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Erneut ein Kandidat für den Outperformer des Jahres?

3D-Illustration mit extrudierter Optik zeigt das Logo von Lam Research vor einem blauen Hintergrund mit einem stilisierten, steigenden Aktienkurs. Das Logo besteht aus einem dunkelblauen, dreidimensionalen Dreieck mit diagonalen Linien, daneben der Schriftzug „Lam Research“ in weißer, plastisch wirkender Schrift. Im Hintergrund verläuft ein grüner, aufwärts gerichteter Pfeil sowie eine weiße Linie, die beide einen positiven Kursverlauf symbolisieren. Die Szene vermittelt Wachstum und technologische Stärke.
4.9
(36)

Da lag ich aber mal sowas von richtig mit meiner Prognose: am 12. Januar 2025 hatte ich die Aktie zum Outperformance-Kandidaten für 2025 erklärt. Und tatsächlich wurde sie dann mit einem Total Return von 108,6% zur besten Aktie in meinem Depot.

Die Ausgangslage war auch entsprechend gut nach einer Nullperformance in 2024 und boomenden Geschäften. Die Aussichten für die Geschäftsentwicklung sind auch weiterhin positiv – das ist schon mal klar. Aber rechtfertigt das die nun erreichte Bewertung? Und wie soll es nun weitergehen – erneut eine Verdoppelung oder vielleicht sogar eine Konsolidierung?

Die ersten Januar-Tage sprechen zwar klar für eine Fortsetzung der Rallye. Aber wie nachhaltig ist die Kursexplosion wirklich?

Zu welcher Bewertung ich für mich selbst komme und wie ich die Perspektiven des Unternehmens einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

Den Zulieferer der Halbleiterindustrie Lam Research habe ich seit 2020 im Dividendendepot. Sukzessive hatte ich meine Position auf 180 Stück ausgebaut – umgerechnet vor dem 10:1-Aktiensplit in 2024. Hier habe ich das Unternehmen ausführlich vorgestellt. Im Oktober letzten Jahres habe ich meine Position dann auf 125 Aktien reduziert. Nach der weiterlaufenden äußerst starken Kursperformance liegt das Depotgewicht nun bei 3,8%. Lam Research ist damit mein achtgrößter Depottitel.

Das Chartbild zeigt die Ausbildung einer Fahnenstange seit einem Kurstief im April 2025. Von 62 US$ stieg die Aktie seitdem auf über 200 US$:

Lam Research im 10-Jahres-Chart (in US-Dollar)

Eine Einschätzung, wo sich Lam Research innerhalb der Halbleiterbranche einordnen lässt, habe ich in diesem Bericht vorgenommen.

Dividendenzahlung

Lam Research zahlt erneut eine Quartalsdividende von 0,26 US$ je Aktie. Sie war erst im letzten Quartal um 13,0% (+ 0,03 US$) erhöht worden. Nach meinem Teilverkauf sind jedoch „nur noch“ 125 Aktien dividendenberechtigt. Für sie erhalte ich eine Brutto-Dividende von 32,50 US$ (zuvor: 46,80 US$). 

Sie wurde von flatex zum EZB-Referenzkurs des Vortages von 1,1707 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 20,67 €. Sie wurde mit Wertstellung 07.01.2026 überwiesen.

Dividendenzahlung Lam Research im Januar 2026

Rechne ich die Quartalsdividende von 0,26 US$ auf ein ganzes Jahr um, sind das 1,04 US$. Bei einem Aktienkurs von 203,08 US$ (Schlusskurs vom 07.01.2026) ergibt das eine Dividendenrendite von 0,5%. Da Lam Research seine Dividende üblicherweise jährlich erhöht, dürfte bei einem heutigen Kauf die tatsächliche Jahresdividende höher liegen. Bleibt es beim bisherigen Turnus, dann wird die Quartalsdividende mit der Oktober-Zahlung wieder höher sein.

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on Cost) profitiert von meinem Einstandskurs. Für die 125 Aktien habe ich insgesamt 5.222,16 € bezahlt. Rechne ich die Quartalsdividende mit identischem Wechselkurs auf eine Jahresdividende hoch, dann liegt diese bei 111,04 €. Das entspricht einem YoC von 2,1%. Angesichts der hohen Dividendensteigerungen liegt das deutlich über der aktuellen Dividendenrendite. Tatsächlich rechne ich für mich aber noch anders: mit dem Teilverkauf habe ich einen Gewinn von 4.924,49 € (Kursgewinn und anteilig erhaltene Nettodividenden) realisiert. Zusätzlich hatte ich vor dieser Dividendenzahlung bereits 300,98 € Nettodividenden für die verbliebenen 125 Aktien erhalten. Addiere ich diese beiden Beträge, dann habe ich meinen Einsatz bereits wieder vollständig zurück (und sogar 3,31 € mehr als das). Jede Dividendenzahlung ist deshalb gefühlt eine Bonuszahlung!

Reinvestition der Dividende

Aufgrund des vollständigen Rückflusses meines Investments reinvestiere ich die Dividendenzahlungen von Lam Research ab sofort mittels eines Sparplans wieder in die Aktie. Den Sparplan habe ich bei Trade Republic angelegt und als erste Sparrate 23,00 € genommen. Ich erhielt dafür 0,147115 Aktien von Lam Research.

Sparplanausführung Lam Research im Januar 2026

Perspektiven

2025 war das Jahr von Lam Research. Die Aktie kannte kein Halten und pulverisierte alle vorherigen Höchststände. Und zum Start in 2026 ging es erst mal genauso weiter. Natürlich kann man nach so wenigen Handelstagen noch nicht von einem Trend sprechen. Aber offenbar ist die Aktie weiterhin gesucht. Denn anders ist ein Total Return von 18,6% in dem kurzen Zeitfenster vom 01.01.2026 bis zum 07.01.2026 kaum zu erklären.

Das Momentum hat Lam Research auch bei den Geschäftszahlen auf seiner Seite. Im 3. Quartal 2025 stieg der Umsatz gegenüber dem 2. Quartal 2025 um 3%. Das ist natürlich beeindruckend, weil es eben nicht der Vorjahresvergleich ist, sondern die direkte Umsatzsteigerung angibt.

Der Gewinn je Aktie ging gleichwohl um 8% zurück und erreichte 1,24 US$ je Aktie. Und das ist auch der Knackpunkt für mich. Mit einem Jahresgewinn von rund 5 US$ bei einem Aktienkurs von jetzt rund 200 US$ ergibt sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 40. Natürlich ist das nur der Rückblick mit dem Wert von 2025. Aber selbst bei einem angenommenen Gewinnwachstum von 20% für 2026 würde sich aktuell eine Bewertung mit dem 33-fachen ergeben. Das ist aus meiner Sicht mehr als ambitioniert!

Vielleicht hänge ich auch einfach zu sehr in der Vergangenheit! Da galt Lam Research als Zykliker und als KGV wurden maximal 12-15 zugebilligt. Auch damals (so lang ist es allerdings noch gar nicht her!) war Lam Research hervorragend positioniert und die Halbleiterproduktion benötigte das Unternehmen. Klar, die AI-Zukunft benötigt noch mehr Chips und Lam Research wird auch zukünftig stark wachsen. Aber rechtfertigt das wirklich eine solche Bewertung?

Aus meiner Sicht – und damit stehe ich aktuell gegen die Mehrheitsmeinung des Marktes – werden die Gewinne der nächsten Jahre mehr als antizipiert. Es darf nichts passieren, ansonsten bricht der Aktienkurs ein. China darf nicht in Taiwan einmarschieren und es darf sich nicht um eine Blase beim Thema Künstliche Intelligenz handeln. Das Wachstum muss weiterhin stark bleiben und darf sich nicht abflachen.

Hätte ich nicht bereits meinen Einsatz vor drei Monaten vom Tisch genommen, dann würde ich es spätestens jetzt machen. Und wenn ich Sorgen um meine Gewinne hätte, dann würde ich jetzt auch zu Gewinnmitnahmen neigen.

So habe ich für mich entschieden, dass ich Lam Research unabhängig vom Aktienkurs treu und verbunden bleibe. Ich habe kein Risiko mehr in der Aktie und reinvestiere die Dividenden. Schließlich kann es ja auch gut gehen und die Gewinne steigen in den nächsten Jahren tatsächlich in der erwarteten Größenordnung. Dann ist die Marktkapitalisierung von Lam Research von aktuell 250 Mrd. US$ auch irgendwann gerechtfertigt.

Lam Research selbst ist gut aufgestellt und solide finanziert. Die Dividenden können auch zukünftig überdurchschnittlich erhöht werden, Luft ist genug vorhanden. Allerdings hoffe ich, dass die Aktienrückkäufe auf diesem Niveau eingestellt werden. Denn ansonsten kommt es einer Geldvernichtung nahe, wenn so überbewertete eigene Aktien im Bestand schlummern.

Bezogen auf 2026 kann ich mir eine Wiederholung der Outperformance des letzten Jahres nicht vorstellen. Zwar war der Jahresstart fulminant, aber das Jahr ist noch lang. Und bis dahin kann und wird an den Märkten noch viel passieren. Das Risiko einer Neubewertung ist deshalb nicht von der Hand zu weisen. An Lam Research als Unternehmen ändert das aber nichts. Es wird seinen Weg auch in 2026 gehen und vermutlich weiterhin sehr gute Quartalszahlen liefern.

Ich werde den Weg weiter begleiten und freue mich auf die weitere Entwicklung. Jetzt kaufen würde ich die Aktie aber nicht mehr.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Lam Research Corp.
ISIN:US5128071082
Im Divantis-Depot seit:28.08.2020
Letzter Nachkauf am:13.07.2022 (seit 02.01.2026 läuft ein quartalsweiser Sparplan)
Stückzahl im Divantis-Depot:125
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:41,78 €
Gesamtkaufpreis:5.222,16 €
Durch Teilverkauf von 55 Aktien am 01.10.2025 realisierter Gewinn:4.924,49 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:321,65 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende reinvestieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
Lam Research Corporation Reports Financial Results for the Quarter Ended September 28, 2025

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Kommentare

20 Antworten zu „Erneut ein Kandidat für den Outperformer des Jahres?“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    @Ben, cool :)

    wieder einiges dazu von mir:)

    Das Bild:

    der Sektor Semiconductor Equipment Materials ist aus US Sicht im Bereich Technology über alle Zeiträume des letzten Jahres mit Abstand von etwa 100% Performanceanteilabstand zum nächsten Sektor der unangefochtene König am Markt. Punkt. Kein anderer Sektor hat in einem Jahr mehr als +83,62% in USD Kurssteigerung gehabt.
    unter den US Titeln hat LAM Research mit +181,68% Up (1yr) absolut den Vogel abgeschossen.
    Auch Eigner von Applied Materials, KLA Corp, Teradyne, ASML(non US) und kleineren konnten sich glücklich schätzen, KLA “ nur “ plus 100% alle anderen so grob „nur“ plus 50%. Da brennt richtig die Hütte in diesem Segment.
    Der Markt in seiner Gesamtheit sieht dort Kompetenz, KnowHow, Zukunft und Burggraben.
    Kein Startup wird die wohl jemals überholen können, bevor sie nicht weggekauft werden.

    Natürlich, jetzt kommt das große ABER :

    Micron Technology 1yr +238,62%
    SK Hynix 1yr plus +249,23%

    Western Digital +178,44%
    Seagate Technology +218,78%
    auch Samsung Electronics ist mit über 100% gut dabei.

    Der gemeinsame rote Faden ist dabei unschwer zu erkennen, das sind Speicherchips, Speicherchips und nochmals Speicherchips.

    Ich nenne sie für mich Gedächtnis-Chips. Wenn man sich AI/KI als großes Gehirn vorstellt, braucht es Unmengen von Neuronalzellen bzw Speichermöglichkeiten quasi unersättlich..
    Jetz kommt die selbstverstärkende, fast nukleare Wirkung von KI zum Tragen.
    ich stelle es vereinfacht für mich so dar:
    KI hat ein Großes Hirn. KI will ein noch größeres Hirn haben. Es zeigt seinen Ownern den Weg zu einem noch größeren Gehirn rasend schnell. Es erkennt alle Hindernisse auf dem Weg zu einem noch größeren Hirn
    sei es Materialtechnisch, Finanzielle Hindernisse, ingenieurtechnisch, konstruktionstechnisch, Software-technisch usw usf.
    KI zeigt gleichzeitig und fast sofort die Lösungswege zur Aufhebung und Entfernung dieser Hindernisse dazu auf.

    Die Owner von KI wissen das und maximieren und fördern den unersättlichen Expansionsdrang von KI noch, weil es eine MACHTFRAGE/Kapitalfrage ist.
    Ende.

    Der technologische Schlüsselspieler in diesem Spiel ist : Trommelwirbel und Congrats an Ben :
    LAM Research.

    Es entsteht hier neben unserer realen Welt sehr sehr schnell ein Riesen- Paralleluniversum, was wir in seiner Größe und Tragweite mit unserem kleinen Menschenhirn gar nicht vollständig begreifen können. Wir können es allenfalls ahnen.
    Echte Spezialisten sind hier schon weiter und gehören zum bestbezahlten People auf dem Planeten.

    Dies ist für mich das Bild, was sich hier am Markt im diesem Bereich ergibt.

    Ich Trottel hatte mal gut KLA und ASML, alles schon verscherbelt. Aber will mich nicht beschweren. Asien läuft auch gut.

    Bin kaufmäßig die nächste Zeit an SK Hynix und Samsung Electronics dran, natürlich bewußt pro Momentum.

    Kann mich nicht zum Kauf von LAM durchringen, finde es auch schon sehr gut gelaufen.

    Bin mir aber bewußt, das ich meinen IT-ETF, wo LAM dabei ist, wohl konsequent über Sparplan sehr sehr lange, wenn nicht sogar endlos aufbauen werde.

    Grüße schönen Sonntag @all

    auch das hier mal nett zum Lesen.
    https://huber-portfolio.de/so-wird-das-boersenjahr-2026/

    1. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      Darf ich ergänzen?

      Amphenol
      Spotify
      und, und, waren in 2025 auch nicht zu verachten.

      Ich war somit mit meinem Nasdaq-ETF zufrieden. Apropos ETF, mit dem ETF der Goldminer, mit denen auch gleich als Nebenprodukt noch Kupfer abgriffen wurde, war es dann auch für mich gefühlt ein gutes Jahr. Und der ETF bleibt on board.

      Zu den Chips. Es ist nicht nur die Intelligenz-Steigerung der KI-Systeme, sondern sie fehlen im Grunde überall. Autonomes Fahren wird die Chip-Sucht wohl noch vielmehr befeuern. Wir befinden uns im Schweinezyklus. Ich frage mich, woher bekommen die Russen überhaupt noch welche her? Ihr Mangel wird in den kommenden Jahren ihr Ende sein

      Spannend wird noch eine weitere Entwicklung. Chips brauchen Strom. Das könnte die Fossilen im wahrsten Sinne des Wortes befeuern. Andererseits wird damit definitiv das Ende des Kfz-Verbrenners eingeleitet, schneller als gedacht. Öl ist also kein Burggraben mehr.

      United Oversea Bank wird morgen im Depot willkommen geheißen.

      Jetzt noch mal schnell den Schlitten raus. Vielerorts dürfte der Traum schon wieder vorbei sein.

      Gruß Frank

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Ursprungsfrank,

      meine Meinung: Wenn man in Asien Banken besitzen will, dort dann noch mal ganz besonders gezielt. Bei mir sind es ausschließlich drei Banken: China Merchants Bank, DBS und eben die UOB. Und bei denen bleibe ich die nächsten Jahre…

      China: China Merchants Bank hat als DNA eine sehr niedrige Risikostruktur (vor allen Dingen Weatlh & Retail getrieben verbunden mit einer sehr starken Marke) und hervorragende Kapitaldisziplin. Diese Bank sticht meines Erachtens jede andere chinesische Bank aus. Dort fände ich allenfalls noch eine ICBC interessant.

      Singapur: DBS ist sehr breit in jeder Hinsicht, sowohl von den Geschäftsfeldern (Retail, Corporate, Wealth aber eben auch „IB“) und deckt neben HK und ASEAN auch Indien ab.

      Singapur: UOB ist im besten Sinne nochmal was langweiliger als DBS, weil sie stärker auf klassisches Banking fokussiert ist. Sie hängt also weniger von Kapitalmarktrisiken ab und vielleicht ist das Kreditbuch auch ein bisschen charmanter, zudem hat sie eine starke Fokussierung auf ASEAN, ist also nochmal china-unabhängiger als DBS (denn DBS hat auch ein gutes Kreditexposure bei chinesischen Unternehmen). Dahingehend ist wiederum UOB risikoärmer, weil sie als Leistung ASEAN Kunden begleiten, die in China investieren wollen.

      Ich habe mir die drei Banken bewusst wegen ihrer Qualität ggü Peers und wiederum ihrer komplementären Eigenschaften untereinander als „Basket“ zusammengestellt. Die Titel werden von mir fortlaufend aufgestockt, ohne dass ich zu sehr versuche, die optimale Bewertung zu erwischen.

      Sollte es mal crashen, was immer schön ist, wenn Aktien in die Hände der wahren Eigentümer wandern, würde ich vermutlich monatelang so viel Geld in diese Titel reingeben, wie es nur ginge.

    3. Avatar von Thomas
      Thomas

      bei mir dto DBS, UOB und OCBC (alle Singapore gelistet) und ebenfalls mit starkem Asienexposure HSBC und Standard Chartered.

    4. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      Tobs! Klasse! Und herzlichen Dank.

      DBS habe ich schon länger, nun also wie gesagt UOB. Die anderen Tipps von Dir und Thomas kommen auf die WL.

      Da ich kein Fan von Sparplänen bin, stand ich nun vor der Wahl mich entweder für UOB oder TUI AG mit größerer Summe (alles relativ) zu entscheiden. Es gibt einige Gründe, die für TUI sprechen (Benchmark zu anderen Reiseagenturen überhaupt nicht in die Pötte gekommen, derzeit extrem günstige Bewertung aber auch hoch verschuldet und auch die Anteilseigner machen Mut, Momentum auch gut). Und doch … mir war das Wasser zu kalt, fragt mich warum ;-(

      Gruß Frank

  2. Avatar von BörsenHai
    BörsenHai

    Hallo Ben,

    ein 40er KGV war früher undenkbar. Niemand hätte da rein investiert. Die Techfirmen sind aber meist darüber.

    Ich habe ja auch Tech verkauft, aber breiter gestreut und in geringerem Umfang (kleiner 5% je Position).
    Dennoch sieht es derzeit (hoch im Tech am 10.1.) so aus in meinem Depot, dass
    Finanz 24%
    IT und Tech 23%
    Industrie 17%
    Konsum 14%
    ausmachen. Die ersten drei und Medical haben gut abgeliefert in 2025 und in 2026 habe ich eine weitere Grenze überschritten.

    Nachdem ich in IT und Tech bereits gut investiert bin, kaufe ich bei den Kursen nicht nach. Und wenn ich nicht investiert wäre, würde ich anderen Sektoren den Vorzug geben. Nach dem Motto: „nicht gierig werden“ und „don’t FOMO“.

    Auch andere Mütter haben schöne Töchter.
    Was Dein Beispiel zeigt: Div-Steigerung ist nicht zu schlagen. Mit Gewinnmitnahmen (im angemessenen Maß) und Invest in andere Papiere kann man einen sehr guten Schnitt machen (immer bezogen auf das investierte Kapital!).

    1. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      „ein 40er KGV war früher undenkbar. Niemand hätte da rein investiert. Die Techfirmen sind aber meist darüber.“

      tja, TESLA war’s keine Meldung, kein Kursrutsch wert, als NVIDIA sein Vorhaben bzgl. Roboautos öffentlich machte. KGV irgendwo jenseits der 200er-Marke. Macht es überhaupt noch Sinn, seine Anlageentscheidung nach Kennzahlen auszurichten?

      Ich kann mir einen Reim darauf machen, warum der Markt steigt und steigt. Warum aber bei Palantir und Co. der Kurs komplett abdreht nicht. Selbst der Norwegische Staatsfond bleibt bei TESLA ziemlich unbekümmert.

      Gruß Frank

  3. Avatar von Tobs
    Tobs

    Übrigens schöne Nachrichten für Reckitt Benckiser Aktionäre!!!

    PM ging am 7.1. raus: Es wird am 20.2. (Record Day 30. Januar) eine Sonderdividende von 235 Pence je Aktie (rd. 2,7-2,8 Euro) zur Auszahlung kommen (Erlöse aus Verkauf des Geschäfts Essential Home). In dem Zuge findet dann eine Aktienzusammenlegung von 25 auf 24 Aktie statt (um den Kurs glatt zu halten).

    Alleine diese Sonderdividende ist also bedeutend höher als die reguläre kummulierte Jahresausschüttung 2025, die wiederum dieses Jahr auch wieder vermutlich steigen wird. Also dieses Jahr wird man von Reckitt mit Geld zugeschüttet…

    Reckitt hatte ich vor allen Dingen Frühjahr/Sommer 2024 massiv aufgestockt, als es nur noch negative Schlagzeilen gab und niemand mehr meinte, mit Reckitt sei ein Blumentopf zu gewinnen.

    Das ist hoffentlich ein Playbook für die vielen vielen anderen Consumers, die man gegenwärtig „günstig“ einsammeln kann. Günstig ist natürlich wie immer relativ, weil wenn der Kurs unten ist, gibt es dafür ja auch Gründe. Glaubt man aber daran, dass bei cashflow generativen Geschäftsmodellen Probleme in den Griff zu bekommen sind (insbesondere, wenn es externe Belastungsfaktoren sind), kann sich der Kaufkurs zumindest aus der Retro-Perspektive doch als günstig rausstellen.

    1. Avatar von Tobs
      Tobs

      Ergänzung: Und das Aktienrückkaufprogramm wird auch weiter durchgeführt! Das ist schon extrem aktionärsfreundliche Kapitalallokation.

    2. Avatar von Claudio
      Claudio

      Ich habe mir kürzlich ein paar Stücke von Symrise eingebucht! Gefällt mir aktuell ganz gut zu dieser Bewertung!

  4. Avatar von Interessierter Leser
    Interessierter Leser

    Hallo Tobs, was wären denn deine Favoriten bei den Consumers? Ich schaue mir derzeit Henkel an, aber ansonsten bin ich in der Branche relativ blank.

    1. Avatar von Hansi
      Hansi

      Hallo zusammen,
      Henkel habe ich als Ankerwert im Depot.
      Es ist ein Familienunternehmen, die Bilanz ist in Ordnung. In 10 Jahren hat man mit dem freien Cash-Flow fast die aktuelle Börsenbewertung heraus. Natürlich muß auch Henkel in seiner Konsumsparte kämpfen. Trotzdem hat es vertrauensvolle Marken. Persönlich würde ich immer Stammaktien wählen, als ob die mickrige Differenz den Aufpreis der Vorzugsaktie rechtfertigt und als ob der Familienclan auf seine Dividenden aus Stammaktien verzichtet.

      Bei Reckitt hätte ich es bevorzugt, wenn die Schulden mit den Verkauf von Calgon reduziert hätten. Schulden machen bei den aktuellen Zinsen keinen Sinn.
      Auch der Reverse-Split 24/25 ist doch nur alberne ABM , die einigen zu kostenpflichtigen Ausbuchungen von Bruchstücken führen.

      Reckitt ist auch ein Beispiel wie ein Familienunternehmen wie der Reimann-Clan daneben liegen kann. Wäre es nicht sinnvoller gewesen die Reckitt-B. -Anteile zu halten, statt das Geld mit Coty oder mit Inhouse-Fusionen Peets/Keurig zu verheizen.

      Die Halbleiterbranche ist doch ein hochzyklische kapitalintensive Branche schwankend zwischen Turm zu Babel und den Abgründen der Hölle.
      In einem normalem Zyklus können wir davon ausgehen, dass der Gipfel nahe ist und ein Einstieg Kapitalvernichtung wäre.
      Wenn es eine AI-Sonderkonjunktur über mehrere Jahre ist, dann ist noch viel Luft nach oben.
      Wenn Taiwan wirklich angegriffen werden sollte, dann ist der Wahnsinn schlechthin möglich für diejenigen mit stabilen Lieferketten und Fabriken außerhalb Chinas.
      Mit Hynix und Samsung bleibe ich jedenfalls im Rennen und lass es laufen.
      Darüber ist Samsung das Mitsubishi Koreas und wenn man sich so ein GDR antut, dann hat man Anteile an Batterien, Werften, Biotech usw.

      Wenn KGV mit 40 als normal angesehen werden, dann weiß Tante Erna, das man besser vorsichtig unterwegs sein sollte.
      Solche Phasen der übertriebenen Bewertung von Blue Chips gab es in der Vergangenheit schon häufiger und es endet irgendwann mit einen Erdbeben. Wenn solche Bewertungen als normal angesehen werden, dann ist da Ende in Sichtweite. Häufig sind dann auch die Zukunftsprognosen viel zu optimistisch damit man sich mit absurden Zukunfts-KGV’s die aktuellen hohen KGV schön trinken kann.

      Rausgehen und perfekt timen kann kein Mensch und keine KI, aber nichts ist ärgerlicher als wenn der Pfad voller unwiderstehlicher Schnäppchen gepflastert ist und man keinen Penny Liquidität in der Hosentasche hat.

    2. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hansi,

      wenn Du meine Aussage „ein KGV mit 40 ist normal“ interpretiert hast, hast Du mich gewaltig missverstanden.

      Was auch immer Blue Chip ist.

      Amazon zum Beispiel war lange mit einem KGV von 50, 60 oder mehr unterwegs, was mich immer abhielt dort zu investieren. Für Wachstumswerte gelten andere Regeln als für „Blue Chips“. Eine Coca Cola für 28 finde ich viel teurer als eine Microsoft mit 38.
      Die 40 bei Lam Research sind die Hälfte von den meisten Aktien derzeit, die in dem Geschäft unterwegs sind – trotz dem gigantischen Anstiegs.

      Als ich anfing, sagte man: „ein KGV über 12 brauchst Du gar nicht kaufen. Viel zu teuer.“
      Dann kamen ETFs und die magische Grenze war plötzlich 15 – also 25% höher. Noch später ging es auf 20. Da waren 80 exorbitant. Heute investieren die Leute in solche Aktien.

      Letztendlich muss man das KGV (mit aller Unsicherheit der Bilanzierung, die sich auch ändern kann!) immer im Sektorenvergleich und im historischen Vergleich bewerten.
      Dann werden auch die 40 bei Lam Research eine ganz andere Nummer im historischen Vergleich, im Sektorenvergleich ist es bei dem derzeitigen Run ein guter Wert.
      Man sieht also: Es ist eine Wette. Dessen muss man sich bewusst sein.

    3. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Interessierter,

      Titel ohne Annahmen und Gründe zu droppen ist immer so eine Sache…

      Börsenhai weist zu Recht immer mal wieder darauf hin, dass auch nicht nur gut ist.

      Nachfolgend eine kurze Auswahl von nicht-zyklischen Consumers, die aber nicht (!) kuratiert ist. Jeder muss seine DD selbstständig machen, am besten seinen eigenen Investment Style kennen und mit hierfür passender Investment These kaufen. Sonst hält man seine Aktien nicht lange genug durch, wenn man nicht selbst hinter ihnen voll steht.

      The Campbell
      Clorox
      General Mills
      Kraft Heinz
      Church&Dwight
      The Marzetti
      Associated British Foods
      Unicharm
      Nissin Foods
      Kikkoman
      Lamb Weston
      Kewpie
      Kao
      Uni-President China
      Tingyi
      Yihai International
      China Megniu Dairy

    4. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      Hallo BörsenHai,

      ich ergänze ;-)

      Mein Sinnieren verstehe ich auch nicht als ein monokausales Argument, sondern vielmehr als ein Flackern am Horizont. Erdöl verschwindet nicht, überhaupt nicht, hat aber seine Dominanz im Vergleich zu anderen Energiequellen verloren. Es kann und wird sicherlich sein, dass z.B. Elektromotoren, wo immer sie verbaut sind, auch mit durch Erdöl produzierten Strom betrieben werden. Ebenso Server, Licht etc., aber Strom lässt sich halt auch auf eine andere Art herstellen. Erdöl, Gas und Kohle sind am Energiemix derzeit zu gleichen Anteilen weltweit vertreten, 1990 war Erdöl die dominante Größe im Vergleich zu den beiden anderen fossilen Energieträgern. Sicherlich der Gesamtverbrauch ist aber auch gestiegen. Mal schauen, was uns die noch heute in Relation geringen Anteile der Regenerativen bringen werden. Ich schätze sie werden größer, der Kuchen für die Fossilen damit kleiner. Erdöl hat seine tollsten Tage hinter sich. Hohes derzeitiges Niveau, aber nur noch über Dekaden fallend, was die Energieerzeugung angeht.

      Dein Argument hebt aber auf die Produktion von Grundstoffen für Polymere, Arzneien etc. ab, wo Erdöl in rauen Mengen bezogen wird. Hier kann man auf Erdöl im großen Maße nicht verzichten, meinte man bisher. Das dürfte für eine Stabilisierung des Erdölverbrauchs in den nächsten Dekaden sorgen, ersetzt aber nicht die Reduzierung beim Energiegeschäft. Ich würde mich allerdings nicht darüber arg verwundern, wenn uns gezielte Biotechnologie (Designing von Enzymen) nicht auch das ‚Erdöl‘ aus der Retorte ermöglicht.

      Last but not least: wir sollten den Erdölkonsum alter Dekaden nicht für die Zukunft annehmen.

      Gruß Frank

  5. Avatar von Tobs
    Tobs

    @Börsenhai:
    Das KGV ist sicherlich eine zentrale Größe. Und gleichzeitig ist der Blick darauf auch schnell irreführend. Denn das KGV basiert bekanntermaßen auf dem bilanzrechtlichen Gewinn, der anfällig für bilanzielle Effekte ist. Das KGV kann deshalb durchaus „verfälscht“ sein, wenn es auch auf Basis der zutreffenden bilanziellen Darstellung ausgewiesen ist.

    Meines sollten sich – Cash Flow Investoren insbesondere – den Dreiklang anschauen: KGV, (Free-) Cashflow und Kapitalrendite. Im Paket wird aus den einzelnen KPI erst so richtig ein Schuh.

    Beispielsweise sind Unternehmen mit niedrigen KGV und niedrigem ROIC gerne mal Kapitalvernichter. Höhere KGV mit höherem ROIC kann man sich wiederum doch mal durchaus gefallen lassen, wobei niedriges KGV mit hohem ROIC natürlich umso schöner ist, weswegen es eher selten vorkommt.

    Kurzum: Ein Niedrigeres KGV ist auch nur dann attraktiv, wenn ROE und möglichst ROIC dauerhaft über den Kapitalkosten liegen. Um zu wissen, welche Kapitalkosten man für ein oder das Geschäft ansetzt, kommt man meines Erachtens manchmal nicht um ein bisschen Research herum oder nimmt eben näherungsweise Mittelwerte eines Industrie-Zweigs.

    Klingt alles sehr wissenschaftlich vielleicht, aber eigentlich ist es recht primitiv, wenn man durch dieses Raster schaut.

    Es ist Dir aber zweifelsohne Recht zu geben, dass sich stark erhöhte KGV im Vergleich zum langjährigen Mittel in der Regel nicht halten lassen. Am Ende gilt immer Mean Reversion. Und nicht weil das ein Mantra ist, sondern weil es einfach die tatsächlichen Gegebenheiten von Geschäftsverläufen widerspiegelt. Die Chip-Hersteller sind meines Erachtens das beste Beispiel: Im Moment verdienen sie wirklich prächtig. Gerade Nvidia steckt sich perverse Margen ein und wächst auf Grundlage dieser Margen schnell. Anleger bezahlen deswegen hohe Bewertungen, weil sie unterstellen, das ginge immer so weiter. Unweigerlich kommen Effekte wie Wettbewerb (wo Margen zu verdienen sind, kommen Fressfeinde – das ist immer so!) oder Konjunktur-Themen und plötzlich sieht die Welt anders aus.

    Wer langfristig investiert, also nicht den Trade für den günstigen Ein- und Ausstieg sucht, dürfte mit hoch bewertetem Einkauf eigentlich eher Nachteile erleiden. Für Trader, die das Momentum suchen, wie Thomas zum Beispiel, ist es halt ein Spiel, wer trotz hoher Bewertung noch durch die Tür den Tanzsaal verlassen bekommt, bevor die Musik aufhört zu spielen.

    1. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Tobs,

      da hast Du vollkommen recht.
      Ich habe aber bereits mehrfach geschrieben, dass alle Kennzahlen basierend auf den Gewinnen mit Vorsicht zu sehen ist. Gewinne kann man bilanziell verstecken, ebenso wie Verluste.
      Mit Cashflow ist das bei weitem nicht so möglich.
      Ich habe auf eine Wiederholung verzichtet, da Ben explizit das KGV ansprach.
      LAM Research verdient jedenfalls gut.

      Ursprungsfrank: Erdöl ist ein Basisprodukt, dass überall in unserem Leben existiert. Weggehen ist nicht so einfach. Jedes hergestellte Plastik ist auf Erdöl und deren chemischen Aufbereitung angewiesen.
      Ich hatte bereits geschrieben in welchen Bereichen Erdöl derzeit NICHT wegzudenken ist. Ich will die Liste jetzt nicht noch einmal anführen, sie ist endlos. Wenn man im Büro sitzt dürften geschätzte 80% der dort zu sehenden Produkte auf Erdöl angewiesen sein – so wie normalen Leben auch. ;)

  6. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Hier wird auf die Sektoren-KGV abgehoben. Für mich ist das KGV der jeweils betreffenden Firma über Jahrzehnte ein bedeutender Indikator. Auch hier wieder als Lehrbeispiel TESLA … Zusätzlich kann man dem KGV noch einiges zubilligen, wenn das Narrativ (ob fiktiv oder real) einen persönlich überzeugt. Entscheidend für mich ist dann immer der Burggraben. Novo Nordisk, Tesla und andere haben in sehr innovativen Phasen kurzfristig den Burggraben. Bei Novo ist dieser geschliffen, bei Tesla im Grunde auch. Deswegen verwundert Tesla. Man stelle also die Sache auf den Kopf. Man suche erst die Firmen mit Burggraben (gibt‘s ne Menge) und dann bewerte man darauf das KGV. Interessant dabei ist, dass die üblichen Datenbankfilter das Suchkriterium ‚Burggraben‘ nicht anbieten (können). Hier muss man also selber ran.

  7. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Fällt mir gerade so in den Sinn:

    Ein Burggraben war Jahrzehnte Erdöl – wie oben beschrieben. Heizung, Auto, Strom – mit Erdöl lief es besonders gut. So waren Exxon etc. damit skaliert Burggraben-Aktien.

    Europa baut Heizung, Autos, Stromgeneratoren u.a. für die USA und bekommt dafür ein Haufen Dollars. Dafür kaufte Europa bei deren Kunden aus den USA wieder ihr Öl . So lief es rund.

    Jetzt kauft USA aber nicht mehr so gerne aus Europa, womit nach und nach Europa nicht mehr gerne Erdöl aus den USA kauft (oder kaufen sollte). Die Russen sind keine echte Alternative. Die Saudis schon. Dennoch findet Europa perspektivisch wohl den besseren Weg, wenn es sich zunehmend von Erdöl verabschiedet. Die Wertschöpfung bleibt im Land und man gibt nicht mehr soviel aus in andere Länder, entlastet also zumindest den eigenen Haushalt. Das Gedöns um CO2 kann man hierbei vergessen

    Ob das Trump so gewollt hat? ;-)

    Gruß Frank

  8. Avatar von Thomas
    Thomas

    sieht so aus als ob Protector Forsikring neues ATH… :)

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