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Börse wie ein Pendel – mal Hoffnung, mal Angst. Wie wird der Dezember?

3D-Illustration mit Börsenmotiv für Dezember 2025: Ein weißer Aufwärtspfeil symbolisiert steigende Aktienkurse vor türkisfarbenem Hintergrund. Darunter der Schriftzug „Börsenmonat DEZEMBER 2025“ in extrudierter Optik. Links ein stilisierter Weihnachts-Elf mit grüner Mütze, rechts ein geschmückter Weihnachtsbaum mit Sternspitze und Geschenkbox. Ergänzt durch eine rot-weiße Zuckerstange – festlich und dynamisch zugleich.
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Wer im November starke Nerven hatte, konnte Chancen nutzen – wer zögerte, sah die Kurse davonziehen. So lässt sich die Pendelbörse auf den Punkt bringen.

Zeitweise war ich ziemlich verwundert, denn eigentlich ist der November ja einer der stärksten Monate des Jahres. Davon war überwiegend nichts zu spüren. Doch je näher es an die Black-Friday-Woche ging, umso positiver entwickelten sich die Indizes. Um am Ende des Monats hat sich dann die Statistik doch wieder bewahrheitet.

Für mich war der November damit ein Abbild des ganzen Jahres: es gibt unzählige Gründe, die einem Sorgen mache. Aber nach kurzem Zittern strebt die Börse wieder aufwärts. Und so sind wir auf dem besten Weg, 2025 positiv abzuschließen. Aber der Dezember könnte trotzdem noch mal anstrengend werden.

Wie sich meine Geldanlagen im November entwickelt haben und was ich noch in diesem Jahr umsetzen will, erfährst Du in diesem Beitrag.

Beklagen will ich mich natürlich nicht. Viel zu sehr bin ich das – nicht nur in diesem Jahr – inzwischen gewohnt: es gibt keine Alternative zu Aktien und Kursrückgänge sind einfach auszuhalten. Wenn ich das nicht schaffe, ist Börse nichts für mich.

Aber das ist an einem Wochenende nach einem positiven Börsenmonat auch leicht gesagt bzw. geschrieben. Befindet man sich dann aber an einem Börsentag, an dem die Märkte komplett rot sind und ist es vielleicht schon der dritte solcher Tage in Folge, dann kommen womöglich schon andere Gedanken auf.

Mir selbst hilft es da immer, an „meine“ Unternehmen zu denken. Der Nasdaq war im November einige Tage in Folge im Minus. Nicht dramatisch, aber schon erkennbar. Als ETF-Investor hätte ich womöglich über Gewinnsicherungen nachgedacht. Und dadurch dann die folgende Erholung wohl verpasst. Aber so hatte ich halt die Gewissheit, dass sich für Unternehmen in meinem Depot wie Siemens, Johnson & Johnson oder VINCI überhaupt nichts verändert, wenn Alphabet nun mit einem eigenen Chip zur ernsthaften Konkurrenz für Nvidia zu werden vermag.

Und genau dieser entspannte Blick ist es, der mir persönlich gut tut. Natürlich habe ich die geniale Kursentwicklung vieler Techtitel verpasst. Aber dafür habe ich auch nie vor Quartalsergebnissen bangen müssen. Und komme trotzdem auf eine Rendite, die mich langfristig komplett zufrieden stellt.

In diesem Sinne freue ich mich nun über die bisher erreichte Jahresperformance und habe den Eindruck, dass es nach 11 von 12 Monaten ein erfolgreiches Börsenjahr für meine Wertpapiere wird…

Stand Wertpapierdepots

Details zu den einzelnen Depots gibt es – wie immer – ausführlich in diesem Bericht. Hier ist der schnelle Überblick:

Dividendendepot: 546.445 € (+1,5% im November, +9,0% YTD)

Optionsdepot: 9.483 € (-1,4% im November, +24,5% YTD)

Anti-Depot: 16.024 € (+0,0% im November, +2,8% YTD)

Zitronen-Depot: 16.227 € (-4,3% im November, +23,6% YTD)

Summe: 588.179 € (+1,2% im November, +9,2% YTD)

Veränderung 2025: +21.959 €

zzgl. Entnahmen: +30.012 €

Nettoveränderung 2025: +51.971 €

Damit liege ich nach 11 Monaten des Jahres bei einem Plus von 52.000 €. Das kann sich durchaus sehen lassen und liegt über meinen eigenen Erwartungen.

Benchmark

Im Juli 2023 hatte ich einen monatlichen Sparplan über 25 € beim Robo-Advisor von quirion aufgelegt, den ich als Benchmark für meine eigene Depotperformance nehme. Seit April 2025 habe ich die Sparrate nun auf 50 € verdoppelt, um dann nach einem Jahr eine 13. Sparrate geschenkt zu bekommen. Insgesamt habe ich jetzt 1.150 € auf mein quirion-Konto einbezahlt und zusätzlich 100 € Aktionsprämie erhalten. Zum Monatsende beträgt die zeitgewichtete Performance +34,24% (Stand: 1.432,50 €). Zum Vergleich dazu: Die Performance meines Dividendendepots vom 05.07.2023 (Start des quirion-Benchmarks) bis zum 30.11.2025 liegt bei +33,12%.

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quirion ist regelmäßig Testsieger in Robo-Advisor-Vergleichen. Und wenn ich die Performance miteinander vergleiche, dann könnte ich mir theoretisch den ganzen Aufwand mit dem Dividendendepot sparen und würde – nach Kosten! – die nahezu identische Rendite erhalten. Das überzeugt mich durchaus und ist auch der Grund, warum ich den Sparplan fortsetze und quirion auch Neukunden empfehle. Ich selbst sehe das als sinnvolle Ergänzung zu meinen Investments in Einzelaktien. Und für das Alter bietet quirion dann auf Wunsch auch eine automatisierte und gestaffelte Veränderung der Asset Klassen mit einer Verschiebung von Aktien zu Anleihen an, um die Schwankungsbreite zu reduzieren. Über diesen Link kannst Du Dich informieren und ebenfalls ein Depot eröffnen.

Aktienkäufe

Im November habe ich Käufe in Höhe von 307,90 € im Dividendendepot durchgeführt:

10 Aktien von DEFAMA für 307,90 €

Für den Kauf gab es keinen besonderen Anlass, ich hatte nur auf dem Verrechnungskonto noch etwas Guthaben und wollte es anlegen. Mit dem Kauf der DEFAMA-Aktien erhöht sich meine Beteiligung an dem Unternehmen auf glatte 0,0075%.

Aktienverkäufe

Im November habe ich Verkäufe in Höhe von 1.432,10 € im Dividendendepot durchgeführt:

100 Aktien von Kenvue für 1.432,10 €

Aufgrund der angekündigten Übernahme von Kenvue durch Kimberly-Clark sind die Aussichten aus meiner Sicht überschaubar geworden. Deshalb habe ich mich von der ersten Tranche getrennt. 200 Kenvue-Aktien sind noch im Bestand, sollen aber auch noch weichen.

Dividendenerträge

Im November erhielt ich insgesamt 642,20 € als Netto-Dividenden. Gegenüber dem November 2024 ist das eine Veränderung von +25,62 € (+4,2%).

Dividenden erhielt ich im November von:

General Mills: 68,79 €

Protector Forsikring: 62,06 €

Texas Instruments: 27,40 €

Realty Income: 37,74 €

Procter & Gamble: 67,56 €

Omega Healthcare Investors: 128,84 €

TERNA: 158,84 €

Kenvue: 30,47 €

MSCI Inc.: 34,76 €

Oxford Lane Capital Corp: 25,74 €

Seit Jahresbeginn liege ich damit nun bei 30.335,76 € Netto-Dividenden. Rechne ich den USU-Sonderfall heraus, sind es immerhin 11.354,06 €. Mein Dividendenziel für 2025 habe ich hier veröffentlicht.

Crowdinvesting

Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting hatte ich 2020 ausführlich berichtet. Im November erhielt ich keine Zinsen aus meinem Crowd-Portfolio. Nach der Insolvenz hat Engel & Völkers Digital Invest seine Plattform nun abgeschaltet, die noch offenen Projekte werden zukünftig von Bergfürst administriert. Ich bin mit 2 Projekten von der Migration betroffen, dort sind noch 155 € offen. Innerlich habe ich diesen Betrag abgeschrieben, nachdem jüngst das Projekt CLOSE in Hannover Insolvenz angemeldet hat. Unterm Strich habe ich wenigstens kein Geld verloren, da die erzielten Zinserträge aller Projekte bei Engel & Völkers Digital Invest ziemlich genau dem nun erwarteten Ausfall entsprechen. Für eine Gesamtbetrachtung kommt es nun entscheidend darauf an, dass die investierten Gelder bei ecoligo auch planmäßig zurückgezahlt werden.

Insgesamt bin ich jedoch froh, schon seit längerer Zeit keine neuen Crowd-Investments mehr getätigt zu haben.

Mein Portfolio ist aktuell noch 2.206,48 € groß: Ich habe ursprünglich 500 € bei Bergfürst, 1.100 € bei Engel & Völkers Digital Invest und 4.600 € bei ecoligo investiert. Davon wurden seit 2022 1.000 € bei Engel & Völkers Digital Invest (davon 45 € Ausfall), 2.693,52 € seitens ecoligo und 300 € bei Bergfürst (davon 10 € Ausfall) getilgt.

Depotperformance

Mein Dividendendepot hat sich im November mit +1,5% positiv entwickelt. Seit Jahresbeginn stehe ich damit nun bei einem Plus von 9,0% und bin damit weiterhin zufrieden. Der Depotwert per Ende November beträgt 546.455 €.

Top-Werte im Dividendendepot im November waren Kenvue (+21,3%), Omega Healthcare Investors (+10,8%) und JFE Systems (+9,4%). Interessanterweise gehörten Kenvue und JFE Systems zu den 3 schwächsten Werten im Oktober.

Schwächste Werte im November waren nun Oracle (-23,2%), Calida (-10,2%) und Siemens (-7,0%).

Die Volatilität meines Dividendendepots lag im November bei 2,8%.

Anti-Depot

Mit dem Anti-Depot verfolge ich mit Echtgeld eine abweichende Anlagestrategie. Nach starken Schwankungen (2021: +40,8%, 2022: -58,8%, 2023: +16,4%) hatte ich es vor allem mit Anleihen bestückt und 2024 entspannte +8,3% erzielt.

Im November gab es keine Veränderungen im Anti-Depot und die Performance stagnierte. Die Volatilität lag bei 2,2%. Seit Jahresbeginn notiert das Anti-Depot weiterhin bei +2,8%.

Optionsdepot

Das Konzept hinter dem Optionsdepot habe ich in meiner Serie zum Optionshandel ausführlich beschrieben.

Im November hatte ich Aufwendungen von 280,35 € brutto, die aus der Glattstellung von Optionen resultieren.

Die Performance des Optionsdepots lag bei -1,4%. Seit Jahresbeginn ist das Depot nun 24,5% im Plus.

An der Jahresperformance dürfte es auch nur noch kleinere Veränderungen geben, da ich alle Optionen geschlossen habe und nun nur noch Aktien von Canadian National Railway (100 Stück) und FS KKR Capital (200 Stück) im Bestand habe. Auf sie habe ich auch keine Covered Calls mehr offen und sie werden mich ins Jahr 2026 begleiten.

Alle Transaktionen im Optionsdepot dokumentiere ich mit Screenshots auf einer eigenen Seite.

Zitronen-Depot

Das Zitronen-Depot und seine besondere Strategie habe ich hier ausführlich vorgestellt. Dort findest Du auch die aktuelle Zusammensetzung. Ich baue mir langfristig ein Portfolio von Nachbesserungsrechten auf und erhoffe mir durch die Spruchverfahren eine risikoarme Zusatzrendite in einigen Jahren.

Im November wurden die Aktien von ABOUT YOU, Apontis Pharma, Pulsion Medical Systems, SHS Viveon und Nexus ausgebucht.

Neue Squeeze-Out-Verlangen gab es bei Katek und Tele Columbus.

Das Volumen meiner Nachbesserungsrechte liegt nun bei 231.086,25 €.

Die Entwicklung des Nachbesserungsvolumens dokumentiere ich auf einer eigenen Seite.

Das Depot erzielte im November eine Monatsperformance von -4,3%.

Divantis-Community-Depot

Mit dem Preisgeld des finanzblog awards 2024 haben wir das Divantis-Community-Depot aufgesetzt. An der Spitze der Performance thront unverändert der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF, der sich auch weiterhin als einziger Wert in der Gewinnzone befindet. Das Depot schloss den November insgesamt mit -0,0% ab und steht seit Jahresbeginn jetzt bei -8,4%. Der Cash-Anteil liegt bei 3,0% (=79,58 €).

Alle Käufe datieren vom 12.12.2024. Somit haben wir das erste Jahr in Kürze vollendet. Das wird dann Anlass für eine erste Zwischenbilanz sein und Ihr werdet dann entscheiden, wie es weitergeht. Das Cash und einige kleinere communitybezogene Einnahmen stehen zur Neu-Anlage zur Verfügung.

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Das Divantis-Community-Depot kannst Du direkt über diesen Link aufrufen und Dir alle Details anschauen. Es ist in die Depotverwaltungs-Software Parqet eingepflegt. Auch Du kannst Deine Wertpapierpositionen dort tracken und hast dann einen Überblick über Deine individuelle Performance.

Parqet kannst Du mit vielen Grundfunktionen kostenlos nutzen. Für Premium-Funktionen gibt es die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Wenn das für Dich interessant ist, dann erhältst Du mit dem Code BENWARJE einen Rabatt von 10% für die ersten 12 Monate.

Die komplette Vermittlungsprovision für einen solchen Abschluss fließt in das Divantis-Community-Depot.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erzielte ich im November Mieteinnahmen von 903,07 €. Das Hausgeld beträgt 281,00 €. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 230,53 €. Ich hatte damit in diesem Monat einen Nettoerlös von 391,54 €.

Aufgrund der hohen vereinbarten Tilgung des Kredits habe ich jedoch einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung) und ist bis 30.09.2028 fest vereinbart (Zinssatz: 1,24%).

Dafür sinkt die Verschuldung der Wohnung stetig, sie liegt zum Ende November bei 217.307,33 € (bei einer Wohnungsgröße von 77,3 qm und zusätzlich einem Stellplatz). Das entspricht einer Verschuldung je qm-Wohnfläche von 2.811,22 €.

Um mich auf die voraussichtlich deutlich höheren Zinsen gegenüber meiner bisherigen Finanzierung ab 2028 vorzubereiten, habe ich einen Sparplan in das iBonds-Produkt mit Fälligkeit im Dezember 2027 angelegt, den ich mit monatlich 100 € bespare. Darüber habe ich hier ausführlich berichtet. Bei bisher eingezahlten 2.600 € liegt der Depotwert dieses Sparplans zu Ende November bei 2.712,24 €.

Dividendenveränderungen

Im November wurden bei meinen Depottiteln folgende Dividendenveränderungen verkündet:

Itochu: Erhöhung der Dividendenprognose von 100 Yen auf 110 Yen (+10,0%)

Siemens Healthineers: Erhöhung der Dividende von 0,95 € auf 1,00 € (+5,3%)

Siemens: Erhöhung der Dividende von 5,20 € auf 5,35 € (+2,9%)

Kurzer Ausblick auf den Dezember

Nach der beeindruckenden letzten Handelswoche im November (rund um Thanksgiving und den Black Friday ist das fast schon üblich) bleibt jetzt natürlich die Frage offen, ob die Rallye ins neue Jahr trägt oder ob die Unsicherheit zurückkehrt.

Ich persönlich glaube, dass wir eine Kombination erleben werden: eine von Unsicherheit getriebene Rallye!

Die Themen werden sich nicht verändern: geldpolitische Signale der US-Notenbank und die Bewertung von Technologie- und KI-Titeln werden das Geschehen prägen. Und alle werden auf eine Jahresendrallye warten, in der wir uns aber schon längst befinden.

Wir werden uns mit der Sorge vor überhitzten Bewertungen und der Hoffnung auf eine Weihnachtsrallye nahezu täglich abwechseln. Und die letzten Konjunkturdaten des Jahres werden mit Spannung erwartet und dann für Entspannung sorgen.

Unterm Strich könnte der Dezember die Richtung für 2026 vorgeben – zwischen Euphorie und Vorsicht. Denn das, was wir aktuell erleben, sollte sich nur durch den Jahreswechsel auch nicht verändern.

Für mich steht im Dezember jetzt tatsächlich auch schon 2026 im Mittelpunkt. Nicht nur, dass ich meine traditionellen Artikel zum Jahreswechsel vorbereiten werde (Dividendenauswertung und neues Ziel, Anlagestrategie, Jahresrückblick). Ich will mir vor allem zuvor noch einmal Gedanken zu meiner Aufstellung machen.

Mein Wunsch ist eine klarere Ausrichtung mit weniger Verästelungen. Im Dividendendepot habe ich ja schon damit begonnen, einzelne kleinere Positionen zu Gunsten größerer Positionen zu liquidieren. Das ist aber eher eine generelle Einstellung und bedarf keiner konkreten Handlungen im Dezember. Aber – das hatte ich vor einem Jahr angekündigt – das Optionsdepot steht nun vor der Entscheidung. Macht es Sinn, die verfolgte Strategie fortzuführen oder verzettele ich mich damit?

Meine Tendenz ist ziemlich klar und sie geht hin zu einer Schließung des Optionsdepots. Gerade jetzt macht das für mich Sinn, obwohl es bisher das erfolgreichste Teildepot des Jahres war. Aber für mich täuscht das, denn mit dem Optionshandel ist auch ein großer Aufwand verbunden. Das Monitoring der Entwicklung der Aktienkurse und damit auch der Optionspreise ist für mich zu nervenaufreibend und steht mit dem Ertrag nicht in einem angemessenen Verhältnis. Und de facto kommt die so positive Jahresperformance auch nur aus der Entwicklung des Goldpreises und der lange im Optionsdepot gehaltenen B2Gold-Aktien.

Meine Idee ist nun, die aktuell im Optionsdepot gehaltenen Aktien (Canadian National Railway und FS KKR Capital) ins Dividendendepot zu überführen und mich dort über die zu erwartenden Dividenden zu erfreuen. Hin und wieder einen Covered Call kann ich ja trotzdem noch darauf verkaufen. Aber es wird eben keine systematische Ertragsstrategie mehr damit verbunden sein.

Generell halte ich den Optionshandel immer noch für ein spannendes Instrument. Und es wird sicher auch in der Zukunft Situationen geben, in denen ich eher einen Short Put verkaufe als direkt die Aktie zu erwerben. Und ich bin froh, dass ich diese Möglichkeit durch das Depot bei Estably/Interactive Brokers auch weiterhin habe. Aber es wird so selten sein, dass es keinen Sinn macht, dafür extra eine separate Dokumentation und Erfolgsrechnung zu führen.

Endgültig entschieden bin ich noch, deshalb kannst Du mich durchaus auch noch beeinflussen. Würdest Du das Optionsdepot und die Berichte dazu ernsthaft vermissen? Oder würdest Du Dich freuen, wenn ich stattdessen die gewonnene Zeit zur Neuvorstellung der ein oder anderen Aktie aus meinem Depot verwenden kann?

Schreib gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag und lass uns diskutieren! Aber natürlich nicht nur zum Optionsdepot, sondern vor allem auch zur Frage, wie denn Dein November war und was Du für die letzten Wochen des Jahres erwartest bzw. planst!

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Kommentare

31 Antworten zu „Börse wie ein Pendel – mal Hoffnung, mal Angst. Wie wird der Dezember?“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    Nur Monat 11/25 +6,4% up
    das ist eine Hausnummer für mich. ytd +25,8%
    mein alltimeIZF liegt aktuell bei 10,29% das ist ebenfalls nicht schlecht.
    Beste 6 Titel
    ZIM Integrated
    Cardinal Health
    Eli Lilly
    Weichai Power
    Merck&Co
    Old Republic
    mit jeweils mehr als 20% bis 30% up
    und ganze in Euro und nicht in Dollar

    das ganze mit der idiotisch einfachsten aller Strategien, Arbeiten gehen, Aktien kaufen, Dividenden kassieren, wieder anlegen und das Spiel von vorn beginnen.
    Mein Schwäche, fast erratisch alle Aktien zu kaufen, die mir am Wegesrand gefallen und zu einer überdurchschnittlich hohen Anzahl von Titeln zu kommen, beschert einen zeitlich dichten Dividendenstrom und den einen oder anderen Glücksgriff.
    manchmal packt mich das Aufräumen, aber dann hat es doch der eine oder andere Stern auf Dauer ins Depot geschafft. Mit einem großen Netz fischt man besser als mit einem kleinen.
    Focus auf globale Large/Mega Caps mit guter Dividende, Value und langem Momentum.
    +Lesen, Beobachten und Lernen und ggf. nachjustieren.

    Ganz genau diesen Stiefel fahre ich auch 2026.

    @Ben, Optionshandel würde ich ad acta legen. Es gewinnt die Bank. Die Verkaufsmasche der Banken besteht darin, den Kunden/Opfern eine Intelligenzschmeichlerei um den Bart zu schmieren, über deren Intelligenz die Kunden aber nicht verfügen. Sie verlieren durch ihre eigene Eitelkeit. Natürlich gibt es den einen oder anderen gerissenen Hund, der auf Dauer gewinnt, aber so sorry, der gerissene Hund ist Ben auch nicht. Die Banken verleiten die Kunden zum Spielen/Zocken.
    Ben`s Focus auf Valueaktien und echtes Immobilieninvest kann ich gern unterschreiben, alles andere ist Spielerei in meinen Augen. Nichts für ungut, nicht persönlich zu nehmen, ich lerne hier viel und mache selbst oft genug Dummheiten.

    Der nächste FED Notenbank Chairman wird wohl Kevin Hasset, ein Trump treuer Vasall. Logisch. Wer hatte was anderes erwartet. Wir kommen oder sind schon lange an dem Punkt, an dem der Staat USA (stellvertretend für alle anderen Staaten)
    mit normalen Einnahmen sein Ausgaben schon lange nicht mehr decken kann. Hohe Zinsen sind nicht mehr finanzierbar. In Dubio entscheidet sich der Staat brachial fürs eigene Überleben und gegen den Geldwert und kneift die kleinen Leute in den Allerwertesten. Die Inflationsbekämpfung für Dummies erfolgt orchestriert medial, aber ohne echte Wirkung. Ich erwarte (und KANN MICH IRREN) die nächsten zwei Jahre weitere gigantische Umverteilung von Geldvermögen in Sachvermögen historischen Ausmaßes. Soziologisch wäre die Folge von Inflation knapp unter offensichtlicher Hyperinflation ein Aufstand der kleinen Leute, der aber in den USA mit einer hohen Aktiendurchdringungsquote (die dann mit zu den Gewinnern gehören) weniger wahrscheinlich ist als in Ländern mit geringerer breiter Durchdringung von Sachvermögen. Es ist eine Mega-Umverteilungsspirale von unten nach oben, an der Politiker begeistert und auf eigenen Profit fixiert seit Jahrhunderten mitspielen.
    Wir können das moralisch fragwürdig finden, ich würde im Zweifel lieber auf der richtigen Seite (nach oben) stehen.

    Nun ja, die siechende kompetenzarme SPD in D wird uns wohl noch höhere Abgaben auf Dividenden in 2026 aufs Auge drücken, sie übersehen aber, das sie damit die Flucht in Sachwerte nur noch weiter forcieren…
    So reicht erst mal für den Moment

    schönen ersten Advent heute @ll

    1. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Thomas: Wow! 25% Rendite, liquiditätsneutral, also Net new Money rausgerechnet… Zumal Du sehr breit gestreut hast (Du schriebst mal etwas von 120 Unternehmen). Damit hast Du ja quasi mit einem ETF ca. die 2,5 fache Marktrendite anderer ETF verdient. Vielleicht solltest Du einen eigenen Index veröffentlichen. :-)

    2. Avatar von Hansi
      Hansi

      Grandiose Monatsperformance Thomas,
      wenn ich die jedes Jahr habe, wäre ich mehr als zufrieden. Dieser Monat war auch für mich mit ca. 3,7% eine freudige Überraschung. BAT ,Teva, Alphabet und zahlreichen Zyklikern haben allein letzte Woche den Monat gerettet.
      YTD ca. 16% mit dem Ergebnis bin ich bei meiner Planlosigkeit mehr als zufrieden. Mal sehen was der Dezember und das nächste Jahr bringen.

      Das Optionsdepot kostet sicher viel Zeit und der Ertrag ist überschaubar. Danke für die ausführliche Berichterstattung. Mein Vorhaben Short Put und Covered Call auszuprobieren, habe ich deswegen gelassen. Verpflichtungsgeschäfte im Hintergrund laufen zu lassen, machen vermutlich auch nicht viel Spaß. Kann es verstehen, wenn du es einstellst.

    3. Avatar von Thomas
      Thomas

      Tobs, um es zu präzisieren, es ist nicht liquiditätsneutral, sondern inklusive zusätzlicher Einzahlungen. Ohne diese wäre der November trotzdem immerhin +5,5% up gewesen.

  2. Avatar von Helmuth
    Helmuth

    Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg…

  3. Avatar von Christoph
    Christoph

    Wie viel kannst du denn im Durchschnitt monatlich investieren?
    Unsere Depots (meins mit 40 bei 580.000 €) liegen fast gleichauf :-)
    Die Wohnung ist in deinem Alter mit 217.000 € Kredit aber noch stark verschuldet oder?
    Wie planst du konkret damit?
    Abbezahlen lassen von den Mietern bis zum Rentenalter und dann mit den Einnahmen die Rente aufstocken?

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Christoph,

      ich habe kein monatliches verfügbares Budget für Investitionen. Meine Einkünfte sind schwankend und so kalkuliert, dass sie zum Leben der Familie ausreichen. Die Verschuldung der Wohnung in Leipzig ist bewusst so hoch kalkuliert gewesen, um hier maximale steuerliche Möglichkeiten auszunutzen. Und da ich noch weitere Eigentumswohnungen mit niedrigerer Verschuldung habe (die ich alle schon weit vor dem Start des Divantis-Blogs erworben hatte), ist es für mich der Gesamt-Immobilien-Mix, auf den ich die Verschuldensquote berechne. Da liege ich zu aktuellen Marktwerten unter 40%.

      Mein ursprünglicher Gedanke war tatsächlich, dass die Mieteinnahmen dann im Alter einen signifikanten Beitrag zu meinen Einkünften liefern sollen (neben Dividendenerträgen und Rente). Inzwischen reift in mir aber immer mehr die Idee, die Wohnungen sukzessive zu veräußern und das frei werdende Eigenkapital dann in Aktien bzw. REITs zu investieren. Das soll aber ein Prozess über die nächsten 15 bis 20 Jahre sein. Denn ich sehe inzwischen auch den Aufwand mit solchen Wohnungen als relevant an. Aktuell ist das kein Problem für mich, aber im Alter muss das eigentlich nicht sein.

      Viele Grüße Ben

  4. Avatar von Tobs
    Tobs

    Hallo Ben,

    ich bin gespannt, wie Du Dich grundsätzlich für die Zukunft neu aufstellt.

    Die dahinter liegenden, vielleicht schon fast philosophischen, Überlegungen mit Deinen Lesern zu teilen, finde ich relevanten Content. Über sowas liest man im www weniger, weil das eher Themen sind, über die man sich mit anderen am Essenstisch vertraut austauscht. Sicherlich ist das speziell für einige Leser Deines Blogs, die ihren Vermögensaufbau selber auch schon ein paar Jährchen betreiben sehr relevant. Wer nicht, der sich immer wieder mal grundsätzlich überlegt, ob er das so, wie er es ursprünglich angefangen hat, überhaupt so fortsetzen soll.

    #Zu Deiner konkreten Frage zum Optionsdepot: Wenn ich es mir wünschen dürfte – lass den Quatsch sein, fokussiere Dich auf Investitionskapital verdienen und die Auswahl guter Unternehmen!!! Rein von der Interessenlage Leser/Blog (also mal Deine eigenen Interessen hinten angestellt… :-)) sehe ich auch den größten Mehrwert. Deine Fundierung bei Aktien ist interessant, nicht das technische Overengineering irgendwelcher Crowd Mist Geschichten. Thomas schrieb es, dieses vermeintliche smarte Rumfummeln ist doch nichts. Interessant ist Deine Value Proposition: Aktien und Immobilie. Wenn Du wieder stärker hierauf fokussierst (jetzt bin ich mal Hobby-Hausfrauen-Psycholloge), hat das möglicherweise auch einen positiven Einfluss auf Dein allgemeines Investorenverhalten. Für meinen Geschmack kam in den letzten Jahren etwas viel Turn Over in Dein Depot, wobei es ja immer noch sehr ordentlich performt.

    #Verschuldungsquote 40% Deines Immobilien-Porfolio: Ist das LTV, also hast Du entsprechend die Werte Deiner Immobilien bei der Quote (nach oben) nachgezogen ist das tatsächlich die noch offen stehendevValuta der ursprünglich aufgenommenen Darlehen?

    Und mache bitte weiter so! Dein Blog hat definitiv Alleinstellungsmerkmale: Kompetenz, Fundierung und Integrität. Alleine Deine Broker-Studie, deren Mehrwert ich anfänglich unterschätzt habe (ehrlicherweise!), hat mir doch nochmal Impulse gegeben, das ganze Thema etwas kritischer zu beleuchten. Es desavouiert auch die primitiven deutschen Börsenblättchen und die ganzen von Neo Brokern gezüchteten Fanboys – /girls, die wegen Banalitäten oder eigentlich streng genommen Nicht-Inhalten „Content“ veröffentlichen (schon fast versteckte Werbepartnerschaften), aber – vermutlich wider besseres Wissen – sich über die Schwächen ausschweigen.

    1. Avatar von Tobs
      Tobs

      Sry, Ben – die Frage zu den Immobilien hat sich erledigt – Du hattest ja von aktuellen Marktwerten geschrieben!!

    2. Avatar von Ben Warje

      Wobei ich die Marktwerte sehr konservativ ansetze und da wahrscheinlich bei einem derzeitigen Verkauf noch Potenzial drin wäre. Aber ich will mich lieber arm als reich rechnen. Dann lebe ich nicht über meine Verhältnisse und kann auch mit Marktrückgängen gut leben. Und wer es ganz genau wissen will: Ich orientiere mich am jährlich erscheinenden Capital-Immobilienkompass und nehme dort aus der Tabelle des jeweiligen Ortes für Bestands-ETW die Mitte zwischen dem Mittelwert und der unteren Grenze. Die Capital-Tabelle hat einen oberen, einen mittleren und einen unteren Wert. Indem ich als Marktwert eben ziemlich weit unten rechne, dürfte genug Puffer vorhanden sein. Die Angebotspreise bei ImmobilienScout24 für Vergleichsobjekte halte ich hingegen für unrealistisch. Wenn das der Marktwert wäre (und ich weiß, dass es Makler gibt, die damit hausieren gehen), dann läge meine Immobilien-Verschuldungsquote eher unter 20%.

      Viele Grüße Ben

  5. Avatar von Medicus
    Medicus

    Hallo Ben,
    auch ich würde mich über fehlende Optionsdepotberichte nicht ärgern. Lieber fundierte Analysen zu deinen Aktieninvestments.
    Auch ich werde mein Depot im Dezember verschlanken- ein wenig tax loss harvesting und Ausbau der langfristig positiven Titel. Blumen gießen und nicht das Unkraut…
    Ich wünsche Dir einen positiven Monat 12/25!
    LG aus der Alpenrepublik
    Medicus

  6. Avatar von Martin
    Martin

    Hallo Ben,
    aus meiner Sicht kann das Optionsdepot ebenfalls entfallen.
    Kann es sein, dass das Anti-Depot gar nicht mehr gepflegt wird?
    Außerdem scheitn der Link zum Optionsdepot im Artikel fehlerhaft. Es öffnet sich das Optionsdepot 2022 :)

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Martin,

      Danke für Dein Feedback. Die Aktualisierung des Anti-Depots stand schon lange auf meiner To-Do-Liste, nun habe ich es endlich geschafft. Der fehlerhafte Link ist auch ausgetauscht. :)

      Viele Grüße Ben

  7. Avatar von Chrischaan
    Chrischaan

    Lieber Ben,

    besten Dank für deinen tollen Blog! Vieles von dem was mir heute beim Investieren wichtig ist, habe ich durch deinen Blog oder das Reflektieren deines Blogs und der Kommentare gelernt. Ich schätze, wie meine Vorredner, deine meist ruhige und fachkundige Art! Darüber hinaus aber auch die Offenheit über Fehlschläge oder FOMO zu schreiben. Das ist anz große Klasse!

    Oft liest man, dass AI das freie Internet über kurz oder lang „zerstören wird“. Und ich denke, dass dies gar nicht so unwahrscheinlich ist, einfac weil Hinz und Kunz es mit Beiträge, Bildern und Videos fluten kann. Umso schätzenswerter werden dann solche Seiten wie deine sein, deren Inhalte zertifiziert menschlich sind und nicht ein Aufguss schon vorhandener Daten!

    Der Kern deines Blogs ist ganz klar dein fundamental ausgewähltes und langfristig orientiertes Dividendendepot. Und genau deswegen würde ich auch ein nicht mehr betriebenes Optionsdepot nicht vermissen. Und wenn in diesem Zuge auch das Crowd-Investing glattgestellt wird, wäre das auch nicht schlimm. ;-)

    Eine Fokusierung auf Analysen qualitativ hochwertiger Unternehmen ist klar zu begrüßen. Sollte es dir durch den Wegfall dann zu langweilig werden, ;-) wären auch folgende Dinge interessant (würde ich nicht als neuen Ast sehen, sondern eher als weitere Fundierung deines zentralen Themas „Invest in qualitativ hochwertige Dividendenaktien):

    Manchmal eine Analyse ein oder zwei Level über den Unternehmen (also Sektoren, Länder, Themen).

    Buchvorstellung (ich vermute du liest bestimmt regelmäßig und aus Büchern kann man sich ja auch viel Basiswissen aneignen).

    Behandlung anderer Themen (wie dein Brokervergleich, Kinderdepot, etc. pp.).

    Dies soll aber bitte auf keinen Fall als Kritik verstanden werden, sondern wirklich als Anregung und nur für Themen, mit denen du dich sowieso beschäftigst!

    Also, nochmals vielen Dank und allen ein angenehmes Restwochenende!
    Chrischaan

  8. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Mein erster Wunsch an Ben ist der, dass auch mit meinem Firefox wieder alle Links auf seinem Blog funktionieren 🤓

    Was hatte ich für ein Glück, Dir ein bisschen mit dem Options-Depot zugeschaut zu haben. Wenn Ben es immer mehr in den Fokus gesetzt hätte und dann auch mit stetigem(!) Erfolg, tja, dann wäre ich wohl ernsthaft ins Grübeln gekommen. Für den Rest meines Lebens brauche ich darüber nun nicht mehr nachzudenken. Danke lieber Ben.

    Gruß Frank

  9. Avatar von Oliver
    Oliver

    Hi Ben,
    erstmal vielen Dank für deinen Blog!

    Meinetwegen bitte auch kein Optionsdepot mehr.

    Ich hatte mich vor einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt, empfand es aber doch als relativ komplex.
    Wahrscheinlich verstehe ich es nur nicht richtig, da einige Influencer (die auch Coachings verkaufen), meinen, man könnte es in 5-10min/Tag managen. Und das inkl. Hedging-Strategien für besondere Marktsituationen.
    Letztendlich möchte ich auch keinen weiteren Broker haben und ein steuereinfaches Depot behalten.

    Selbst als Buy and Hold Anleger hat man aus meiner Sicht bei einem größeren Depot schon genug zu tun.
    Ich denke nur in der Vergangenheit an MMM, VFC oder WBA. Was tut man hier? Aktiv werden oder nicht?
    Meine aktuellen Sorgenkinder, die zumindest erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, sind ARE und KMB.

    Bei neuen Investitionen ertappe ich mich immer häufiger dabei, auf ETFs zu setzen. In der Hoffnung, zukünftig einen wesentlich geringeren Pflegeaufwand zu haben.

    VG Oliver

  10. Avatar von Armin
    Armin

    @Als ETF-Investor hätte ich womöglich über Gewinnsicherungen nachgedacht.

    So unterschiedlich ist investieren. So unterschiedlich und doch das gleiche Ziel. Als Welt-ETF Investor hat man alle wunderbaren Unternehmen und die die nach der Krise schneller wieder hoch kommen. Da bin ich absolut tiefenentspannt- Hätte ich Einzelwerte würde ich viel mehr Krise durchleben und eher verkaufen wenn der Fahrstuhl in den Keller geht. Absichern…

    1. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Armin,

      ich verstehe den Ansatz (Als ETF-Investor hätte ich womöglich …) bei ETFs leider nicht. Kannst Du mir den Erklären?

      Einen World-ETF bespart man. Wäre mein Ansatz. Laufen lassen und ggfls. bei Schwäche zukaufen. Warum? Weil mit Verkauf der gehypten Aktien auch die „Sicherungen“ verkauft würden. Ich rede jetzt von ETFs mit mehreren hundert Positionen weltweit aller Sektoren.
      Bei Sektor-ETFs würde ich den Ansatz verstehen, wenn es gerade gehypte Sektoren sind. Aber die ETFs mag ich eh nicht. Meist sind in Sektor-ETFs vollkommen andere Werte drin, als er anpreist. Jede noch so kleine „Idee“ wird als neuer ETF angepriesen (siehe Wasser-ETF; nur ein Beispiel von vielen).

    2. Avatar von Armin
      Armin

      Hallo Börsenhai,
      ich glaube ich sehe das genauso wie du. Den Welt-ETF einfach immer weiter besparen.
      Ben hatte oben geschrieben er wäre versucht einen ETF zu verkaufen. Ich hätte mehr Angst bei Einzeltiteln. Wer jetzt eine Palantir oder NVIDIA hat weiss nicht ob es besser verkaufen sollte. Cisco zB kam nach dem .com crash nie wieder richtig auf die Beine. Was wird mit Palantir in 5 Jahren wenns jetzt runter geht?
      Das gleiche Spiel geht ja auch mit angeblichen Value Aristokraten-Titeln wie KMB / General Mills / Hormel usw. Da bleibe ich lieber bei meinem All-World.
      Wenn alles hoch geht (wie seit 2009-2024) ist es leicht alles einfach zu finden. Aber wenn es länger runter oder seitwärts geht wird es schwieriger mit den Einzeltiteln finde ich.

    3. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Armin, dann habe ich Dich missverstanden.

      Ich habe interpretiert, als ETF-Investor würdest Du World-ETFs verkaufen.
      Deine Aussage bezieht sich aber darauf, dass wenn man ETF-Investor ist, Du Einzelaktien verkaufen würdest, die gut liefen.

      My Fault!

      Seitwärts oder runter, Aktien liefern Dividende und generieren Cashflow. Ja es ist nicht einfach Titel zu finden, die in „schweren Zeiten“ aber es ist machbar – siehe Ben.

  11. Avatar von Hansi
    Hansi

    Früher hatte ich mehr passive Fonds, aber irgendwie habe ich mich immer gefragt, warum ich bei Aktien gefühlt mehr Ertrag und Dividenden habe.
    Vermutlich war und ist es Einbildung.
    Die Anschaffung kann kostenlos sein oder ich führe eine kostenpflichtige Transaktionen durch. Bei der zweiten Variante haben ich keinen Vorteil.
    Jetzt habe ich mein Welt-ETF und schaue ihn mir an.
    Ob jetzt FTSE All Word oder MSCI World sind es um die 30% Hightech (to the moon)
    und um die 15% Finanztitel (meine besten Freunde im nächsten Crash). Grundsätzlich fühle ich mich nicht wohl bei dieser Konstellation.
    Dann bezahle ich jedes Jahr ein TER, das mein Einkommen mindert.
    Daneben werden immer schöne Kurse gezeigt, aber bei Dollarschwankungen sieht es mal weniger gut mal besser aus.
    Wofür ist der TER eigentlich? Lizenzgebühren, Management, Markting und Betriebskosten. Warum soll ich das Marketing zahlen oder wofür zahle ich Lizenzen?
    Der Fonds kann aber auch Depotgebühren und Transaktionskosten zahlen und die sind nicht mit im TER enthalten. Finanzinstitute sehen das vermutlich als nette Einnahmequelle und uns wird es vermutlich wundern zu welchen ungünstigen Depot- und Transaktionskosten die Fonds handeln könnten.
    Jeder Fonds verleiht auch gerne seine Aktien, ob jetzt 20%, 50% oder gar 100%. Die Zinsssätze, die damit verdient werden, sind vermutlich schon eine ordenlichte Rendite.
    Der beste Freund des Fonds ist der Fonds und greift schön ab. Wie viel diese OGAW und Fonds bei Störungen wert sind, hat sich bei dem ganzen Russlandquatsch gezeigt. Auf Wiedersehen, Totalausfall.
    Hoffen wir mal, dass USA nicht eines Tages durchdreht.
    Stellt euch einfach vor alle Irland-Fonds leihen ihre Vermögen an ihre US-Schwestern weiter und die verkaufen alle an neugegründete US-Gesellschaften und gehen dann Pleite. Alle Anteile sind drüben und unsere Fondes sind leer.

    1. Avatar von Armin
      Armin

      Hansi,
      als ich das letzte mal nachgeschaut habe hatte der Vg All-World eine Kapitalbeteiligungsquote von min. 85%. Das bedeutet er kann insgesamt an alle unterschiedlichen Gläuber maximal 15% ausleihen. Da sehe ich jetzt kein Problem.

      Genauso könnte es ein Problem sein, dass Deine Einzelaktien nicht unter deinem Namen bei der Verwahrstelle gelagert sind und schwups du plötzlich ohne Aktien darstehst weil entweder eine Datenpanne, böse Hacker oder böse Amerikaner Aktien der woken EU-Besitzer übernommen werden. Oder bei Tobs ist das Risiko eher das kommunistische Chinaregime.

      Das sind für mich keine praxisrelevanten Probleme die mir den Schlaf rauben. Könnte aber passieren.

      Zum Anteil der Finanztitel – ja finde ich auch hoch aber mit der US-Deregulierung ist es ein guter Bereich dort dabei zu sein in meinem ETF. Ich hätte JPM oder WF oder DBS ansosnten bestimmt nicht gekauft. NVIDIA wäre mir auch nicht ins Depot gerutscht. Von daher lass ich die Diskussion. Man muss halt machen was zu einem passt und dann langfristig sich treu bleiben.

    2. Avatar von Hansi
      Hansi

      Hallo Amin,
      grundsätzlich denke ich positiv.
      Und eins ist sicher, der SP500, der MSCI rasieren mich mit ihrer Performance regelmäßig. Selbst ich hab einen MSCI-ETF laufen und der hat sich sehr gut entwickelt. Auch lass ich alle meine Trades gegen den MSCI laufen und ich krieg sie regelmäßig auf den Deckel.
      Du beschreibst es richtig, Einzelaktien können genauso gut verschwinden. In solchen Fällen darf man sich wenigstens selbst darum kümmern. Bei Russland ADR war selbst kümmern, die einzige Möglichkeit in 10 Tagesfenster zu wandeln.
      Banken konntest vergessen.
      Und du hast vollkommen recht, wenn das Vertrauen im System weg ist, weiß keiner was noch übrig bleibt. Und solange das System, wie bisher, funktioniert, können wir alle positiv gestimmt Rendite machen und vermutlich werden uns reine ETF-Halter mit ihrer Performance schlagen.

    3. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hansi,

      „Wofür ist der TER eigentlich?“
      Für die Verwaltung (Rebalancing) und Handelsgebühren. Sehe es als Handelsgebühr, die Du ja auch bei einzelnen Aktien hast. Und jeder ETF-Anbieter hat ja auch ein Team zu bezahlen.
      Bei Fonds ist der TER normalerweise 2% oder höher.
      Bei Fonds musst Du dem Fondmanager trauen, bei ETF sind feste Regeln dahinter, es wird ein Index abgebildet im Gegensatz zu Fonds, die frei agieren.
      Ich nenne den Namen nicht, aber sein Fond hat durch „Absicherung“ über Jahre minus gemacht – genau gesagt noch nie (!) Gewinn gemacht.

      Dein Gefühl „mit Aktien besser zu sein“ trügt möglicherweise.
      Ja, Du erhältst mir einzelnen Aktien, wenn Sie ausgesucht sind, eine bessere Div-Rate.
      Nein, da in den großen ETFs hunderte Papiere enthalten sind. Mal gut, mal schlecht für die Div. Aber eben weniger Fahrstuhleffekt im Kurs.

    4. Avatar von Hansi
      Hansi

      Hallo Börsenhai,
      bei der TER-Sache habe ich die KI gefragt.
      Handelsgebühren und Depotkosten sollen nicht enthalten sein. Ich hab vor Jahren mal ein Artikel zu Deka-Fonds gelesen. Auch bei der Verwaltungsgebühr aktiver Fonds sollen die Handelskosten außen vor sein. Man denkt dann das die Fonds doch audgezeichnete Handelskonditionen haben sollten. Ein Anleger war schockiert als er bei Deka herausfand, dass sie zu erschreckend ungünstigen Konditionen handelten. So machten die noch mehr Geld. Also TER ist für Lizenzen, wie MSCI , für Werbung, aber niemals Handelskosten. Wenn IAB für für 5-9% Aktien verleiht, was glaubst du was ein ETF füt eine Monsterrendite erzielt, wenn er zu 100% geschickt um Div-Tage herum verleiht. Es ist doch dann ein Kinderspiel für ETF den Marktindex zu schlagen und gleichzeitig mit Handelsgebühren zusätzlich abzugrasen. Der ETF-Käufer ist happy mit seinen 7% und ETF -Anbieter macht auch seine 7%. p.a. Es können mehr oder weniger sein. Aber die machen definitiv wesentlich mehr als den TER.
      Und wenn du so ein ETF kaufst und die Top 10 Positionen fast 30% ausmachen.
      Hab 2020 nur gesehen, dass mein Einzelwerte Depot den März-Crash viel schneller und besser wegsteckt hat als diverse Fonds, die ich damals hatte.

    5. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hansi,

      Du darfst Deka-Fonds (allgemein Fonds von Anbietern) nicht mit ETF vergleichen. Von der Performanz ja, aber nicht bei den Kosten.
      Meine Aussage war „sehe es als Handlungskosten“.

      Fonds verleihen durchaus Geld, bei ETF wäre ich da etwas vorsichtig. Das macht nicht der ETF-Anbieter!

      Mal raus aus den Aktien. Jemand hat beste Beziehungen und kauft für 1 € ein und verkauft etwas Dir für 2 €. Der Marktpreis ist aber 3 € und Du könntest es für 2,80€ verkaufen. Alles fiktive Zahlen! Wer macht dann etwas falsch?
      Im Lebensmittelhandel sind 0,5% der „Gewinn“ vor Personalkosten. Die Masse das Volumen macht es!

      „Kinderspiel den Marktindex zu schlagen und gleichzeitig mit Handelsgebühren“ …
      1. Welchen Marktindex schlägt der ETF? Gegenüber welchem Index?
      2. Die Handelsgebühren gehen (primär) an die Bank! Und wenn die Handelskosten kostenfrei sind?
      3. Wer ist der ETF-Anbieter?
      4. Und welche Bank bietet einen ETF für TER von 0,20% (fiktive Zahl!!!) an, wenn er 7% (Deine Zahl) zahlen muss?

      Ein März-Crash ist kein Vergleichsargument. Ich denke Du denkst zu kurzfristig. Wenn Du keine IT-Papiere als Einzelaktien hattest, war der Crash natürlich geringer. Aber das Aufholen ab April: Warst Du da genau so gut (teilweise 200%) und selbst vor dem Crash war das Wachstum bis heute 50%?

      Jeder kann den ETF wählen, den er möchte. Und wenn die 10 größten Positionen 30% ausmachen, ist es noch immer die Entscheidung jedes Einzelnen. Nicht jeder ETF hat 30% in den 10% der größten Positionen.

      Dein Post klingt nach Frust. Hatte ich auch schon, aber das waren in meinen Anfängen.

  12. Avatar von Hansi
    Hansi

    Hallo Börsenhai,
    die ETF-Anbieter sind Finanzriesen, die vermutlich alles können. Die haben vermutlich eigene Handelsplatformen, Depotstellen und bieten ETF aller Art an. Ich habe nochmal Grok gefragt. Im TER sind Depotgebühren drin, aber auf gar keinen Fall Handelsgebühren, die kommen oben drauf.
    Das Verleihen soll nur so um die 0,02-0,06% Rendite auf das Fondsvolumen bringen. Alle US-ETF-Anbieter würden es ausgiebig nutzen und geben ggf. 1/3 Ertrag an Kunden weiter. Vermutlich ist die Weitergabe def Zinsen der Ausggleich der Handelsgebühren
    Mein Beipiel mit 7% passt dann nicht.
    Wenn die 5-9% nehmen, kapiere ich nicht wie die nur auf 0,02%+ kommen. Vermutlich wird der Zinsatz auf die Sekunde genau berechnet und Positionen oft schnell geschlossen.
    Egal ob 7% oder 0,7 %, die sog. Kosten zahlt immer der ETF-Kunde, niemals der ETF-Herausgeber.
    ETF-Anbieter handelt ggf. mit seiner Plattform, lagert ggf. in seinem Depot, verleiht an eigenen Hegde-ETF und alle die Handelskosten + Zinsen sind on top auf TER. Daran ist nichts verwerfliches. Möchte nur darauf hinweisen, das TER nicht die Fahnenstange der Kosten ist.

    1. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Hansi,

      ich sagte: „Siehe es als Handelsgebühr“. Damit meine ich, Deine Kosten des Erwerbes einer Aktie sind ja auch nicht kostenfrei. Die Bank, der Vermittler und die Börse wollen alle verdienen.
      Ich sagte nicht, dass der TER die Handelsgebühr beim Anbieter ist!

      Auch der Kurs der ETFs enthält Teile der Kosten. Das sind für jeden 0,0..x%, aber die Summe der ETF-Papiere macht es für den Anbieter lukrativ.
      Lagerraum und Personal musst Du in anderen Bereichen auch bezahlen. ;)

      Die Programme der Anbieter sind hochspezialisiert (wie Versicherungsprogramme z.B für Lebensversicherungen) und ja, die Anbieter haben Konditionen und Spreads von denen wir nur träumen können. Der Handel erfolgt innerhalb von Millisekunden.

      Zu deren Kosten: Warum ist es billiger (pro Nagel) 100.000 Nägel zu kaufen gegenüber einem Nagel?

      Warum machst Du Dir Sorgen? Man muss Sie nicht erwerben, wenn man meint, man wird über den Tisch gezogen.

      Eines ist klar: Wer den World-ETF mit seinem gesamten Aktien-Portfolio über Jahre (>10 Jahre) schlägt, hat Glück und / oder das richtige Händchen. Gratulation.
      Allerdings muss man den Aufwand für Recherche auch in die Betrachtung einbeziehen. Hier bei Ben ist uns das (fast) egal, weil wir Spaß haben über Einzelaktien zu diskutieren.
      Tue was Dir Spaß macht! Der eine ist „faul“ und kauft ETF, der andere kauft Einzelaktien.

      Manche machen bei der ETF-Auswahl schon ein Brimborium (billiger, besser, …). Ich erinnere mich noch an eine Studie vor vielen Jahren, dass es auf Jahre gesehen einige ETF als Ausreiser gibt, die anderen aber nach 20 Jahren einen Unterschied von 0,5% haben (in der Rückbetrachtung!!!!). Bei 1 Mio sind das 5000€. Klingt viel aber 20 Jahre ist eine lange Zeit und umgerechnet auf heute 50x mit der Familie Essen gegangen.
      Natürlich gab es Zeiten, wo ich jeden Cent umdrehte, aber Lebensfreude lies ich mir nie nehmen.

      Aus meiner Sicht sind ETF ein Vehikel, das für viele Anleger ein Segen ist. Sektor-ETF klammere ich hierbei explizit aus, Regionen-ETF sind nicht ausgeklammert.

  13. Avatar von Tobs
    Tobs

    Hansi,

    meines Erachtens gibst Du dem Handelskosten nicht den passenden Rahmen.

    Erstmal ist es völlig in Ordnung, dass sie nicht in den TER abgebildet sind, weil sich ihre Funktion darin erschöpfen soll, laufende, wiederkehrende Kosten für das Fondsvermögen auszuweisen.

    Und das ist auch folgerichtig, weil die Handelskosten je nach Marktumfeld schwanken, weswegen ihre hypothetische Berücksichtigung keine unmittelbaren Rückschlüsse mehr auf die eigentlichen laufenden Fondskosten zuließe.

    Handelskosten umfassen das Brokerage, den Spread und etwaige Handelssteuern. Explizite Transaktionskosten sind übrigens auch im Jahresbericht sichtbar, also die Kosten des Brokerage, implizite hingegen wie die Spreads kann man natürlich nicht sehen.

    Fonds sind zu best execution verpflichtet. Die Zeiten, wo der Typ vom Trading Desk mit dem Broker im Steak House war, sind so lange her wie die romantischen Zeiten, dass Seefahrer bei Einlaufen im Hafen in der Hafenkneipe abgehangen haben.

    Wenn Du einen sehr marktbreiten ETF hast, dann ist der Turn Over zur Nachbildung des Index sehr gering und zweitens sind das dann sehr liquide Titel, also mit sehr engem Spread. Es verbleiben die Brokerage Kosten als wesentliche Position. Die großen Anbieter wie Vanguard und Konsorten erhalten die allerbesten Handelskonditionen.

    So sollen die gesamten Handelskosten (explizit und implizit) beim MSCI World zwischen 2 und 5 Basispunkten, als 0,01%-0,05%, liegen. Beim S&P500 sogar nur zwischen 1-3 Basispunkten. Damit sind beim S&P5ßß relativ die Handelskosten zwar knapp halb so hoch wie die TER, aber nur weil bereits die TER des S&P500 so lächerlich gering ist und in absolut sind daher die Handelskosten im Grunde genommen nicht mal als Carpaccio zu bezeichnen.

    Ich denke wirklich, hier sollte man sich um andere Dinge Sorgen machen.

    1. Avatar von Tobs
      Tobs

      sry, MSCI World 2-5 BP, also natürlich 0,02%-0,05%.Bin mit dem Finger verrutscht.

  14. Avatar von Thomas
    Thomas

    heute Einstieg mit kleinem Size bei CMOC Group Limited (o.a. China Molybdenum) A0M4V5
    und Harbin Electric Co. Ltd. A0M4X8.
    Es bleibt für mich ein starkes Momentum im chinesischen Industrie/Technologie Sektor zu beobachten. Glaube nicht, das die auf ihre alten Preise zurückfallen.

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