand.

Perspektiven

Mit dieser Dividendenzahlung habe ich nun schon 43,3% meines Investments als Nettozahlungen zurückerhalten. Aber während mir das in den letzten 3 Jahren immer das Wichtigste war, ist es nun nur noch eine Randnotiz. Denn OHI hat sich so weit stabilisiert, dass man durchaus auch über ein Neuinvestment nachdenken könnte.

Ich selbst mache das nicht, da ich bereits mit 300 Aktien ausreichend investiert bin. Und ein Kauf zum Allzeithoch sich für mich persönlich jetzt nicht aufdrängt. Wer aber noch nicht investiert ist und einen Blick auf die Geschäftsergebnisse wirft, kann hier durchaus noch weiteres Potenzial erkennen. Und deshalb ist die Entwicklung des Aktienkurses wohl auch gerechtfertigt.

Relativ frisch wurden die Ergebnisse zum 3. Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht.

Wie schon im 2. Quartal konnte OHI demnach sein Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich steigern. Es ging von 115 Mio. US$ auf 185 Mio. US$ aufwärts (+60,9%). Und auch gegenüber dem 2. Quartal 2025 ist das eine Steigerung um 40 Mio. US$ oder 27,6%.

Pro Aktie wurden 0,59 US$ verdient, 3. Quartal 2024 waren es nur 0,42 US$ und auch im 2. Quartal 2025 „nur“ 0,46 US$. Das ist eine deutlich positive Entwicklung, die auch in der Kennzahl „Funds Available for Distribution“ (FAD) zum Ausdruck kommt. Sie ist für die Dividendenzahlung relevant und stieg von 0,70 US$ (3. Quartal 2024) auf 0,75 US$ je Aktie. Die Dividende von 0,67 US$ ist damit weiter komfortabel überdeckt und es wurden „lediglich“ 89,3% der FAD ausgeschüttet.

Nachdem ich schon mit einer Dividendenerhöhung im Laufe des Jahres 2025 geliebäugelt hatte, sollte sie für 2026 definitiv im Bereich des Möglichen sein.

Bei der Analyse des Berichts zum 2. Quartal 2025 war mir ja aufgefallen, dass die Kennzahl „Nareit FFO“ (Funds From Operations) nicht mehr im Fließtext der Meldung erschien, sondern nur noch hinten (Seite 11 von 13) in einer Tabelle versteckt wurde. Daran hat sich nun zwar nichts geändert, aber – anders als im letzten Quartal – ist die Kennzahl nun auch von 0,71 US$ auf 0,78 US$ gestiegen. Und nach 9 Monaten steht ebenfalls eine positive Entwicklung (von 2,03 US$ auf 2,11 US$) fest.

Und die positive Entwicklung zieht sich wie ein roter Faden durch die Zahlen: Der Adjusted FFO stieg von 0,74 US$ auf 0,79 US$ je Aktie. Das sind noch einmal 2 Cent mehr als im 2. Quartal 2025. Und veranlasste das Management, die Prognose für den Adjusted FFO erneut zu erhöhen. Statt den zuletzt erwarteten 3,04 bis 3,07 US$ je Aktie sollen es nun 3,08 bis 3,10 US$ werden. Damit konnte die Prognose in diesem Jahr dreimal erhöht werden! Ursprünglich waren „nur“ 2,90 bis 2,98 US$ erwartet worden. Selbst das wäre eine Steigerung gegenüber den 2,87 US$ von 2024 und den 2,79 US$ aus 2023 gewesen. Aber so ist 2025 eine komplette Erfolgsgeschichte.

Und das Management arbeitet weiter an einer Optimierung des Portfolios. So werden weiterhin Objekte veräußert und andere Objekte oder Anteile an Unternehmen zugekauft. Immer mit dem Ziel, den Anteil von Privatpatienten zu erhöhen und die Abhängigkeit von den staatlichen Programm Medicaid und Medicare zu verringern. Das verläuft behutsam, aber stetig. Der Privatanteil hat sich innerhalb eines Jahres (Jahresmitte 2025 vs. Jahresmitte 2024) von 17,9% auf 23,0% erhöht.

Die Belegungsquote erhöhte sich ebenfalls innerhalb eines Jahres von 80,9% auf 82,6%. Ende 2019, also direkt vor Corona, lag die Belegungsquote noch bei 83,6%. Davon ist OHI jetzt nur noch 1-Prozentpunkt entfernt. Der Privatzahleranteil lag da allerdings bei nur 12,7%.

Das Tief bei der Belegung hatte OHI im Juni/September 2021 mit 74,2%.

Mit diesen Zahlen im Vergleich steht Omega Healthcare Investors nun deutlich besser da und dürfte diese Entwicklung auch fortsetzen können. Das Management bezeichnet die bilanzielle Situation als „stark“ und sieht weiteren Raum für profitables Wachstum.

Die Verschuldung hat OHI offenbar im Griff. Mit einer durchschnittlichen Zinsrate von 4,6% ist auch insoweit keine Krise erkennbar.

Gespannt bin ich nun auf die Prognose für 2026. Sie dürfte mit den Ergebnissen für 2025 im Februar 2026 veröffentlicht werden. Zeigt sie weiterhin eine positive Entwicklung, dann dürfte auch einem erfolgreichen Jahr 2026 nichts im Wege stehen.

Ich bin zufrieden, dass ich meine letzten OHI-Aktien bei einer Dividendenrendite von 10% eingesammelt habe. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass wir das noch einmal sehen. Umso schöner, dass sich mein Investment in der Krise so gelohnt hat und ich nun deutlich entspannter die Entwicklung verfolgen kann. Eine Dividendenerhöhung in 2026 wäre dann auch der offizielle Schlussstrich unter den Krisenmodus. Mein Daumen sind gedrückt!

Auf einen Blick:

Unternehmen:Omega Healthcare Investors, Inc.
ISIN:US6819361006
Im Divantis-Depot seit:19.05.2017
Letzter Nachkauf am:10.01.2023
Stückzahl im Divantis-Depot:300
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:26,61 €
Gesamtkaufpreis:7.984,35 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:3.453,51 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
Omega Reports Third Quarter 2025 Results and Recent Developments

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Kommentare

14 Antworten zu „In der Krise zugegriffen, durchgehalten und nun belohnt“

  1. Avatar von DaK
    DaK

    Ich bin auch seit vielen Jahren investiert und freue mich über die positive Entwicklung und mein Durchhaltevermögen…

  2. Avatar von Thomas
    Thomas

    Na dann Glückwunsch. Me moss och jönne könne, sagen die Kölner. (bin aber keiner)

    Die Branche zeigt generell Anzeichen der Erholung, man wäre sogar mit einigen wie Welltower, Ventas, Diversified HealthCare Trust, Care Trust Reit, American HealthCare Reit usw noch besser gefahren. Lediglich drei von achtzehn Peers liegen ytd in Dollar im Minus. Selbst MPW lebt noch und hat sich leicht erholt.

    bin mal so bequem/faul und zitiere KI:

    Healthcare real estate investment trust rally reasons
    22 results

    Die Gruppe der Healthcare REITs bzw. Healthcare Facilities in den USA hat sich im laufenden Jahr 2025 (YTD) deutlich erholt, weil sich mehrere positive Faktoren gleichzeitig summieren:

    Operative Fundamentaldaten verbessern sich rasant
    Fast alle großen Gesellschaften melden zweistelliges Wachstum des „Same-Store Net Operating Income (NOI)“.
    Beispiel American Healthcare REIT: +13,9 % im Q2 2025, in den Segments SHOP und ISHC sogar +23 % bzw. +18,3 %; Gesamt-Portefeuille-NOI nach sechs Monaten +14,5 %.
    Die Belegungsquote kletterte auf über 87,5 % – höchster Wert seit Vor-Covid-Zeiten.

    Steigende US-Gesundheits-Ausgaben sichern Nachfrage
    Die Bundesregierung plant bis 2026 rund 6,2 Bio. USD für Healthcare; demenz- und altersbedingte Behandlungen treiben zusätzlich Bedarf an Pflege- und Seniorenwohn-Einrichtungen.

    Mietanpassungen und neue Betreiber-Verträge
    Viele REITs konnten Mieten indexieren oder neue Triple-Net-Verträge abschließen (z. B. Sabra Health Care REIT, Healthpeak Properties).
    Medical Properties Trust gelang die Ablösung des angeschlagenen Hauptmieters Steward Health; neue Operator übernehmen 15 Kliniken, ab Q1 2025 fließt wieder Miete, bis Q4 2026 vollständig 160 Mio. USD p. a. – das entspricht 95 % der ursprünglichen Vereinbarung.

    Defensive Eigenschaften gefragt – Zinswende im Blick
    Bei leicht sinkenden Kapitalmarktzinsen gelten Healthcare-Immobilien als krisenresistent; Analysten sprechen von „defensive attributes“ – eine der bestperformenden REIT-Sektoren 2025 mit +8,5 % Rendite bis Ende Mai.
    Akkretive Investitionen und verbesserte Bilanzkennzahlen
    Unternehmen wie AHR stocken das Portfolio per Akquisition (YTD 255 Mio. USD) auf, senken gleichzeitig Net-Debt/EBITDA von 4,5× auf 3,7×.
    Dadurch steigen Funds-from-Operations (FFO) und Ausschüttungssicherheit – zahlreiche Healthcare REITs erhöhen ihre Dividende (z. B. Strawberry Fields +15,4 %).

    Kurz gesagt: Die Kombination aus starken operativen Zahlen, steigende Belegung, gesicherte Mietströme, politisch bedingte Wachstumsimpulse und sinkende Refinanzierungsängste lassen die Anleger 2025 wieder verstärkt in den Sektor einsteigen – der Kursrally folgte eine deutliche fundamentale Erholung.

    Zitatende.

    Bin selber nicht dabei und sehe so viele andere Möglichkeiten und Chancen, alles geht eben nicht. Der Markt zeigt sich allgemein freundlich ggü meiner Selektion und es kommt ein ATH zum anderen.

    noch zu BTC: es sind zuletzt bei Kursen über 100k USD noch viele „Spätmerker/Fomo-befallene eingestiegen, nicht so technikaffine vor allem über ETF, die sich jetzt alle eine lädierte Nase holen. die müssen alle erst mal raus. weiß nicht ob das Tief schon erreicht ist. Es ist viel Hebel unterwegs, der nach unten drückt. Frage ist wie lange Leute wie von MicroStrategy et al noch ziehen können oder auch BTC auf den Markt werfen können/müssen. Vor allem die heftigere Vola drückt einfacheren Anlegern aufs Gemüt.

    Habe bisher noch nie eine fiese Ratze Krypto gehabt und fehlt mir auch nichts, aber wenn BTC mal in Richtung unter 70k, 60K gehen sollte, könnte ich mir auch mal einen Sparplan mit kleinem Volumen vorstellen. Sollte der Kurs wieder nach oben abdrehen, auch schön für die anderen und mir wird weiterhin nichts, aber auch gar nichts an Krypto fehlen.
    Schönen Sonntag @all

    1. Avatar von Thomas
      Thomas

      Ergänzung, es ist schon richtig. OHI und andere ähnliche Peers haben eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die eine einigermaßen würdige und für die jeweiligen Verhältnisse angemessen realistische Unterbringung und Betreuung der US – Oldies/Senioren bedeutet. Die können als ganze Gruppe/Sektor nie pleite gehen. Wenn die USA diese Aufgabe warum auch immer nicht mehr stemmen würde, würde das gesamte gesellschaftliche Modell der USA nicht mehr stimmen und dann würde es auch in anderen Bereichen keinen Sinn mehr machen, in den USA investiert zu sein. Besser als in Geld ist man mit diesen Aktien auf jeden Fall.

      Bei einer Frau aus unserem Ort, deren Familie eine gestandene anerkannte regionale Altenpflege-Firma gehört, stehen die dicksten Autos vom Ort im Grundstück. Ein Schelm, wer arges dabei denkt:)

    2. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      „… sagen die Kölner. (bin aber keiner) …“aber Rhein

      Nun denn aber wohl ein Rheinländer ;-)

      Legt man die Langfrist-Charts der von Thomas angeführten REITs über eine Zeitreihe von über 40 Jahren übereinander, so lässt sich sagen, dass ohne Vertiefung in die Dividendenhistorie OHI trotz der von Ben erläuterten Krisenmomente es sich am besten schlafen lässt. Im Wesentlichen sind die Schwankungen noch die humansten im Vergleich zu fast allen anderen.. Kurzum, ich bleibe dort bei den REITs investiert. Realty Income scheint mir auch noch ein tieferen Blick wert, zudem dort man derzeit noch etwas schläfrig ist.

      BTC ist für mich eines der spannendsten Vehikel. Derzeit – bis ich eines Besseren belehrt werde – ist es mir eine heilige Mutter Kirche. Der Papst hat auch heute weltweit keine Problem mit Mitgliederzahlen. Also irgendetwas muss da, was ich nicht erkenne, inhärent sein.

      Gruß Frank

  3. Avatar von Tobs
    Tobs

    Bislang habe ich in Sachen REIT nie (wirklich) was gemacht. Einfach weil es für mich kein vollwertiges Immobilien-Exposure darstellt und ich insoweit mich mit meinen ETW bereits gut investiert fühlte.

    Anfang dieses Jahres wurde ich über Asiencenturystocks erstmalig auf Link REIT aufmerksam. Das ist Asiens größter REIT, der darüber hinaus einen sehr guten Ruf in Sachen Corporate Governance genießt (viel asiatische REITS scheinen hier eher Themen zu haben). Der Kurs ist wieder ungefähr dort hingekommen, wo er zur Zeit der Vorstellung in Asiencenturystocks stand. Link REIT hat insbesondere Exposure in Sachen Lebensmitteleinzelhandel und andere essentielle Bedarfe in HK, Mainland, Singapur, Australien und auch London. Man muss sagen, ihre letzten Investments insbesondere in London waren nicht mehr der Brüller, aber auch keine Katastrophe. Der Kurs ist wieder runter, weil insbesondere das Management bei den letzten Zahlen mitteilen musste, dass die Vertrags-Neuabschlüsse in HK und Mainland kleinere Mietpreis-Revisionen mit sich bringen. Also geht natürlich der NOI ein bisschen runter. Das hat man bei einem REIT weniger gern. :-)

    Und daneben habe ich Realty Income ins Auge gefasst. Sie haben ja bekanntermaßen auch eher eine defensive Branche als Mieter, aber bislang weniger in asiatischen Märkten. Vorteil dort ist, was bei LINK Reit nicht oder viel weniger der Fall ist, dass es sich um Net Mietverträge handelt, wonach der Vermieter Themen um Dach und Fach auf den Mieter als Betreiber abwälzt. Das ist also schön kapitalarm und auch in der Administration einfach.

    Für mich ist die Überlegung: Nächstes Jahr beide REITS anzufangen aufzubauen. Dann hätte ich ein sehr defensives Exposure (Lebensmitteleinzelhandel als Anker), zwei von der Corporate Governance gute Unternehmen mit super Track Record und wäre verteilt über USA und Asien. Und so hart die Zeiten in HK und Mainland sind. Gute Lagen sind kaum reproduzierbar. Mit eiserner Hand wäre ich mir sicher, dass auch Link Reit in Zukunft richtig viel Freude macht (wobei sie jetzt auch schon gut ausschütten).

  4. Avatar von BG
    BG

    Die Entwicklung von Omega Healthcare Investors (OHI) habe ich hier immer mitverfolgt, mich jedoch nicht getraut selbst einzusteigen. Umso mehr freue ich mich für die mutigeren Investoren.

    Immer wieder spannend finde ich, über welche Schätze an Wissen man bei Bens Beiträgen und in den Kommentaren stolpert. Insbesondere bei den asiatischen Werten, bei denen ich nicht so im Thema bin und erst noch Erfahrung sammeln muss, finde ich in den Kommentaren immer wieder interessante Werte, die auf meine Watchlist wandern. Dafür ein herzliches Dankeschön :).

    So musste ich mir den „Link REIT“ gleich einmal anschauen. Selber auf ihn aufmerksam wäre ich vermutlich nie geworden. Er scheint im Vergleich zu Realty Income (mein bislang einziger REIT) eine andere Ausschüttungspolitik zu verfolgen, weshalb die Dividende etwas mehr schwankt, dafür aber höher ist. Den werde ich mir noch genauer anschauen.

  5. Avatar von Thomas
    Thomas

    @ Tobs witzigerweise tauchen bei Empfehlungen für mich im Rahmen einer optimierten Diversifikation durch KI genau Link Reit Hongkong, Capital Land Singapore und Prologis US auf.

  6. Avatar von Henning
    Henning

    Gratulation. Mir war die Aktie zu heiß und habe mich, als sich der Kurs ein wenig erholt hatte, von dem Wert getrennt. Im Nachhinein betrachtet ein Fehler, aber mit der Entscheidung bin ich nach wie vor fein.

  7. Avatar von European Dividend Growth Investor
    European Dividend Growth Investor

    Shareholder here in $OHI as well! To me, this company is a great example of how the power of reinvesting the dividend at a high yield can contribute to total return even if the share price doesn’t move.

    Kudos indeed to management, well said!

  8. Avatar von Andreas
    Andreas

    Bin erst 2024 in mehreren Tranchen eingestiegen und hatte da zwischenzeitlich auch mal einen Sparplan laufen so dass insgesamt 341 Stück aufgelaufen sind, zu einem durchschnittskaufkurs von 27,41€.
    Die guten Nachrichten freuen mich natürlich, allerdings durch den schlechten Dollarkurs bekomme ich mittlerweile 20 € weniger Dividende im Quartal.

  9. Avatar von Sonny
    Sonny

    Novo unter 39. Wahnsinn

    1. Avatar von Stefan
      Stefan

      Ja, war ich auch geschockt.
      Ich hoffe das wird noch was.. mein EK liegt bei 53 Euro !

      Dafür Bayer bei +30, hätte ich auch nicht mehr für möglich gehalten.
      Die Hoffnung stirbt also zuletzt ;-)

    2. Avatar von Thomas
      Thomas

      Sparplan läuft sowohl auf Eli Lilly als auch auf Novo Nordisk mit gleichen Beträgen.
      Eli Lilly seit einer gefühlten Ewigkeit, ich kaufe sie auch jetzt noch, obwohl sie die 1000 USD Marke geknackt haben. Hier kommt mglw. mal ein Split.
      Depotanteil Eli Lilly 3,6% versus Novo Nordisk mit 0,8% Depotanteil. Baue Novo weiter auf, weil langfristig ist doch Profitabilität gewährleistet.
      Gestern ist Novo ja schnell relativ aus der Delle/Tiefstand rausgekommen, weil da logisch einige Bottomfishing betrieben haben.
      Wird kein Rakete, aber wird schon denke ich. Wer natürlich zu Höchststanden groß rein ist, da ist Enttäuschung da. So ist das Börsenleben. Diversifizieren.

    3. Avatar von Thomas
      Thomas

      warum ich am Beispiel Eli Lilly / Novo Nordisk immer gern beide kaufe.
      Oft bzw. irgendwann muss man sich bei der Selektion von Aktien für eine Firma entscheiden.
      Die Wahrscheinlichkeit, das diese Firma in Zukunft weiter gewinnt oder in Zukunft verliert, liegt genaugenommen bei 50%.
      Wenn es zwei (oder drei) Platzhirsche in dem von mir in Betracht gezogenen Sektor gibt, wähle ich gern beide, weil dann die Wahrscheinlichkeit, den Gewinner dabei zu haben, wesentlich höher ist.
      natürlich hat man auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einen Verlierer dabei, aber den Gewinner dabei zu haben ist most important.
      Wundere mich sowieso, warum sich die deutschsprachige Community zu über 90% sowohl kommunikationsmässig als auch scheinbar inhabermäßig an Novo Nordisk abarbeitet.
      Oder sind die bei Eli Lilly erfolgreicheren eher die stilleren:)

      natürlich der übliche Disclaimer, ich kann auch völlig falsch liegen oder mich irren.

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