Der Dividendenaristokrat Johnson & Johnson baut die Serie aus

Ich liebe Dividendenaristokraten in meinem Depot. Weil ich bei Ihnen fest von jährlichen Erhöhungen der Dividende ausgehen kann. Natürlich gibt es keine Garantie dafür, aber kein Management setzt leichtfertig eine langjährige Serie aufs Spiel.

So auch nicht das Management von Johnson & Johnson! Seit nunmehr 56 Jahren wird jedes Jahr etwas mehr an Dividende pro Aktie gezahlt. Welchen Effekt das bei mir hat, beschreibe ich gleich.

150 Aktien von Johnson & Johnson befinden sich in meinem Depot. JNJ ist damit meine größte US-amerikanische Depotposition. Pro Aktie gibt es nun eine Quartalsdividende von 0,90 US$. Zuletzt waren es noch 0,84 US$, somit sprechen wir über eine Erhöhung von 7,1%! Die Bruttodividende von 135,00 US$ wurde zum Kurs von 1,1855 in Euro umgerechnet. Nach Steuerabzug verbleibt eine Nettodividende von 84,78 €, die rückwirkend mit Wertstellung 12.06.2018 überwiesen wird.

Die Originalabrechnung der Dividendenzahlung von Johnson & Johnson im Juni 2018

Johnson & Johnson ist für mich ein Muster eines Dividendenaristokraten und zeigt hervorragend, wohin langfristiges Investieren führen kann. Als ich meine ersten JNJ-Aktien im Jahr 2012 kaufte, betrug die Quartalsdividende noch 0,61 US$. Ich erhalte heute also 0,29 US$ bzw. 47,5% mehr. Und das bei einer weiterhin gesunden Ausschüttungsquote!

Wäre Johnson & Johnson nicht bereits meine größte US-amerikanische Depotposition, würde ich sie glatt noch mal aufstocken. So ist es aber auf jeden Fall eine der Aktien, die ich unbesehen im Falle eines Aktienmarktbebens kaufen würde. Angenommen, der Dow Jones würde – warum auch immer – einen Tagesverlust von 20% erleiden. Dann wäre Panik an den Märkten. In so einer Situation würde ich bei JNJ auf den Kaufen-Knopf drücken. Weil ich weiß, dass dieses Unternehmen langfristig hervorragend aufgestellt ist und mir auch in Zukunft eine positive Rendite bescheren wird.

Habt Ihr auch solche Titel im Kopf, die Ihr bei einem Tagescrash ohne Zögern kaufen würdet? Meine Versicherungstitel wie Munich Re, Allianz, Talanx und Swiss Re gehören übrigens nicht dazu. Bei ihnen würde ich befürchten, dass sie in ihren eigenen Anlagen ebenfalls größere Verluste erleiden. Da würde ich erst mal die weitere Entwicklung der Börse abwarten. Aber bei einem Gesundheitskonzern wie Johnson & Johnson sehe ich solche Gefahren nicht!

Mit dieser Dividendenzahlung steigen die Erträge im Jahr 2018 auf nun 5.137,82 €.

Auf einen Blick:

Unternehmen: Johnson & Johnson

ISIN: US4781601046

Im Divantis-Depot seit: 09.08.2012

Letzter Nachkauf am: 23.01.2018

Stückzahl im Divantis-Depot: 150

Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren: 90,79 €

Gesamtkaufpreis: 13.619,23 €

Bisher erhaltene Netto-Dividenden: 938,45 €

8 Gedanken zu „Der Dividendenaristokrat Johnson & Johnson baut die Serie aus“

  1. Ich habe diesen Monat J&J und auch 3M nachgekauft… Johnson & Johnson ist einer meiner Lieblings Aktien.

    Welche Untenehmen gehören zu deinen Top 10… Welche Aktien würdest du nehmen, wenn du nur 10 Aktien nehmen dürftest? Wäre mal eine interessante Frage – die ich mir selber auch grad stelle ;)

    1. Die Idee ist gut, kommt direkt in meinen Themenspeicher! Ich mache mir dazu mal Gedanken – vor allem interessant, ob es die 10 Aktien wären, die ich derzeit am höchsten im Depot gewichtet habe. Vermutlich nicht.
      Das wird ein interessanter Blogpost demnächst!

      1. Da bin ich ja mal gespannt, Ben. Es gibt viele tolle Aktien. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich hatte sogar mal irgendwo gelesen, dass 20-25 Aktien die optimale Diversifikation sind. Mehr Aktien verringern das Risiko nicht signifikant, vermindern aber übermäßig die Chance auf eine Überrendite. Dann leg sie mal fest – deine Top 10. :-)

        Viele Grüße,
        Danny.

  2. Ich bin gespannt auf den Blogbeitrag und auf die jeweiligen Werte der Leser!

    Eine Top10 zu definieren ist sicherlich keine „einfache“ Aufgabe weil es viele tolle Unternehmen gibt, die Frage ist halt mit welchen 10 durchläuft man alle Höhen und Tiefen :) Ein paar Ideen dazu habe ich schon…

    lg James

  3. Ach gibt einfach zuviele interessante Aktien als das ich mich in meinen Fall auf 10 oder 20 begrenzen möchte.
    Ich sage mir immer, das ich mir mein eigenen Etf zusammen gestellt habe mit einer tollen Diversifikation.
    Aber die üblichen die man absolut haben sollte, wie hier diskutierten sind ja Pflicht fürs Depot.
    Habe selber im Moment 95 Titel:-))

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