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Bieten die schwarzen Wolken eine Einstiegsgelegenheit?

Kenvue Beitragsbild: schwarze Wolken über dem Gesundheitskonzern bieten eine symbolische Chance auf steigende Aktienkurse
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Die letzte Woche endete für die Aktie mit dem größten Kursrückgang seit dem Börsengang. Nachdem sie auch zuvor schon den Rückwärtsgang eingelegt hatte, ist sie nun auf einmal erstaunlich moderat bewertet.

Wären da nicht die Gründe, die zu dem Abverkauf geführt haben. Denn wer will schon den amerikanischen Gesundheitsminister zum Gegner haben? Nun ist er schon in der Vergangenheit mit kruden Thesen aufgefallen.

Und auch dieses Mal spricht viel dafür, dass es eher heiße Luft ist, die hier schwarze Wolken aufziehen lässt.

Wie ich die Vorgänge bewerte und ob ich nun den Mut zu einem Nachkauf aufbringe, erfährst Du in diesem Beitrag.

Kenvue (KVUE) ist die ehemalige Verbraucherproduktesparte von Johnson & Johnson. Seit 2 Jahren ist sie nun börsennotiert und eigenständig. Das „neue“ Unternehmen habe ich hier ausführlich vorgestellt.

Kenvue kam zunächst mit relativ wenig Free Float an die Börse und entwickelte sich mit Kursen von über 27 US$ sehr gut. Nach dem Split-off waren dann hohe Stückzahlen verfügbar und der Kurs legte den Rückwärtsgang ein. Ich habe stetig zugekauft, in der Regel kleine Stückzahlen. Im Juni 2024 erreichte ich dann die runde Stückzahl von 200 Aktien und zahlte für den letzten Nachkauf 18,73 US$. Im Anschluss stabilisierte sich der Kurs über der 20 US$-Marke und testete mehrfach die 24 US$. Ende Juli stand die Aktie noch bei fast 23 US$, seitdem sank sie nun auf das Niveau meines letzten Kaufes:

Kenvue Chart seit Börseneinführung in US-Dollar
Kenvue Chart seit Börseneinführung in US-Dollar

In der immer noch kurzen Börsenhistorie liegt das Allzeithoch bei 27,80 US$ im Mai 2023 und das Allzeittief bei 17,70 US$ im Juli 2024.

Dividende

Kenvue zahlt erstmals eine Quartalsdividende von 0,2075 US$ je Aktie (zuvor: 0,205 US$ je Aktie). Das ist eine Erhöhung um 1,2%. Dividendenberechtigt in meinem Depot sind 200 Aktien. Ich erhalte damit eine Brutto-Dividende von 41,50 US$. Die Kenvue-Aktien lagern in meinem US-Depot bei tastytrade. Dort werden mir als deutschem Anleger 15% Quellensteuer abgezogen, um die Versteuerung der Dividende in Deutschland muss ich mich dann selber kümmern. Tastytrade zahlt mir also eine Netto-Dividende von 35,27 US$ aus. Zahltag ist der 27.08.2025 gewesen.

Kenvue Dividendenabrechnung im August 2025

Die Abrechnung stellt Tastytrade erst im Monatskontoauszug zur Verfügung, der wiederum erst einige Tage nach Beginn des Folgemonats ins Postfach eingestellt wird.

Die Berechnung für die deutsche Steuer sieht so aus: Der Referenzkurs der EZB lag am 27.08.2025 bei 1,1593. Die Bruttodividende von 41,50 US$ beträgt also 35,79 €. Die Kapitalertragsteuer darauf beträgt 25%, das sind 8,94 €. Darauf angerechnet wird die Quellensteuer (5,36 €), so dass die Bemessungsgrundlage für den Solidaritätszuschlag bei 3,58 € liegt. Davon werden 5,5% berechnet, das sind 0,19 €. Im Ergebnis lautet die Rechnung damit:

35,79 € Brutto-Dividende
-8,94 € Kapitalertragsteuer
-0,19 € Solidaritätszuschlag
= 26,66 € Netto-Dividende

Meine steuerliche Netto-Dividende beträgt damit 26,66 €.

Annualisiere ich die Quartalsdividende, dann zahlt Kenvue nun eine Jahresdividende von 0,83 US$. Bei einem Aktienkurs von 20,75 US$ (Schlusskurs am Dividendenzahltag) ergibt das eine Dividendenrendite von 4,0%. Vermutlich wird die Dividende auch in einem Jahr wieder erhöht, aber das könnte genauso marginal ausfallen wie in diesem Jahr. Berechnet mit dem Schlusskurs vom 08.09.2025 (18,43 US$) liegt die Dividendenrendite sogar bei 4,5%.

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on Cost) liegt aktuell deutlich unter der derzeitigen Dividendenrendite. Ich habe 4.299,44 € für die 200 Aktien bezahlt. Würde die Brutto-Dividende von 35,79 € im Quartal viermal bezahlt, erhielte ich 143,16 € für ein volles Jahr. Das entspricht einem YoC von 3,32%. Da ich die Aktien ja in einem US-Depot liegen habe und die Dividenden in US-Dollar erhalte, kann ich auch einen YoC rein auf US-Dollar-Basis berechnen. Mein Original-Einstand liegt bei 4.790,40 US$. Darauf erhalte ich innerhalb eines Jahres eine Brutto-Dividende von 166 US$. Das entspricht einem YoC von 3,46%.

Perspektive

Zuletzt hatte ich vor einem halben Jahr über Kenvue berichtet. Da war gerade der Einstieg des US-amerikanischer Hedgefonds Starboard Value aktuell, der Kenvue als stark unterbewertet analysiert hatte. Und daraufhin 4 Kandidaten für Kenvues Board of Directors nominiert hatte. Über den Antrag sollte auf dem nächsten Annual General Meeting entschieden werden.

Dieses Annual General Meeting hat zwar noch nicht stattgefunden. Doch Kenvue hat sich schon im Vorfeld „bewegt“ und 3 neue Mitglieder in das Board of Directors berufen. Einer davon ist Jeffrey Smith, der CEO von Starboard Value. Außerdem gehört jetzt u.a. Erica Mann, die frühere Leiterin der Consumer Health-Sparte von Bayer, dem Board of Directors an.

Diese Berufungen sind Teil eines Agreements von Kenvue mit Starboard, die sich wiederum verpflichtet haben, auf dem Annual General Meeting für die Vorschläge der Verwaltung zu stimmen. Temporär wurde das Board für diese Lösung von 11 auf 14 Directors erweitert.

Aus Sicht der Aktionäre ist es sicherlich nicht verkehrt, dass sich Starboard damit mit seiner Forderung weitgehend durchsetzen konnte. So ziehen nun Fachkompetenz und Kapitalmarktexpertise ein.

Und diese Neubestellungen führten dann auch schon zu ersten personellen Konsequenzen. Das Board of Directors entschied sich im Juli für einen Wechsel des Kenvue-CEO. Thibaut Mongon verließ das Unternehmen mit sofortiger Wirkung, der Dank an ihn ist auch nur spärlich ausgefallen. Man darf davon ausgehen, dass es hinter den Kulissen geknallt hat. Denn bisher konnte die Nachfolge nur interimistisch mit Kirk Perry besetzt werden. Ein neuer dauerhafter CEO wird noch gesucht.

Zudem wurde ein Ausschuss eingesetzt, der die Unternehmensstrategie bewertet und Vorschläge für Optimierungen machen soll. Konkrete Maßnahmen sind bisher nicht verkündet worden. Als Berater ist allerdings McKinsey im Boot, so dass sicherlich auch Personalabbau und eine Straffung der Kostenstrukturen auf der Agenda stehen.

Den Aktienkurs haben diese Maßnahmen und Ankündigungen bisher völlig unbeeindruckt gelassen. Nach einer leichten Erholung in den ersten Monaten des Jahres notiert die Aktie inzwischen mit einem Minus seit Jahresbeginn und jegliche Euphorie seit dem Einstieg von Starboard Value hat sich in Luft aufgelöst.

Und dann kam noch der „schwarze Freitag“ am 05.09.2025 für Kenvue hinzu. Da kündigte der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. eine neue Studie an, die einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Tylenol (Wirkstoff: Paracetamol) während der Schwangerschaft und Autismus herstellt. Reuters und das Wallstreet Journal berichteten darüber, dass die Studie noch im September vorgestellt werden solle.

Kenvue bestreitet einen kausalen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Tylenol während der Schwangerschaft und Autismus. Der Gesundheitsminister hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ursache von Autismus zu finden. Er hat die Ursache wiederholt mit Impfungen zusammengebracht, ohne dass es dafür wissenschaftliche Beweise gibt.

Im Dezember 2023 wies ein US-Bundesrichter Hunderte von Klagen zurück, in denen behauptet wurde, Tylenol könne Autismus verursachen, wenn Mütter es während der Schwangerschaft einnehmen. Er verbot vermeintlichen Sachverständigen eine solche Aussage, nachdem er festgestellt hatte, dass ihnen wissenschaftliche Beweise für ihre Behauptungen fehlten.

Eine Studie aus dem Jahr 2024 mit 2,4 Millionen in Schweden geborenen Kindern konnte keinen Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang finden.

Trotzdem ist es für Kenvue natürlich eine schwierige Situation, sich solcher Anschuldigungen durch den Gesundheitsminister ausgesetzt zu sehen. Wirtschaftlich dürfte es zunächst keine direkten Auswirkungen haben, da Tylenol rezeptfrei erhältlich ist und die Kosten ohnehin nicht von Krankenkassen erstattet werden.

Aber es könnte den Stoff für neue Sammelklagen liefern. Und theoretisch ist auch ein Verbot von Tylenol in den USA denkbar. Das Produkt steht für rund 8% des Gesamtumsatzes von Kenvue. Und in den USA liegt sein Umsatzanteil sogar bei etwa 15%.

Der Kursrückgang hat damit auch seine Berechtigung, weil eben ein gewisses Risiko besteht, das noch nicht wirklich zu fassen ist.

Genau darin könnte aber nun eine Chance liegen. Denn Kenvue befindet sich nun ja in einem Umbruch, der unweigerlich zu Veränderungen bei Kenvue führen wird. Im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche hat Kenvue ähnlich starke Marken im Portfolio, ist aber deutlich niedriger bewertet. Blendet man das Tylenol-Risiko einmal aus, dann ist die Bewertung jetzt durch den Ausverkauf noch deutlich niedriger.

Aus meiner Sicht gibt es da eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder sich deutlich effizienter aufstellen, damit die Margen und die Gewinne steigen, um vom Kapitalmarkt eine höhere Bewertung zu erhalten. Oder aber einzelne Marken, das ganze Portfolio oder sogar das ganze Unternehmen an einen Wettbewerber verkaufen. Denn wenn z.B. eine Procter & Gamble so viel höher bewertet ist, dann kann sie es sich auch leisten, die günstige Kenvue ganz oder teilweise aufzukaufen.

So oder so: im niedrigen Aktienkurs liegt eine Chance für Aktionäre von Kenvue!

Die Zahlen zum 2. Quartal 2025 unterstreichen den Handlungsbedarf. Der Nettoumsatz ging im Vorjahresvergleich organisch um 4,0% zurück. Der adjustierte Gewinn je Aktie gab von 0,32 US$ auf 0,29 US$ nach.

Die Prognose für das Jahr 2025 wurde folgerichtig reduziert. Erwartet wird nun ein Umsatzrückgang (sowohl netto als auch organisch) im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die operative Gewinnmarge wird rückläufig sein und der adjustierte Gewinn je Aktie wird mit 1,00 bis 1,05 US$ erwartet.

Zum Vergleich: 2024 lag der adjustierte Gewinn je Aktie noch bei 1,14 US$ und 2023 sogar noch bei 1,29 US$.

Diese Entwicklung ist unschön und eine Trendwende dringend erforderlich. Ursprünglich sah die Prognose denn auch eine Gewinnsteigerung zwischen 0 und 2% vor. Aber das war zu optimistisch!

Vor dem „schwarzen Freitag“ wurde die Aktie rund mit dem 20-fachen Gewinn gehandelt. Wirklich günstig war das noch nicht – jedenfalls nicht, so lange die Gewinne nicht steigen.

Anders sieht es aber jetzt aus, seit die Aktie wieder in den Bereich um 18 US$ gesunken ist. Nun überwiegen aus meiner Sicht klar die Chancen aus der Portfoliooptimierung. Denn das sollten wir nicht vergessen: die Quartalszahlen und auch die Prognose stellen auf den aktuellen Stand ab. Aber welche Potenziale aus einem besser aufgestellten Unternehmen herauskommen können, zeigen sie natürlich nicht. Und diese Fantasie kann man als Aktionär bei niedrigen Kursen dann schon aufbringen.

Natürlich mit dem Risiko, dass sich nichts nachhaltig verbessert. Und nun auch mit Tylenol-Risiko. Aber dann bleibt immer noch die potenzielle Übernahme aller anderen Marken durch einen Wettbewerber. Denn grundsätzlich ist das Konsumentengesundheitsgeschäft mit einer hohen Kundentreue und damit auch Preissetzungsmöglichkeiten verbunden. Das macht es für Konzerne attraktiv, die ihre Kosten im Griff haben und auf eine langfristige Markenentwicklung setzen.

Ich bleibe deshalb unverändert mit meinen 200 Aktien bei Kenvue investiert. Den Aktienkurs beobachte ich weiter und würde bei Kursen unter 18 US$ auch anfangen, meine Position noch einmal aufzustocken.

Aktuell beträgt das Depotgewicht nur noch 0,59%, so dass ich durchaus „Luft“ habe. Meine Hauptinvestments in diesem Sektor bleiben aber Procter & Gamble (2,53% Depotgewicht) und L’Oréal (1,26% Depotgewicht).

Auf einen Blick:

Unternehmen:Kenvue Inc.
ISIN:US49177J1025
Im Divantis-Depot seit:18.07.2023
Letzter Nachkauf am:25.06.2024
Stückzahl im Divantis-Depot:200
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:21,50 €
Gesamtkaufpreis:4.299,44 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:273,31 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
Kennedy to link Tylenol use in pregnancy to autism, report says
Kenvue Announces Three New Appointments to Board of Directors
Kenvue Announces CEO Transition and Actions to Unlock Shareholder Value
Kenvue Reports Second Quarter 2025 Results

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Kommentare

12 Antworten zu „Bieten die schwarzen Wolken eine Einstiegsgelegenheit?“

  1. Avatar von Tobs
    Tobs

    Hallo Ben,

    schließe mich Deiner Analyse und den daraus gezogenen Schlussfolgerungen vollständig an.

    Für mich überwiegen die Chancen und ich kaufe auch nach. Buy on bad news. Und hier ein Unternehmen mit extrem defensivem Portfolio für langfristige Anleger wie gemacht. Morningstar hat es übrigens genauso analysiert wie Du (aber ist jetzt auf keine Übernahme eingegangen und ich hoffe das auch nicht – ich mag es nicht, wenn mir ständig meine Firmen weggekauft werden :-)). Kenvue hat bei Morningstar wegen der starken Marken einen Wide Moat.

  2. Avatar von heiko
    heiko

    ich glaube deine berechnung beim soli (etwa mitte des textes) ist fehlerhaft

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Heiko,

      jetzt verwirrst Du mich. ;) Habe gerade noch mal nachgerechnet, es ist aus meiner Sicht alles richtig! Die Besonderheit beim Soli bei ausländischen Dividenden ist ja, dass die Anrechnung der Quellensteuer auf die Bemessungsgrundlage zu einem niedrigeren Soli führt als bei inländischen Dividenden.

      Viele Grüße Ben

  3. Avatar von heiko
    heiko

    ich komme auf 0,49 soli statt 0,19.

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Heiko,

      Du nimmst 5,5% Soli von der kompletten Kapitalertragsteuer (8,94 €). Das ist in diesem Fall aber nicht richtig. Durch die Anrechnung der Quellensteuer (5,36 €) reduziert sich die Bemessungsgrundlage für den Soli auf 3,58 €. Somit beträgt er 0,19 €.

      Das führt zu dem Effekt, dass bei allen ausländischen Dividenden mit voll anrechenbarer Quellensteuer die Netto-Dividende höher als bei inländischen Dividenden ist.

      Viele Grüße Ben

  4. Avatar von heiko
    heiko

    super danke. wieder was gelernt ;-)

  5. Avatar von Michael B.
    Michael B.

    Hallo Ben,
    deinen Ausführungen zu Kenvue kann ich sehr viel abgewinnen da Sie sich zum Teil auch mit meiner Investmentthese decken. Ich habe bisher immer bei Kursen um die 17 Euro bei Kenvue in einzelnen Tranchen zugegriffen und nunmehr auch bedingt durch die von dir vorgebrachten Umstände bei rund 16 Euro.Warum? Erstens sollte man sich die von Morningstar viel beachtete Liste der aktuell besten Dividenaktien der Welt anschauen wo Kenvue zu den Top 10 gezählt wird da Morningstar unter anderem ein großes Vertrauen in das Produktportfolio als Argumentation aufführt. Ich gebe nicht viel auf irgendwelche Listen die alle paar Tage wechseln mit immer mal anderen Titeln von zig verschiedenen Herausgebern aber Morningstar hat seine Aufzählung bezüglich Kenvue gut und nachvollziehbar für mich erläutert. Ich glaube,ich weiß es natürlich nicht das auch die Führungsriege von Unilever so langsam die Nachrichten und den Aktienkurs von Kenvue verfolgt. Wenn man sich vor Augen führt was Unilever seinerzeit für Haleon geboten hat und in welchen Preisdimensionen man sich nunmehr bei Kenvue befindet glaube ich das die Unilever Aktie bei einem Übernahmeangebot für Kenvue anders reagieren würde als seinerzeit bei dem Versuch Haleon zu übernehmen und da sich Unilever ja von seinem Eis Geschäft trennen möchte ist das unter anderem ein sehr wichtiges Argument für mich in Kenvue zu investieren. Wenn der Aktienkurs noch weiter fallen sollte ohne besondere Nachrichten werde ich auch nochmals nachkaufen, genau wie du es vor hast Ben, mit dem einzigen Unterschied das du eher Procter & Gamble auf dem Schirm hast die sich bei weiter fallendem Aktienkurs von Kenvue für das Unternehmen interessieren könnten und ich mehr Unilever in Verdacht habe da zuzuschlagen wenn der Preis stimmt…
    Da wir beide in der Aktie investiert sind bin ich definitiv gespannt wie die Geschichte weiter geht…Sollte der Aktienkurs in den nächsten Monaten aber wieder steigen und somit eine mögliche Übernahme unwahrscheinlicher werden kann ich auch mit diesem Ergebnis gut leben…..

    1. Avatar von Patrick
      Patrick

      Habe heute ebenfalls die Gelegenheit zum Einstieg genutzt. Halte eine Übernahme auch nicht für ganz unwahrscheinlich

    2. Avatar von Hansi
      Hansi

      Habe heute auch erste Position gekauft.

  6. Avatar von Thomas
    Thomas

    Eher off topic, interessant die Meinung von Peter Huber in Themarket.ch vom 10.09.
    Er geht von einem Bondstress/Crash aus, infolge dessen der FED nichts anderes übrig bleibt, als in steigende Inflation hinein Treasuries aufzukaufen und damit einen Melt-up-Boom bei Sachwerten auszulösen.
    Der Artikel zwar hinter der Paywall, aber der Teaser hat mich zu einem gründlichen Kopfnicken veranlasst…

    1. Avatar von Hansi
      Hansi

      Fed kauft doch seit Jahren ihre Anleihen auf. Der Anteil soll schon bei 35% liegen , habe ich mal irgendwo gelesen.

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo Thomas,

      hier der Beitrag auch auf der eigenen HP von ihm:

      https://huber-portfolio.de/bondmaerkte-vor-dem-crash/

      VG
      Tobs

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