Die kleinste Dividendenzahlung des Jahres macht Lust auf mehr

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6 Wochen nach dem Kauf die erste Dividende und die Aktie ist auch schon im Plus. Das ist im aktuellen Börsenumfeld keine besondere Leistung, freut mich aber trotzdem.

Schließlich kamen in der Zwischenzeit auch Quartalszahlen und die können den Aktienkurs schon erheblich bewegen.

Alle Infos dazu und die erste Dividendenabrechnung sowie meine weitere Strategie erfährst Du in diesem Beitrag.

Vor sechs Wochen habe ich Texas Instruments neu ins Depot aufgenommen. In dem Beitrag dazu habe ich das Unternehmen auch schon ausführlich vorgestellt.

Dividende

Texas Instruments zahlt eine Quartalsdividende von 0,90 US$ je Aktie. Für die 5 Aktien in meinem Depot erhalte ich damit eine Brutto-Dividende von 4,50 US$. Sie wurde vom Smartbroker * zum Kurs von 1,18809 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 2,83 €. Sie wird mit Wertstellung 17.08.2020 überwiesen.

Dividendengutschrift Texas Instruments im August 2020

Perspektiven

Bei anderer Gelegenheit hatte ich mal geschrieben, dass meine Positionen immer so groß sein sollen, dass ich mindestens 10 € Dividende erhalte. Das ist bei Texas Instruments ersichtlich nicht der Fall.

Die Mindestdividende habe ich für mich festgelegt, da ansonsten der Aufwand, einen Beitrag darüber zu verfassen, in keinem Verhältnis zum Dividendenertrag steht. Lange soll der Zustand bei Texas Instruments auch nicht so bleiben. Der Erstkauf im Juli war bewusst erst mal eine Einstiegsposition, um die Aktie noch besser kennenzulernen.

Die Kursentwicklung seit dem Kauf ist eigentlich aufwärts gewesen. Aufgrund des schwächeren Dollars ist die Aktie aber nur leicht im Plus. Das spielt mir für einen Nachkauf aber in die Karten und so wünsche ich mir eigentlich noch günstigere Kurse.

Die letzten Quartalszahlen haben dafür jedoch keinen Anlass gegeben. Die Erwartungen der Analysten wurden wieder einmal übertroffen. In den letzten drei Jahren gelang das beim Gewinn je Aktie in 11 Quartalen und beim Umsatz in 9 Quartalen. Wohlgemerkt: bei 12 Quartalen. Seit dem 1. Quartal 2018 hat die Aktie die Erwartungen nicht einmal verfehlt!

Im 2. Quartal 2020 ging der Umsatz um 11,7% zurück. Im 3. Quartal soll er aber wieder steigen. Trotz der Corona-Pandemie hat Texas Instruments auch im zweiten Quartal seine Aktienrückkäufe fortgesetzt. Erneut wurde ungefähr der gleiche Betrag in eigene Aktien investiert wie er als Dividende ausgeschüttet wurde.

Zur nächsten Quartalsdividende steht nun die jährliche Dividendenerhöhung an. Seit 16 Jahren hat Texas Instruments jährlich die Dividende erhöht, in den letzten 5 Jahren durchschnittlich um 20%. Es spricht also viel dafür, dass bei der nächsten Quartalsdividende die 1-Dollar-Marke geknackt wird.

Und dann muss ich auch gar nicht mehr so viele Aktien nachkaufen, um meine Mindest-Dividende zu erreichen! Ich sehe für die Aktie weiterhin gute Perspektiven als aktionärsfreundliches Investment in einem technologisch wichtigen, aber nicht “sexy” Markt. Risiken bestehen in einem konjunkturellen Rückgang im Automobilmarkt, der für 21% des Umsatzes von Texas Instruments steht.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Texas Instruments Inc.
ISIN:US8825081040
Im Divantis-Depot seit:07.07.2020
Letzter Nachkauf am:--
Stückzahl im Divantis-Depot:5
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:113,96 €
Gesamtkaufpreis:569,80 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:0,00 €
Aktuelle Strategie:Bei Kursschwäche nachkaufen

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5 Gedanken zu „Die kleinste Dividendenzahlung des Jahres macht Lust auf mehr“

  1. Texas Instruments habe ich auch wegen des Dividendenwachstums der letzten Jahre im Depot. Ich warte auf eine günstige Nachkaufmöglichkeit, um die Position weiter auszubauen.

  2. Ben,

    Mir ist aufgefallen, dass Consors offensichtlich bei der Waehrungsumrechnung sehr unguenstg fuer uns rechnet . Bei dir war der dollarkurs 1.18809 bei SmartBroker, bei mir war der umrechnungskurs 1.1968, ( selbe dividende). Dieser kurs wurde laut finanzen.net nur mal kurz fuer 1 sekunde touchiert. Der Unterschied ist etwas weniger als 1% !!! Bekaeme man nun eine dividendenzahlung von 500 $ , dann waeren das schon fast 5 €. Na ja, no good !

    1. Hallo Manfred,

      das liegt vor allem an den Schwankungen des US-Dollars und dem unterschiedlichen Abrechnungstag. Beim Smartbroker wird schon am Tag vor dem Zahltag der Dividende der Dollarkurs genommen und die Euro-Dividende ausgerechnet. Bei der Consorsbank erst nach dem Zahltag, wenn die Dividende tatsächlich bei der Consorsbank eingegangen ist. Das kann mal zu höheren, mal zu niedrigeren Umrechnungskursen führen. Margen nehmen alle Banken auf die Umrechnung.

      Viele Grüße Ben

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