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Was der Merger für die Aktionäre von Kenvue und Kimberly-Clark bedeutet

„3D-Grafik zur geplanten Fusion von Kimberly-Clark und Kenvue. Die Firmennamen sind in extrudierter weißer Schrift dargestellt und durch ein zentrales, ebenfalls dreidimensionales „&“-Symbol verbunden. Im Hintergrund verläuft ein steigender Aktienkurs, visualisiert durch einen weißen Pfeil und ein blau-grünes Balkendiagramm, das von links unten nach rechts oben ansteigt. Der Hintergrund zeigt einen Farbverlauf von Violett zu Orange und vermittelt Dynamik und Wachstum.
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Überraschend war es nicht, dass Kenvue übernommen wird. Dafür war die Aktie in den letzten Monaten viel zu sehr im Kurs gefallen. Überrascht war ich jedoch davon, dass der Käufer Kimberly-Clark sein würde. Denn im Portfolio gibt es keine Überschneidungen und so wird es ein komplett neu aufgestelltes Unternehmen werden.

Was das nun für die bisherigen Aktionäre sowohl von Kenvue als auch von Kimberly-Clark bedeutet und wie ich mich selbst positioniere, erfährst Du in diesem Beitrag.

Aber auch als Aktionär von Procter & Gamble oder anderen Konsumgütermarken solltest Du Dich mit dem neuen Player auseinandersetzen.

Das Wallstreet Journal berichtete nämlich, dass sich auch Procter & Gamble tiefer mit Kenvue befasst hätte. Und sie waren für mich auch der natürlichere Kandidat. Aber – und das zeichnet dann eben auch das Management von Procter & Gamble aus – sie schreckten vor den Unsicherheiten rund um mögliche Schadensersatzzahlungen für Babypuder und Tylenol zurück. Nun könnte ihnen stattdessen ein neuer Konkurrent erwachsen.

Wie uns der Merger verkauft wird

Endgültig festgezurrt wurde der Deal an einem Wochenende. Für die Berechnung der Übernahmeprämie wurden deshalb die Schlusskurse vom vorherigen Freitag (31.10.2025) herangezogen. Da schloss Kenvue (KVUE) mit 14,37 US$ und Kimberly-Clark (KMB) mit 119,71 US$. Die Aktionäre von Kenvue sollen nun für jede Kenvue-Aktie 0,14625 Kimberly-Clark-Aktien und eine Barzahlung von 3,50 US$ erhalten. Wer also 100.000 Aktien von Kenvue im Depot hat, tauscht sie gegen 14.625 Kimberly-Clark-Aktien ein und erhält zusätzlich noch 350.000 US$ in bar.

Bezogen auf die Schlusskurse vor dem Merger sieht das toll aus. Denn die beispielhaften 100.000 Kenvue-Aktien waren ja nur 1.437.000 US$ wert. Die Kimberly-Clark-Aktien und die Barkomponente ergeben hingegen 2.100.758,75 US$. Das ist eine Prämie von 46,2%.

Das Ganze hat nur einen riesigen Haken! Diese Prämie wird kein Kenvue-Aktionär jemals sehen. Denn der Aktienkurs von Kimberly-Clark schmolz direkt nach Handelsstart am Montag wie ein Eis in der Sonne. Schlusskurs am Montag (03.11.2025) waren dann nur noch 102,27 US$. Im obigen Beispiel erhält der Kenvue-Aktionär damit nur noch 1.845.698,75 US$. Die Prämie war damit bereits auf 28,4% gesunken.

Und laut der Unternehmensmeldung soll der Merger auch erst im 2. Halbjahr 2026 stattfinden. Am Umtauschverhältnis soll sich allerdings nichts mehr ändern. Es ist vertraglich fixiert und die Kenvue-Aktionäre tragen das volle Risiko, dass sie am Ende womöglich überhaupt keine Prämie erhalten. Das wäre theoretisch der Fall, wenn die Aktie von Kimberly-Clark bis dahin unter die Marke von 74,30 US$ sinkt.

Aber kein Aktionär muss so lange warten. Durch das festgeschriebene Umtauschverhältnis lässt sich die Differenz jederzeit berechnen. Die Rechnung ist simpel:

KMB-Aktienkurs * 0,14625 + 3,50 US$ > KVUE-Aktienkurs

Mit den Schlusskursen vom 07.11.2025 sieht das dann so aus:

103,85 * 0,14625 = 15,18 + 3,50 = 18,68 gegenüber einem KVUE-Kurs von 16,88. Der Abstand liegt also noch bei 1,80 US$ bzw. 10,6%.

Bis zum Closing im 2. Halbjahr 2026 wird sich die Lücke schließen. Die Aktienkurse werden sich weiter annähern. Aber leider kann das sowohl durch Kursrückgänge bei Kimberly-Clark als auch Kursgewinne bei Kenvue passieren. Und genauso kann es auch Kursrückgänge oder Kursgewinne bei beiden Aktien geben. Verliert Kenvue z.B. weniger als Kimberly-Clark, dann verkleinert sich der Abstand auch. Und genauso könnte Kenvue z.B. deutlich stärker als Kimberly-Clark im Kurs zulegen, damit sich der Abstand verkleinert. Was zählt ist nur die Erkenntnis: beide Aktien sind mit der Merger-Ankündigung und dem festen Umtauschverhältnis aneinander gekoppelt worden. Und die sagenhafte Prämie von 46,2% ist nur Marketing. Kein Aktionär wird sie jemals erhalten!

Das neue Unternehmen

Kimberly-Clark (war damals hier meine allererste Depotvorstellung auf dem Divantis-Blog) ist bisher ausschließlich im Hygienebereich tätig, sei es für Babys und Kinder, die Familie, Frauen oder Senioren. Zudem gibt es noch eine professionelle Sparte, die Gewerbebetriebe ausstattet. Kenvue (hier ausführlich vorgestellt) hingegen hat Gesundheitsprodukte im Portfolio, die keine Überschneidungen zum KMB-Portfolio haben. Kartellrechtlich dürfte es also keine Hindernisse für die Fusion geben.

Beschäftigt man sich näher mit den beiden Einzelteilen des neuen Unternehmens, dann muss man sich selbst fragen, ob man in so ein breit und diversifiziertes Unternehmen investieren will. Wer bisher schon an Kimberly-Clark geglaubt hat, wird das eher bejahen können. Ich selbst war von 2016 bis 2022 Aktionär von Kimberly-Clark und es war seinerzeit eine meiner größeren Positionen im Depot. Gekauft hatte ich zu 114,55 US$ und war dann in 2 Tranchen zu 129,50 US$ und 127 US$ wieder ausgestiegen. Vergegenwärtigt man sich, dass die Aktie vor der Fusionsankündigung bei 119,71 US$ notierte, war mein Verkauf die richtige Entscheidung.

Bei einem aktuellen Kursniveau von nur noch rund 100 US$ ist aber sicherlich die Frage berechtigt, ob sich nun ein Kauf von Kimberly-Clark anbietet. Für mich persönlich hat sich an meiner Einschätzung – bezogen auf das KMB-Geschäft – jedoch nichts verändert. Die Produkte sind nicht wachstumsstark und auch zu leicht zu ersetzen. Und im Windelbereich bin ich bereits mit Procter & Gamble (hier vorgestellt) gut aufgestellt.

In Kenvue hingegen hatte ich als bisheriger Johnson & Johnson-Aktionär investiert. Ich schätze die Verbrauchergesundheitsprodukte als attraktiv und mit einer treuen Kundschaft ein. Mein Einstand bei Kenvue liegt allerdings deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Dazu hat in den letzten Monaten die Kampagne der US-Regierung gegen Tylenol beigetragen. Dem Schmerzmittel wird eine Förderung von Autismus von Kindern „angedichtet“, wenn es während der Schwangerschaft eingenommen wird. Kenvue konnte das bisher in Gerichtsverfahren widerlegen und in den öffentlichkeitswirksam vorgestellten Studien hatten wohl auch vermehrt Väter Tylenol während der Schwangerschaft der Mütter zu sich genommen. Welche Gedanken hinter der massiven Kampagne gegen Tylenol stehen und ob da womöglich auch sachfremde Erwägungen dahinter stehen, weiß ich natürlich nicht. Wundern würde es mich angesichts der florierenden Insidergeschäfte und Korruption im Umfeld der Trump-Administration allerdings nicht.

Sicher ist jedoch, dass es ein Rechtsrisiko für Kenvue gibt. Dazu gesellt sich noch die Thematik um das vermeintlich Krebs auslösende talkumbasierte Babypulver aus früheren Zeiten. Hier hat Kenvue im Rahmen des Split-offs von Johnson & Johnson die Haftung für alle Prozesse außerhalb der USA und Kanada übernommen. Und gerade erst im Oktober 2025 wurde eine milliardenschwere Schadensersatzklage in Großbritannien eingereicht.

Kann die Fusion noch aufgehalten werden?

Zunächst einmal gibt es nur die Fusionsankündigung und eine schriftliche Vereinbarung der Vorstände der beiden Unternehmen. Sie sieht wechselseitig eine Break-up-Fee von 1 Mrd. US$ vor. Diese Vertragsstrafe müsste Kenvue an Kimberly-Clark bezahlen, wenn jetzt z.B. noch ein anderer Bieter ein attraktiveres Gebot abgeben würde. Und sollten die Aktionäre von Kimberly-Clark nach dem starken Kursrückgang nun kalte Füße bekommen und die Übernahme von Kenvue absagen, dann müsste Kimberly-Clark die Vertragsstrafe an Kenvue bezahlen.

Die Transaktion soll im 2. Halbjahr 2026 vollzogen werden. Bis dahin werden die Aktionäre von Kenvue und von Kimberly-Clark getrennt darüber abstimmen und regulatorische Freigaben (insbesondere von den Kartellbehörden) eingeholt.

Eine Aktionärsrevolte ist relativ unwahrscheinlich und auch kartellrechtlich ist aufgrund der fehlenden marktbeherrschenden Stellung des fusionierten Unternehmens wenig Gegenwind zu erwarten.

Wahrscheinlicher ist da schon die Einflussnahme großer Investoren, die sich womöglich gegen eine solche Fusion aussprechen könnten. Aber auf Seiten von Kenvue ist damit nicht zu rechnen, da die investierten Hedgefonds bereits im Vorfeld an einem solchen Deal interessiert waren und nun zumindest ohne Verlust aus ihrem Engagement aussteigen können.

Wie sieht es mit der Dividende aus?

Kenvue und Kimberly-Clark gelten beide als Dividendenaristokraten. Bei Kenvue wird dabei allerdings die Historie als Teil von Johnson & Johnson mit berücksichtigt. Und so betrachtet erhöhen beide Unternehmen ihre Dividende jährlich ununterbrochen seit mehr als 25 Jahren.

Kimberly-Clark hat seine letzte Dividendenerhöhung im Januar 2025 verkündet. Seitdem beträgt die Quartalsdividende 1,26 US$ (+3,3%). Es war die 53. Erhöhung in Folge.

Kenvue gab seine letzte Dividendenerhöhung Ende Juli 2025 bekannt. Mit +1,2% fiel sie relativ mager aus, die Quartalsdividende beträgt seitdem 0,2075 US$. Unter Einrechnung der Johnson & Johnson-Historie war es das 63. Jahr mit Erhöhungen in Folge.

Die Dividendenrenditen beider Unternehmen liegen aktuell im Bereich von 5%. Ob die Erhöhungshistorie auch vom fusionierten Unternehmen beibehalten wird, ist jedoch nicht sicher. Wenn man als Management an die Dividende herangehen will, dann wäre das der ideale Zeitpunkt. Man könnte dann gut begründen, dass zunächst Schulden abgebaut und die angestrebten Synergien erzielt werden sollen.

Das muss nicht passieren, aber man sollte sich auch nicht darauf verlassen, dass die Dividende so hoch bleibt bzw. noch weiter erhöht wird.

Ist das neue Unternehmen aus Kimberly-Clark und Kenvue eine Konkurrenz für Procter & Gamble?

Rein auf dem Papier stellt sich das neue Unternehmen nach der Fusion von Kimberly-Clark und Kenvue durchaus als Konkurrent von Procter & Gamble dar. Das fusionierte Unternehmen vereint dann rund 10 Marken, die jeweils über 1 Mrd. US$ Umsatz im Jahr generieren.

Trotzdem ist der Abstand zu Procter & Gamble noch deutlich:

KategorieKimberly-Clark + KenvueProcter & Gamble
HauptproduktsegmenteHygiene, Babyprodukte, Verbrauchergesundheit, Hautpflege, OTC-ArzneimittelGesundheit, Körperpflege, Haushalt, Baby- und Damenhygiene, Rasur
SchlüsselmarkenHuggies, Kleenex, Scott, Kotex, Cottonelle, Band-Aid, Tylenol, Neutrogena, Aveeno, Johnson’s, ListerinePampers, Gillette, Oral-B, Tide, Ariel, Wick/Vicks, Pantene, Always, Head & Shoulders
MarktpositionStark in Baby- und Hygienemarkt, Verbrauchergesundheit durch OTC-ProdukteBranchenführer mit breiter globaler Präsenz und Diversifikation
Umsatzstärkeca. 32 Mrd. US$ kombiniert84,4 Mrd. US$
EBITDA (adjusted)ca. 7 Mrd. US$ca. 23,3 Mrd. US$

Die kombinierte Firma aus Kimberly-Clark und Kenvue fokussiert stärker auf Gesundheits- und Hygieneprodukte mit ergänzendem Angebot an rezeptfreien Medikamenten, während P&G breiter streut und komplette Haushalts- und Pflegebedarfe abdeckt. Und so bleibt P&G durch die breitere Produktpalette und weltweite Marktpräsenz insgesamt führend. 

Persönliches Fazit

Es gibt sicherlich verschiedene Sichtweisen auf diese Fusion. Sie unterscheiden sich schon davon, ob man Aktionär von Kimberly-Clark oder Kenvue ist. Als KMB-Aktionär ist zunächst einmal der kurzfristige Kursrutsch frustrierend. Auf der anderen Seite eröffnet der neue Unternehmensbereich durchaus auch Wachstumschancen. Und könnte für Kimberly-Clark langfristig zu einer erfolgreichen Neuaufstellung führen. Gleichwohl sind die Rechtsrisiken nicht zu unterschätzen und können finanziell belasten. Man denke nur an die Monsanto-Übernahme durch Bayer – Glyphosat war zunächst auch nur als kleines Rechtsrisiko eingeschätzt worden.

Als Kenvue-Aktionär ist die Aussicht noch trüber. Das Unternehmen hätte stand-alone die kritische Größe gehabt, sich über Jahre hinweg zu konsolidieren und den Unternehmenswert mit starken Marken zu steigern. Nun wird man der kleinere Partner in einem Konglomerat. Die Mitarbeiter haben gerade erst die Trennung von Johnson & Johnson hinter sich und müssen sich nun auf eine komplett neue Unternehmenskultur einstellen. Das ist sicherlich das größte Risiko und der Grund, warum die Mehrzahl aller Fusionen nicht erfolgreich ist. Mit der Fusion ist Kenvue jedoch vom Markt und es besteht keine Aussicht mehr, dass man als Aktionär von einer Übernahme zu einem deutlich besseren Preis profitiert. Aus meiner Sicht hat das Management Kenvue hier deutlich unter Wert verschleudert.

Das fusionierte Unternehmen ist hingegen ein deutlich größerer Brocken und für eine Übernahme kommen noch weniger potentielle Investoren in Betracht.

Mein persönlicher Investment-Case von Kenvue ist nicht aufgegangen. Ich wollte die ehemalige Verbrauchergesundheitssparte von Johnson & Johnson weiterhin neben JNJ im Depot haben. Nun würde das fusionierte Unternehmen für mich wie eine schlechte Kopie von Procter & Gamble in meinem Depot wirken. Und da muss ich klar sagen, dass ich lieber weiterhin auf die Nr. 1 setze.

Von Kimberly-Clark habe ich mich vor drei Jahren aus guten Gründen getrennt. Über die Hintertür dieser Fusion will ich diese Bleiente (überspitzt ausgedrückt) nun nicht wieder ins Depot bekommen. Ich werde deshalb Kenvue über kurz oder lang verkaufen. Vermutlich noch in diesem Jahr, um die Verluste steuerlich zu realisieren und dann für 2026 ein sauberes Portfolio zu haben.

Den weiteren Weg des kombinierten Unternehmens aus Kimberly-Clark und Kenvue werde ich dann aus der Ferne beobachten. Und ich habe dann ja immer noch die Möglichkeit, mich daran zu beteiligen. Aktuell sehe ich dafür keine Gründe, aber die Zukunft wird zeigen, ob das neue Unternehmen zu einem Erfolg wird.

Was denkst Du über die Fusion? Wie wirst Du Dich mit Deinen Aktien verhalten? Und kaufst Du womöglich gerade jetzt, weil Du an den Erfolg glaubst? Schreib gerne einen Kommentar und lass uns diskutieren!

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
Kimberly-Clark to Acquire Kenvue, Creating a $32 Billion Global Health and Wellness Leader
Klagen gegen Pharmakonzern wegen Babypuder
Kimberly-Clark Declares Dividend Increase
Kenvue Increases Quarterly Cash Dividend
P&G Announces Fourth Quarter and Fiscal Year 2025 Results

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Kommentare

24 Antworten zu „Was der Merger für die Aktionäre von Kenvue und Kimberly-Clark bedeutet“

  1. Avatar von Andreas
    Andreas

    Ich sehe es ähnlich, wäre gar nicht auf den Vergleich zu P&G gekommen. Ich weiß nicht wie es in den usa aussieht, aber den einzigen Burggraben den ich sehe, sind die so leicht ersetzbaren Marken, dass niemand davon ausgeht damit wirklich Geld zu verdienen.

    Das Tylenol Thema halte ich für faktischen Blödsinn – allerdings kann die aktuelle Regierung die Marke nachhaltig schädigen.

    Anders wie beim Activision Desl sehe ich hier keine Motivation vom merger zu profitieren. Ich habe meine sehr kleine KVUE Position noch aus dem Spinoff. Den Stand meiner Position kann ich dank Trade Republic nicht einsehen.

    Werde spaßeshalber die Aktion mitmachen und im Anschluss vermutlich verkaufen.

  2. Avatar von Helmuth
    Helmuth

    Kenvue verkaufen und Kimberly-Clark aufstocken

  3. Avatar von Tobs
    Tobs

    Hallo Ben,

    große Klasse wieder!

    Dein Blog ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Welt der ganzen sendungsbeseelten Finanz-Influenzer, die wenig Substanz bieten!

    Weniger ein zusätzlicher Fakt, vielleicht eher eine ergänzende Perspektive als Kenvue Aktionär (die ich brauche, damit ich nicht zu traurig werde…:-)):

    Auch wenn der Kurs von Kimberly-Clark nach der Ankündigung gefallen ist und das rechnerische Aufgeld damit geschrumpft wirkt, ist das für Kenvue-Aktionäre nicht zwingend ein dauerhafter Nachteil. Denn das Umtauschverhältnis ist fix – ich erhalte meine Kimberly-Clark-Aktien und die Barkomponente unabhängig davon, wo der Kurs am Tag des Closings steht. Entscheidend ist, was danach passiert. Steigt der Kurs des fusionierten Unternehmens im Anschluss, profitiere ich als ehemaliger Kenvue-Aktionär über meine neuen Kimberly-Clark-Anteile direkt davon. Das Ganze ist also kein Stichtagsgeschäft, sondern ein Übergang in eine neue Aktie – mit allen Chancen und Risiken, die das neue Unternehmen künftig mit sich bringt.

    Wie gesagt, möchte es nicht schönreden, das wäre Quatsch und ich schließe mich der Bewertung der wirtschaftlichen Attraktivität von Dir für den Kenvue Aktionär an. Aber man hat eben zum Glück (?) kein fixes Closing für die Frage der Werthaltigkeit, sondern zeitliche Elastizität. Trotzdem kann ich nicht verstehen, wie das Management, das für die Aktionäre verantwortlich ist, diesen Deal machen konnte. Dort müssen tolle Positionen oder leicht zu verdienende Boni im neuen Gesamtunternehmen in Aussicht gestellt worden sein. Die alte Weisheit, investiere in ein Unternehmen nur, wenn Du Deine Co-Investoren kennst, kommt hier zum Tragen. Scheinbar gibt es keine Aktionärsstruktur, die das hätte verhindern wollen und das Management konnte primitiv auf seine eigenen Ziele einzahlen, die mit denen des Aktionärs von Kenvue wenig zu tun haben. Und wenn auch der Angriff der Regierung auf Kenvue vermutlich in keinem direkten Zusammenhang damit steht…Es wirkt alles zusammengenommen unseriös und nicht durchschaubar. Sehen wir hier Erosionen des Corporate America? Der USA, in der hohe Unternehmensbewertungsaufschläge üblich waren, wegen Gesetzen, Transparenz und top Corporate Governance? Sowas sind für mich erste Zeichen eines beginnenden Abstiegs… Ich möchte kein anderes Land beleidigen, darum schreibe ich es lieber so: Dieser Deal hat wenig mit arm’s length zu tun, wie man sich das in den USA vor 10 Jahren vorgestellt hätte, sondern könnte in dieser Weise auch irgendwo auf der südlichen Erdkugel durchgeführt worden sein.

  4. Avatar von Lodovico
    Lodovico

    Mein Investmentcase in Kenvue war ein anderer, das Übernahmekonstrukt kommt reichlich bzw. für mich als Kleinanleger kompliziert daher und ich komme plus/Minus null raus (wenn ich jetzt verkaufen würde). Daher werde ich zeitnah verkaufen (wahrscheinlich nach der Dividende im Dezember)….

  5. Avatar von Werner
    Werner

    Hammer Artikel/Beitrag!!

  6. Avatar von Thomas
    Thomas

    Ich hatte mich von Anfang an gegen Kenvue entschieden und bin bei J&J geblieben.
    Das Management von Kenvue hatte und konnte noch keine kulturelle Heimat/Tradition im Unternehmen Kenvue finden, dazu war es zu jung, und war sicher von Anfang an auf kurzfristige persönliche Versilberung der eigenen persönlichen Arbeitskraft aus.
    Gelegentlich werden auch Machtkämpfe im abspaltenden Unternehmen genutzt (hier ex Johnson und Johnson) um unliebsame Konkurrenten/zweitrangiges Personal in das neue Unternehmen loszuwerden. Öffentlich ist dazu freilich nichts bekannt.

    KI sagt nach Analyse der Metadaten interessanterweise, Kenvue kaufen.
    es wird ein Upside – Potential von 10% plus Dividenden gesehen.
    Kenvue etwa 9,7% unterbewertet, klassischer Merger-Arbitrage-Spread. Fair Value von Kenvue alleine bei $25. Ligitationsrisiken sind aktuell schon im Preis drin.

    Analysten sehen Kimberly eher skeptisch. Die Dilution fällt pro Kenvue aus (Kenvue halten post-Deal etwa 46% vom neuen Unternehmen (Dies entspricht einer Verdünnung durch die Ausgabe neuer Aktien von Kimberly im Rahmen der 48,7-Milliarden-Dollar-Transaktion) Hohe Integrationskosten geschätzt 2,5 Mrd US Dollar.
    kurzfristige externe Unsicherheiten wiegen schwerer als langfristige Synergien.
    Rechtsrisiken werden ohne Not gekauft. Einige sehen es als den Kauf von „damaged goods“

    also fast alle Meinungen vertreten, auch die gegensätzlichen.
    Ich sehe es mir unbeteiligt von der Seitenlinie an.

  7. Avatar von Bernardo
    Bernardo

    Ich habe weder J&J noch Kenvue im Depot und muss zugeben, dass ich kurz mit dem Gedanken spielte, erstmalig bei KMB einzusteigen. Aber nach Deinem Beitrag heute hab ich´s mir anders überlegt und bleibe lieber wie manch anderer hier völlig unbeteiligt an der Seitenlinie. Es gibt bessere Investments.
    Vielen Dank, Ben und schönen Rest-Sonntag Euch allen!

  8. Avatar von Manfred Ulrich
    Manfred Ulrich

    Hallo Ben,
    Glückwunsch für Dein hervorragendes Depot. Ich lese Deine Berichte stets mit großem Interesse. Ich habe in letzter Zeit mehr in ETFs investiert. Jetzt möchte ich entweder den Vanguard All World High Dividend oder den Van Eck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders kaufen. Welchen ETF würdest Du favorisieren, auch unter Berücksichtigung der niederländischen Quellensteuer des VanEck?
    Besten Dank und viele Grüße
    Uli

    1. Avatar von Andreas
      Andreas

      Kannst du beide ETFs denn eigentlich wirklich vergleichen bzw abwägen?
      Ich meine, ja, beide sind Dividenden-ETFs mit guter Historie,
      doch der Aufbau beider sind ja deutlich unterschiedlich:
      Der eine bildet um die 2000 Aktien ab, der andere gerade mal 100. Jetzt sind auch noch die Top 10 Positionen komplett unterschiedlich. Das ist für ich schon etwas „Äpfel & Birnen“ ;-)

      Vielleicht kann eine Entscheidungshilfe sein zu sehen, was denn noch in deinem Depot ist und im Sinne der Diversifikation den ETF zu wählen, der sich von deinen bisherigen „dicken Brocken“ unterscheidet.

    2. Avatar von Matthias von Mitzlaff

      Hallo lieber Manfred,
      hier im Forum bin ich vermutlich eine/r derjenigen, die sich mit Dividenden-ETFs am meisten beschäftigt haben.
      In den Vergleich mit beiden nehme ich mal den Wisdom Tree Dividend Growth (IE00BZ56RN96) und den Fidelity Global Income (IE00BYXVGZ48) mit rein…
      Tipp: Auf extraetf.com gibt es ein ETF-Vergleich-Feature, dass sehr geeignet ist, um ETFs miteinander abzugleichen.

      Vergleich der Dividenden-ETFs:

      Für den Vanguard (IE00B8GKDB10) spricht seine hohe Streuung, sein großes Fondsvolumen. Außerdem ist seine Tracking Differenz negativ und er ist einen Tick günstiger als die anderen ETFs. Auch der Name zieht. Vanguard steht für Qualität und mittlerweile Größe.
      Im 7-Jahresvergleich fällt – leider – auf, dass der Vanguard nicht gut performt, für mich – auch leider – ein Kriterium, warum ich diesen nicht anspare (wie auch übrigens den iShares Stoxx Global Dividend 100).
      Die Dividendenhöhe des Vanguard ist etwas niedriger als beim VanEck (NL0011683594), jedoch noch immer klar höher als Wisdom Tree oder Fidelity. Das Ausschüttungswachstum ist mit unter 3% seit Auflage für meinen Geschmack auch zu mager, das sieht bei den drei anderen Div-ETFs besser aus, nämlich über 5%.
      Die Top-10 des Vanguard können sich sehen lassen und überzeugen mich etwas mehr als die des VanEck.
      Gut gefällt mir am Vanguard auch, dass USA-Anteil nicht über 50% liegt, anders als beim Wisdom Tree und Fidelity. Den VanEck kann man mittlerweile fast als Europa-Div-ETF bezeichnen. ;-)
      Anzahl Positionen im ETF: Ja, der VanEck ist längst nicht so diversifiziert, mit nur 100 Aktien. Jedoch ist die Top-Position mit Pfizer noch immer bei unter 5%, was ich sehr gesund finde. Für mich völlig okay.
      Seit Anfang 2025 hat der Vanguard 25% im Volumen zugelegt (assets under management), ein guter Wert, der zeigt: Man vertraut dem ETF weiterhin.

      Übrigens: Wenn du den Steuerfreibetrag ausschöpfst, ist das Domizil Niederlande beim VanEck ETF kein Thema mehr. Solltest du darunter liegen, spricht das eher gegen Domizil = Niederlande.

      Fazit:
      Sind Größe, Rennommee und Diversifizierung für dich wichtig, setzt du ggf. eher auf den Vanguard.
      Sind dir Nicht-US-Werte, gutes Kurswachstum bei hoher Dividende und Momentum wichtig, setzt du eher auf den VanEck.
      Ich setze seit 2023 auf den Holländer und habe es nicht bereut, im Gegenteil. Ich ergänze diesen ETF um ausgewählte US-Einzeltitel, damit fahre ich sehr gut.

      PS: Noch ein Wort zu dem Wisdom Tree und Fidelity ETF: Die Dividende liegt bei beiden aktuell um 2% brutto. Arg wenig. Dann doch lieber gleich auf einen kursstarken ETF setzen statt auf Dividende, so meine Denke.
      Ich ergänze übrigens den VanEck auch um den Wisdom Tree Emerging Markets (IE00BQQ3Q067), der schüttet in 01/04/07/10 jährlich aus, mit einer recht hohen Dividende.
      Darüber hast du auch mehr China im Depot.

  9. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Ich habe zu den hier zur Diskussion gestellten Firmen keine Beziehung. Frage mich aber, wie denn so die Verhältnisse der Händler zu deren Eigenmarken versus Markenartikel in den USA stehen. Schaue ich mir die Deutschen Gegebenheiten an, so sind Handelsketten wie z.B. die big player dm oder Rossmann entsprechend anderer Discounter im Lebensmittelsektor ebenfalls zunehmend mit Eigenmarken im Geschäft. Insbesondere bei den Standard-Hygiene-Artikel dürften die Markenartikel im Gegensatz z.B. zu Kosmetika zunehmend unter Druck geraten, sofern in den USA Deutsche Verhältnisse sich mehr und mehr etablieren. ALDI expandiert in den USA wohl recht gut eben weil der Amerikaner nun auch mehr aufs Geld schaut. Man schaue sich hierzulande mal die Charts von Henkel und Beiersdorf an. Kurzum, frei nach Peter Lynch, sind die hier genannten Firmen wirklich noch so zukunftssicher?

    Gruß Frank

    1. Avatar von Chrischaan
      Chrischaan

      Ein sehr guter Gedanke! Zieht man a la Peter Lynch die eigenen Erfahrungen zu Rate trifft dein Gedanke bei uns zumindest genau zu.

      Hatte auch letztes Jahr mal mit Lululemon geliebäugelt, als die so weit runter kamen, dann aber ein tolles Video gesehen, in der die Markenware von Lululemon mit der hauseigenen Marke von Costco verglichen wurde. Genau das gleiche Thema. Ich hatte dann glücklicherweise wieder Abstand von einem Invest genommen.

      Einige Ausnahmen: Die Pampers Premium Protection sind einfach gut gewesen. Da haben wir tatsächlich auch gern den Premiumpreis bezahlt. Spricht eher für P&G die ja zuletzt auch gut zurückgekommen sind (und evtl. für Unicharm in Asien, für die wir aber natürlich keine eigene Erfahrungen teilen können). Oder auch Zahnpasta, was eher für Colgate sprechen würde.

  10. Avatar von Rudi
    Rudi

    Lieber Ben,
    mein erster Kommentar als stiller Mitleser.
    Vielen Dank für diesen wunderbaren Blog. Wie jemand hier schon vor kurzem sagte, wie eine herrliche Morgen-Zeitung beim Kaffee genieße auch ich die neuen Artikel immer sehr.
    Passt zwar jetzt nicht zu diesem Artikel aber welche Branche findest du aktuell besonderes interessant für Neu-Investitionen? Alles dreht sich aktuell um KI/Tech usw. aber gleichzeitig sind Consumer, Pharma und teilweise Reits (wie Weyerhaueser) deutlich günstiger geworden. Gern auch als Frage in die Runde :)

    1. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Rudi,

      das lässt sich nicht sagen, wo man investieren soll, da jeder ein eigenes Portfolio hat und eigene Ziele.
      Consumer und Medical sind (bei mir) unter den „lost 3 Sektoren“, könnten also mittelfristig eine Performance bringen. Könnten (!) wohlgemerkt.
      REITS sind in allen möglichen Bereichen unterwegs. Weyerhauesser sind doch Wald? Svenska Cellulosa ist da auch unterwegs – ja die die Essity ausgelagert haben.

      Es kommt aber auch in den Sektoren auf die Aktien an, die man kauft. Eine C&Dwight ist mit CocaCola im Consumermarkt schlicht nicht zu vergleichen. Ebenso ist eine Elly Lilly nicht mit Novartis zu vergleichen.

      Sektoren alleine sagen noch relativ wenig aus, was mögliche Zukunftsprognosen angeht.
      Wenn Consumer oder Pharma, schau Dir die Marktstellung vor 10 Jahren an und die Marktstellung heute. Erheblicher Zuwachs heisst möglicherweise erhebliche Überbewertung (zukünftig). Heutige Unterbewertung deutet auf einen absteigenden Ast hin. Aber das muss Alles verifiziert und bewertet werden. Vergangenheit ist nicht mit Zukunft vermischbar. Da muss man schon tiefer rein.

  11. Avatar von Thomas
    Thomas

    Hallo Rudi, interessiert es Dich kurzfristig, mittelfristig oder langfristig?
    etwas abseits des Wegesrandes
    Kurzfristig auf Monatssicht könnte man sich bei Aktien aus dem Nuclear Energy Index umsehen,
    ytd +80% auf Monatssicht – 15%
    Mittelfristig Aktien aus dem Containerized Freight Index ytd -40%, auf Monatssicht +29%
    Langfristig ist der Einstieg fast egal.
    Spontane Idee, aber KEINE Empfehlung. KI/IT, Consumer, Pharma, Reits stehen sowieso generell im Rampenlicht und da gibt es nicht viel neues, was sowieso nicht jeder sieht.
    Hier ist auch eine schöne commodities Übersicht
    https://tradingeconomics.com/commodities

  12. Avatar von Thomas
    Thomas

    Ergänzung @Rudi, ich stelle nur fest, das chinesische Aktien im Industrialbereich ebenfalls gut laufen. günstige Kurse und gute Dividenden gibt es on Top. Nur Beobachtung. Eigentlich alles, was ich die letzte Zeit in China eingesammelt haben ist für die kurze Zeit schon tiefgrün :)

  13. Avatar von Manfred Ulrich
    Manfred Ulrich

    @Matthias
    Vielen lieben Dank für Deine Einschätzung. Hat mir sehr geholfen. Gruß Uli

  14. Avatar von Gili
    Gili

    Sorry für die Off-Topic Einmeldung: Gibt es hier bitte (ex)Aktionäre von International Distribution Services (vormals Royal Mail) ? Wenn ja, wann habt den Gegenwert der Aktien bereits erhalten ? Für mich ist es suspekt, dass seit 6 Monate nichts passiert …
    Danke schön im Voraus: Gili, Ungarn

  15. Avatar von Andreas
    Andreas

    Danke Matthias für deine Ausführungen zu den Dividenden-ETFs, insbesondere auch mit Hinblick auf die weiteren ETFs! Den „Holländer“, wie du so schön schreibst, empfinde ich auch als gut & nutze ihn selbst. Aber eben weil die weiteren Parameter auch zu meinem Profil passen, was der ETF erfüllen soll. Was mich zu meinen „Äpfeln & Birnen“ bewegt hat, ist daher der Punkt, dass man sich anfänglich auch überlegen sollte, welche Stellgrößen für einen wichtig sind. Also die Annahmen die ich treffen will. Oft gibt es ja mehr Annahmen als nur „Ich möchte regelmäßig Dividende“. Da kommen dann weltweite Streuung, Verhältnis von Regionen untereinander, Art der Unternehmen die drin oder draußen bleiben, Sektorverteilung, will ich einen ESG-Filter ja oder nein oder welchen und wie stark, usw. … Das fehlte mir in der Ursprungsanfrage von Manfred.

    Schönen Tag noch.

    1. Avatar von Matthias von Mitzlaff

      richtig lieber Andreas,
      da bin ich sehr bei dir!
      Ein ETF will – insbesondere wie bei mir, wenn man schon Einzeltitel im Depot hat – weise ausgewählt sein.
      Nahezu jeder Dividenden-ETF übrigens weist ein (oder mehr als ein) Manko auf:
      – mal ist die Fondsgröße arg klein
      – mal ist die Kursentwicklung zu mau
      – mal ist die Dividendenhöhe zu niedrig
      – mal überzeugen die Top-10 Werte nicht
      – mal ist die Branchen- oder Länderverteilung ungünstig
      – etc.

      Festzuhalten ist jedoch auch: ETFs bringen Diversität und Stabilität ins Depot. Jedoch, dessen soll man bewusst sein, sind Kurssprünge damit üblicherweise nicht im großen Stil möglich.
      Beispiel: Mein VanEck-Div-ETF ist aktuell mit 25% im Plus, immerhin!
      Jedoch sind Alphabet, MunichRe und Caterpillar bei mir weit über 100% im Plus, wobei der Anlagezeitraum ähnlich wie beim ETF war. Und mit Broadcom habe auch ich mal Glück gehabt, noch immer mit über 500% im Plus, das bestätigt die These, dass man nach guter Einarbeitung ins Thema ruhig mal mutig in Einzeltitel investieren sollte. Sofern man Geduld beweist.
      Mir macht das Investieren in Einzeltitel einfach wesentlich mehr Spaß. Es ist auch ein schönes Gefühl, direkt an einem Unternehmen beteiligt zu sein.
      ETFs sind eine nützliche Ergänzung, um Diversität und Sicherheit im Depot zu erhalten.

    2. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      „Jedoch, dessen soll man bewusst sein, sind Kurssprünge damit üblicherweise nicht im großen Stil möglich.“

      Stimmt.

      Jedoch manchmal …

      https://finance.yahoo.com/quote/AUCO.L/

      macht mir große Freude ;-)

      Gruß Frank

  16. Avatar von Thomas
    Thomas

    Hi Gili
    Kimi.com (AI) spuckt nach folgender Fragestellung
    „warum habe ich als Aktionär von Royal Mail den Gegenwert der Aktien noch nicht erhalten? Die Muttergesellschaft der royal mail wurde vom Markt genommen, also müssen die Aktionäre doch ausgezahlt werden?“
    sehr detaillierte Gründe/Preis/Anspruch etc und Handlungshinweise aus, die hier reinzustellen, den Rahmen sprengen würde.
    Versuch doch selbst bei Kimi.com exakt die o.g. Frage zu stellen und sicher hilft es Dir weiter.

    1. Avatar von Gili
      Gili

      Danke schön, ChatGPT hat da wesentlich schwächere Antworten gegeben ! Danke nochmals für Deine Unterstützung !

  17. Avatar von Thomas
    Thomas

    Beobachtungen
    Weichai Power ein Monat +35%
    Hongqiao Group ein Monat +30%
    Midea ein Monat +8%
    Ping An ein Monat +15%
    OCB Bank ein Monat +10%
    Singtel ein Monat +10%
    HSBC ein Monat +10%
    CK Hutchison ein Monat +8%
    Standard Chartered ein Monat +12%
    Swire Pacific ein Monat +9%
    Jardine Matheson +6%
    usw

    alles meine asiatischen Titel ganz vorne dran. Das Depot hat einen ganz schönen Satz nach oben gemacht, seit Monatsanfang 4%up. Gar nicht auszumalen, wenn das so weitergeht und es wirklich mal wieder eine Jahresendrallye gibt.
    An den Grundbedingungen ändert sich nichts. die entwickelten Staaten knapp bei Kasse, die USA müssen im Januar schon wieder Budgetverhandlungen führen und Gold gibt sich nicht geschlagen.

    Wer sich bisher mit Homebias Europa und in der Hauptsache USA informativ beschäftigt hat, ist sicher gut beraten, sich informativ auch mit Asien zu beschäftigen, damit man sich später nicht wundert, wenn Asien (China Japan Singapore Indonesien usw) ein höheres Tempo an der Börse vorlegt als Europa oder USA. Möglich wäre es.
    Nur Meinung

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