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Dividende um 5% erhöht und trotzdem netto weniger raus

Symbolbild PepsiCo
4.8
(89)

Nun ist sie also da: 5% geht es mit der Quartalsdividende des US-Konsumgüterkonzerns aufwärts. Die Erhöhung war schon länger angekündigt und trotzdem gibt es nun eine Besonderheit. Denn der US-Dollar schmilzt aktuell in der Sonne wie ein leckeres Eis.

Aber auch über die Dividende selbst werden in verschiedenen Medien sorgenvolle Artikel verfasst. Grund genug also, sich den Titel wieder einmal genauer anzuschauen.

Und die Frage zu stellen, ob der Kursrückgang der letzten Monate vielleicht sogar gerechtfertigt war. Und ob es nun besser ist, die Aktie aus dem Depot zu schmeißen oder womöglich sogar noch mal aufzustocken.

Welche Einstellung ich zur aktuellen Lage habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

Seit Mai 2014 ist die Aktie von PepsiCo fester Bestandteil meines Dividendendepots. Weitere Käufe folgten 2015, 2016 und 2023. Insgesamt habe ich rund 10.000 € in den Titel investiert. Der aktuelle Marktwert meiner Position liegt bei gut 14.300 €.

Hier habe ich die Aktie ausführlich vorgestellt.

Das bisherige Allzeithoch erreichte PepsiCo mit 196 US$ im Mai 2023. Seitdem ist die Tendenz klar fallend – mit zwischenzeitlichen Erholungen.

Jüngst hat die Aktie den Abwärtstrend bei rund 130 US$ gestoppt und sich etwas über dieser Marke behauptet:

PepsiCo im 11-Jahres-Chart (in US$)
PepsiCo im 11-Jahres-Chart (in US$)

Dividendenzahlung

PepsiCo zahlt erstmals eine Quartalsdividende von 1,4225 US$ je Aktie (zuvor: 1,355 US$). Das ist eine Erhöhung um 5,0%. Für meine 125 Aktien ergibt das eine Brutto-Dividende von 177,8125 US$. Sie wurde von flatex zum Kurs von 1,1704 in Euro umgerechnet – das entspricht dem offiziellen EZB-Referenzkurs am Tag vor dem Zahltag. Damit verbleibt nach Abzug der Steuern eine Netto-Dividende von 113,11 €. Die Dividende wurde mit Wertstellung 30.06.2025 überwiesen.

Dividendengutschrift PepsiCo im Juni 2025

Zum Vergleich an dieser Stelle noch mal die letzte Quartalsdividende mit dem alten Satz:

Dividendengutschrift PepsiCo im März 2025

PepsiCo zahlt damit nun eine Jahresdividende von 5,69 US$. Bei einem Aktienkurs von 132,04 US$ (Schlusskurs am Dividendenzahltag) ergibt das eine aktuelle Dividendenrendite von 4,3%.

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on Cost) berechnet sich nach meinem Einstand für meine Gesamtposition von 9.938,84 €. Nehme ich die neue Jahresdividende (5,69 US$ * 125 Aktien) und rechne sie mit dem Wechselkurs dieser Dividendenzahlung um, dann erhalte ich einen Brutto-Betrag von 607,70 €. Das ergibt einen YoC von 6,1%.

Zusätzlich zu dem optisch attraktiven YoC habe ich mit dieser Dividendenzahlung nun bereits 34,6% meines ursprünglichen Investments als Nettodividenden zurückerhalten.

Perspektiven

3,50 € weniger Nettodividende trotz 5% Dividendenerhöhung – das ist das Ergebnis des schwachen US-Dollars. Innerhalb von nur 3 Monaten hat sich der Wechselkurs von 1,0815 auf 1,1704 verändert. In Prozenten ausgedrückt ist das ein Minus von 8,2%.

Ich hatte bereits in meinem letzten Monatsbericht dazu geschrieben, dass ich das so hinnehme und keine Maßnahmen dagegen treffe. Und eins ist ja auch klar: die Dividendenerhöhung mildert eben für europäische Anleger den Rückgang der umgerechneten Dividende deutlich. Umso positiver sind solche Dividendenerhöhungen zu sehen, die eben nicht nur marginal erfolgen, sondern einen spürbaren Effekt haben.

PepsiCo hat damit nun 53 Jahre in Folge die Dividende erhöht. Natürlich ist das keine Garantie für die Zukunft. Aber es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass auch 2026 eine Dividendenerhöhung erfolgt.

Und das auch, obwohl die aktuelle Geschäftslage nicht so rosig ist. Zuletzt berichtete PepsiCo über das 1. Quartal 2025 und musste dort einen Rückgang im Gewinn je Aktie von 10% auf 1,33 US$ verzeichnen. Der Nettoumsatz sank um 1,8%, wobei das durch einen 3%-igen negativen Währungseinfluss bedingt war. Organisch und währungsneutral legte der Umsatz im Quartal sogar um 1,2% zu.

Insgesamt beherrscht Unsicherheit die Situation bei PepsiCo. Die Zollsituation ist noch ungeklärt und sorgt sowohl hinsichtlich der Lieferkette als auch des Verbrauchervertrauens für offene Fragen.

Dementsprechend hat das Management die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgenommen. Zwar wird weiterhin ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum erwartet. Aber der Gewinn je Aktie, der zuvor im mittleren einstelligen Bereich steigen sollte, wird nun noch währungsbereinigt auf Vorjahresniveau erwartet. Und tatsächlich soll er um 3% sinken. Das ergibt eine Prognose für den Gewinn je Aktie von 7,92 US$ (nach 8,16 US$ in 2024).

Ich bin aber jemand, der auch das Positive in solchen Meldungen sucht. Und spannend finde ich tatsächlich die Währungsentwicklung. Klar, bei der Dividende beschert mir der schwache US-Dollar nun sogar ein Minus. Aber für PepsiCo und die Gewinnerwartungen könnte genau das Gegenteil der Fall sein!

Die Prognosesenkung wurde am 24. April 2025 veröffentlicht. Da lag der Dollar-Wechselkurs zum Euro bei 1,1376. Am 30. Juni 2025, dem Ende des 2. Quartals, lag er bei 1,172. Das sind 3,0% weniger. Interessanterweise genau der Wert, den das Management als negativen Einfluss auf das Ergebnis plant. Nur mit entgegengesetztem Vorzeichen.

Jetzt ist die Eurozone natürlich nur eine Region, in der PepsiCo vertreten ist. Aber der US-Dollar hat auch gegenüber anderen Währungen in den letzten Wochen verloren.

Und so könnte ich mir gut vorstellen, dass die Prognose wieder angehoben wird. Vielleicht noch nicht mit der nächsten Quartalsmeldung, sondern erst nach dem 3. Quartal. Wenn sich der Trend verfestigt hat. Aber möglich ist das durchaus.

Mit dem Kerngeschäft hat die Währung allerdings nichts zu tun. Und da hat sich das Wachstum eben auch deutlich verlangsamt. Weitere Preiserhöhungen finden zwar noch statt, aber sind nicht mehr so stark durchsetzbar. So nahm das Volumen im 1. Quartal um 2% ab, die Preise legten aber noch 3% zu.

Das, was auch bei anderen Konsumgüterkonzernen zu beobachten ist, gilt auch hier: die Fahnenstange der Preiserhöhungen scheint erreicht. Jetzt gilt es, das Volumen wieder anzukurbeln. Und das wird mit hohen Marketingaufwendungen verbunden sein.

Für bleibt PepsiCo insgesamt – auch bei diesem erniedrigten Kursniveau – eine Halteposition. Denn mit dem erwarteten Gewinnrückgang liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis selbst bei einem Kurs von 130 US$ bei einem Wert von 16,4. Das mag historisch für die PepsiCo-Aktie nicht besonders hoch sein. Aber angesichts eines Nullwachstums bzw. sogar eines Gewinnrückgangs reizt mich das jetzt nicht. Nur unter dem Aspekt der Dividendenerträge sieht der Aktienkurs günstig aus. Aber auch da spielt dann der US-Dollar rein. Ihn erwarte ich eigentlich auch noch weiter schwach.

Und deshalb kann ich warten. Entweder auf den Turnaround beim Gewinn oder noch günstigere Wechselkurse.

Mit meinen 125 Aktien bin ich ohnehin schon ausreichend investiert. Aber kleinere Zukäufe schließe ich nicht aus. Nur sehe ich dafür die Zeit noch nicht gekommen.

Auf einen Blick:

Unternehmen:PepsiCo
ISIN:US7134481081
Im Divantis-Depot seit:02.05.2014
Letzter Nachkauf am:03.10.2023
Stückzahl im Divantis-Depot:125
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:79,51 €
Gesamtkaufpreis:9.938,84 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:3.675,00 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
PepsiCo Reports First-Quarter 2025 Results; Updates 2025 Financial Guidance

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Kommentare

21 Antworten zu „Dividende um 5% erhöht und trotzdem netto weniger raus“

  1. Avatar von Tobs
    Tobs

    Hi Ben,

    langfristig ist der Kurs vermutlich eine Chance, auch wenn es sich gerade etwas ausgesnackt hat.

    Vorgestern war in der FT ein kurzer Artikel zur Snack-Branche (unter dem Link muss man den eigentlichen Artikel nochmal anklicken).

    https://markets.ft.com/data/equities/tearsheet/summary?s=SJM%3ANYQ

    Interessant, es kamen mehrere Analyssten-Stimmen zu Wort: Klar, alle haben die Consumers ihr Heil über Zukäufe von Snacks gesucht. Nun unter Druck…Aber wegen der Abnehmspritzen…? Ja auch. Der Analyst von BoA sieht die Hauptursache für die Absatzschwierigkeiten aber „nur“ im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, was ich positiv fände, weil dann der strukturelle Bruch nicht so ausgeprägt wäre. Und die Konkurrenz von Fast Food ist stark, interessanterweise. Denn wenn die Taschen leer sind, und ich kriege für 5 USD ein Menü mit 1.300 kcal im Burgerladen…dann stehen die teuren Snacks in einem schlechten Verhältnis dazu…Da sieht man, wie hart die Zeiten gerade für einige Leute dort sind!

  2. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Man muss das auch mal im Vergleich zu anderen Firmen der Lebensmittelbranche betrachten. Dabei schlägt sich Pepsi noch recht gut. Nehme ich z.B. meine Flower Foods, die nun wahrlich u.a. Grundnahrungsmittel effektive vertreibt, hat diese bereits einen Kurswert erreicht, den sie schon einmal vor 10 Jahre aufwies. Pepsi sieht da besser aus, weil sie wohl internationaler aufgestellt sind. Das Argument, dass die US-Bürger auf mehr oder weniger Luxus-Ware wie Snacks verzichten und dann doch eher auf kalorisch gehaltigere Produkte vermehrt zurückgreifen, befriedigt FF-Aktionäre derzeit leider nicht. Marie Antoinettes fälschlich unterstelltes Bonmont, dass die Bürger Paris doch bei Brot-Not eher auf Kuchen zurückgreifen sollen, wäre für FF auch kein Problem …

    Vielleicht beginnt ja nun die Epoche, der Magersüchtigen, nachdem die der Übergewichtigen seinem phasenweise Ende entgegensieht…

    Gruß Frank

  3. Avatar von Thomas
    Thomas

    Mein Verhältnis Coca Aktien zu Pepsi Aktien mittlerweile bei etwa 10:1

    1. Avatar von Matthias von Mitzlaff

      Hier 3:1 ;-)
      Habe kürzlich KO aufgestockt und plane das weiter zu tun (die Resilienz der Marke ist seit einiger Zeit schon mehr als beeindruckend).
      …und heute auch PEP gering aufgestockt. War lange am überlegen, habe auch immer noch Zweifel.
      Den Ausschlag pro Kauf hat gegeben: Die Stärke der Marke (die so schnell nicht verloren gehen wird), die Anzahl der Dividendenwachstumsjahre (52, schon weitere 10 wären für mich toll…) sowie meine Absicht, die Aktien noch über 10 Jahre halten zu wollen (wie auch KO).

    2. Avatar von Hansi
      Hansi

      Coke /Pepsi Ratio 17:1
      Beide sind zu teuer.

    3. Avatar von Tobs
      Tobs

      Man kann sich auch Keurig Dr. Pepper anschauen, die Ben ja mal bis vor einigen Jahren hatte.

      Sie sind bislang stark auf Nord-Amerika fokussiert, die klare Nummer 3.

      Sie waren immer ein ganzes Stück günstiger bewertet zum Beispiel als Pepsi, wobei durch den relativ gegenüber Keurig Dr. Pepper stärkeren Kursrückgang von Pepsi die Gewinnvervielfältiger mittlerweile recht dicht beieinander liegen.

      EPS soll laut Management zwischen 2025-2027 um 6 Prozent (in USD) wachsen (CAGR). Ein möglicher Katalysator könnte auch sein, wenn der Rohstoff Kaffee wieder günstiger zu haben sein wird, weil das hat auf die Margen des Kaffee Geschäft gut gedrückt. Aber bislang konnte das starke Wachstum im Softgetränke-Bereich den Margen Hit im Kaffee Geschäft ausgleichen.

      Es wird auch immer wieder mal berichtet, dass sie stärker ins Ausland expandieren könnten. Bislang sind sie soweit meines Wissens nach eher in Kanada und Mexiko unterwegs, wo sie auch relativ die größten Umsatzzuwächse verzeichnen. Das hatte Keurig Dr. Pepper 2024 auf einem Investoren-Event angekündigt, ohne dass sie spezielle Länder genannt hatten. Es wird immer mal spekuliert, sie würden in Asien einsteigen. Aber davon hört man nichts.

      Insgesamt wächst Keuring Dr. Pepper aber recht gut, muss man sagen. Hatte mal im WSJ die Story gelesen, wie ursprünglich alles mit dem Apotheker und der Soda-Brause begann… :-) Eine kleine Position habe ich, und ich könnte mir ein bisschen Aufstocken vorstellen. Es ist eigentlich auch eine interessante komplementäre Arrondierung, weil Keurig Dr. Pepper im Gegensatz zu vielen anderen gerade kein Snack Geschäft hat. Sie machen wirklich nur Softgetränke, Kaffee, Energy Drinks und Wasser/Säfte….

  4. Avatar von BörsenHai
    BörsenHai

    Betrachtet man Konsumgüter,

    sieht es nicht wirklich gut aus. Egal wo man hinschaut. Alle haben oder hatten einen einen gewaltigen Draw-Down oder eine lange Seitwärtsbewegung. Was zählt sind Dividendensteigerungen und eine gewisse Stabilität im Portfolio. Derzeit ist der Sektor nicht wirklich gefragt (meine Interpretation!).
    Die Frage ist doch wohl: Wo steht das Ergebnis in 10 Jahren und kann ich ruhig schlafen?
    Eine Danone oder Unilever sind grundsolide und hatten dennoch Probleme. Aber „Riesenkurssprünge“ im Bereich Konsumgüter gibt es nur bei dem richtigen Einstieg. Auch bei KO.

  5. Avatar von Andreas P.
    Andreas P.

    „Das, was auch bei anderen Konsumgüterkonzernen zu beobachten ist, gilt auch hier: die Fahnenstange der Preiserhöhungen scheint erreicht.“

    So ist es wohl. Freundlich ausgedrückt.
    Die Tafel Milka Schokolade von Mondelez zum regulären unverbindlichen Verkaufspreis von 1,99 Euro für (nur noch) 90g Gewicht ist offenbar für nicht wenige Konsumenten kaum mehr akzeptabel. In den Läden liegen sie nach meiner Beobachtung wie Blei in den Regalen. Nur bei drastischen Sonderangeboten wird zugegriffen.

    Aus meiner persönlichen Sicht haben einige Lebensmittel-Hersteller die Preisschraube mehr als überdreht. Im Bekanntenkreis höre ich auch sonst eine gewisse Verärgerung heraus. Man fühle sich zusätzlich verschaukelt durch Shrinkflation, Reduzierung von Inhaltsstoffen und Änderung von Rezepturen.

    Na ja, immerhin führen die Preiserhöhungen, Ich sehe es bei uns in der Familie, zu einer etwas gesünderen Lebensweise. Insofern ist das dann doch ein durchaus positiver Nebeneffekt.

    Viele Grüße

    Andreas P.

  6. Avatar von Thomas
    Thomas

    beim Durchblättern diverser Food and Beverages ist mir noch Ajinomoto Co. wkn 853681 aus Japan positiv aufgefallen. Sie haben zwar eine niedrige Dividende, das kann aber auch am relativ schnell steigenden Kurs liegen. Nach Marketcap global Food #23, also ein großes Unternehmen. muss so etwas wie das japanische Maggi sein. Jedenfalls der Markt nimmt sie überdurchschnittlich positiv auf. Bin selbst bei Japan wegen der Währung noch etwas skeptisch, sollte der langfristige Trend Yen/USD aber tatsächlich drehen, würde es auch für mich Zeit, in Japan etwas zu machen.
    Eine Art Bodenbildung bei Yen/USD scheint jedenfalls im Gange zu sein.

    1. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      … nun ja, man muss ja nicht gleich sich der Sinologie verschreiben …

      https://finance.yahoo.com/quote/LISP.SW/

      Bei Schoko sollte man immer auf das Marketing achten. Früher konnte man seinen Nächsten mal als kleine Aufmerksamkeit ein Buch, eine CD eine Kinokarte schenken. Fällt dank Digitalisierung alles weg. Wer schenkt schon originell ein Streaming-Freifahrschein? Bleibt also für die kurze Referenz ein Blumenstrauß oder … eben eine Praline. Pralinen mit Luxushauch ist immer noch Lindt und, da sind wir wieder beim Marketing, gibt es fast überall zu kaufen und bei Lindt gibt es wenig Schokolade mit viel Pappe lumlum. Ne Milka verschenkt sich eigentlich nicht wirklich an die Lieben. Ich selbst bevorzuge bei Schoko eher Sawade, weniger Wagner-Pralinen noch Läderach. Barry Callebaut hat mich als Aktionär auch enttäuscht.

      Gruß Frank

  7. Avatar von Tobs
    Tobs

    Gerade hatten wir es hier so schön mit Snacks und eben schießt nachbörslich WK Kellog um 50 Prozent hoch, weil Ferrero die für 3 Mrd. USD kaufen will. Ich hatte WK Kellog nach dem Spin Off sogar noch was aufgestockt, recht günstig damals. Am Verkauf von Kellogs an Mars hatte ich schon gut verdient, und nun nochmal am Verkauf des eher ungeliebten Spin Offs. Das ergibt einen guten Total return. Die Snackerei ist doch noch nicht vorbei. Trotzdem schade, dass mir meine Unternehmen dauernd weggekauft werden… :-)

    1. Avatar von Hansi
      Hansi

      Mensch Tobs,
      glückwunsch zum Volltreffer.
      Wer kauft denn heute noch Kellogs Smacks oder ähnliches. Als Kind habe ich die gefühlt täglich gefuttert und heute? Da hab ich mal vor 2 Jahre ne Packung gekauft und die liegt immer noch zu 50% gefüllt im Vorratsraum. Ein Fall für den Mülleimer.
      Bei meinen Süßigkeitenkomsum bin ich dem Tode geweiht und werde eh nicht älter als 70, aber selbst ich rege mich fast täglich über die Snackfirmen auf. Bei Chips gefühlt mind 50% heiße Luft. Also Lays oder Funny Frisch nur dann wenn der Preis im Angebot ist. Zum Glück jede Woche irgendwo. Lorenz Chips habe ich total verbannt. Selbt bei Snickers Minis sind 40% Luft in der Mini-Verpachung und nicht nur das, sind nur noch 12 Minis statt 14 drin. Was vor 20 Jahren Snickers Celebration war, ist heute Mini. KingSize gibt es nur noch als Erinnerung, was früher Mini war kommt mir heute wie Standardgröße vor. 18 Duplos 4,89?!? Milka 90gr 1,99! Selbst im Angebot von 99 Cent lass ich die liegen. In meiner Kindheit habe ich täglich ne Tafel Milka gefuttert. Alles schrumpft und schrumpft und in 20 Jahren brauchen wir ein Mikroskop um ein Snickers Mini zu finden.
      Ich sollte wirklich mit den Süßigkeiten aufhören. Wir kaufen bei richtigen Lebensmittel zu 80% nur noch Eigenmarken. Habe wesentliche Positionen im Snack und Lebensmittelbereich. Vermutlich liege ich mit meiner Investmenthese sowas von daneben und gefesselt aus meine kindlichen Zuckerjunkiekarriere ist mein Blick vernebelt und ich bin ggf in Valuetraps gefangen. Viele Snackkonzern haben zuviele Schulden und kaufen ihre dahinsiechenden Aktie zu überhöhten Preise zurück. Also mut machen die Investments nicht mehr. Erst recht nicht, wenn auch der letzte Hans merkt, dass Aldi Chips und Schokolade auch genauso lecker ist.

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Naja, sie hatten attraktive Bewertungskennziffern und das Potential, nach dem Spin Off ihre Margen auszubauen. Ich war gerne dabei. Klar, Cornflakes sind ein wenig unsexy. Aber unterschätzen wir nicht, dass damit viele Menschen satt gemacht werden und vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Insofern passt die Hochzeit ja: Nutella meets Frosties… :-)

      Süßigkeiten: Definitiv. Übertreib es nicht! Aber ein wenig Naschen ist ja wohl doch erlaubt! :-)

    3. Avatar von UrsprungsFrank
    4. Avatar von Hansi
      Hansi

      Hallo Frank,
      der Artikel schildert eindrüglich wie ich Milka heute sehe. Da wollte ich vor Wochen mal ne einfach klassische Milka-Tafel ohne Schnick-Schnack kaufen und dann stehe ich vor dem gigantischen Auslage von Milka.
      Unzählige Sorten, Sorten über Sorten, aber zum Teufel heraus keine einfache Milkaschokolade. Im jeder Sorte war irgendwas drin. Ich will doch nur simple Schokokolade und es lagen , aber die klassische Milkaschokolade gab es in der 270g-Version für 4,99!
      Glauben die etwas sie sind Lindt?
      Also Milka ist bei mir Geschichte, selbst 99cent bleiben die bei mir liegen. Bye,Bye Milka, wirklich traurig da ich ich ne Ikea-Position Mondelez habe. Zumindet geb ich ab und an für die klassische Cote D’or Unsummen aus, wenn ich mich mal über die Grenze verirre. Bei uns in den Kaufhäuser wimmelt nur von Holländern. Wer will denn noch die kranken Preise in Holland für Lebensmittel oder Kosmetik bezahlen.

    5. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hansi,

      Dubai Schokolade war doch im Trend, da wurden gerne 8-12€ für 100gr. bezahlt. Preis nach oben natürlich offen! ;)
      Ich gebe zu für eine handgemachte Schokolade gebe ich so circa 1-mal im Jahr 4€ für 70gr. aus. Ansonsten schmeckt manche Aldi-Schokolade wirklich gut.

    6. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      Passt hier eigentlich nicht rein, wofür ich bereits vorab um Nachsicht bitte.

      Die Lidl-Eigenmarke 70% ist der Clou, weil diese neben dem obligaten Vanille einen sehr raffinierten Emulgator haben. Noch höherprozentige Schokolade wird mir dann zu blockig. Ausgewiesene Fairtrade geht somit leider gar nicht.

      Gruß Frank

    7. Avatar von Thomas
      Thomas

      #Schoki
      Also ich trauere ja immer noch der alten Sarotti nach. Toblerone auch lange nicht mehr gesehen. Sprengel gab´s auch früher noch. Wandel der Zeit. egal.
      Wer Mut hatte bei Pepsi heute mit plus 6% auch wieder mal ein Lebenszeichen.
      Protector Fors. auch gut gelaufen, jetzt kommen die Gewinnmitnahmen.

      Aber immerhin, ein Tag mit einem knappen halben Prozent Eur/USD im Minus,
      Dax ein Prozent plus, Asien (stellvertretend Jardine Matheson, Sembcorp, CK Hutchison, Singtel, DBS UOB etc.) läuft auch
      und das Depot ist mal wieder am ATH,
      also kein Grund zum Jammern ;-)

    8. Avatar von Thomas
      Thomas

      Singapore Exchange auch nicht von schlechten Eltern.
      Weiß jemand, ob man sich an asiatischen Börsen (Exchanges) (ex China Japan Indien Singapore)
      beteiligen kann?
      Südkorea Indonesien etc. wohl nicht möglich …

    9. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Thomas,

      meines Wissens kann man sich nicht an diesen asiatischen Börsen beteiligen. Aber Länder-ETF gibt es.

      Sarotti …. schwelg Der M… mit der Fahne! Soll es aber im Handel noch geben, ich habe es nicht mehr gesehen (gehört Callebaut).
      Sprengel ist Geschichte. Die hatten damals (1980) schon Schokoriegel …

      Mal nerve: Ihr immer mit Euren ATH! Heute ja, morgen nein; ist ebenso mit dem Kurs von Pepsico. Eine Schwalbe macht noch lange keinen Sommer.

      Dieses Jahr heißt es wie 2022, Ruhe bewahren und wenn man denkt es ist unten: „kaufen“. Warnung: Kann gut gehen, muss nicht.
      In diesem Jahr würde ich dringend empfehlen: Div-Steigerung vor Kurs. Kurs niedrig und Div-Steigerung weiterhin solide: kaufen! Langfristig in solchen Zeiten beruhigend.

  8. Avatar von Tobs
    Tobs

    Kraft Heinz soll nach Medienberichten seine Aufspaltung vorbereiten.

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