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Ambitionierte Ziele bis 2030: Kurs und Gewinn sollen sich verdoppeln

3D-Grafik mit dem Schriftzug ‚BLACKROCK 2030‘ vor einem dunkelblauen Hintergrund mit feinem Raster. Ein orangefarbener, extrudierter Pfeil verläuft steigend von unten links nach oben rechts und symbolisiert einen wachsenden Aktienkurs. Im Hintergrund sind fünf blaue Balken als steigendes Diagramm zu sehen. Die Gestaltung wirkt modern, dynamisch und zukunftsorientiert.
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Wer den Mut hatte, die Aktie des größten Vermögensverwalters der Welt am 8. April 2025 zu kaufen, kann sich nun – nach nicht einmal einem halben Jahr – über einen Kursanstieg von 38,7% freuen. Für ein solches Schwergewicht ist das schon außergewöhnlich.

Im heutigen Beitrag gehe ich der Frage nach, was hinter dieser Entwicklung steckt und ob die Treiber dahinter noch weiter aktiv sind. Lohnt sich womöglich jetzt noch der Einstieg und ist in weiteren 6 Monaten erneut ein solcher Anstieg denkbar?

Oder ist es nun am Allzeithoch der Aktie angebracht über einen Ausstieg nachzudenken? Schließlich wird in diesen Tagen vermehrt über Probleme von Private Equity berichtet.

Wie ich die Situation rund um meinen aktuell fünftgrößten Depotwert einschätze und welche ambitionierten Ziele sich das Unternehmen bis 2030 gesetzt hat, erfährst Du in diesem Beitrag.

BlackRock gilt als die Krake im Finanzsystem. Es gibt kaum einen Bereich, in dem die weltweite Nr. 1 nicht vertreten ist. Mein Ansatzpunkt war und ist der Unternehmensteil iShares. Mit meinem Investment partizipiere ich am ETF-Boom, ohne selbst einen ETF kaufen zu müssen. Das Unternehmen habe ich hier ausführlich vorgestellt.

Mit dem Kauf von Global Infrastructure Partners hat sich BlackRock aber in der jüngeren Zeit auch ein großes Standbein im Private Equity-Bereich verschafft. Über diesen Weg habe ich mein früheres Investment in Sydney Airport, das mir dann durch eine Übernahme „weggekauft“ wurde, wieder mittelbar in mein Depot erhalten.

Mein Investment

Meine Käufe von BlackRock in 2017 und 2020 erfolgten im Durchschnitt deutlich unter der Hälfte des aktuellen Kursniveaus – gerechnet in US$. Für meine ersten 5 Aktien zahlte ich vor inzwischen 9 Jahren je 380,47 US$. Beim aktuellen Kurs von 1.131,75 US$ ist das eine Verdreifachung. Zusätzlich habe ich über die Zeit stetig steigende Dividenden kassiert.

Die Aktie von BlackRock

Die Entwicklung der Aktie von BlackRock in den letzten 10 Jahren zeigt eine Entwicklung von links unten nach rechts oben. Allerdings ist sie keineswegs stringent und nach einem Zwischenhoch in 2021 ging es in den folgenden Jahren erst mal abwärts und dann seitwärts. Ende 2024 wurde dann wieder ein Hoch erreicht, bevor es bis April 2025 um etwa 20% runter ging. Seitdem befindet sich die Aktie wieder im Aufwärtstrend und notiert nun in der Nähe ihres Allzeithochs, das am 14.08.2025 mit 1.160,16 US$ erreicht wurde:

BlackRock 10-Jahres-Chart in USD
BlackRock 10-Jahres-Chart in USD

Dividende

BlackRock zahlt erneut eine Quartalsdividende von 5,21 US$ je Aktie.

Dividendenabrechnung

Für die 25 Aktien in meinem Depot ergibt das eine Brutto-Dividende von 130,25 US$. Flatex rechnete zum Kurs von 1,1781 in Euro um. Das entspricht dem EZB-Referenzkurs am Tag vor dem Dividendenzahltag. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 82,32 €. Sie wurde mit Wertstellung 23.09.2025 überwiesen.

BlackRock Dividendenzahlung im September 2025

Dividendenrendite

Annualisiere ich die Quartalsdividende, dann zahlt BlackRock eine Jahresdividende von 20,84 US$. Bei einem Aktienkurs von 1.131,75 US$ (Schlusskurs am Dividendenzahltag) ergibt das eine Dividendenrendite von 1,8%. Da BlackRock seine Dividende üblicherweise jährlich erhöht, dürfte bei einem heutigen Kauf die tatsächliche Jahresdividende höher liegen. Bleibt es beim bisherigen Turnus, dann wird die Quartalsdividende wieder mit der März-Zahlung 2026 höher sein.

Yield on Cost

Meine persönliche Dividendenrendite (Yield on Cost) berechne ich, indem ich die Brutto-Dividende der jetzigen Abrechnung vervierfache und damit einen Jahreswert mit unterstelltem gleichen Wechselkurs erhalte. Anders ist es nicht zu rechnen und daher auch nur eine Momentaufnahme. Die rechnerische Jahresdividende liegt demnach bei 442,24 €. Bezogen auf meinen Einstand von 9.893,58 € ergibt das einen YoC von 4,5%.

Perspektiven von BlackRock

Interessanterweise steht die BlackRock-Aktie für Euro-Anleger seit Jahresbeginn nur bei einem Total Return von -1,2%. Der sechsmonatige Kursanstieg war also bitter nötig, um die Schwäche des US-Dollars und die Kursverluste zu Jahresbeginn auszugleichen.

Genau darin liegt nun aber auch schon das Potenzial. Denn so gut ist die Aktie eben noch gar nicht gelaufen, dass ihr jetzt zwangsläufig die Puste ausgehen muss.

Ausschlaggebend für den beeindruckenden Zwischenspurt waren mehrere positive Faktoren: starke Gewinnzahlen, fortgesetztes operatives Wachstum, Rekordzuflüsse an verwaltetem Vermögen und die globale KI-Investment-Rallye. Insgesamt profitierte die BlackRock-Aktie in diesem Zeitraum von einem Mix aus fundamentaler Stärke, Zukunftsinvestitionen, positiver Marktstimmung und technischen Kaufsignalen.

Geschäftszahlen

Rekordzuflüsse für die iShares ETFs von 152 Mrd. US$ im ersten Halbjahr 2025 prägten die Ergebnisse zum 2. Quartal 2025 von BlackRock. Sie sorgten für ein organisches Wachstum der Basisgebühren von 6% im ersten Halbjahr und sogar 7% in den letzten 12 Monaten.

Die Assets under Management stiegen um 18% auf 12,5 Billionen US$ zum Quartalsende. Der Konzernumsatz legte um 13% auf 5,4 Mrd. US$ im Quartal zu und führte zu einem Anstieg des Gewinns je Aktie von 2% auf 10,19 US$. Angepasst wuchs der Gewinn um 16% und erreichte 12,05 US$ je Aktie.

Bewertung

Mit einem angepassten Gewinn je Aktie von 11,30 US$ im 1. Quartal und 12,05 US$ im 2. Quartal sollte ein Jahresgewinn von 48 US$ durchaus realistisch sein. Gegenüber dem Vorjahr (43,61 US$) wäre das ein Anstieg um 10%. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 1.131,75 US$ ergibt sich daraus ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23,6. Angesichts der schieren Größe, des stetigen Wachstums und des damit verbundenen Burggrabens empfinde ich das nicht als überteuert. Wirklich günstig ist es aber auch nicht. Potenzial ergibt sich aber sicherlich daraus, dass der Jahresgewinn auch höher ausfallen könnte. Schließlich ist das 2. Halbjahr traditionell der stärkere Teil des Jahres. Und bei einem Gewinnanstieg um 15% würden schon 50 US$ Gewinn je Aktie das KGV auf 22,6 reduzieren.

Wachstumsziele

Am 12. Juni 2025 veranstaltete BlackRock nach 2 Jahren wieder einen Investorentag und stellte dort die Ziele bis zum Jahr 2030 vor. Sie sind durchaus ambitioniert und sehen ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 10% pro Jahr vor. Der operative Gewinn soll sich verdoppeln und damit einhergehend wird eine Verdoppelung der Marktkapitalisierung erwartet. Ohne Berücksichtigung von Aktienrückkäufen würde das einem Aktienkurs von etwa 2.200 US$ im Jahr 2030 entsprechen.

Eine Verdoppelung in 5 Jahren entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 14,9%!

Erreicht werden soll das vor allem mit einer Verdoppelung des Umsatzanteils der Geschäftsbereiche Private Markets & Technology. Dazu gehört das Ziel, in den nächsten 5 Jahren weitere 400 Mrd. US$ frische Gelder für Private Markets einzuwerben.

Fazit

BlackRock ist auf Kurs. Die Nettozuflüsse sind weiterhin beeindruckend – sowohl in ETFs als auch in Private Markets. Und dieses Wachstum wird auch zwangsläufig für einen weiter steigenden Aktienkurs sorgen. Aber – wie auch in der Vergangenheit – wird sich zumindest der Aktienkurs nicht gradlinig nach oben entwickeln. Dazu assoziieren die Märkte die Entwicklung weiterhin sehr stark mit der allgemeinen Marktentwicklung.

Und genau wie die Aktienmärkte selbst, die auch schwanken, sich im Durchschnitt aber positiv entwickeln, verläuft auch der Aktienkurs von BlackRock.

Gelingt es dem Unternehmen aber, seine ambitionierten Ziele bis 2030 umzusetzen, dann wird jeder Aktionär, der diese Schwankungen aushält, mit einer sehr ordentlichen Rendite entschädigt. Zu den 15% durchschnittlichem Wachstum des Aktienkurses gesellen sich ja noch die Dividendenzahlung hinzu, so dass 17%+ p.a. als Renditeerwartung wirklich eine Hausnummer sind.

Ich mag es, wenn sich ein Management solche ambitionierten Ziele setzt. Und sie sind so hoch, dass selbst bei einem Verfehlen immer noch eine gute Chance besteht, das mein persönliches Renditeziel von mindestens 8,5% p.a. erreicht wird.

Für mich besteht deshalb kein Zweifel, dass ich an meiner Depotposition unverändert festhalte. Wäre sie kleiner, dann würde ich angesichts der Ziele auch über eine Aufstockung nachdenken. So aber bin ich mit 4,5% Depotgewicht und einem Marktwert von 24.000 € ausreichend investiert. Wenn das angestrebte Wachstum tatsächlich eintritt, sollte auch noch genügend Luft im Depot sein, damit die Position prozentual nicht zu gewichtig wird.

Denn prinzipiell versuche ich ja, die Schwankungen in meinem Depot eher gering zu halten. Und BlackRock ist insofern kein Stabilitätsanker. Deshalb stelle ich mich auch wieder auf Kurse unter 1.000 US$ ein. Genauso wie ich auch Kurse über 1.200 US$ schon in diesem Jahr für gut möglich halte.

Wirklich beeindruckt bin ich von der Präsentation zum Investorentag. Schaut man sich das im Detail an, wird noch einmal klar, dass BlackRock wirklich sehr breit aufgestellt ist. Weitere Investments in „ausgefallenere“ Themen wie AI-Datencenter, Infrastruktur oder „Private Credit“, aber auch klassische Private Equity-Gesellschaften sind eigentlich gar nicht mehr notwendig. Die Entwicklung dieser Branchen deckt man mit der BlackRock-Aktie ohnehin ab und kann sich sicher sein, jeweils in einen der Marktführer zu investieren.

Schon aus diesem Grund wird die BlackRock-Aktie auch in Zukunft fester Bestandteil meines Depots sein. Angesichts der Überschneidungen mit anderen Investments könnte ich mir perspektivisch auch eine Konsolidierung im Depot vorstellen. Also kleinere, andere Depotwerte verkaufen und die Mittel in BlackRock zu investieren. Bisher bin ich aber mit dieser Diversifizierung gut gefahren und konnte mein Depot insgesamt auch dadurch relativ schwankungsarm halten. Aber ich werde das beobachten und freue mich auf die Entwicklung von BlackRock bis 2030 und darüber hinaus!

Auf einen Blick:

Unternehmen:BlackRock
ISIN:US09247X1019
Im Divantis-Depot seit:04.04.2017
Letzter Nachkauf am:15.01.2020
Stückzahl im Divantis-Depot:25
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:395,74 €
Gesamtkaufpreis:9.893,58 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:2.195,45 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
BlackRock Reports Second Quarter 2025 Diluted EPS of $10.19, or $12.05 as adjusted
2025 Investor Day Presentation

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Kommentare

10 Antworten zu „Ambitionierte Ziele bis 2030: Kurs und Gewinn sollen sich verdoppeln“

  1. Avatar von Thomas - Besser Börse
    Thomas – Besser Börse

    Bleibe hier auch investiert. Bockstarkes Unternehmen, auch wenn es zyklisch vom Maekt abhängig ist.

  2. Avatar von Kevin
    Kevin

    Bin seit Jahren stiller Mitleser, hätte aber nun einen Vorschlag:

    Vielleicht würde es sich anbieten, einmal zu visualisieren, wie viel Dividende im Verhältnis zu den Kaufkosten bereits zurückgeflossen ist über den Zeitraum, in der die Aktie gehalten wird?

    Das wurde ja auch schon mehrfach in anderen Artikeln gemacht – eine visuelle Darstellung über die Zeit per Liniendiagramm wäre aber sicherlich eine interessante Ergänzung.

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Vielen Dank für die gute Arbeit mit diesem Blog! Ich konnte da schon vieles für mich mitnehmen.

  3. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Es gibt in meinem Depot ein paar Werte da gehe ich all-in. Blackrock gehört definitiv dazu. Diese Werte haben für mich den dankbaren Vorteil, dass bei Erfolg und eben einem großen Einsatz auch die Gesamt-Performance über alle meine Werte gleichsam einen großen sichtbaren Sprung machen. Man unterschätze dabei nicht den Faktor der Hormon-Ausschüttung im eigenen Gehirn, der bei allen den anderen kleinen Booten nie diese Auswirkung haben. Die kleinen Boote sind nicht selten Kompromisslösungen und Stellschrauben der dringend notwendigen Diversifizierung. Im Erfolgsfall wackelt deren Kurs nach oben und man fühlt sich bestätigt. Aufgrund des Anteils von maximal 1% des Depots geht aber so ein Erfolg im allgemeinen Grundrauschen der Erfolgswelle zumeist emotional unter. Viele wollen aber eben dann und wann oder auch häufiger einen kleinen Adrenalin-Kick im Depot und lassen sich dann auf fragwürdige Revolverblättchen-Tipps ein. Wie gut, dass es da so etwas wie eine Blackrock oder ein paar andere wenige sehr gute Werte gibt.

    Gruß Frank

  4. Avatar von Thomas
    Thomas

    Folgendes bei The Market/Gregor Mast/Ted Butler gelesen,
    Es geht zwar hier um den Goldpreis, aber auch für Aktien von absoluter Relevanz.
    Zitat:
    „Für die Fortsetzung des Aufwärtstrends spricht gemäss Butler auch die weiterhin bestehende Unterbewertung des Goldes. Er vergleicht dazu die Bewegung des Goldkurses mit der Entwicklung der Geldmenge, genauer der monetären Basis. 1980 belief sich diese auf 157 Mrd. $, heute sind es 5,7 Bio., ein Anstieg von 3556%. Gleichzeitig habe Gold «nur» 329% zugelegt.

    «Hätte Gold mit dem Wachstum der monetären Basis Schritt gehalten, läge der Unzenpreis heute deutlich über 30’000 $», schreibt Butler. Ähnliches gelte für das Wachstum anderer Geldmengenaggregate oder der US-Staatsverschuldung. «Natürlich bedeutet das nicht, dass Gold morgen in diese luftigen Höhen steigen wird, doch es zeigt das katastrophale Versagen des Papiergeldes als Wertaufbewahrungsmittel.»

    Zitatende.

    Jetzt kann sich jeder hinsetzen, seinen Bleistift spitzen und rechnen, wie groß die Geldmenge regional oder global im Jahr 2050 sein wird.
    Wem die Phantasie fehlt, kann mal schauen wie viele italienische Lira ein Brot vor der Einführung des Euro gekostet hat oder wieviel österreichische Schillinge.

    Natürlich werden solche große Kapitalsammelstellen wie Blackrock sich eine ordentliche Scheibe davon abschneiden. Davon bin ich überzeugt.
    Nicht alle wollen sich mit Stock Picking beschäftigen, mit investieren sehr wohl
    und auch viele kehren zum Ruhestand zu ETF zurück und Blackrock hat ein guten Ruf.

    Noch ein Satz zu China,
    Der Merger zwischen BlackRock und CK Hutchison zu den panamaischen und anderen Häfen, der immer noch nicht finalisiert ist, zeigt, an welchem langen Hebel China (die Zentralregierung) inzwischen sitzt. Es ist möglich, das andere chinesische Investoren
    z.Bsp. Cosco Shipping mit ins Boot geholt werden oder Blackrock völlig außen vor bleibt. China wird keinen Zentimeter globalen Einfluß freiwillig aufgeben.

    Eine wirtschaftliche Welt in Zukunft ohne China ist undenkbar, könnte und müßte sich so dann auch im Depot abbilden.

    Blackrock hab ich leider immer noch nicht, weil alles geht nicht.
    Hätte ich sie, hätten sie einen festen Platz.

  5. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    „ …. zeigt das katastrophale Versagen des Papiergeldes ….“

    Sehe ich anders. It‘s just money. Es hat der Menschheit auch sehr viel Gutes beschert. Irgendwann kommt einfach nur ein neuer EURO 2.0, Umtausch so 1 zu 10. Wirklich katastrophales Versagen der letzten Jahre sehe ich nur in den Bereichen Vermögensverteilung und Umweltschutz.

    Gruß Frank

    1. Avatar von Thomas
      Thomas

      Eher der digitale Euro winkt um die Ecke,

  6. Avatar von Matthias von Mitzlaff

    Mann Ben,
    ein Durchschnittskaufpreis von unter 400 EUR pro Aktie, das ist schon der Hammer. Du liegst damit bei circa 150% im Plus.
    Ich bin mit über 50% im Plus und sehr zufrieden damit.
    Schaue ich mir die Kennzahlen an, fällt mir auf:
    – Div-Wachstum 5-Jahre von 9% (schön!)
    – Current Ratio fast bei 5 (super)
    – Debt/Equity 0,3 (sehr schön)
    – Operative Marge fast 40%
    – 10-Jahreskurs +274%.

    In meinem Depot hat mittlerweile T. Rowe Price auch eine recht hohe Position, eine Art Gegenwette mit BLK (Wer macht das Rennen).
    Bei TROW sind auch viele Zahlen sehr erfreulich:
    – Dividende fast 5% brutto
    – 5-Jahres-Div-Wachstum über 10%, Payout unter 60%
    – P/E unter 12!
    – Debt/Equity 0,05
    – EPS und Sales schwächeln ein wenig, da ist BLK besser
    – Operative Marge auch gute über 30%, 10-Jahreskurs jedoch mit +50% deutlich schwächer ggü. BLK

    Im Tandem passen beide obigen Werte für mich gut im Depot.
    Aus ähnlichen Motiven setze ich übrigens auch auf
    – Vale / Rio Tinto
    – NextEra / Iberdrola
    – Coca-Cola / Pepsico
    – Equinor / Chevron

    Werte, die ich mittlerweile sehr hoch bespart habe und die für mich auch No-Brainer sind, neben BLK: Linde, Merck & Co, Caterpillar, Danaher, Snap-On, Munich Re.

    1. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      Moin Mathias,

      na da machen wir doch das Kleeblatt voll …

      https://www.onvista.de/aktien/INVESTOR-AB-Aktie-SE0015811963

      Gruß Frank

    2. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Lieber Matthias von Mitzlaff,

      Du sagst: TROW hat 10% auf 5 Jahre Div-Wachstum. Zur Realität gehört aber auch: „sinkend“. Derzeit eher 1,5% Div-Wachstum. Früher deutlich höher.

      Mit Sicherheit kein schlechtes Invest, aber das sollte man im Auge behalten.

      Ursprungsfranks Investor AB (die kleine Berkshire) hat deutlich höhere Zuwächse. ;)
      Leider geht Sie kursmäßig nicht runter.

      Alles keine Investmentempfehlung!!!

  7. Avatar von Dirk
    Dirk

    BLK erhöht die Dividende um 10 % auf 5,73 $ pro Quartal. 😁
    Nächster Ex – Tag ist der 06.03.26
    Ausgezahlt wird dann am 24.03.26

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